Beiträge von Achim

    Ich habe mir mit meinem neuen Handy ein spotify-Abo abgeschlossen und erst einmal den non-classic Bereich getestet.


    Im Ergebnis gibt es vieles, sogar sehr vieles, was ich immer mal wieder hören wollte (oder dann vielleicht doch besser nicht.... ;( ), aber auch empfindliche Lücken.
    Von 10 gestern Abend gesuchten Bands, Interpreten, fehlten bestimmt 50%, also zB Pink Floyd, Peter Gabriel und das label ECM


    Dafür war sehr abseitiges wie zB "Interzone" mit mehreren Platten vorhanden.


    Brandneue Aufnahmen von zB Clapton oder Bonamassa sind aber gut verfügbar.


    Ich möchte nicht wissen, was da im Bereich Klassik los ist......


    viele Grüße
    Achim

    Eins vorweg: Die Gesänge von Stöwer waren für mich ! der Tiefpunkt in der Geschichte des Tatorts, während ich Münster sehr gerne sehe, allerdings war die letzte Folge ein Desaster.


    Warum sollen Münster und Schweiger nicht im Tatort laufen ? Gibt es da eine Formatvorgabe, die immer erfüllt sein muss ?


    Schweiger habe ich als Actionfilm betrachtet und dafür war er ok (mehr allerdings auch nicht). Danach habe ich die letzte Lund-folge gesehen und mich tierisch geärgert, dass diese blöde Kuh sich hat hinreissen lassen.... :cursing: , denn damit gibt es keine Fortsetzung mehr :cry:


    Wenn ich meinen Spaß haben will, schaue ich Münster, wenn es anspruchsvoller sein darf, Bodensee, München und Frakfurt.


    Übrigens hat Schweiger sich doch sehr in der Tradition des vorangegangenen verdeckten Ermittlers Cenk Batu gehalten, der auch sehr harten Stoff auf den Tisch brachte (ich fands gut).


    viele Grüße
    Achim

    Kurze Frage:


    auf welchem Schullevel bewegt sich die Diskussion ?


    Ich wage zu bezweifeln, dass die genannten Personen und Werke unterhalb des Gymnasiums in den Lehrplan passen.
    Meine Verwandtschaft besteht großteilig aus (Ex-)Lehrern, insbesondere Realschule.
    Da scheint man schon froh sein zu müssen, wenn sich sämtliche betroffenen Personen zeitgleich im Klassenraum anfinden.
    Wie soll da der gehobene Bildungskanon durchdringen ?


    Zumal ich weiter wage zu behaupten, dass das Gros der Nicht-Klassik-Hörer in diesen Bevölkerungskreisen zu finden ist.


    viele Grüße
    Achim

    "


    Aber zumindest bedauern wird man wohl noch dürfen, dass ein begabter und charismatischer Musiker Zuhörern solchen Mist als eine Art "Klassische" Musik verkauft. Da mir klassische Musik am Herzen liegt und ich, was Garrett macht, als schädlich für klassische Musik ansehe, weil es eine musikalische Verdummung der Zuhörer ist, vielleicht nicht schlechter als viele andere Popmusik, aber da als "Klassik" auftretend, irreführend, betrachte ich ihn als "Feind klassischer Musik". Und er könnte ein Unterstützer sein.


    Ich halte diese Aufregung für unnötig, am Ende versaut sie nur Deine Laune.
    Garrett wird das alles im Zweifel nicht lesen und wenn, dann wird es ihm am A... vorbeigehen.


    Und jemanden als "Feind klassischer Musik" zu klassifizieren, führt mE nur zu diesen altbekannten Grabenkämpfen - hier die Guten, da die Bösen - wobei diese noch gar nicht mal wissen, das sie "böse" sind.


    Garrett schadet der klassischen Musik nicht mehr als jemand, der denjenigen, der einen anderen Geschmack hat, abqualifiziert.


    viele Grüße
    Achim :wink:


    Vielleicht nicht. Aber der Kram wird landläufig als Inbegriff der klassischen Musik wahrgenommen.


    Vielleicht sollten wir unsere Mittel dafür einsetzen, dass auf den Cds und an den Türen der Konzerthallen Schilder angebracht werden mit dem Aufdruck:
    Vorsicht ! Enthält / Sie hören trotz landläufiger Auffassung keine klassische Musik, sondern nur niveauloses Gedudel ;+)


    Viele Grüße
    Achim :wink:

    Ich weiß nicht, warum das snobistisch sein soll. Klar, er muss ja von irgendwas leben.
    Aber für mich ist diese "Pseudoklassik für Vollpfosten" eben ein Bärendienst an der klassischen Musik. Es ist furchtbarer Mist, auch keine gute Pop/Unterhaltungsmusik und manche Hörer halten das für Klassik.
    Gerade weil Garrett ein guter Geiger ist und eigentlich wissen müsste, wie musikalisch wertlos das ist, womit er sein Geld verdient, hat es für mich etwas von "Verschwendung von Talent".



    Nun denn, da ich einige Leute kenne, die Garrett und Rieu gut finden, würde ich das mit den "Vollpfosten" nicht unbedingt so stehen lassen wollen...
    Natürlich ist diese Art der Darbietung keine offenkundige Werbung für die klassische Musik , aber das will sie doch auch gar nicht sein.


    Aber, wir sehen das alles aus unserer Sicht und das ist und bleibt halt nur eine Sicht der Dinge.
    Ich meine, jeder möge seine Zeit mit dem verbringen, was er für gut und richtig hält.


    Man kann Garrett und Co. nicht vorwerfen, wie und womit sie ihr Geld verdienen, denn am Ende geht es exakt um dies: we are all in for the money.
    Ausnahmen sind Menschen und Institutionen mit meinetwegen einem Auftrag, zum Beispiel unser Verein.
    Wir wollen im Bereich Kultur etwas bewegen, müssen aber davon auch nicht leben und können das Ganze dementsprechend auch ein bisschen höher angelegt angehen.


    Viele Grüße
    Achim :wink:

    Meines Erachtens will Matthias mit seinen zitierten Autoren zum Ausdruck bringen, dass Leute wie Whiteman und Gershwin die ursprüngliche Idee des Jazz mit ihren Interpretations- und Kompositions-Ergebnissen degeneriert und damit die Musik quasi für die "weiße" Welt okkupiert haben.
    Insoweit erscheinen mir die Ausführungen von Matthias schlüssig, vielleicht mag er sich ja noch selbst äußern.


    Viele Grüße
    Achim :wink:

    ja, das cover ist ....... sehr eckig für was rundes...... ;+)


    Den Song habe ich gestern unterwegs auf Deutschlandradio gehört. Halte ich momentan (vielleicht kommt er ja noch) nicht für DEN Stein der Weisen.


    Unabhängig bin ich froh, dass es wieder musikalische Lebenszeichen gibt.


    viele Grüße
    Achim

    Hm, interessante Frage, die mir da hochkommt.... welche Insel ist denn es denn nun ?
    Die Insel für die Ewigkeit oder für einen Urlaub ?
    Die eigentliche Listen-Insel ist doch die "ewige", oder ?


    Auf die ewige Insel würde ich nur gelesene Bücher mitnehmen. Das Risiko, Papier, das nur zum Fischeinpacken verwendet werden kann, im Gepäck zu haben, wäre mir zu hoch.


    Viele Grüße
    Achim


    Dagegen scheinen mir viele Musik-Lieblings/Insel-Listen meistens unverklemmt subjektiv, den Unterschied finde ich ebenfalls bemerkenswert.


    Bei "Insellisten" hoffe ich immer, das weniger "name-dropping" betrieben wird, sondern der wahre Lesekern zum Vorschein kommt ;+) .
    Abgesehen davon stelle ich für mich fest, dass sich meine Favoriten im Laufe der Jahre eher weg von der in jedem Sinne schwergewichtigen Literatur hin zum kürzeren und leichtgewichtigeren Format entwickeln.


    Anders gesagt, von einem meiner Favoriten, Thomas Mann, bin ich heute völlig weg und würde vermutlich eher Suter oder Tellkamp einpacken.
    Das kann sich dann gerne in den nächsten Jahren wieder ändern.
    es bleibt also spannend.


    Viele Grüße
    Achim
    :wink:

    Ich wiederhole mich sehr gerne:


    Ob die Vermietung korrekt erfolgte, kann nur aus den zugrundeliegenden Verträgen, in diesem Fall dem Geschäftsführervertrag mit den darin geregelten Befugnissen abgelesen werden.
    Üblicherweise ist ein Geschäftsführer berechtigt, auch Geschäfte mit sich selbst abzuschliessen und ist dafür vom Selbstkontrahierungsverbot befreit. Insoweit wäre die Handlung von Berkewicz gedeckt.
    Allerdings steht in den Verträgen auch drin, für welche Geschäfte ein Geschäftsführer zunächst die Einwilligung der Gesellschafter einholen muss.
    Dies könnte bei der bekannten Miethöhe = Verpflichtung für die Gesellschaft gegeben sein.
    Dann wäre also ein Gesellschafterbeschluss notwendig gewesen. WEnn dieser Beschluss mit der einfachen Mehrheit der Stimmen getroffen werden könnten (51%), hätte Berkewicz das so beschliessen können und korrekt gehandelt. Barlach hätte mit seinen 39% keine Eingriffsmöglichkeit. Allerdings könnten abweichende Mehrheiten für Beschlüsse geregelt sein (zB 66 % oder 75%), dann wäre Berkewicz wieder im Unrecht.
    Vermutlich hat sie aber einfach gar keinen Beschluss eingeholt und einfach gehandelt und das wäre dann natürlich vertragswidrig und führte zur Schadensersatzpflicht.


    Allerdings alles Spekulation und nur ein mögliches Szenario.


    Viele Grüße
    Achim

    Zitat Paulus:
    Es wundert mich sehr, dass die Anwälte von Frau Berkewicz erstaunt über das Urteil sind. Aus meiner Sicht lag die Entscheidung jedenfalls aufgrund der Tatsachen, die ich der Presse entnehmen, auf der Hand.


    Ich weiß ja nicht, ob Tatsachen und Presse unbedingt zusammengeht und Anwälte wundern sich schon aus taktischen Erwägungen heraus....
    In diesem Fall hilft nur die Kenntnis der Gesellschaftsverträge und die werden nur (hoffentlich) die Beteiligen kennen.


    viele Grüße
    Achim

    Na ja, wenn Berkéwicz tatsächlich gegen den Pflichtenkatalog der Geschäftsführung verstossen habe sollte, dann wird die Abberufung Bestand haben können, einfach weil es ein ganz normaler gesellschaftsrechtlicher Vorgang ist.
    Da die Stiftung mit Berkéwicz 61% der Anteile hält, könnte sie, einfache Mehrheitsentscheidung als Regelung vorausgesetzt, auch den neuen Geschäftsführer stellen.
    Eine Auflösung des Verlags ist nur unter bestimmten Bedingungen möglich, primär sind diese im Gesellschaftsvertrag geregelt.
    Allerdings handelt es sich um GmbH & Co. KG, da ist jeder Gesellschafter direkt an den Vermögensgegenständen (zB Verlagsrechten) der Gesellschaft beteiligt und eine zB mögliche Spaltung würde zu einem Geschacher um die einzelnen Rechte führen können.


    Dennoch bleibt uns nur die Spekulation, weil wir die rechtlichen Grundlagen der Gesellschaft nicht kennen und daher die rechtlichen Konsequenzen und Möglichkeiten gar nicht recht würdigen können.


    So oder so, es ist sehr sehr bitter, was da passiert...


    Viele Grüße
    Achim

    ich zitiere mich mal jurz selbst aus dem Mehldau-thread:



    Gerade fällt mir zu diesem "ehrlichen Jazz" der gute alte Regietheaterthread ein, wo es einen Versuch über "Werktreue" gab, bei dem es dann wohl auch blieb.
    "Ehrlicher" Jazz ist ein mE kaum fassbarer Begriff, der mE eher das Gefühl wiedergeben soll, früher sei alles besser gewesen.


    Jazz lebt - und zwar in allen Facetten und zwar auch in den für viele unerträglichen populären Ausformungen.
    Muss man ja nicht hören.


    Während ich das schreibe, läuft parallel auf meinem Ipod die neue Till Brönner.
    Ich, der ich Anfang der 70er unter anderem mit CTI-Scheiben begonnen habe, finde hier vieles davon wieder.
    Glattes, allzu glattes Replikat ? Man zu, ich läute damit zufrieden den Feierabend ein.



    viele Grüße
    Achim

    Ehrlicher Jazz

    Das Thema ist interessant, sollte vielleicht mal ausdiskutiert werden.


    Sieht mir verdächtig puristisch aus, so als ob Jazz nur dann Jazz ist, wenn der Musiker mindestens aus einem Hotelfenster gesprungen ist oder sich das Gebiss kaputt gespielt hat oder keinen Auftritt ohne Drogen hinbekommen hat und auf keinen Fall wirklich von der Musik leben konnte.


    Anders gesagt: das grenzt mir zuviel gute Musik aus.


    Viele Grüße
    Achim :wink: