Beiträge von KALEVALA

    Es geht weiter....Überraschung....mit Lars Erik Larsson ;)
    Die Concertinos opus 45 1-12 komponierte Larsson für Laienorchester angepasst (er hatte selber von 1945-47 die Aufsicht über die staatlich gestützten Laienorchester SOR)
    :love: :love: :love: :love: :love: :love: :love:


    Concertinos für Flöte, Oboe, Klarinette, Fagott, Horn, Trompete, Posaune, Violine, Bratsche, Cello, Kontrabass und Klavier+
    Streichorchester

    Solisten:
    Gunilla von Bahr
    Helén Jahren
    Michel Lethiec
    Knut Soenstevold
    Sören Hermansson
    Urban Agnas
    Christian Lindberg
    Anton Kontra
    Bengt Andersson
    Frans Helmerson
    Hakan Ehrén
    Hans Palsson



    Herzliche Grüße:
    KALEVALA :wink:

    Du weißt, dass es von ihm zwei CDs bei CPO gibt? Bestimmt, denke ich mall. Mit der alten BIS-CD "Sinfonien Nr.1&2 wurde ich vor vielen Jahren schon "beglückt". Ein sicher nicht ultra-moderner, aber absolut hörenswerter Komponist.

    Na aber sicher doch, als Oller Schweden-Sammler lasse ich nichts liegen ;)
    Ich musste mich vor Jahr und Tag selbst mit der BIS CD "beglücken"---und was soll ich sagen, mein Glück hält dauerhaft an ^^
    ...was bedeutet das schon---ultra-modern ;) ....aber absolut hörenswert stimmt, aus meiner Sicht....absolut :)



    Herzliche Grüße:
    KALEVALA :wink:

    Weiter mit Larsson :)
    es wird ordentlich aufgegeigt :rolleyes:


    Asin:B000009I97 :love: :love: :love: :love: :love: :love: :love:


    (wieder mal kein Bildchen X( )


    Violinkonzert, opus 42
    En vintersaga, opus 18
    Concertino für Violine und Streichorchester opus 45, 8

    Stockholm Philharmonic Orchestra---Stig Westerberg
    Violine: Leo Berlin




    Herzliche Grüße:
    KALEVALA :wink:

    Die Frage ist nur: sind die Stücke es auch wert ?

    Das kommt ja immer auf den Standpunkt an,
    wer eher nur die bekannteren Komponisten, wie Prokofieff etc hören mag, der kommt hier nicht auf seine Kosten,
    denn solche "Größen" wie eben Prokofieff oder Weinberg (Vainberg) werden mit gaaaanz wenigen "Standards" abgehakt....
    wohingegen das im "Ausland" eher unbekanntere sowjetische Repertoire, Boiko, Pakhmutina (Breschnews Lieblings Komponistin),
    Khrennikov (persönlicher Freund des Dirigenten)....breiten Raum erhält.

    Freunde russischer Orchestermusik dürften einen erheblichen Teil dieser Werke bereits in ihrer Sammlung haben.

    Ich sammle seit etwas mehr als 40 Jahren, gerade im russischen Bereich....und bin in der glücklichen Lage, behaupten zu können...
    mir mangelt es an nichts (was mich über die Jahrzehnte aber deutlich teurer kam als die jetzt zu bezahlenden Summen für beide Boxen :)

    Zumal es bei dem Repertoire eben nicht viele andere Optionen gibt und die Svetlanov-Aufnahmen oft seit Jahr(zehnt)en vergriffen sind oder nie auf CD zu kaufen waren. Wer also nicht schon Jahre sehr intensiv diesen Bereich sammeln wollte, hat vermutlich nicht so viel davon. Und 300 EUR sind für einen schichttypischen Klassikhörer auch nicht die Welt, für 55 CDs schon gar nicht.

    Genau so ist es :)

    Außerdem kenne ich mich: ich mache Boxen viel seltener auf als Einzel-CDs oder LPs.

    :jaja1:
    aber es gibt auch Ausnahmen :)



    Herzliche Grüße:
    KALEVALA :wink:

    Die Schwedischen Wochen gehen weiter :clap:
    (nachdem mich ein fieses Virus, auch bekannt als Erkältung, eine Woche im Griff hielt.... X( )
    ...und wer (oder wessen) ist zum genesen besser geeignet als der "Sibelius der hellen Klänge" :)
    Lars Erik Larsson
    Gestern schon, sozusagen zum "anwärmen", lief dieses, nicht Welt- aber mich bewegende, "Sammelsurium" kleiner Edelsteine :love:


    :love: :love: :love: :love: :love: :love: :love:


    gerade ging es weiter mit:


    :love: :love: :love: :love: :love: :love: :love:


    und nun Larssons poetischer Protest gegen die Naziherrschaft----Förklädd Gud (Gott in Verkleidung) (1940)
    und die nicht minder gelungene 3.Symphonie :love:


    :love: :love: :love: :love: :love: :love: :love:


    "Dies ist nicht für die Starken in der Welt,sondern für die Schwachen
    Nicht für Krieger, sondern für Bauern,die
    ihre einfachen Pläne gepflügt haben, ohne sich darüber zu beklagen,
    dass ein Gott auf seiner Flöte spielt.
    Das ist eine griechische Legende."
    (Hjalmar Gullberg, Förklädd Gud, 1933)




    Herzliche Grüße:
    KALEVALA :wink:

    Bei Martinu gibt es einen Schönen Tango in seinem "Küchenballett" La Revue de cuisine
    und in der Fantasie für Klavier und Orchester Le Carnaval d´Aix von Darius Milhaud findet sich ebenfalls ein Tango, erstaunlicherweise benannt nach der Hochburg des Samba (Souvenir de Rio)
    desweiteren in der Tanzpantomime Die Mondsüchtige von Erwin Schulhoff



    Was kannst Du berichten vom berühmten "molligen" Finnischen Tango?



    Herzliche Grüße:
    KALEVALA :wink:

    was ist denn in diesem Kontext mit dem "deutsche(n) Joch" gemeint?

    Ich hol mal aus ^^


    Frühere schwedische Komponisten machten ihre Ausbildung zumeist in Deutschland und dementsprechend groß war der deutsche Einfluss, gleichzeitig entwickelte sich immer mehr der Anspruch das nationale (regionale) Elemente in die Musik einfließen sollten...
    zwischen der Jahrhundertwende (1900) und dem beginn der 1920iger Jahre gab es in Schweden nicht weniger als 3 Generationen Komponisten unterschiedlicher Richtungen, zur ersten gehörten Hugo Alfven, Wilhelm Stenhammar und Peterson-Berger,
    zur zweiten Kurt Atterberg, Ture Rangström, Natanael Berg und Erland von Koch,
    die dritte, etwa ab beginn der 20er Jahre, bildete sich aus Hilding Rosenberg, Moses Pergament und Gösta Nystroem.
    die ersten beiden, national Komponisten, stritten um die Frage ob und wie regionale bzw. nationale Bedeutung und internationaler Rang in Einklang zu bringen sind....
    diese Fragen wurden teils mit sehr scharfen Konturen und verbal heftig geführt....


    P.B. meinte mit dem "deutschen Joch entgehen" natürlich nicht, das deutsche in der schwedischen Musik zu tilgen,
    eher, dessen Einfluss zu begrenzen, zugunsten nationaler (regionaler) Melodien, Volksweisen,



    ...als dann schließlich noch die dritte Gruppe um Pergament, als deren herausragendem Protagonisten, die sogenannten Modernisten auf den Plan traten eskalierten die Gegensätze teils bis zu Tätlichkeiten, berühmt ist die Ohrfeige welche P.B. von Pergament vor seinem Wohnhaus erhielt,
    hier prallten der nationale Traditionalist und Antisemit und der Modernist, der gleichzeitig als Internationalist galt, da er in Finnland geboren und jüdischer Herkunft war,
    aufeinander....




    Besonders gerne höre ich die Holmia, die Nummer 4. Sie ist die geradlinigste, die am wenigsten komplexe. Nicht nur hier, aber hier vor allem erzielt Peterson-Berger einen spezifischen Farbwert durch das Orchesterklavier.


    ....eine hübsche Rhapsodie :)
    Irgendwo habe ich mal gelesen, P.B. habe das Werk beim berühmten Schubert-Wettbewerb als Beitrag eingesandt, sie unterlag aber noch in der Vorentscheidung gegen den späteren Gesamtsieger, Kurt Atterbergs 6. Symphonie, die seit dem als "Dollar-Symphonie" bekannt wurde.




    Hier noch zwei, wie ich finde, sehr empfehlenswerte Aufnahmen:



    :top:



    Herzliche Grüße:
    KALEVALA :wink:

    Eigentlich wollte ich heute mit Rosenberg meine Schwedischen Wochen fortsetzen....aber aus aktuellem Anlass habe ich auf Wilhelm Petersen-Berger
    umgestellt :)


    Es liefen vorhin, eine sehr gute Aufnahme der 3. Symphonie ... :rolleyes:


    :love: :love: :love: :love: :love: :love: :love:
    Die Köhler Aufnahme der "Same-Ätnam" Symphonie ist durchaus eine gute Alternative zur Jurowski Aufnahme
    und insbesondere der "Gullebarns vaggsanger-Liederzyklus" gehört mit zum Höhepunkt der Werke P.B. :rolleyes:


    ...und eine phänomenale Aufnahme der 2. Symphonie (und auch des Violinkonzertes) :rolleyes:


    :love: :love: :love: :love: :love: :love: :love: :clap:


    Swedish Radio Symphony Orchestra----Stig Westerberg
    Violine---Nilla Pierrou (die Dame war von 1977-2000 Professorin am Konservatorium in Maastricht, ja und dort war Andre Rieu einer ihrer Studenten....was aber nicht unbedingt gegen sie spricht ^^ )


    Westerberg ist ja schon so etwas wie ein Garant für hervorragende Interpretationen (zumindest) schwedischer Komponisten :top:



    Jetzt läuft:
    Diese aus der Box :clap:


    :love: :love: :love: :love: :love: :love: :love:


    Der alte Mann und die Natur....einsam aber glücklich (na, zumindest ausgeglichen :) )




    Herzliche Grüße:
    KALEVALA :wink:

    Die obige CD mit Andrew Davis schätze ich auch sehr. Und Blomstedt als Dirigenten generell ebenso.


    Magst Du, Kalevala, noch einen Satz mehr zur 6. Sinfonie sagen?

    aber gerne doch, werter Namensvetter :)


    Mit der 6. Symphonie geht Rosenberg nach den beiden monumentalen Vorgängern Nr.4 "Die Offenbarungen des Johannes" und Nr.5 "Hortulanus" :love: welche ja während des WK2 entstanden, bewusst den Weg der "Vereinfachung" der Mittel zurück zur eher klassischen Form....aber das heißt nicht konventionell.... :)



    ....im Moment höre ich übrigens zum 6 und bestimmt nicht letzten mal den letzten Satz der 3......ich glaub ich drehe durch vor Glückshormonen .... :clap: :clap: :clap: :love: :love: :love: :sofa1: :sofa2:



    Herzliche Grüße:
    KALEVALA :wink:

    Kann die vorangegangene Aufnahme der 3. Symphonie getoppt werden?----Jein :)
    Das Niveau wird von Blomstedt (und Stig Westerberg für die 6.) sehr hoch gehalten :rolleyes:


    :love: :love: :love: :love: :love: :love: :love:


    Symphonie Nr.6------Stockholms symfoniorkester (Mitglieder des Swedish Radio Symphony Orchestra, The Stockholm Philharmonic Orchestra, Royal Orchestra), Stig Westerberg
    Symphonie Nr.3------The Stockholm Philharmonic Orchestra, Herbert Blomstedt






    Herzliche Grüße:
    KALEVALA :wink:

    Erstmal ein Dankeschön für diesen überfälligen Thread :)


    Ich oute mich hier mal als ein großer Anhänger der Sinfonik Peterson-Bergers,
    mir gefällt seine gewisse "Exotik", vor allem in seiner 3. Symphonie "Same Ätnam"
    P.B: war ein schwieriger Charakter, berüchtigter und gefürchteter Kritiker, Antisemit, der aber gleichzeitig den aufkommenden Nationalsozialismus völlig ablehnte....
    seine Wagner Verehrung ließ im übrigen recht schnell wieder nach und er stand Wagner zunehmend kritisch gegenüber,
    ab Mitte der 1910 Jahre sah er seinen nach Klarheit und Vereinfachung strebenden Musikstil zusehends durch Atonalität, Expressionismus, ja und sogar Impressionismus bedroht,
    und doch suchte er den Weg seinen Musikstil zu ändern und "anzupassen" über Debussy und den Impressionismus, um dem "deutschen Joch" zu entgehen.
    Seine Musik birgt für mich immer etwas den Gegensatz, einerseits etwas antiquiert zu wirken und ist doch von einer Frische und Exotik beseelt die ihresgleichen sucht :rolleyes:


    Die Aufnahme aus Nörrköpping ist m.E. erstklassig. Es gibt noch eine mit Leif Segerstam, aber die kenne ich nicht.

    Also, die Box ist für mich unübertroffen, das mal zu allererst,
    die Segerstam Aufnahme der 1. Symphonie ist akzeptabel, nicht mehr aber auch nicht weniger....
    das "Übel" ist die Aufnahme der 5. "Solitudo", die dehnt und bremst er völlig ins langweilige :schimpf1:



    Herzliche Grüße:
    KALEVALA :wink:

    Ich finde wir benötigen viel mehr Komponisten-Threads, sonst gehen diese Informationen alle schnell wieder unter. Da hat Tamino uns die Nase weit voraus (u.a. bin ich daran mit Schuld )

    ich will ja immer....aber ich bin ein furchtbarer "Langsam-Tastatur-Schreiber" und leider verliere ich immer sehr schnell den Faden und schütte zu viel Informationen durcheinander :ohnmacht1:
    P.B., Rosenberg..und überhaupt sehr viele Nordländer....und Martinu ......lange in "Planung"....aber :ohnmacht1:





    weiter geht´s mit Rosenberg und dieser phänomenal hinreißenden Aufnahme :love:


    :love: :love: :love: :love: :love: :love: :love:





    Herzliche Grüße:
    KALEVALA :wink: