Beiträge von Achim

    Käse umd Quark gelten nicht nur als Belag als deckungsgleich.
    Butter fällt raus, das ist wahr. Doch nur, wenn sie stark gekühlt ist.


    Köstlich, wohin dieser thread sich entwickelt, wenn auch vermutlich in dieser Form nicht ganz beabsichtigt.....


    Dennoch bin bei Helge Schneider der Meinung, dass er nur dann genießbar ist, wenn er nicht singt, sondern mit Pete York schlicht Jazz macht ;+) .


    Den zweiten Satz glaubst du selbst nicht.


    Über seine Lyrik kann man diskutieren. Tatsache ist aber, dass er Zig Alben veröffentlicht hat. Irgendjemand muss sie wohl gekauft haben, immer und immer wieder.


    Thomas


    Mitte der 70er Jahre bewegte ich mich in einem linksorientierten (oder was man dafür hielt) Oberstufenumfeld und da war Biermann ein Symbol für Widerstand in einem sozialistisch degenerierten Umfeld und deshalb war man für Biermann und kaufte auch die Platten, ohne dass ich sie jemals bei einem der Besitzer gehört hätte.
    Meines Erachtens war und ist Biermann kein Musiker, sondern eher Darsteller seiner Texte.
    Er ist nur aufgrund der politischen Umstände bzw Zeitläufte heilig, mehr nicht.
    Daher stimme Algabal gerade mit seinem zweiten Satz zu.

    Drei Kompositionen unterschiedlicher Komponisten fallen mir ein, die mich schon lang anhaltend begeistern.
    Und, obwohl ich bekennender Klavierfan bin, es sind sämtlich Violinkonzerte !


    Und zwar die von
    Samuel Barber
    Edgar Meyer
    Erich Wolfgang Korngold


    ich hatte diese Komponisten nicht wirklich auf dem Zug - ok, Barbers Adagio for strings mal ausgenommen - aber das mE ein großer Fehler.


    Ich glaube, da geht noch mehr.


    Viele Grüße
    Achim

    Ein interessanter thread, der mal wieder zeigt, dass ich völlig "schräg" zu den meisten unserer Forenprofis höre.


    Keinen Zugang habe ich zu Webern, Strauss, Schönberg, Milhaud, Ligeti, Penderecki und Co, das "fluppt" bei mir einfach nicht.
    Von den älteren Semestern braucht es nicht Telemann, Haydn (langweilig) Liszt (was will er mir sagen?) und Bruckner (zu laut, zu grell) zu sein.
    Überhaupt braucht es für mich wirklich wenig an Symphonien (allgemein), allerdings kann ich einen gewissen Hang zu Mahlers 1. und 3. Symphonie nicht verleugnen.


    Als mE einziger in dieser trauten Runde kann ich Glass gut hören.


    Auch dabei bin ich, wenn es um Klaviermusik solo geht.
    Soler, Scarlatti, Bach, Rameau, Couperin, Skrjabin usw usw, nur nicht Chopin (warum auch immer).


    Und Rutter hat um Weihnachten herum seine Berechtigung - welcome....


    Nur, häufig genug geht alles genannte auf den Puffer und ich höre einfach - gar nichts.

    Ich will hier nicht als Spaßbremse auftreten (und wenn doch, dann :hide: ), aber in den Zeiten der Streamingdienste wie spotify, simfy usw. ist diese Frage doch eher theoretischer Natur geworden.
    ich muss sagen, mein Kaufverhalten hat sich doch extrem gewandelt. In den letzten 6 Monaten keine CD mehr erworben.


    Beste Grüße
    Achim

    Ein iPhone ist weit weniger wert als ein Auto. Und was werden die Jungen vorziehen? Car-Sharing!" hat Kurt Biedenkopf in der FAZ gesagt.


    Das halte ich persönlich für einen falschen Schluss.
    Das Smartphone ist der Zentralstern des jugendlichen Kosmos, die Fortbewegungsart ist nicht wesentlich.
    Die meisten meiner Studenten haben mit Autos nichts am Hut, Fahrräder, Motorroller und/oder Öffis bringen sie ans Ziel.
    Autos sind denen nämlich nicht das wert, was sie kosten...... (im Gegensatz zu zB meiner Generation).


    Weg vom OT:
    Ich glaube, der Weg zur Klassik führt über Kanäle wie youtube etc.
    Es sollten die Zugangswege der Jugend zu Musik analysiert werden, vielleicht erreicht man sie dann.


    Beste Grüße
    Achim

    WIR sollten UNS in unserer Verantwortung packen ...... (und nein, auch ich schaffe das nicht so oft, wie ich es sollte ....) ....


    LG
    tastenrabe


    100% einverstanden...
    Die Komplexität der Welt in der momentanen Form ist nicht zuletzt ein Ergebnis, geschaffen durch die mittlere Generation (also meiner Generation) und evtl noch durch die Nachkriegsgeneration (also die meiner Eltern).
    Vermutlich hat uns das Ganze nunmehr überrannt und wir stehen eher ratlos davor, tradierte Maßstäbe gelten auf einmal nicht mehr.


    Abgesehen davon ist dieser beschleunigte Prozess des Umbruchs noch längst nicht beendet und wer weiß, was noch kommt.


    Also:
    meines Erachtens ist eine "Häppchen-Kultur" eingezogen, bitte von jedem etwas, aber nur nicht zuviel, denn dafür reicht die Zeit nicht.


    Das in sich sehr geschickte Projekt "happy" von Pharrell Williams mit dem 24-Stunden video widerspricht dem mE nur scheinbar.
    Denn jeder kann sich aus dieser Masse an Bildern und Situationen die raussuchen, die ihm am meisten zusagen.


    Nein, das Klassikpubikum stirbt nicht aus, es wird nur nicht jünger.
    Meine these: mit dem alter kommt die Weisheit und Ruhe, dann kommt auch wieder die Zeit für entschleunigte Musik.


    viele Grüße
    Achim

    [...]
    Rest siehe hier.


    Zum Thema:
    christian Köhns Ausführungen, wie Verständnis für Musik geschaffen werden kann, stimme ich gerne zu. Aber wen wird man damit erreichen ? Meines Erachtens geht das am Großteil der avisierten Gruppe vorbei.
    Als Dozent für BWL an einer privaten FH darf ich Vorlesung für Vorlesung lernen, dass die Ansprüche, die noch zu Zeiten meines Studiums (ab 1980) galten, nicht mehr anwendbar sind, will man nicht ein Notendesaster riskieren.
    Es muss kurz, prägnant, präzise so vorgegeben werden, dass nur noch schnell für die Prüfung gelernt werden muss. Längere Diskurse zum tieferen Verständnis stören da nur. Whatsapp. Facebook, Quizduell warten auf Antwort, also bitte nicht stören....


    Und dann soll da Muße sein für zB Beethovens 9. ???
    Mindestens 70 Minuten Innehalten ??
    Da verpasst man ja inzwischen das halbe Leben.....


    Viele Grüße
    Achim

    Ich wünsche mir gar keinen Crossover (finde ich meistens nicht sehr geglückt), aber ein schönes Nebeneinander könnte, meine ich, ganz frisch wirken.


    Gibts doch schon längst:
    in Auswahl meines terrestrisch betriebenen Radios
    DRadio Kultur
    DLF Musiksendungen abends
    MDR Figaro
    Nordwest Radio
    WDR 3


    aber nicht ! NDR Kultur. Das Programm kann man auf Dauer nicht hören, weil es eine einheitliche Musikfarbe fährt, die zwangsläufig zum Einschlafen oder Abschalten führt.



    Grüße
    Achim :k:

    Ein schönes Thema.


    Fotografie ist natürlich auch Kunst, geht im digitalen smartphone-Geknipse aber auch schnell im Gebrauchsmüll unter.


    Meine fotografishcen Ergebnisse sind maximal untere Mittleklasse und wie zu vielem anderen fehlt mir in den letzten Jahren die Zeit für die Beschäftigung mit diesem spannenden Hobby.


    Meine favorisierten Fotografen sind schon seit Jahren Thomas Höpker und Andreas Grusky.
    Es war schon faszinierend, dass "berühmte" 9/11-Bild im Emder Museum als Großabzug sehen zu können.


    Beste Grüße
    Achim


    Der Leitsatz der Etnscheidung:
    Ein Theaterbesucher hat keinen Anspruch auf Rückerstattung des Eintrittspreises, wenn eine Inszenierung nicht den von ihm erwarteten und vom Autor vorgegebenen Verlauf nimmt.

    James bond war für mich immer Connery, dann viel später der Action-Brosnan und jetzt, nachdem ich mich zunächst standhaft geweigert habe,ihn zu akzeptieren (ohne einen film gesehen zu haben), Craig.


    Ich hatte Skyfall im Kino gesehen und da die Familie in eine Komplettbox James Bond investierte, konnte ich in letzter Zeit alles in Ruhe wieder sehen.
    Und da Craig für mich den stärksten EIndruck hinterlassen. Einzig Ein Quantum Trost ist wegen der zu schnellen Schnitte ein bßchen anstrengend - das Alter....
    Danach kommt immer noch Connery, gerade auch wegen des nicht-offiziellen Bond Sag niemals nie.
    Brosnan ist in der Rückschau zu krawallig, Moore gefällt mir immer noch nicht so richtig.


    Ich freue mich auf den nächsten Bond !


    Aber eins stimmt auch:
    Johnny English ist der wahre Bond :D


    Grüße
    Achim