Beiträge von minuetto

    Wie die Geigen genau gehalten wurden, ist nicht überliefert (es gibt zwar bildliche Darstellungen, die teilweise jedoch eher nicht sehr detailgetreu scheinen).
    Wenn ich mir die Viotti Stradivari anschaue (es gäbe auch noch andere, deutlichere Beispiele, mit teilweise ziemlich unschönen Verfärbungen), hab ich jedoch leise Zweifel, dass man annehmen kann, die Geige habe vor Spohr generell (und bei allen Lagenwechselübungen, die gabs ja schon vor Spohr) völlig frei auf dem Schlüsselbein aufgelegen.... http://www.artfund.org/supporting-mus…ex-bruce-violin.
    Für die Erhaltung der Instrumente war die Erfindung des Kinnhalters wohl eher von Vorteil.
    Gruß, minuetto

    Auf der Website findet sich in ihrer Biographie kein Wort zu ihrer Ausbildung

    dann schau mal (oder tu es besser nicht) die ihr gewidmete englischsprachige Wikiseite (einschließlich Fußnoten) an ;(
    Gruß, minuetto

    edit

    Google mal nach der Geigerin "Carla Marrero"

    lieber Christian, vielen Dank für den Hinweis.
    hier die letzten Einträge, die ich gefunden hatte (Sommer/Herbst 2015).

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    http://www.rtve.es/alacarta/video…violin/3316981/
    vielleicht hab ich etwas übersehen ?

    dort kommt niemand zu schaden, bis Buddha ihn verbannt

    dann ist die Serie ziemlich beschönigend. Es gibt auch verschiedene Überlieferungen des Werks.
    Buddha wird um Hilfe gebeten, weil viel Schaden angerichtet worden war (es gab Kämpfe zwischen/mit mehreren Armeen) und kein Ende abzusehen war (und die List Laozis versagt hatte).
    Hätte Buddha die Herausforderung verloren so wäre die Herrschaft über den Himmel an Sun Wukong gegangen.
    Gruß, minuetto

    Lass nur. Es ging mir hier wirklich um das Werk von Wu Cheng'en, und das hebt sich in seiner Friedfertigkeit durchaus auch von europäischen Opern ab.

    Vielleicht liest Du das Werk einfach mal ganz langsam und aufmerksam durch. List, Gewalt und Gemetzel kommen auch in der Reise nach Westen vor. Friedfertigkeit ist sicher nicht die Haupttugend des ungeläuterten Sun Wukong.
    Gruß, minuetto.

    Lieber tOm~!, die von Dir eingestellte Interpretation D. Garretts hat mich zum Lachen gebracht :versteck1: :schaem1: , die von A. S. Mutter fand ich nichts besonderes (weder besonders "schlimm" noch besonders hörenswert). Werke anderer Meister zu zitieren, zu verfremden/neu zu interpretieren, ggf dem gusto der Zeit anzupassen war während Jahrhunderten üblich, nicht nur in der Musik. Auch in Bachs Werken finden sich Zitate und Verfremdungen.
    Eine Orchestersuite hatte zu Bachs Zeiten auch (vielleicht sogar hauptsächlich) Unterhaltungswert.
    Wie J.S. Bach seine Werke interpretiert haben wollte, darüber kann letztlich nur spekuliert werden; a fortiori wenn es sich um Interpretationen/Verfremdungen handelt, die sich anderer als zu Bachs Zeiten üblichen Stilmittel bedienen.
    Gruß, minuetto

    Lieber Bernd,
    ich hatte nicht an Viertelgeigen gedacht, sondern an Achtel- und Sechzehntelinstrumente; es gibt Kinder, die beginnen (wie gesagt aus innerem Bedürfnis) - neben Blockflöte - schon wirklich sehr sehr jung, es gab und gibt welche, die begannen schon mit zwei oder drei Jahren.
    Man kann kleine Streichinstrumente bei den Instrumentenbauern gegen sehr kleines Entgelt jedoch auch mieten - was bei Oboen leider nicht der Fall zu sein scheint.

    Im Gegensatz zu den Streichinstrumenten funktioniert das nicht vernünftig.

    Es ist jedoch nicht auszuschließen, lieber Bernd, dass es auch bei den Streichinstrumenten etliche Versuche gegeben hatte, die nicht vernünftig klangen :versteck1: (- und die wirklich ganz kleinen Streicher (also vor der Viertelgeige) klingen für uns Erwachsene auch eher .... ).

    Ich bin jedoch völlig mit Dir einverstanden, dass es sinnvoll ist, auch ein kleines Kind so bald wie möglich auf einem vernünftig klingenden Instrument spielen zu lassen und es freut mich, dass auch kleine Oboisten mit etwa sieben ganz normale Oboen spielen können :)
    Gruß, minuetto

    Liebe Oboisten,
    ich find ich Eure Prinzipienreiterei bezüglich Kinderoboen etwas ....
    Bei den Streichinstrumenten werden Kinderinstrumente für sehr kleine Kinder schon seit Jahrhunderten gebaut (und auch da müssen Kinderinstrumente vom Instrumentenbauer mit viel Geduld und Ideenreichtum an die Gegebenheiten des jeweiligen Kindes angepasst/eingerichtet werden). Ganz kleine Kinder, die aus einem inneren Bedürfnis heraus anfangen, sich sinvoll mit Musik zu beschäftigen und die sich dann auch recht schnell zu bestimmten Instrumenten intuitiv hingezogen fühlen sind zwar eine winzigste Ausnahme, aber dennoch Realität.
    Es erschließt sich mir daher nicht ganz, weshalb man solchen Kinder aus Prinzipiengründen das Leben erschweren soll.
    Damit plädiere ich wohlgemerkt nicht dafür, dass Eltern zwei- und dreijährige zur Oboe pushen sollen (und ich bin mir auch bewusst, dass viele sehr kleine Kinder eher/sehr unschön spielen (und manche auch noch als Erwachsene) - aber es gibt auch die Andern, die schon als Kleinkind für bestimmte Instrumente ausnehmend begabten Menschen, die neben der Blockflöte auch andere Instrumente schon fast virtuos beherrschen).
    Just my two cents.
    Gruß, minuetto

    Ein paar Hörbeispiele des Instruments gibt es auch auf Youtube, beispielsweise "

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    " (sowie zwei etwas ausführlichere Wikipedia-einträge in englisch und italienisch);
    find das Instrument interessant schien mir jedoch etwas ausdrucksarm (hatte es allerdings nie live gespielt gehört).

    Gruß, minuetto

    Meines Wissens an den besten Instrumenten aber eher nicht. Und erst recht ist noch keiner auf die Idee gekommen, seine Stradivari mit einem Klunker aufzuhübschen....

    Schnecken, Zargen, Saitenhalter, Boden, aber auch Decke (Randeinlage) wurden bei besonderen Instrumenten auch von Stradivari mit sehr aufwendigen (und kostbaren) Intarsien verziert (das berühmteste uns erhaltene Beispiel sind die Instrumente des Cuarteto Palatino (auch Cuarteto Decorado genannt), diese Instrumente werden auch Heute noch gespielt; die Verzierungen scheinen den Klang nicht negativ zu beeinträchtigen).
    Ob es edelsteinverzierten Saitenhalter und/oder Wirbel etc gibt, weiß ich nicht (würde es jedoch prima vista eher nicht ausschließen).
    Gruß, minuetto