Beiträge von zonebattler

    Ich hatte das Vergnügen, im Juli 2018 in der Klosterkirche Ebrach einer Aufführung der von Gerd Schaller komplettierten Symphonie beizuwohnen, dirigiert von ihm selbst im Rahmen des Ebracher Musiksommers. Gut vier Jahre nach dem Event kann ich mich nicht mehr an Details erinnern, aber stimmig fand ich das Finale schon (fetzig war es natürlich auch). Auf der Website des sehr Bruckner-affinen Dirigenten (http://www.gerd-schaller.de) steht unter "Aktuelles" etwas weiter unten folgender Beitrag, den ich den hierorts Forierenden zur Kenntnis bringen möchte:

    Bruckners Neunte:

    Gerd Schallers Komplettierung als Partitur erschienen

    Anton Bruckners letzte, seine 9. Symphonie, blieb unvollendet, denn der Komponist verstarb während der Arbeit am 4. Satz – zu dem gleichwohl zahlreiche Skizzen und Entwürfe erhalten sind. Gerd Schaller sichtete dieses überlieferte Material und legte kürzlich eine eigene Komplettierung dieses Finalsatzes vor, die im Juli 2018 mit der Philharmonie Festiva auf CD eingespielt wurde, und die nun beim Berliner Verlag Ries & Erler auch in Partiturform erschienen ist.

    Zwar blieb Anton Bruckners Neunte Symphonie unvollendet, doch sind zum vierten, dem Finalsatz, von des Komponisten eigener Hand zahlreiche Skizzen und Partiturentwürfe in unterschiedlichen Kompositionsstadien erhalten. Auf Basis dieses Quellenmaterials, intensiver musikwissenschaftlicher Arbeit und seiner langjährigen Erfahrung als Bruckner-Interpret hat Gerd Schaller eine musikalisch in sich geschlossene Fassung des Finalsatzes vorgelegt.

    Dafür unternahm er nach sorgfältiger Analyse Brucknerscher Kompositionstechniken eine Gesamtschau des überlieferten Materials, inklusive der bisher wenig beachteten frühen Skizzen und konnte auf dieser Grundlage eine Konzertfassung des vierten Satzes vorlegen, in der die fehlenden Passagen weitestgehend mit originalen Gedanken Bruckners gefüllt werden konnten. Die verbleibenden musikalischen Lücken wurden von Schaller selbst unter konsequenter und logischer Beibehaltung der Kompositionstechniken Anton Bruckners und unter besonderer Berücksichtigung des Brucknerschen Spätstils ergänzt. Diese Fassung modifizierte Schaller nochmals und revidierte anschließend noch einige Details.

    Der revidierten Partitur (120 S.) ist ein umfangreicher Textteil (87 S.) vorangestellt – zweisprachig in Deutsch und Englisch. Der Textteil umfasst ein Vorwort mit den Hintergründen und Motivationen für die vorliegende Arbeit, maßgebliche analytische Überlegungen, eine Darstellung des formalen Aufbaus des Finalsatzes, eine detaillierte Analyse mit zahlreichen musikalischen Beispielen und harmonischen Konzeptionen, eine Erörterung der relevanten Quellen sowie eine Auflistung der verwendeten Materialien. Letztere sind nochmals explizit an den entsprechenden Stellen in der Partitur kenntlich gemacht, um die Komplettierungsarbeiten nachvollziehbar zu machen.

    Die Partitur ist käuflich, das Aufführungsmaterial leihweise erhältlich.

    Anton Bruckner, Neunte Symphonie, IV. Satz

    Ergänzt nach originalen Quellen und vervollständigt von Gerd Schaller

    Revidierte Fassung 2018

    Besetzung: 3 Fl 3 Ob 3 Kl 3 Fg – 8 Hr (5–6 auch TtB ,7–8 auch Btb) 3 Trp 3 Pos 1 Kbtb – Pk – Str

    Dauer: ca. 25 Min.

    © 2018 by Ries & Erler, Berlin

    ISMN M-013-51487-8

    Email: verlag@rieserler.de

    https://www.rieserler.de/

    Vielleicht ist das für den einen oder die andere hier von Interesse. Immerhin erläutert Schaller seine Ergänzungen im Textteil der Partitur (wozu ich mangels Zugang nix sagen kann).

    Beste Grüße,

    Ralph

    Mein Favorit: Das Orquesta Sinfónica de Galicia unter Rumon Gamba. Zu hören und zu sehen unter:

    https://www.youtube.com/watch?v=FbH95mO_o3A

    Fetzigstes Finale ever! :thumbup:

    P.S.: Offenbar am gleichen Abend wurde auch Max Bruchs Scottish Fantasy gegeben (gleiche Besetzung, Solist Stefan Jackiw):

    https://www.youtube.com/watch?v=3aVET-CDRWk

    Rundet den musikalischen Schottland-Tripp auf das Vortrefflichste ab!

    Beste Grüße,
    Ralph

    Mir reicht seit Wochen eine einzige Oper Händels, die ich den ganzen Werktag lang rauf und runter höre (was derzeit besonders gut möglich ist, da ich Corona-bedingt alleine in der Büroetage sitze und aufdrehen kann): Rinaldo, und zwar in der mitreißenden Interpretation von Václav Luks und dem Collegium 1704 nebst deren Solisten. Hier auf DuRöhrst zu hören und zu sehen:

    https://youtu.be/HeCbbVS8z1s

    Bravo, bravissimo!

    Beste Grüße,
    Ralph

    Mein Favorit seit Jahren: "Sherman's Lagoon" [1], die Abenteuer eines ebenso gefräßigen wie einfältigen weißen Hais im Kreise seiner Familie und Kumpane. Leider seit einiger Zeit nicht mehr auf der Website des Autors zu sehen, sondern im "Comic Kingdom" [2] (wo nur die Strips der letzten sieben Tage kostenlos anzusehen sind). Besonders nett sind die (nicht in die fortlaufende Handlung einbezogenen) Strips vom Sonntag (doppelt so lang, immer mit superber Schlußpointe).

    Steht für mich gleichrangig neben "Calvin & Hobbes" (im Regal in Buchform wie auf der Festplatte als Dateien)

    [1] https://de.wikipedia.org/wiki/Sherman’s_Lagoon
    [2] https://www.comicskingdom.com/sherman-s-lagoon/archive

    Beste Grüße,
    Ralph

    Dank Dir, lieber Ralph! Dem Link gehe ich mal nach, lesen kann ich das dort auch ohne Registrierung.

    Mir gehts eher um wertschätzende Hände, die sich des Geräts annehmen möchten. Selbst benötige ich es nicht mehr.

    :wink:


    Verstehe, dann kann ich Dir noch meine vermittelnde Hilfe anbieten, was interforale Geschäftsanbahnung angeht: Als Wanderer zwischen den Forenwelten konnte ich schon einmal zwei Kollegen glücklich machen (ein hiesiger wollte seine Tonbandkassettensammlung loswerden, ein drübiger hat sie mit Kußhand dankbar genommen). Schick mir ein, zwei Fotos, Zustandsbeschreibung, Deine Preisvorstellung (und sei es nur das Porto) und Deine Mailadresse, dann biete ich Dein B&O-Gerät im anderen Forum an und vermittele Interessenten per PN an Dich weiter... Mein Lohn besteht dann in der Freude, ein schönes Gerät durch Weitervermakelung vor der Tonne gerettet zu haben.

    Beste Grüße,
    Ralph

    Übrigens befindet sich bei mir noch ein Receiver mit CD-Player von Bang&Olufsen. Nennt sich "beosystem 9500" und wird hier nicht mehr benötigt. Gibt es unter den Liebhabern für "altes Geraffel" jemanden, der etwas dazu sagen kann?


    Unbedingt! B&O hat eine Menge Liebhaber, eben wegen des avantgardistischen und unverwechselbaren Designs. Technisch gelten die Geräte als eher mittelprächtig und schwer reparierbar (weil umständlich zu zerlegen), aber die Marke hat ihre Fans und es gibt auch Spezialisten mit großer Reparaturerfahrung. Im Old-Fidelity-Forum gibt es einen laaaaangen B&O-Thread, eventuell kannst Du den auch ohne eigenen Benutzer-Account einsehen:

    https://old-fidelity.de/thread-398.html

    Dort würdest Du sicherlich am ehesten kompetente Hilfe finden, wobei Du Dir vorher überlegen solltest, worauf es hinauslaufen soll (selbst weiternutzen oder in wertschätzende Hände weitergeben)...

    Beste Grüße,
    Ralph

    Aufgrund der grassierenden Corona-Seuche sind derzeit so gut wie alle Musentempel geschlossen und alle Ausstellungen vorzeitig beendet oder abgesagt. Ich habe daher eine virtuelle Tour durch 42 (!) europäische Kunstmuseen erstellt (u.a. auch, um die eigene Langeweile durch aktives Tun zu bekämpfen):

    https://www.licht-bild-schau.de/2020/03/17/kunst-um-die-ecke/

    Aber Spaß beiseite: Ist schon krass, was derzeit abgeht. Dabei ist die Zwangspause für Museen und Galerien (und andere Kulturstätten) wohl noch eines der kleineren Übel...

    Beste Grüße,
    Ralph

    ...

    Ich bin froh, daß ich nicht auf solche Geräte versessen bin - das Stichwort "alltagstauglich" trifft es da ganz gut.

    Na ja, die Liebhaberei für altes Geraffel hat schon auch nachvollziehbare Gründe.Vor allem das äußere Design, welches von ca. 1965 bis 1985 sehr herstellerspezifisch war und nicht mit dem späteren »Einheitsbrei« vergleichbar ist. Viele lieben die dicken Receiver aus den 1970ern mit massiven Alu-Frontplatten und Vollmetallknöpfen, allein die Haptik und Wertigkeit des Materials war eine ganz andere als das heutige Plastikzeugs. Ich selbst mag weniger die »Dickschiffe« als vielmehr die kleinen, aber dennoch schicken Geräte, die man für ein Handgeld im Gebrauchtwarenkaufhaus findet oder gar für lau aus dem Sperrmüllhaufen ziehen kann. Zum Beispiel:

    Bang & Olufsen Beomaster 901
    https://www.zonebattler.net/2014/01/18/tiefstapler/

    ITT Schaub Lorenz SRX 75 hifi professional
    https://www.zonebattler.net/2006/12/02/funde-im-fundus-11/

    Grundig MXV 100 / MT 200:
    https://www.zonebattler.net/2006/04/02/funde-im-fundus-2/

    Generell ist es einfacher, rein elektronische Komponenten am Laufen zu halten als solche mit viel Mechanik (Bandmaschinen, Kassettendecks, DAT, Minidisc etc.), weil da halt Verschleiß (Abrieb), Schmiermittelverharzung und Justagenotwendigkeiten für eine Vielzahl von Problemen sorgen können. Schön für jene, die das als Hobby betreiben und die reingesteckte Zeit und Mühe unter kreativem Freizeitvergnügen verbuchen können...

    Beste Grüße,
    Ralph

    Mein erster CD-Player war der:

    JVC XL-V311

    gekauft 1989. Leider inzwischen außer Betrieb (Laufwerk dreht nicht mehr).

    Aufschrauben, sämtliche internen Steckverbinder abziehen und vorsichtig/sorgfältig wieder draufstecken (beseitigt oxydationsbedingte Kontaktprobleme). Erschlaffte/versprödete Riemen (sofern vorhanden) provisorisch durch haushaltsübliche Gummiringe leidlich passender Länge ersetzen. Anschalten und Ausprobieren: Mit hoher Wahrscheinlichkeit tut er dann wieder. Falls nicht, ist er auch nicht kaputter als vorher! ;)

    Beste Grüße,
    Ralph

    Sieh mal an - da hätte ich aber mehr erwartet... :(

    Aber es erklärt vielleicht die Problematik von ersten Modellen generell ganz gut: sie können doch noch Konstruktionsfehler aufweisen, weil man keine Erfahrung mit der neuen Technik hat. Den allerersten VHS-Rekorder würde ich heute auch nicht mehr verwenden... :D

    Bewährte Technik braucht tatsächlich eine Anlaufzeit. Warum sollte es bei einem CD-Player anders sein... :/

    Es sind weniger Konstruktionsfehler als die unvermeidbare Alterung von Bauteilen, die heutzutage zu Problemen führt (siehe meine Antwort eins weiter oben).

    Jüngere CD-Player sind in der Regel weniger anfällig, weil deren Integrationsniveau höher ist, sprich weniger Bauteile schon rein statistisch weniger Probleme machen als Platinengräber samt vielen Kabelbäumen. Die ersten Maschinen waren/sind rappelvoll mit Innereien, in den späten Playern ist dagegen mehr Luft als feste Materie. Als regelbestätigende Ausnahmen seien die ganz edlen Top-of-the-Line-Geräte erwähnt, die - weil abgehoben teuer - natürlich auch ein eindrucksvolles Innenleben vorzuweisen haben müssen. Aber die solideste Mechanik (»für die Ewigkeit gebaut«) kann nicht ohne die dazugehörige Elektronik spielen, und da sind wir wieder beim unvermeidbaren Älterwerden...

    Beste Grüße,
    Ralph

    Mein erster war 1984 ein SABA CDP380:

    http://www.radiomuseum.org/r/saba_cdp380cdp_38.html

    Der stammt originär von Hitachi, und es gab ihn in vielerlei umgelabelten und optisch leicht modifizierten Varianten. Meiner hört zum Exempel auf den Namen Dual CD 120:

    https://www.zonebattler.net/2014/01/18/tie…/#comment-38041

    Das schöne an diesen frühen Geräten ist die heutzutage ungewöhnliche Bauform (hier: »Brotkasten«) mit Einblick, der es erlaubt, der silbernen Scheibe beim sich Drehen zuzusehen. Das hat noch einen Rest von sinnlicher Erfahrung, von der die Liebhaber analogen Vinyls so schwärmen. Die in dieser Hinsicht eher drögen Schubladen-Spieler haben sich halt rasch durchgesetzt, weil deren Gehäuse stapelbar und damit leichter mit anderen Komponenten (Verstärker, Tuner, Tape-Deck etc.) kombinierbar ist.

    Grundsätzlich sind die CD-Player der ersten (und zweiten) Generation sehr solide gebaut, weil anfällige Billigkonstruktionen die schnelle Akzeptanz und Marktdurchdringung der neuen Gerätegattung gefährdet hätten, aber heute - knapp 40 Jahre später - leiden auch die solidesten dieser Geräte an alterstypischen Gebrechen (verharzte Schmiermittel, kaputte Riemen, evtl. eingetrocknete Elektrolytkondensatoren, kratzende Potis). Vieles davon kann man selbst beheben, sofern man ein Mindestmaß an technischem Verständnis und keine zwei linke Hände hat, aber es bleibt Liebhaberei mit einem Restrisiko: Kein Consumergerät ist jemals auf eine Nutzungsdauer von mehreren Jahrzehnten konstruiert worden, wer (wie ich) trotzdem mehrere immer noch funktionierende Oldtimer im Einsatz hat, hat schlichtweg Glück gehabt!

    Beste Grüße,
    Ralph

    Gerade der Philips CD 100 [1] ist eine zickende Diva ersten Ranges! Ja, er ist elegant (ich sah ihn erstmals 1982 auf der "HiFi-Video"-Messe in Düsseldorf und war hin und weg), sein Dreharm-Druckgußlaufwerk mag unkaputtbar sein, aber seine Platinen sind berüchtigt für ihre kalten Lötstellen. Und das Ding wird im Betrieb brütend heiß, was der Bauteilealterung durchaus zuträglich ist. Ich hatte zwei von der Sorte, beide waren mehrfach in der Kur bei ausgewiesenen Kennern und Könnern, und jedesmal war die Spielfreude danach nur von kurzer Dauer. Und wenn sie denn mal liefen, streßfrei hören konnte ich mit ihnen nie, denn im Fehlerfall prasselten/knatterten sie ohne Vorwarnung dermaßen laut los, daß man um die angeschlossenen Lautsprecher (insbesondere deren Hochtonchassis) fürchten mußte!

    Inzwischen steht nur noch einer bei mir herum, als unangeschlossenes Technikdenkmal, den anderen habe ich abgestoßen [2]. Schön isse ja, die flache Toplader-Flunder, und den Rang des "Ersten der Vielen" kann dem Gerät auch nichts und niemand nehmen. Aber altaugstauglich ist der CD 100 nicht mal mehr für Puristen. Meiner steht auf einem glanzlosen, aber komfortableren CD 360 von Grundig, der zwar nicht (aus)strahlt, aber dafür (klaglos und zuverlässig) spielt. Wie bei automobilen Oldtimern muß man sich irgendwann die Frage stellen, ob es noch angemessen ist, zum Erhalt der Funktion immer wieder (und immer mehr) Geld reinzustecken, wenn es einem selbst an Fachwissen und Sachkunde zur Eigenreparatur fehlt.

    P:S.: Wer wie ich den Charme der Geräte aus der großen "Zeit des HiFi" (ca. 1965 - 1985) schätzt, möge sich mal im Forum Old-Fidelity.de umschauen...

    [1] vgl. https://www.zonebattler.net/2006/09/25/funde-im-fundus-9/
    [2] vgl. https://www.zonebattler.net/2017/09/11/first-of-the-many/

    Beste Grüße,
    Ralph

    Fotos präsentieren

    Ich schaue mir daheim wie unterwegs gerne Fotoausstellungen an, die es allerdings in der Kulturszene schwer haben neben der Bildenden Kunst (weil Fotos halt immer noch von vielen als beliebig oft - und von so gut wie jedem - reproduzierbare Werke angesehen werden, denen die Aura des Unikates abgeht). Nebenher knipse ich auch selbst, allerdings eher en passant, weil ich a) nur über ein überschaubares Talent verfüge, b) meine Begleitung nicht damit nerven will und c) keine schwere Kameraausrüstung mehr mit mir herumschleppen mag. Dennoch will ich natürlich hin und wieder meine Schnappschüsse vorzeigen und habe mich gefragt, wie ich das heutzutage wohl am besten mache...

    Eine Auswahl meiner "auf die Schnelle" bearbeiteten Reisebilder (beschnitten, skaliert, kontrastverstärkt, geschärft, bewußt vignettiert) präsentiere ich neuerdings (zusammen mit ein paar besonders gelungenen Einzelschnappschüssen) in einem extra dazu angelegten WordPress-Blog. Das ist für mich das einfachste, da ich über ein Dutzend WordPressen am Laufen habe und seit Jahren mit dieser Software bestens vertraut bin. Außerdem brauche ich bei einer Online-Galerie keine Hardware (Tablet o.ä.) zum Vorführen mit mir rumzuschleppen...

    Das Spezielle ist das über den einheitlichen WordPress-"Maschinenraum" gelegte Layout, das sogenannte "Theme". Hier nutze ich "Renkon" von elmastudio.de, welches speziell für derartige Bilder-Blogs gedacht ist. Es ist ebenso schick wie responsiv, will sagen es gestaltet die Darstellung für jede Art Bildschirm optimal um, vom großen Breitbildmonitor bis zum hochkant gehaltenen Smartphone. Bin sehr angetan davon, und ich habe schon sehr vieles in dieser Richtung angeschaut und ausgetestet.

    Genug der Vorrede, hier entlang, bitte:

    Licht-Bild-Schau

    Besonders schön, ja nachgerade einzigartig ist die mögliche thematische Filterung des vorhandenen Bestandes über Rubriken (Kategorien) und selbstvergebene Schlagwörter. Beispiele:

    Abstraktes
    Allegorisches
    Hervorgehobenes
    Kurioses

    Da ist man dann mitunter selbst verblüfft, was man so alles geknipst hat (und wie es im gefilterten Kontext unter ähnlichen Bildern wirkt)...

    Vielleicht interessiert das ja jemanden, der/die auch nach einer Möglichkeit sucht, eigene Fotos unkompliziert, aber dennoch gediegen vorzuzeigen.

    Beste Grüße,
    Ralph

    Herzlichen Dank an Andreas für das Heraushören einer Schalmei, die eindeutige Identifikation des melodietragenden Instruments bringt mich schon mal weiter!

    Nicht minder herzlichen Dank an maticus für seine Recherchen und Überlegungen! Der letztverlinkte Film ist es, in der Tat. Sind zwei Teile zu je 30 Minuten. Ich neige ja nach wie vor zu der Ansicht, daß eine Musik, die im Film nur an ganz wenigen Stellen kurz angespielt wird und ansonsten nur den Abspann begleitet, eher aus dem Archiv der produzierenden Rundfunkanstalt stammt als daß eine spezifische Auftragsarbeit ist: Alles andere stünde doch von der Aufwand/Nutzen-Relation her in keinem gesunden Verhältnis!

    Ich googele jetzt mal fröhlich weiter nach Schalmei & Orgel und shawm & organ, vielleicht lande ich einen Zufallstreffer...

    Beste Grüße,
    Ralph

    Hallo Lionel,

    danke für die interessante These! So ganz mag ich noch nicht an eine neuzeitliche, titelspezifische Auftragskomposition glauben, das hätte ja wohl einiges an Mehrkosten bedeutet (für einen kurzen Kinderfilm!). Möglicherweise stammt aber das Arrangement oder die Musik für einige der anderen Filme aus dieser Reihe von Thieme, das wird sich wohl nicht mehr im Detail feststellen lassen...

    Bin mal gespannt, ob nicht doch noch jemand meine Hoffnung belegen kann, daß es sich hier um eine sehr alte Komposition handelt.

    Beste Grüße,
    Ralph

    Tataa:

    01) Schlachthof 5 (Slaughterhouse-Five) - George Roy Hill, 1972
    02) Die Abenteurer (Les aventuriers) - Robert Enrico, 1967
    03) Der verkehrte Sherlock Holmes (They Might Be Giants) - Anthony Harvey, 1971
    04) Münchhausen - Josef von Báky, 1943
    05) Berlinger - Alf Brustellin & Bernhard Sinkel, 1975
    06) Die Abenteuer des Werner Holt - Joachim Kunert, 1965
    07) Der große Coup (Charley Varrick) - Don Siegel, 1973
    08) Das Wiegenlied der Verdammten (Murphy's War) - Peter Yates, 1971
    09) Zwei glorreiche Halunken (Il buono, il brutto, il cattivo) - Sergio Leone, 1966
    10) Der böse Trick (Catch 22) - Mike Nichols, 1970

    Nachtrag:

    Bevor ich eben Wolframens Klarstellung lus, daß er recht eigentlich nur Kinofilme meinte, waren in meiner persönlichen Top-Ten-Liste noch als unverzichtbare TV-Produktionen enthalten:

    02) Montezuma (Concierto barroco) - José Montes-Baquer, 1982
    06) Christoph Kolumbus oder Die Entdeckung Amerikas - Helmut Käutner, 1969

    Beste Grüße,
    Ralph

    Mein privates Musikrätsel - Bitte um Hilfe bei der Identifikation eines Werkes

    Hallo zusammen,

    vielleicht kann mir eine kundige Cappriciosa oder ein wissender Cappriciosi beim Lösen eines Rätsels helfen, welches mich nun schon seit mehr als 40 Jahren (!) beschäftigt...

    Als Jugendlicher war ich fasziniert (und bin es bis heute) von den künstlerisch-technisch wegweisenden Märchen-Verfilmungen des BR in der Reihe "Das feuerrote Spielmobil", siehe

    https://www.zonebattler.net/2006/06/08/maerchen-in-blau/

    In den beiden Teilen von "Das tapfere Schneiderlein" kommt eine Musik für Zinken (?) und Orgel vor, die ich und andere gerne endlich identifiziert sähen, damit wir sie selbst spielen bzw. als komplette Werkeinspielung kaufen und anhören können, siehe den Kommentar

    https://www.zonebattler.net/2006/06/08/mae…/#comment-17650

    Ich habe eben mal die frisch erschienene und sogleich erworbene Spielmobil-DVD eingelegt und einen kleinen Audio-Mitschnitt des besagten Abspanns angefertigt, den ich temporär hier bereitgestellt habe:

    https://www.klein-aber-fein.de/uploads/sonstiges/unbekannt.mp3

    Klingelt da was bei jemanden? Kennt eine(r) das Stück? Ich wäre überglücklich!

    Vielen Dank und herzliche Grüße,
    Ralph