Beiträge von Telefrau

    Grigory Sokolov

    Ich war am Dienstag in Düsseldorf im Konzert. Es war meine erste Begegnung mit Sokolov. War begeistert und sehr angetan von seiner bescheidenen Art.
    Die Schumann - Stücke kannte ich auch noch nicht, fand sie aber interessant. Die Chopin - Sonate hat mich auch begeistert, obgleich ich normalerweise
    Choppin nicht sonderlich mag. In der Presse sprach man, dass er die Stücke zu sehr ausgeleuchtet habe. Da kann ich leider nicht mitreden, da ich erstens keine Noten lesen kann, und zweitens mir die Vergleiche fehlen. Aber bei der Presse handelt es sich ja auch nur um die Meinung eines oder zwei Kritikers. gruß Telefrau.

    Welches System nutzt Ihr für Eure (Klassik-) CDs?

    Hallo,


    mir wachsen meine cds in meinem Billy Regalsystem von Ikea über den Kopf. Es hat eine Tiefe von ca. 35 cm, und man kann keine 2 cd Reihen kreieren.
    Wie bewahrt Ihr Eure cds auf? Habe es schon mal mit so Alukoffer mit Plastiktaschen versucht, aber da muss mann immer erst den Koffer aufmachen und
    das Booklet passt schlecht rein. gruß T.f. :love:

    Ich kaufe im Bereich "Klassik"natürlich nur die Genres, die mir gefallen. Da fliegen schon mal die Moderne, Opern, Oratorien und anderer Gesang raus.
    Im Orgelbereich habe ich das eine oder andere und die Bachgesamtausgabe. Von Haydn oder Mozart - wo ich auf die Gesamtausgabe in Form dieser Brilliantklötze habe, überlege ich mir z.Zt., einige Streichquartette zu verkaufen/verschenken/tauschen. Noch habe ich Platz, für "totes" Material, aber ich muss doch mal lichte, auch wenn sich nur unter 1000 cd in meinem Besitz befinden. Neue Sachen kaufe ich mir in erster Linie gezielt. Wobei ich mit der c.p.e. Bach Gesamtausgabe liebäugele. Aber 3 Billy Regale von Ikea sind zur Zeit meine Grenze.

    Herzlichen Dank für Eure zahlreichen inhaltlich fundierten Beiträge! Ja ich meinte wirklich die cds, die man braucht, weil man sie immer wieder mal (gerne) hört.
    Das ändert sich bei mir auch laufend, aber irgendwo gibt es ein Grundgerüst von ca. 100 bis 150 cds, die ich im Klassikbereich gerne höre. (Im Jazz sind es bei mir vielleicht 50). Gestern habe ich eine cd mit Hayds Klaviersonaten gehört, die war ganz nett, werde ich aber nicht jeden Monat in jedem neuen Jahr erneut hörten. Dagegen kommt die Feuerwerksmusik bei mir jedes mal - nicht unbedingt Sylvester - in den cd-schacht. Ich wollte auch keinen Kanon kreieren, da würden wir uns die Köpfe einschlagen (wobei sicherlich jeder Symphonien, Klavierkonzerte, und Sonaten von Beethoven, Mozart, Haydn und Mahler (hier nur Symphonien)- gehört haben sollte. Ich glaube man sollte sich öfters Notizen machen, zu dem, was man hört. Liebe Grüße telefrau

    Hallo Maurice,
    Deine Rotationsidee finde ich gut. Ich selbst habe ca. 500 bis 800 cds (habe sie noch gar nicht durchgezählt). Intensiv höre ich vielleicht 100 Stück, d.h.
    mit intensiv meine ich mindestens 10 - 20 mal im Jahr. Wo verkaufst Du denn die "Kisten"? Bin noch nie auf die Idee gekommen, sollte ich mal tuen, da meine Regal fast voll sind. gruß T.f.

    Wieviel Klassik-CDs benötigt man wirklich?

    Gestern habe ich mich erwischt. Ich hatte gesehen, dass es wieder die Horrowitzgesamtausgabe und die Heifetzgesamtausgabe geben soll. Doch dann kam ich ins wanken. Brauch ich die wirklich? Habe doch schon genug Boxen, mehrer Gesamtausgaben von Bach, Beethoven, Mozart. Außerdem viele einzelne cds.


    Was brauche ich wirklich. Sollte ich nicht bewußter hören, und cds mehrfach hören?


    Eigentlich müßte ich mit 100 cds auskommen.


    20 mit Symphonien, 10 mit Klavierkonzerten, 20 mit Konzerten anderer Art (Violine, Trompete und was es noch so gibt), 20 mit Klavierkomposiitonen. 20 mit Kammermusik. Und 10 mit ....? Was haltet ihr von meinen Gedankengängen?


    gruß T.f.

    Herzlichen Dank Maurice für die super Erklärung!
    Du hast sehr viel Fachwissen - gerade auch im Jazz - und solltest mal ein Buch schreiben! Ich würde es sofort kaufen. Ich finde das Kornett wahrscheinlich so toll, weil ich gerne den alten Jazz gerne höre (New Orleans, Ragtime, und auch den swing in kleinen Besetzungen - die großen Big Bands mag ich einfach nicht, dass ist mir zu kommerziell, ja ich mag das Erdige!). Schade, dass es am Anfang - aus technischen Gründen- nur 3 Minuten Stücke gibt. Vor einigen Wochen war ich in Düsseldorf, wo ich die - überwiegend älteren Herren der Barreltime Jazzband hören konnte. Sie spielten viele Stücke von Sidney Bichet und andere, die dem Creole-Stil verschrieben sind. Schade , dass der alte Jazz mal irgendwann aussterben wird - da die Jugend eher Rammstein und ähnliches hört. Mit dem Modernen Jazz kann ich - noch nicht ? - so viel anfangen. gruß Telef.

    Hallo,
    ich hatte vor 2 Jahren in einem KOnzert in Bad Kissingen das Vergnügen, sämtliche Preludes mir anzuhören. Obgleich das Klavier für mich mein Lieblingsintrument in der klassischen Musik ist, fehlt mir bei chopin irgendwie eine Struktur. Bei Beethovens Sonaten, die ich sehr gerne höre, ist
    die Strukur durch die drei Sätze vorgegeben. Aber bei Chopin? Muss man alle Preludes auf einmal anhören? Nur eine Prelude wäre mir zu wenige ..... dann gibt es Aufnahmen, wo 3 oder 4 Preludes gespielt werden, dann kommen 2 Mazurken usw. Kann mich jemand verstehen?

    Frage: da ich leider keine Noten lesen kann: lassen es denn die geschriebenen Noten zu, so zu spielen, wie Sokolov?
    Oder spielen alle anderen großen Chopinpianisten nicht die Noten????