Beiträge von Braccio

    Die Schumann-Woche neigt sich dem Ende. Morgen wird AlexanderK uns sein nächstes Stück der Woche präsentieren. Ob wir beim Klavier bleiben?

    Danach geht es weiter mit

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    Wie stets der Hinweis, dass hier alle mitschreiben können und die Liste jener, die hier ein Stück vorgeben, auf Zuruf gern erweitert wird.

    Im Laufe des Tages hörte ich die spätere Aufnahme des Vegh-Quartetts

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    Fand ich sehr, sehr gut. Keine Mätzchen, ehrlich, eindringlich.

    Die ältere Aufnahme in der Praga-Stereophonisierung habe ich mit Kopfhörer kurz angefangen und dann rasch abgebrochen. Da muss ich mal nach der Mono-Version suchen.

    Santtu-Matias Rouvali ist seit 2021 Chefdirigent des Philharmonia Orchestra. Ging an mir vorbei, bis ich ihn am Wochenende in München mit diesem Orchester im Konzert erlebt habe.

    Hier nun eine seiner ersten Aufnahmen am Pult des Philharmonia Orchestra. Don Juan von Richard Strauss:

    Angemessen glutvoll, würde ich sagen.

    Edit: Die Live-Alpensinfonie noch nachgeschoben. Wow, sehr stark.

    Nun lief hier die schon häufiger erwähnte Aufnahme von Aldo Ciccolini

    Ich möchte nicht von Offenbarung sprechen, aber das empfand ich schon als eine Klasse für sich. Ungeheuer beseelt ungeachtet der Virtuosität, ohne die es hier ja nicht geht. Ganz wunderbar berührend auch die Variationen, die bislang gar nicht so sehr an mich herangingen. Große Kunst, meine ich.

    Also ich bin ja für mein Hobby auch zu manchem finanziellen Irrsinn bereit, aber 700 Euro für zwei Tonbänder mit dem Inhalt einer CD (oder eines HiRes-Albums) sprengen dann doch meine Vorstellungskraft.

    Auch bei mir heute eine Aufnahme mit dem Vegh Quartett, aber die Stereoeinspielung aus den 1970ern. Schon alleine klanglich vom Feinsten.

    Gibt es auch als Download:

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    oder

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    Bei Brautigam (1991) gibt's eine viersätzige Version mit dem Comodo-Scherzo als zweitem Satz und ergänzend das andere Scherzo und die Variationen ohne Claras Striche. Man kann sich natürlich die Reihenfolge anders zusammenstellen.

    Jetzt mal gehört, mit beiden Scherzi. Rhythmisch vielfach wieder einmal höchst vertrackt, scheint mir.

    Brautigam spielt das sicher souverän, aber Berruts Performance (der dreisätzigen Version) hat mich deutlich mehr gepackt. Und auch wenn es mich als Banausen entlarvt: zumal auf das Comodo-Scherzo kann ich notfalls verzichten.

    Bei aller Dissonanz hört man im ersten Satz sehr viel thematische Arbeit, sodass ich es im Vergleich zum 3. SQ beinahe als "easy listening" empfinde

    Das finde ich auch. Ich hätte statt Schoenberg 4 fast Bartók 3 genommen. Ein tolles, rätselhaftes Werk. Die Nr. 4 finde ich zumindest vom großformalen Rahmen deutlich leichter greifbar. Und Nr. 5 und Nr. 6 werden dann ja quasi noch allgemeinverträglicher.

    Immer wieder fasziniert mich, wie Bartók hier die Sprache und Mittel der Streichinstrumente erweitert hat.

    Das ist mir heute auch wieder aufgefallen, vor allem auch in den Scherzi. die sind doch beide einfach wunderbar mit ihren Klangeffekten.