Beiträge von zabki

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    Ich weiß nicht wie dieses geforderte Konzept sich zu dem schon von Mannheim und Trossingen vorgelegten verhalten soll:



    "http://www.mhtrossingen.de/fileadmin/media/pdf/Rektorat/Strukturreform/Konzept_zur_Weiterentwicklung_MH_BW.pdf"


    Weiß da jemand genaueres?


    Im übrigen möchten ich dringend einen Artikel des Präsidenten der UdK Berlin zu der ganzen Angelegenheit empfehlen:


    "http://www.kontextwochenzeitung.de/pulsschlag/127/raeuberschach-am-nesenbach-1709.html"


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    Richtig. Und wenn noch und noch Bekenntnisse zum "Hochschulstandort Trossingen" abgelegt werden, muß man eben wissen, das das eigentlich gar nicht mehr bedeuten muß als ein von außen gespeister Lehrbetrieb wie in Dortmund, und in einem solchen Fall dennoch Trossingen als Hochschulstandort im BaWü KHG verzeichnet wäre.

    korrektur

    Das stimmt nur teilweise: Die Musikhochschulabteilung Dortmund gehörte (wie Münster) bis Ende 2003 zur Hochschule Detmold. Es gab zwar seinerzeit Gespräche über eine Anbindung an die Folkwang-Hochschule Essen, sie sind aber letztlich gescheitert. Seit 2004 gibt es in Dortmund keine Musikhochschule mehr sondern nur noch das "Orchesterzentrum NRW" als gemeinsame Einrichtung der Hochschulen Detmold, Düsseldorf, Essen und Köln. Das ist keine normale Musikhochschule, sondern dort gibt es nur den Masterstudiengang "Orchesterspiel", mit Orchesterübungen, Probespielsimulationen usw.. Ihren Hauptfachunterricht bekommen die Studierenden weiterhin an den genannten Hochschulen (wo sie auch die Eignungsprüfung für das Orchesterzentrum absolvieren).


    Christian


    ok, dann korrigiere ich:


    es gibt Aachen, Dortmund, Wuppertal als Standorte von Köln, Düsseldorf, Essen, Detmold.


    [Um Mißverständnisse zu vermeiden, habe ich die Formatierung des Beitrags bearbeitet.
    Tip: Ganzen Beitrag zitieren, dann außerhalb des Zitatbereichs ergänzen, Näheres in den FAQ, ggf. Nachfragen hier: FAQ zu den FAQ. :gurni: Gurnemanz]

    ausgeschlossen


    "Das ist, denke ich, ausgeschlossen. Die Einweihungsfeierlichkeiten sind erst vor ein paar Wochen zu Ende gegangen, das LernRadio wartet noch auf ein brandneues Sendestudio, das dann über dem Foyer thronen wird. Gleichzeitig ist ein neuer Übetrakt für die Musiker eröffnet worden. Da wird erst mal nix gestrichen werden."



    Das denke ich natürlich auch. 1992 wäre auch niemand an Trossingen herangegangen. Aber sachlich zwingend ist das nicht. -



    Ich möchte noch eine Kleinigkeit richtigstellen (es wurde auch beim Mannheimer Auftritt von Frau Bauer erwähnt). NRW hat nicht weniger Musikhochschulen als BaWü. Außer denen in Köln, Düsseldorf, Detmold und Essen existiert noch die Musikhochschule Münster, ansässig an der Uni Münster. Zudem gibt es noch Aachen, Dortmund und Wuppertal als Standorte von Köln und Essen.

    hochschulbau


    Harmut Höll hat einfach diesen Riesen-Trumpf im Ärmel, dass gerade ein Neubau neben dem Schloss Gottesaue (dem Hauptgebäude der HfM Karlsruhe) eröffnet wurde, der dafür sorgt, dass alle Räumlichkeiten der HfM auf einem Platz zu finden sind. Zuvor war die HfM über Karlsruhe verteilt. Das Projekt hat den schicken Namen "CampusOne" bekommen, Höll hat regelmäßig betont, wie gut er da mit dem Land zusammen gearbeitet hat. Eine Streichung von Studienangeboten vor dem Hintergrund dieses Gebäudes würde grotesk nach Fehlplanung aussehen. Heißt nicht, dass ich das gut finde, aber damit kann er natürlich wuchern..


    Nun, der Konzertsaal der MHS Trossingen wurde 1991 eingeweiht, der jüngste Bauabschnitt ist von 2006. Das ist etwas länger her als in Karlsruhe, eine sinnvolle Nachnutzung dürfte in Karlsruhe aber vielleicht leichter zu finden als auf dem Lande.

    geld und anderes

    Hallo Leute,



    es wurde ja schon einiges in dieser Diskussion zum Thema vorgebracht. Ich habe mich in dennoch in diesem Forum angemeldet, um etwas zu Trossingen beitragen zu können. Die Hochschule dort kenne ich "von innen".


    Zu der Sparsamkeits/Wirtschaftlichkeitsfrage:
    Wenn die MHS Trossingen ihren Lehrbetrieb in besonderem Maß auf schlechtbezahlte Lehrbeauftragte stützt, so darf man wohl unterstellen, daß die Hochschule das nicht mutwillig so macht, sondern nur deshalb, um mit sehr knappen Mitteln durchkommen zu können. Die Ministerin Bauer ließ bei ihrem Besuch in Trossingen vor kurzem durchblicken, das könne nicht so bleiben. Die Lehrbeauftragten werden sich freuen, wenn ihre Arbeitsplätze quasi als "soziale Maßnahme" vernichtet werden.


    Zurück zum Anfang der Diskussion hier:


    Es wurde von El Duderino eingefordert, auch die "Argumente der Gegenseite" zur Kenntnis zu nehmen. Ich versuche mal knapp zusammenzufassen:


    Es besteht Zwang zum Sparen - die Musikhochschulen bilden über Bedarf aus.
    Das sog. "Rasenmäherprinzip" wird abgelehnt.
    Also müssen Mannheim und Trossingen dran glauben.


    Da besteht wohl eine Argumentationslücke. Warum sollte nicht z.B. die MHS Karlsruhe auf die Komplexe Komposition/Musiktheorie/Musikwissenschaft sowie Medien/Lernradio reduziert werden?


    Für Trossingen wird ja auch noch ein "Akademiebetrieb" vorgeschlagen. Der soll ganzjährig Kurse für die Studierenden der anderen MHS anbieten. Das kann ich mir nun gar nicht vorstellen. Für Kurse während der vorlesungsfreien Zeiten dürften ohnhin schon genug geeignete Räumlichkeiten etc. vorhanden sein. Und während der Vorlesungenzeit sollen in größerem Maße Studierende nach Trossingen kommen? Kann das studienorganisatorisch funktionieren? Wie ist dazu die Meinung der Diskutanten? Ich muß sagen, wenn so etwas der MHS Trossingen als "große Chance" empfohlen wird, dann habe ich in diesem Punkt Schwierigkeiten, von der Ehrlichkeit z.B. von Prof. Höll auszugehen.


    zabki