Beiträge von Maurice

    Bei mir geht es mit den beiden Violinkonzerten des Tschechen Josef B. Foerster in den Abend hinein. Die Werke stehen in der spätromantischen Tradition und werden hier im deutschsprachigen Raum wohl nicht aufgeführt. Mir sind auch keine weiteren Einspielungen dieser beiden Konzerte bisher in die Finger gekommen, aber vielleicht hat hier ja jemand noch eine andere Aufnahmen bei sich zuhause.



    Anschließend gibt es einen totalen Ortswechsel hin nach Dänemark zu Carl Nielsen. Seine Orchesterwerke sind insgesamt nicht so umfangreich als die von z.B. Sibelius. Da ich diese Aufnahmen so nicht habe. freue ich mich auf diese CD schon sehr.


    VG,Maurice

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    Die Gesangsnummer des Komikers Sandon, "Med blärra jag i rymden far", musste ich gleich 5x hintereinander hören, herrlich! Leider bin ich des Schwedischen nicht mächtig ... :(

    Das macht doch nichts. Bei deutschen Texten versteht man ja wohl auch öfter nicht viel, wenn ich das richtig aufgeschnappt habe.... :D

    VG,Maurice

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    Sag mir nix gegen Rieu - ohne den wäre ich wohl gar nicht in diesem Forum, und hätte keine Partituren, wie ich kürzlich etwas erstaunt feststellen musste. :D (Wehe, es fragt jemand nach jetzt!)

    Doch!!!! :D Also,dann warten wir jetzt hier im Forum auf Deine Rieu-Partituren.....Allerdings muss ich sagen, ich hätte auch James Last sagen können, aber Rieu passt besser hier rein..... :hide: :-I

    Allerbeste Grüße,

    Maurice :wink:

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    Merkatz' Frage ist für mich als Rundfunkjournalisten mehr als spannend, denn das streift das Thema "Häppchen-Kultur"

    Und genau DESHALB höre ich niemals solche Radiosendungen!! Für die "Happy-Party-People" mag das ja "toll" sein, Klassik hören zu können, aber für den reinen Klassik-Fan ist so etwas mMn eine Zumutung.

    Ich nenne das Kommerzialisierung und nicht zum Wohle der Musik, geschweige denn, zum Wohle des Komponisten. Das ist dann "Klassik Light", jetzt fehlen nur noch die Bistro-Tische, der Stand mit den Häppchen und André Rieu oder Gotthilf Fischer. :D


    Ich habe überhaupt keine Probleme mit, wenn Du zuhause die Aufnahmen in Etappen hörst. Doch für mich wäre das nichts. Ich kann verstehen, wenn man ein Werk zuhause nicht fertig anhören kann, das soll vorkommen, aber eine Zerstückelung finde ich dem Werk, dem Komponisten und auch den Ausführenden gegenüber eine Missachtung ersten Ranges.


    Ich gebe zu, dass die Sinfonien der Romantik für diese Stückelungen auf Grund ihrer Länge dazu animien, diese zu Teilen. Ich stelle mir das im Radio dann so vor :


    Ansage - 1.Satz Gustav Mahler 1.Sinfonie - Werbepause - 2.Satz gleiches Werk - Nachrichten - 3.Satz gleiches Werk - Interview mit einem Studiogast - 4. Satz gleiches Werk - Werbepause ...... TRAUMHAFT!!!!!! :wut2:
    Sorry, aber wer will DAS bitte hören? Ich weiß, dass ist jetzt natürlich von meiner Seite aus bewusst völlig ironisch-bissig erzählt, aber ich bitte mir, das doch mal bildlich vor zustellen. FÜr mich ein "No Go" .


    Wie gesagt,was man privat in seinen eigenen vier Wänden macht, ist etwas völlig Anderes. Doch öffentlich fände ich das bescheiden. Dann lieber kurze Werke aussuchen, mal bei unbekannten Komponisten suchen, das könnte eher hinhauen.


    VG,Maurice

    Gestatte mir die Frage, warum Du z.B. Sinfonien nur, ich sage mal, teilweise erklingen lassen möchtest. Was zur Zeit um der Klassik fast schon "normal" war, dürfte heute im Konzert gewisse Probleme bereiten.

    Ich könnte mir aber vorstellen, den von Mahler zuerst bei seiner Ersten beinhalteten "Bluminen-Satz" separat aufzuführen, was wohl auch schon gemacht wurde, aber ob das bei Bruckner ginge, z.B. bei dessen Vierter, die es im Grunde in drei Varianten gibt, mal separat den Finalsatz zu spielen, als Beispiel das "Volksfest-Finale" von 1878, kann ich nicht sagen.Wenn, dann aber nur zu, sagen wir mal, "Vorführzwecken" in einem Mottokonzert.

    Ich würde aber nicht in ein Konzert gehen, was ausschließlich nur "Stückwerk" wäre. Das käme mir so vor, als ob ich ein Auto fahren würde mit nur drei Reifen, oder ein Jazzkonzert ohne Solostellen....

    VG,Maurice

    Bei mir zuende und passend zum Thread von mir :


    Hier die Sinfonie Nr.1 von Felix Mendelssohn....

    Das weitere Programm muss wegen Gewitters auf später verschoben werden. Ich bin dann dort zu finden : :hide: Bei mir läuft also in natura : Dieses Werk hier :


    Bis dann,
    Maurice :wink:

    Felix Mendelssohn : Sinfonie Nr.1, c-moll, op.11 - geschrieben 1824

    Die 1.Sinfonie von Felix Mendelssohn fristet ein gewisses Schattendasein im Konzertprogramm der Orchester von heute. Bereits 1824 geschrieben, also in Mendelssohns 15. Lebensjahr. Um so erstaunlicher, was dieser hochbegabte,junge Mann bereits konnte und von seinem Lehrer Carl Friedrich Zelter gelernt hatte. Stilistische Anregungen von Mozart,Beethoven oder Carl Maria von Weber mit einbeziehend.

    Das Autograph des jungen Mendelssohn trägt die Aufschrift "Sinfonia Nr.XIII"; 1830 wurde sie dann aber als "Symphonie Nr.1" gedruckt. Man kann das als Zeichen des jungen Künstlers sehen, dass er nun bereit ist für das sinfonische Schaffen. Voraus gegangen sind bereits 12 Streichersinfonien, geschrieben zwischen 1821 und 1823.


    Die Uraufführung dieses in meinen Ohren wunderbar frischen und schwungvollen Werkes fand am 19.Geburtstag seiner Schwester Fanny in seinem Elternhaus bei einer der "Salonmusiken" in Berlin statt. Weitere öffentliche Aufführungen in Leipzig (01.Februar 1827, Gewandhaus) und Berlin sollten folgen. In London fand eine etwas geänderte Fassung mit dem Oktett anstatt dem Menuett am 26.Mai 1829 so großen Zuspruch (wikipedia gibt hier den 14.November an - meine Angabe stammt vom Harenberg Kulturführer Konzert), dass Mendelssohn das Werk der "Philharmonic Society" widmete.

    Die Besetzung lautet :

    jeweils 2 Flöten, Oboen, Klarinetten, Fagotte, Hörner und Trompeten, Pauken und Streicher.

    Das Werk selbst wird in vier Sätze gegliedert :

    1. Allegro di molto

    2. Andante

    3. Menuetto. Allegro molto

    4. Allegro con fuoco

    Der 1. Satz beginnt in einem pathetisch-heftigen c-moll; das kontrastierende Seitenthema bleibt in der Durchführung eine eher lyrische Episode. Die Reprise ist gegenüber der Exposition erheblich verkürzt, zudem anders instrumentiert. Die Coda beansprucht einen größeren Platz als die Durchführung ist für Mendelssohns Auffassung vom Sonatensatz bezeichnend. Das Thema wird in seiner Form variiert und es bilden sich neue Einheiten.

    Im Andante, das halb als Sonatensatz und halb als Rondo geschrieben wurde, erscheinen die Hauptmelodien in wechselnder Beleuchtung.

    Das Menuett besticht durch eine synkopische Melodiefügung und Drehungen, die Als Vorbild Mozart haben könnten.

    Der Finalsatz dient der Integration zweier kontrastierender Elemente des 1. Themas.

    Als "Muster-Einspielung" kann man vielleicht jene Aufnahme nehmen, die Thomas Hengelbrock mit dem NDR-Sinfonie-Orchester eingespielt hat. Er, der sich mit der historischen Aufführungspraxis lange genug beschäftigt hat, verweise ich auf seine Aufnahme. Er hat auch die Metronom-Angaben aus der autografen Partitur übernommen, was vielleicht dem ein oder anderen Hörer etwas irritiert, aber von ihm im Booklet begründet beschrieben wurde.

    Zum Abschluss meines gewiss nicht musikwissenschaftlich bestechenden Versuches, dieses wunderbaren Werkes möchte ich einen Auszug aus einer Zeitungskritik der "Allgemeinen Musikalischen Zeitung" von 1827 zitieren :

    "....auf die Instrumentierung des Werkes, in welcher unsere Zeit so grosse Fortschritte gemacht hat, so sollte man meynen,es käme von einem durch lange Erfahrung geübten Componisten, so grosse Gewandtheit in der Behandlung des ganzen Orchesters hat der junge Mann hierin an den Tag gelegt. Der Geist aber, der das ganze durchweht, spricht unverkennbar von jener jugendlichen Kraft, die in rüstiger Gesundheit und sprudelnden Lebens auch dann noch sich die Herzen gewinnt, wenn sie in einer der Jugend so natürlich und darum gefälligen Ungebundenheit oft schnell vom Einen zum anderen Gedanken schweift."


    Folgende Quellen wurden von mir zur Unterstützung herangezogen :

    1. Harenberg Kulturführer Konzert Ausgabe 2007

    2. Bertelsmann Konzertführer Ausgabe 1997

    3. Booklet-Text von Adam Carter der CD "Hengelbrock & NDR-Sinfonieorchester" : Mendelssohn : Sinfonie Nr.1, c-moll & Schumann : Sinfonie Nr.4, d-moll Sony Music 2011

    4. Booklet-Text von Volker Scherliess zur Sinfonie Nr.1 von Felix Mendelssohn der GE der Sinfonien von Claudio Abbado und dem London Symphony Orchestra auf der Deutschen
    Grammophone 1984-1986 ( Einspielung der 1.Sinfonie am Oktober 1984 in London)

    5. Wikipedia.de ( aber nur im äußerst geringen Rahmen; siehe Datum der Erstaufführung im Hause Mendelssohn )


    Ich hoffe, man kann damit etwas anfangen.

    Zwei Einspielungen möchte ich hier angeben. Da wäre natürlich meine "Vorzeige-CD" mit Thomas Hengelbrock,der Abbado-Zyklus auf der DG und der Zyklus von Ashkenazy auf Decca :




    Jetzt mal wieder ein eher selten gespielter Komponist des Beethoven-Jahrgangs 1770 : Anton Reicha. Er gehört zu den "Übergangs-Komponisten" von der Klassik zur Frühromantik.



    Es sind schöne Konzerte,bzw. Rekonstruktionen. Neben Dieter Klöcker an der Klarinette sind Sarah Willis (Horn - Berliner Philharmoniker) und Karl-Otto Hartmann (langjähriger Solo-Fagottist des Bayreuther Festspielorchesters) als Solisten zu hören.


    VG,Maurice

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    Mir geht es ähnlich. Betthofen 9. - vor dem letzten Satz ausmachen. Vaughan Williams 1 geht gar nicht, Rubbra 9 auch nicht, da gibt es eine Sinfo von Shostakovich, da ist mir sogar die Nummer entfallen... Carmina Burana ist der reine Horror... Mahler 4 suche ich immer noch eine Version mit erträglicher Stimme... Mahler 8, äh, hab ich die schon mal ganz? Ach, ich würde es ja gerne mögen können, aber dafür bin ich anscheinend nicht gemacht.

    Dann ergeht es Dir noch schlimmer als mir. Die Carmina muss manchmal sein, aber wenig. Beethovens Neunte und RVW Erste ebenso. Mahlers Achte geht fast überhaupt nicht. Bei seiner Vierten habe ich immerhin Wahlmööglichkeiten, aber im Grunde höre ich auch diese Sinfonie wenig. So lange mein Ohr das mitmacht, bzw. es nicht zu lange ist. Eine Oper ist definitiv zu lang, noch dazu reizt mich die Oper überhaupt nicht. Dabei wäre die "Carmen" nicht schlecht, oder auch Mascagnis "Cavalleria Rusticana" als Kurzoper wäre auch noch machbar, aber ich lasse es lieber sein.

    Heute Morgen macht mir z.B. mein Tinnitus erhebliche Probleme. Jetzt noch hohe Stimmen zu hören wäre nicht zu ertragen. Leise gespielte Orchestersachen wie Haydn ist ok, aber auch nicht all zu "schwere" Kost. Mal schauen, ich wollte was mit Klarinette hören. Das könnte Probleme bereiten.

    VG,Maurice

    Zitat

    Ich hatte nur aus Interesse gefragt. Aber ist schon ok, ich werde nichts mehr fragen.

    Sorry, das kam hier falsch rüber. Kein Ding!! Dann kannst Du auch gerne weiter fragen. Da ich meine Gründe schon mal geschrieben hatte (eventuell warst das aber nicht Du.....Oje,ich werde alt....), habe ich das einfach falsch aufgefasst.

    Also : :prost: Alles ist ok.....


    VG,Maurice :wink:

    Zitat

    Und wie machst Du das mit den Sinfonien, in denen gesungen wird, sind die auch außen vor?

    Du willst es echt ganz genau wissen.... Ich sage doch, Gesang ist nicht meines. Bei den Sinfonien hält sich der Gesang weitgehend in Grenzen. Meist ist ein Chor dabei, damit habe ich weniger Probleme. Mir geht es um die Dauer und die Tonhöhe. Das dürfte doch jetzt endlich mal so langsam klar sein. Ich mag keine weiblichen Gesangsstimmen, vor allem keine Soprane. Respektiere das doch einfach. Wo ist da das Problem?

    Ich mag keine Opern, beschäftige mich damit auch nicht groß. Ich habe es versucht, bevor ich den Tinitus hatte, aber es war und ist nicht meine Welt. Und nein, es lag nicht an den Aufnahmen, mein Interesse dafür ist eben nicht vorhanden.

    Gruß, Maurice

    Zitat

    Ich sehe, Du drückst Dich schon wieder vor dem Opern-Gesang, lieber Maurice!

    Ja,klar!! Ich möchte auch MUSIK hören, keine hohen Stimmen. :D Es wird auch niemand schaffen, dass sich das ändern wird. Mehr als auch mal ein Chorwerk ist einfach nicht drin.

    VG,Maurice :wink:

    Vor allem sind auf meiner CD noch einige "Alternate Takes" mit dabei, so auch von Deinem Lieblingsstück. Wenn ich mir überlege, wie viele tolle Alben Ellington aufgenommen hat. Das ist kaum zu toppen. Hätte er noch die Vermarktung einer weißen Band gehabt - und er hatte doch viele Jahre lang ein erstaunlich ordentliches Management - dürfte er heute den gleichen Ruf haben wie Frank Sinatra oder John Wayne....

    VG,Maurice

    Brahms hat mMn etwas fertig gebracht, was ihn bis heute auch dem Menschen außerhalb der Klassik-Welt hat bekannt werden lassen : Er konnte "Musik fürs Volk", abet auch für den Musiker selbst schreiben. Wie ich das meine? Ganz einfach ausgedrückt, man kann es an einigen wenigen Werken ausmachen. Es müssen nicht die Besten sein, aber sie wurden und sind immer noch erfolgreich.

    Da wären seine "Ungarischen Tänze", im Original für Klavier zu vier Händen geschrieben, wenn ich es richtig wiedergebe. Das dürfte uns aber ein Brahmskenner wie der Kollege Köhn viel besser sagen können, schätze ich mal. Und da wären so populäre Lieder wie "Guten Abend, gute Nacht", seine "14 Volkslieder für gemischten Chor" und andere Chorwerke werden heute noch von vielen guten Amateur-Chören gesungen, sind dort "Standards" im Repertoire seit vielen Jahrzehnten.

    Auf der anderen Seite hatte aber auch mit seinem "Requiem" großen Erfolg bei der Uraufführung in Bremen, die beiden Serenaden, die man fast als Sinfonien durchgehen lassen könnte (bedauerlich, dass sie heute kaum noch zu hören sind), seine beiden Klavierkonzerte und natürlich seine vier Sinfonien, die er bekanntlich sehr spät begonnen hat zu schreiben.

    Mir persönlich liegen seine Serenaden dazu 4.Sinfonie irgendwie am Besten. Seine Erste hingegen ist für mich heute noch befremdlich, was bereits bei der ungewöhnlichen Einleitung beginnt. Seine "Ungarischen Tänze" mögen für Brahms selbst keine Kunstwerke sein, aber mir gefallen sie, völlig egal, ob in den bekannten Orchesterfassungen, oder in bestimmten Arrangements, z.B. von Ivan Fischer für sein großartiges Orchester aus Budapest oder in der Fassung von Joseph Joachim für Violine und Klavier. Die Vierhändige Fassung werde ich bald auch hier haben. Ebenfalls äußerst bewegend sein "Requiem", dass ein Giulini so wunderbar dirigeren konnte.

    Mir missfällt seine Haltung gegenüber jungen Komponisten, die er nur zu gerne heftigst tadelte und nicht selten grob behandelte. Er selbst gab kaum Lob weiter, hatte aber auch seine Probleme, selbst Lob zu empfangen. Er war Perfekionist, und solche Menschen stehen sich oftmals damit selbst im Wege.

    Er selbst wurde in die musikalische Schiene Beethoven - Schumann - Mendelssohn - Brahms geschoben. Andere Komponisten gingen etwa den Weg Beethoven - Schubert - Wagner/Liszt - Bruckner - Mahler - Zemlinsky - Franz Schmidt. Diese beiden Seiten waren sich im Grunde so spinnefeind, dass man entweder für die eine oder eben für die andere Seite war und stand. Da waren sie, die Felix Draeseke, Richard Wetz, Friedrich Gernsheim, Joseph Joachim Raff, Franz Lachner, Robert Volkmann, Hans Rott, Heinrich August Marschner, Robert Fuchs oder Hermann Goetz, um einmal einen Bruchteil der damals so hochkarätigen Komponisten zu nennen. Auf Vollständigkeit habe ich nicht geschaut,sondern einfach mal einige Namen notiert, die hier zwischen die "Fronten" gerieten.

    Ich habe dabei jetzt Arnold Schönberg und dessen stilistische Zeitgenossen wie Alban Berg und Anton Webern mal kurz ausgeklammert. Von Schönberg wissen wir, dass er nicht nur sein Klavier-Quartett,op.25 für Orchester arrangierte, sondern auch 1933 den Aufsatz "Brahms, the progressive" geschrieben, in dem er Brahms als harmonisch fortschrittlichen Komponisten beschrieb.

    VG,Maurice

    Heute Nachmittag einfach mal ganz entspannt zurücklehnen und der Musik lauschen....


    Robert Fuchs mag kein stilbildender Komponist gewesen sein, aber seine Serenaden sind sehr schön geschrieben worden von ihm. Als Lehrer für viele zukünftige große Komponisten wie Gustav Mahler, Alexander von Zemlinsky,Franz Schmidt oder Erich Wolfgang Korngold hatte er eine wichtige Funktion inne. Außerdem war er eng mit Johannes Brahms befreundet, der seine Werke sehr schätze, aber auch stilistischen Einfluss auf Fuchs hatte.

    VG,Maurice