Beiträge von Harnoncourt-Fan

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    Hieraus die 5. Symphonie von Beethoven.


    Die 5. war ja im originalen Teldec-Zyklus ja ein bisschen eine Schwachstelle, weil der erste Satz gar so eingeschlafen daherkam. NH hat sich sicher was dabei gedacht, aber ich hab es nicht verstanden. Diese 5. macht alles wieder gut. Insgesamt natürlich auch schneller als in den 90ern, aber nicht so manieriert wie die 5. mit dem Concentus. Die war übrigens sein letzter Auftritt in Wien - es wussten damals sowohl er als auch das Publikum irgendwie. Er ging mit einer Krücke und nie zuvor hat er ein Mikrophon verwendet um sich ans Publikum zu wenden, auch hat er einen Barhocker auf der Bühne gehabt, den er aber nicht gebraucht hat.


    Die Aufnahme ist ident mit der DVD, die vor ein paar Jahren gemeinsam mit der Missa in C rausgekommen ist.


    Die Züricher Aufnahme hab ich noch nicht hören können.

    Bei den zweigleisigen kann man dann schon nochmal unterscheiden wie sie primär in Erscheinung treten bzw. zu welchem Zeitpunkt in Ihrer Karriere sie was gemacht haben. Mäkelä und Shani sind früh als beides tätig. Bei Barenboim war das ebenfalls der Fall, Ashkenazy würde mir noch einfallen.


    Zu Wand: Mäkelä ist in seinem Alter jetzt schon überregional bekannter als es Wand zu diesem Zeitpunkt war. So jetzt hat man Äpfel mit Gehwegplatten verglichen.

    Aufnahmen als die Richtschnur für abgelieferte Qualität zu nehmen, ist ein Relikt aus den 90ern und obsolet.


    Heute gibt es Streams, Übertragungen und immerhin gehen manche Menschen noch ins Konzert. Eigentlich eher ein gutes Zeichen, dass er sich relativ lange Zeit gelassen hat mit der ersten Aufnahme und dann auch mit etwas, was man nicht als easy listening bezeichnen kann (das wird man nicht bei Thalia an der Kasse finden). Mäkelä wird natürlich ziemlich gepusht von der PR. Aber gut, er sieht gut aus, lässt sich gut einkleiden, ist als nordischer Typ auch mal was anderes und wirkt aus sympathisch.


    Wenn man bedenkt, wer vom Marketing grade bei bei den Instrumentalsolisten vom Marketing zu neuen hübschen Göttern und Göttinnen stilisiert (und teilweise auch hier mit enormer Verbissenheit verehrt) wird, kann man da nicht von Vorschusslorbeeren sprechen.

    Die Einspielung hatte ich mal lobend erwähnt. Das ist aber schon einige Zeit her. Dalia Atlas ist für ihren Komponisten sehr zu begeistern gewesen.

    Auch die anderen Sätze haben mir sehr gut gefallen. Werd ich mir sicher die nächsten Tage nochmals zu Gemüte führen. Sehr klar strukturiert, kein spätromantisches Gewaber oder Mäandrieren wie das immer wieder bei Geheimtips der Fall ist. Das Orchester spielt sehr engagiert, klanglich 1A. Sind die anderen Atlas-Bloch-Scheiben ebenso zu empfehlen? Am Papier lesen sich die Mitwirkenden ja weniger prestigeträchtig.


    Bloch: Symphonie in cis-moll


    Gekauft, weil hier gelobt. Bisher erst im ersten Satz, aber gefällt schon mal sehr gut. Es werden ja oft Werke ein bisschen auch gehypet, aber hier bin ich durchaus angetan.

    Alpha bringt die ersten Scheiben von Antoninis Haydn in einer 10 CD-Box heraus. Die neueren CDs wurden auch mit dem Kammerorchester Basel aufgenommen (die Folge 11 wird überhaupt nur von den Baselern bestritten). Spielen die auch auf historischen Instrumenten oder nur HIP?

    Musik bis zur Klassik wird auf historischen Instrumenten aufgeführt.

    Gut zu wissen, die Tonbeispiele waren vor allem beim Holz eh sehr danach klingen. Bei den Streichern war ich mir nicht so sicher. Ist deren Beethoven dann schon HIP? Da klingt das Holz schon viel moderner.


    Hat jemand eigentlich schon eine Meinung zu dem Zyklus? Deren Veröffentlichungstempo ist ja auch eher hoch obwohl es noch bis 2032 dauern soll bis sie fertig sind.


    Hier noch als Cover:


    Für das von mir schon genannte Sydney Opera House gibt es zumindest eine solche Rechnung:


    https://www.sydneyoperahouse.com/content/dam/pdfs/deloitte/Deloitte%20Report_Revaluing%20Our%20Icon%202018.pdf


    Seite 12:

    In total, the Opera House precinct contributes significant value to the Australian economy through:

    • The direct activities of the SOHT, resident performing companies, and food and beverage operators
    • Flow-on activity from the purchase of inputs
    • Attracting tourists to Sydney and Australia.

      There is some degree of overlap between these values. Specifically, some tourism expenditure would be included in the direct economic contribution of the SOHT, resident performing companies and food and beverage businesses.

    To avoid double counting, we removed the estimated revenue that the SOHT, resident performing companies and food and beverage operators earned from selling to tourists.

    As a result, we estimate that the total value added by the Opera House to the Australian economy in 2016-17 was $1.15 billion (as shown in Table 2.6).

    Similarly, we estimate that the Opera House supports close to 8,700 full-time equivalent roles. This means that for every job in the SOHT, the Opera House supports nearly 14 jobs in the Australian economy.

    Oder man brennt sich die Aufnahme auf CD (sofern als Download verfügbar). Hab ich mit dem Dvorak-Zyklus mit der Musica florea so gemacht (und dabei viel Geld gespart).