Beiträge von S.Kirch

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    Die Oper Köln ist entgegen obigem Eintrag nicht die letzte Veröffentlichung der kommenden Saison. Da fehlen nicht nur in NRW noch einige Häuser.


    Heute abend ist m.W. im Staatenhaus eine Vorstellung der Spielzeit für Abonnenten. Sicher gibt es hier noch eine ausführliche Auflistung. Auf Anhieb gefällt mir das Programm. Kagel und Weill gehören nicht zum Standardrepertoire auf den Bühnen. Und warum die Vorstellungen der aktuellen "Soldaten" ausverkauft sind, die Vokalsinfonie der "Soldaten" in der Philharmonie vor einigen Tagen aber höchstens zu 40% besucht war - und viele Leute während der Aufführung den Saal verlassen haben -, dafür können sich die Kölner nicht rühmen.


    Bis jetzt habe ich nur über die Neuproduktionen `geblättert´. Die erste Besetzung die mir auffiel ist Peter Seiffert als Florestan in der WA des Fidelio.

    Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, eine Ahnung davon zu bekommen wie kompliziert es ist, eine Operaufführung auf die Bühne zu bringen. Jede bessere VHS, Freundeskreise und Opernhäuser bieten Probenbesuche mit Einführungen etc. an. Ich erinnere mich an nervtötende Stunden in einer Probe des Kölner Idomeneo von Christof Nel, in der Nel und Stenz um den Auftritt der Elektra rangen. Der eine vom Schritttempo, der andere vom Gesang. Und die haarfeinen Unterschiede festzustellen und sich möglichst beim Besuch einer Aufführung noch zu erinnern. (In Köln hagelte es hinterher Beschwerden an die Oper, daß man beim Angebot eines Probenbesuches dann wirklich eine Probe zu sehen bekommt was ungefähr 10 min. der 3 stündigen Aufführung ausmachte. Laufenberg hat das dann abgeschafft und wenn überhaupt, dann Generalproben angeboten.) Heute ist es fast Standard daß die Häuser vor der Premiere Probenbesuche anbieten, in NRW geschieht das m.W. in Düsseldorf und Aachen. Die Aufforderung `mach mal` darf man also getrost auf sich selbst beziehen.

    Am 27.7. ab 18.30 Uhr wird auf BR Klassik - sicher im Rahmen des ARD Radiomusikfestivals auch auf anderen ARD Sendern - La Clemenza di Tito übertragen. Am Pult steht Teodor Currentzis.

    Von der Aufführung sind nur bruchstückhafte Erinnerungen geblieben. Und auch das Wiederlesen meines Eintrags hier aus 2013 frischt das zum Glück nicht auf. Die Hinrichtung auf der Bühne hat den Abend überlagert, der Rest der Aufführung, immerhin alles nach der Ouvertüre, war zusammenhangloses Schmuckwerk mit erinnerten Bilderfetzen: Warmsingen für den Sängerwettstreit, Vergewaltigung der Elisabeth durch Wolfram. Außerdem eine Einführung im Foyer nach der man sich auf die Aufführung freute weil `viele Diskussionen` im Anschluß versprochen wurden.... Diesen ablehnenden Bericht kann man noch nachlesen:
    http://www.omm.de/veranstaltun…122013/D-tannhaeuser.html


    Berichtet und diskutiert wurde im Anschluß über diese `Pantomime` und die Absetzung der Inszenierung.

    In dem Ravel-Doppelabend war ich auch.


    "Die spanische Stunde" war musikalisch großartig, die Instrumentierung fand ich sehr fein, wie impressionistisch und `zusammenpassend`. Den Gegensatz zwischen Bühnenhandlung und Musik hätte ich mir deutlicher gewünscht. Das absurde der Situation kam mir zu wenig zur Geltung und der Plot, daß der Uhrenträger Ramiro der rechte Mann für Concepción ist, ging völlig unter.


    Der `Zauberspuk` war szenisch und von den Darstellern witzig und einfallsreich, bunt, (herrlich, das Katzenduett :jaja1: ), musikalisch fand ich das Stück aber wie ein Patchworkstück zusammengesetzt. Hat mich nicht so überzeugt.

    Die Kölner Philharmonie feiert nächste Spielzeit 30 jähriges Jubiläum.


    Das Gesamtprogramm soll am 13.5. erscheinen, ein Highlight ist bereits in den Vorschauen des Gürzenich Orchesters und des WDR Sinfonieorchesters zu entdecken.


    Am 14.9.2016 gibt es ein Konzert mit beiden Orchestern:


    Das Gürzenich Orchester spielt unter Francois Xavier Roth


    Claude Debussy "La mer – Drei sinfonische Skizzen"


    Das WDR Sinfonieorchester spielt unter Jukka-Pekka Saraste


    Jean Sibelius "Sinfonie Nr. 5"


    Weiterhin eine UA für beide Orchester von Vito Zuraj.


    "http://www.guerzenich-orchester.de/konzert/jubilaeumskonzert/231/
    "http://www1.wdr.de/orchester-und-chor/sinfonieorchester/konzerte/dreissig-jahre-philharmonie-100.html



    Romeo und Julia - Bellini (I Capuleti ed i Montecchi), Vaccaj (Giulietta e Romeo), Gounod (Roméo et Juliette), Berlioz, Prokofiev, Tschaikowsky

    West Side Story


    Außerdem zwei Wintermärchen:





    Den "Lear" von Aribert Reimann, den "Kaufmann von Venedig" von André Tchaikowsky (ich meine, letzterer wird nach Bregenz in der kommenden Spielzeit auch an einem anderen Haus aufgeführt).

    Danke für die Info. Sicher werde ich das Gebäude auch mal besuchen wenn der 1. Run vorbei ist. Dafür, daß die Plaza in 37 Metern Höhe ist, wirkt sie doch ein bißchen düster. Bei der Baustellenbesichtigung war das alles noch betongrau, richtig hell wirkt das auch jetzt nicht, naja, abwarten.
    Was z.B. die Tiefgarage betrifft halte ich den Klotz ja für eine totale Fehlplanung, 500 Parkplätze für die Wohnungseigentümer, die 250 Hotelgäste und im Ernstfall 3000 Konzertbesucher in 3 Sälen und eine U-Bahn Station ist m.W. auch nicht so richtig nah dran... Aber der Saalplan sieht toll aus :jaja1:

    Meine Frage betrifft nicht den Sitzplan - paßt also nicht 100% hierhin - ist aber das selbe Gebäude: was bedeutet denn der Hinweis auf der Internetseite der Elbphilharmonie (gestern habe ich es noch gefunden...) :schimpf1: , daß die Plaza bis 2018 kostenfrei zugänglich ist?
    Bei der Baustellenführung vor ein paar Jahren habe ich das so verstanden, daß dort eine `lifestyle` Etage entsteht mit Cafés, Lädchen usw. Wollen die dafür Eintritt verlangen?