Beiträge von amelia grimaldi

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    Radio Stephannsdon


    Lieber Erzherzog !


    Du meinst sicher Radio Stephansdom, einen Wiener Sender, der seit 1998 sendet - ich zitiere jetzt aus der Internetseite - " Klassische Musik aller Epochen, sorgfältig zusammengestellt und kompetent präsentiert von einer


    Musikredaktion mit exzellentem Ruf. An ihrer Seite übernimmt eine hochkarätige Wortredaktion die Gestaltung von Nachrichtenmagazinen und erarbeitet Reportagen und Hintergrundberichte mit Fokus auf Kirche, Kultur,


    Gesellschaft, Politik und Wirtschaft."


    Für mich als Anhängerin von Vokalmusik sind besonders die Opernabende (jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag ab 20.00 Uhr) und die Sendung "solfeggio" (jeden Freitag,22 Uhr, Wiederholung Montag 23 Uhr), die die


    menschliche Stimme in den Mittelpunkt stellt, interessant.


    Liebe Grüße
    :wink:
    Renate

    Hallo Diabolus!


    16 Stunden wäre doch was (als Dauerbabysitting einzusetzen??)! Natürlich nicht - ich habe auf der Hülle keine Angabe gefunden, aber nachdem es nur eine einzige Disk ist, wird es sich im üblichen Zeitrahmen bewegen.
    Wenn du möchtest, lasse ich demnächst die Stoppuhr mitlaufen. :D Jedenfalls verstehe ich das als Auftrag, meine Kinder zu bewagnern und dann zu berichten!


    Beim Holzwurm gibt es den Ring, da habe ich gerade nachgeschaut. Dort sind es 4 Cds.


    Liebe Grüße,
    :wink:
    Renate

    "Wagners Nibelungenring für Kinder" gibt es ebenfalls schon auf DVD - live aus dem Kinderopernzelt auf der Dachterrasse der Wiener Staatsoper. Das ist eine Produktion von 2007. Musik nach Richard Wagner von Hirofumi Misawa. Wir haben erst den Anfang gesehen und der hat meinen Töchtern gut gefallen.


    Liebe Grüße
    :wink:


    Renate

    Für mich stellt sich die Frage anders: Nicht "Kann man Tolstoi heute noch lesen", sondern "Kann man die Kreutzersonate heute noch lesen, ohne den persönlichen


    Kontext, in dem sie geschrieben wurde, zu kennen?". Da meine ich auch, dass das nicht unbedingt ein Vergnügen ist. Aber mit dem Wissen um die Einbettung in Zeit,


    Persönlichkeit , Biographie ist sie zumindest ein gutes Beispiel dafür, wie ein Künstler zerrissen sein kann zwischen seinen hohen moralischen Ansprüchen, den


    Ansprüchen des täglichen Leben und seiner eigenen menschlichen Schwäche.


    Außerdem wäre ich vorsichtig, einen Autor (wie jeden Künstler) nur an einem Werk zu beurteilen und vor allem abzuurteilen.


    Im übrigen empfehle ich auch Tschechow :juhu: , den müsste man jeden Tag lesen (meine ich zumindestens) - und der ist mir menschlich auch viel sympathischer


    (wenn das auch kein Kriterium für die künstlerische Qualität ist).


    Liebe Grüße
    :wink:
    Renate

    Ich sehe das auch so. Ein Live-Erlebnis eröffnet ganz andere Welten. Wenn ich bei diesem Opernbesuch auch noch hervorragende Sänger und Orchester sehen und


    hören kann, dann ist das sicher das Non-Plus-Ultra. Aber diese Möglichkeit hat nicht jeder - und ich gehöre zu denen, die sie aus verschiedenen Gründen nicht haben.


    Und da bin ich froh, dass es DVDs gibt, die mir auch das ermöglichen. Meine Live-Erlebnisse ersetzen sie trotzdem nicht, aber eine Semele aus Zürich oder die


    Offenbachaufführungen aus Paris könnte ich nicht kennenlernen. So kommt die große Welt zu mir ;) !


    Und meine CDs brauche ich, weil ich nur zu Zeiten ungestört Musik hören kann, zu denen weder Opernaufführungen noch Konzerte stattfinden. Außerdem - da kämen


    doch den Internetforen keine Einnahmen zugute, wenn ich nur mehr Opernkarten kaufen würde (oder springt da auch was heraus?)!


    Liebe Grüße
    :wink:
    Renate

    Wir hatten zu Hause gar keinen Plattenspieler, aber bei meinen Großeltern gab's sowas und da durfte ich dann Opernplatten hören. Mein absoluter Favorit als Kind: "Der Freischütz" in der Keilberth-Aufnahme mit Elisabeth Grümmer, Lisa Otto, Rudolf Schock und Hermann Prey, der mein besonderer Liebling war. Auch Fidelio (ich weiß nicht mehr welche Aufnahme- die Platten wurden leider verschenkt) habe ich gerne gehört.
    Die ersten eigenen Klassikplatten habe ich mir dann als Studentin gekauft. Operngesamtaufnahmen waren allerdings sehr teuer. Bei mehreren Reisen nach Budapest (vor 89) habe ich meine damaligen Lieblingsopern dann dort gekauft und besitze noch immer die "Tosca" (de Sabata/Callas,Gobbi,di Stefano), "Maskenball" (Abbado/Domingo, Bruson, Raimondi) und die "Boheme" (Karajan/Freni, Pavarotti), "Don Carlos" (Giulini/Domingo, Caballe, Raimondi) und die "Carmen" (Abbado/ Berganza, Domingo, Cotrubas).
    Inzwischen habe ich diese Aufnahmen auf CD und ich denke ich habe mit der damaligen Auswahl Glück gehabt. Sie gefallen mir immer noch - auch nach vielen anderen Hörerfahrungen.
    Und vom Keilberth-Freischütz bin ich ebenfalls noch begeistert und ich kann meine damalige Faszination gut nachvollziehen. Ich bin mir sicher, dass solche Eindrücke aus der Kindheit auch in unsere Hörerfahrungen als Erwachsene wirken.
    Liebe Grüße
    :wink:
    Renate

    Liebe Severina!
    Danke für deine schöne und ausführliche Araiza-Einführung! Darauf habe ich schon lange gewartet (damals ;) ). Mir gefällt dieser Sänger auch sehr gut, habe vor kurzem die Ponelle-DVD der Cenerentola gesehen und die hat mich wirklich begeistert! Andere Aufnahmen mit Araiza (ich habe noch die Zauberflöte und Il viaggio a Reims) stehen demnächst auf dem Programm. Besonders ehrt dich, dass du auch nicht Gelungenes und einen Irrweg bei einem Lieblingssänger siehst und nicht - wie du so schön sagst- die Kritikfähigkeit an der Theatergarderobe abgibst. Ich kann gut nachvollziehen, dass das nicht so leicht ist, mir geht es bei einigen Cappuccilli-Aufnahmen so (nicht beim Simone). Aber was' wiegt, des hats!
    Liebe Grüße :wink:
    Renate

    Landestheater Linz Spielzeit 2009/2010


    Philip Glass: Kepler (Uraufführung, Auftragswerk von Landestheater Linz und Linz 09)
    20. September 09


    Lehar: Das Land des Lächelns
    31. Oktober 09


    Offenbach: Les Contes d'Hoffmann
    12. Dezember 09


    Rameau: Platée
    6. Februar 2010


    Viktor Ullmann: Der Kaiser von Atlantis
    18.Februar 2010



    Britten: Albert Herring
    27. März 2010


    Wilfried Hiller: Das Traumfresserchen , Kinderoper nach einem Buch von Michael Ende
    11. April 2010


    Puccini: Madama Butterfly
    12. Mai 2010


    Ich freue mich besonders auf Rameau (diese Saison gab's im Barockopernzyklus eine - im Rahmen der Möglichkeiten - zauberhafte "La Calisto") und Britten! "Das Traumfresserchen" kann ich sowohl als Buch als auch als Oper (es gibt eine DVD der Wiener Staatsoper - Kinderoper auf dem Dach) allen Eltern für ihre Kinder empfehlen!


    Liebe Grüße aus der Provinz
    :wink:


    Renate

    Liebe Fairy Queen!
    Ich habe das Buch vor einigen Monaten auch gelesen und mich amüsiert, auch über ihren offensichtlich starken Hang zum Geschmeide - das muss ihr recht wichtig gewesen sein. Und Stalker gab's damals also auch schon, was allerdings nicht so amüsant gewesen sein muss.
    :wink:
    Liebe Grüße,
    Renate

    Liebe Capricciose und Capricciosi!
    Ich traue mich jetzt einfach und schreibe meinen ersten Beitrag (die Mitgliedervorstellung folgt heute auch noch)!
    Hinweisen möchte ich nämlich auch auf die umfangreiche Wienerliededition aus den Kremser Alben, die Berry mit Heinz Zednik und später auch Angelika Kirchschlager und den Philharmonia Schrammeln aufgenommen hat. Für alle, die gerne Wienerlieder unverkitscht dargeboten hören, eine Empfehlung!
    Liebe Grüße sendet euch Renate! :wink: