Beiträge von Telefrau

    Danke Euch allen für Eure Beiträge,


    besonders Mauerblümchen und Klassikfreak! Ich suche wirklich ein Grundgerüst, und die 101 Werke, die Klassikfreak angesprochen hat, komme mir da schon sehr gelegen. Natürlich kann man Radio hören oder you tube nutzen. Aber soll der Anfänger direkt bei Webern, Stravinsky und mittelalterlichem Minnegesang starten. Grundgerüst müßte doch eher auch das sein, was in den Konzerthäusern im Allgemeinen gespielt wird, vor mir aus auch oder gerade mit modernen
    Kompositionen als Zugabe... gruß Telefrau.

    Nein, ich hasse Bildungskanondebatten, auch den Schwanitz finde ich nicht so toll.... aber dennoch gibt es doch eine 60 oder 70prozentige Mehrheit für ein bestimmtes Grundgerüst, woran sich auch Anfänger entlang hangeln könnten. Ich fange gerade mit der Kammermusik an. Soll man da gleich mit Webern loslegen? Eher nein.gruß Telefrau

    Zu deinem Beitrag 26: Gestern habe ich mir mal aus meiner Sonybox Op.16 angehört mit dem Ensemble Wien-Berlin! Zum Glück ohne Nebengeräusche wie
    z..b. Türklappern usw. Auch mir hat das frühe Werk Beethovens sehr gut gefallen - zudem arbeite ich mich gerade in die Kammermusik ein. gruß Telefrau

    Grundgerüst Klassische Musik

    Gibt es eigentlich soetwas wie ein Grundgerüst klassischer Musik, d.h. welche Kompositionen sollte man auf jeden Fall kennen?
    Nicht umsonst nenne ich mich Telefrau, da es Telemann schon gibt, und ich diesen Komponisten schätze. Obgleich er bekannt ist und auf keinen
    Fall ein Geheimtipp, wird er oft als Vielschreiber abgetan. Dennoch glaube ich, dass die Tafelmusik ein Klassikhörer gehört haben sollte.
    Bei Bach gehören für mich auf jeden Fall die Bandenburgischen Konzerte dazu (auch wenn ich nicht alle gleich mag). einige Orgelwerke und Cellosonaten.
    Bei Beethoven die Symphonie 5,9, drei von den 5 Klavierkonzerten, ... bei der Kammermusik kann ich noch nicht mitreden, da arbeitete ich mich gerade ein.


    Zum Grundgerüst an Komponisten gehören für mich - in alphabetischer Reihenfolge: Albinoni, Bach, Bartok, Beethoven, Brahms,, Bruckner,Debussy, Dvorak, Haydn, Händel, Mahler, Mozart,Rachmaninow, Ravel,Schubert, Schumann, Telemann,Tschaikowsky, Vivialdi dazu. Sicherlich kann man streiten, ob man Bruckner oder z.B.
    Ravel unbedingt gehört haben muss. Die Frage ist sicherlich auch, welche Werke sind wirklich wichtig, sozusagen m u s s man gehört haben? Sicherlich nicht alle
    Symphonien von Haydn, Mozart z.B. (aber welche unbedingt?). Wie sieht es z.B. mit Klavier- oder Violinkonzerten aus? Auf was sollte man in der Kammermusik nicht verzichten zu hören? Vielleicht habt Ihr da den besseren Überblick, da Ihr schon länger dabei seid, sowohl im Forum, als auch beim Hören klassischer Musik.gruß Telefrau.

    Ich bin mit Hilarys Bachspiel zufrieden. Hatte sie vor drei oder vier Jahren live in Düssseldorf gehört. Gefällt mir jedenfalls besser als A.S.Mutter.


    gruß Telefrau.

    Wo anfangen bei der Kammermusik?

    So, am Wochenende war ich fleissig, trotz schönen Wetters, und habe aus einer älteren Sony-Beethoven-Box mir das Piano Trio Op.1. No. 1 angehört. Es spielt das
    Seraphin Trio (ist das eigentlich bekannt?). Die Aufnahmequalität fand ich ganz ordentlich. Ob es von der Ausführung bessere Trios gibt, kann ich nicht sagen (es ist
    tausendmal besser als das Kurkonzerttrio in Bad Harzburg - dies war meine erste Erfahrung mit Klaviertrios). Ich habe die Aufnahme genossen. Das Spiel des Seraphin Trios war sehr schön, sie kommunizierten gut miteinander und achteten aufeinander - so mal in meinem Laienklassikdeutsch beschrieben. Schade, dass das Stück nach knapp 30 min. zu Ende war - und leider auf der cd auch nichts mehr drauf war. Also habe ich eine andere cd aus der sony box in die cd-Lade gelegt. Diesmal war es jedoch kein Trio, sondern sogar ein Quintett. Es spielte das Ensemble Wien-Berlin - ein sich reimender Name. Auch das Quintett gefiel mir gut, vor allen Dingen wegen des Hornes und der Klarinette. Auch das Hören dieser cd überzeugte mich. Danke noch mal für Eure gutgemeinten Vorschläge - werde weiterhin Kammermusik hören und Euch berichten. gruß Telefrau - und einen schönen Wochenanfang! :wink:

    DAnke für Eure Mühe, Schostakowitsch dürfte wohl sehr traurig sein? Ich habe gestern abend ein Trio von Beethoven gehört, werde Euch am Montag schreiben, um welches es sich handelt. Ich fande es jedenfalls sehr schön. (Besser als das Geschrummel bei den Streichquartetten..).gruß Telefrau

    Ich habe seit 1 Monat einen Kindle. Dies hat den Vorteil, dass ich mehrere Bücher auf diesen laden kann, und dann im Urlaub bwz. im Zug nicht so viel schleppen muss. (Habe gerade von Michael Kolhaas einiges gelesen, gibt es bei amazon sogar kostenlos!
    gruß Telefrau.

    Ich bin ein großer Fan von Hamelin. Konnte ihn 2011 in Düsseldorf hören. Und es hat sich mehr als gelohnt. Er hat auch eine Pianosonate von Mozart gepielt, es war entweder die 5te oder die 8te. Schön, dass er nicht nur virtuosse stücke spielt. gruß telefrau.

    Ja, das ist jammerschade, dass die Orgel heute nicht so als Klassikinstrument anerkannt wird wie z.B. das Klavier. Vielleicht sollte man auch mal die Orgeln nutzen, die in den meisten Konzertsälen vorhanden sind, ich kann da nur für Köln, Düsseldorf und Essen sprechen. Orgelkonzerte, die in kIRCHEN gespielt werden, werden ja leider nur von den Kirchgängern wahrgenommen. gruß Telefrau