Beiträge von opereddie

Vom 28. Januar 2022, 13.30 Uhr bis 03. Februar 2022, 13:30 Uhr findet die 12. ordentliche Mitgliederversammlung des Capriccio-Trägervereins statt. Mitglieder werden gebeten, sich für die Teilnahme ab Freitag hier zu registrieren. Die Freischaltungen erfolgen im Laufe des Freitags, wir bitten dann um etwas Geduld.

    Nicht gerade ein Höhepunkt der Sinfonik, aber trotzdem unterhaltsam, Blitzsteins "Airborne Symphony" mit Orson Welles als Sprecher (Bernstein dirigiert die New York Philharmonic):


    'https://www.youtube.com/watch?v=_rEGmcQBbFk&list=OLAK5uy_nO0UmZz1Br8uHgPdko4Tc5JY5bwZhzIsc'

    Eine Legende ist abgetreten. RIP, Alfred!
    Die Folge von Bios Bahnhof mit Sammy Davis, Jr. ist legendär. Hatte ich damals "live" im Fernsehen verfolgt. Wie der sich zum Schluss an die Drums gesetzt hat. Wurde dann leider ausgeblendet, gerade, als es interessant wurde. 8)
    Ich trauere immer noch den Zeiten nach, als es noch große Orchester im Fernsehen zu sehen gab. Damals gab man sich noch Mühe. Heute wird das Geld für anderen Kram verwendet. GEZ zahlen muss man trotzdem. Grrr...

    Hab leider keinen der bei Capriccio allein erlaubten Bilder-Links bei Amazon oder jpc gefunden, würde aber gerne dennoch auf den o.g. Dokumentarfilm aufmerksam machen, den man z.B. bei Netflix sehen kann.


    Es geht um ein US-Projekt, das versucht, Bewohnern von Alten- und Pflegeheimen, insbesondere auch dementen, jeweils »ihre« Musik über persönliche Player und individuell eingerichtete Playlists zur Verfügung zu stellen. Man möchte meinen, dies sei eine naheliegende Aufgabe für betreuende Therapeuten, und dass es dafür – wie auch für Medikation und andere Hilfsmittel – auch »Töpfe« der Kranken- oder Sozialversicherungen geben sollte, aber weit gefehlt (nur in den USA? bin nicht sicher).


    Aber das ist nur eine Ebene. Die andere vermittelt, was jeweils »ihre« Musik gerade für demente Menschen bedeuten kann. Personen, die vollkommen in sich versunken sind, alle Erinnerung an ihr Leben vergessen zu haben scheinen – ihr Wesen erfährt durch »ihre« Musik eine unglaublich potente Starthilfe, welche spontan erhebliche motorische, kognitive und interaktive Ressourcen freisetzen, und ein Selbst zum Blühen bringen kann. Bemerkenswert!
    ...

    Ich möchte nur darauf aufmerksam machen, dass es den Film "Alive Inside" derzeit in den Mediatheken bei arte und ORF gibt. Mit einem Programm wie MediathekView lässt sich der Film auch herunterladen. Auf YouTube gibt's den Film im Original, mit spanischen Untertiteln und in schlechter Qualität, zu sehen.

    Tjaja, das Ding ist sehr popig. Ich kann's deswegen auch nur manchmal hören.
    Ich habe die Naxos-Aufnahme mit Philippe Quint und dem Orquesta Sinfónica de Mineria unter Carlos Miguel Prieto, aus dem Jahre 2007:
    'http://www.musicweb-international.com/classrev/2009/Oct09/Korngold_8570791.htm


    Ich kenne auch die o.g. Aufnahme mit Heifetz, die mMn etwas nüchterner ausfällt und klanglich gar nicht mal so stark gegenüber der Aufnahme mit Quint zurückfällt. Da wurde beim Remastering der Aufnahme mit Heifetz wohl die Perspektive erweitert.

    Er war auch noch in den 1980-er/90-er Jahre aktiv (u.a. mit seiner Frau Betty Bennett).

    ... und nahm 2015 als 93jähriger mit Lloyd Wells und Jim Ferguson die Platte "Poor Butterfly" auf. Das muss man in dem Alter auch erst mal hinkriegen. RIP, Mundell!


    Dieses Interview zeigt, dass er bis zuletzt noch aktiv war: 'http://www.sandiegouniontribune.com/entertainment/music/sdut-mundell-lowe-interview-2016mar19-htmlstory.html'

    Na super, offenbar bin ich auf dem Mond groß geworden - ich kenne gar keinen dieser 100 Filme :ohnmacht1: (6 Stück nur vom Namen her). Was nun?

    Das Problem ist die deutsche Betitelung der meisten Filme. Die weicht stark von einer direkten Übersetzung des Orginaltitels ab. Woody Allen z.B. hatte sich gerichtlich gegen eine Umbetitelung seiner Werke ausgesprochen. Daher tragen nur seine ältesten Werke einen z.T. völlig anderen Titel im Deutschen. Wenn ich mich nicht irre, war der Streitpunkt "Die letzte Nacht des Boris Gruschenko" (1975), der im Orginal "Love and Death" heißt - Platz 69 auf der Liste.


    EDIT: Da fällt mir auch noch "The Court Jester" ("Der Hofnarr") mit Danny Kaye ein. Auch das eine tolle Satire eines Genres. Man denke an den Becher mit dem Fächer:
    "https://www.youtube.com/watch?v=jOvHMOjIG9s"
    :megalol:

    Auf der Liste vermisse ich "Idiocracy", Regie ebenfalls von Mike Judge. Derzeit ist der Film vom Sujet her hochaktuell. Und wie bei allen englischsprachigen Filmen gilt: unbedingt die Filme in Originalsprache anschauen, zur Not mit Untertiteln. Gerade die Synchronisierung hat vom Niveau her, auch von der Zahl der Synchronsprecher her, stark nachgelassen. Aber selbst die "alten Schinken" würde ich original goutieren.


    Ach ja, manche Filme mit Louis de Funès haben einen gesellschaftskritischen Anstrich und die würde ich jedem Haudrauf-Film vorziehen. :alte1:


    Noch was: Ist eben geschmackssache, welchen Film man von dem gleichen Regisseur vorzieht. Ich finde z.B. "Spaceballs" von Mel Brooks witziger als sein "Blazing Saddles".
    "Mars Attacks!" von Tim Burton wurde auch unterschlagen. Meiner Meinung nach eine wunderbare Verballhornung alter Science-Fiction-Filme. Auch den 1. Teil von "Men in Black" kann man mit Genuss ansehen.


    Objektivität wird man von so einer Liste nie erwarten können, auch wenn die Ersteller noch so viel betonen, wie wichtig Film xy ist.

    Ach ja - Jerry Lewis! Mit seinen Komödien bin ich aufgewachsen. Als Kind und Teenager, der fast nur Blödsinn im Kopf hatte, gefielen sie mir ausnehmend gut. Richtig 'hängen geblieben' sind mir leider nur "Der verrückte Professor" und "King of Comedy". Die Filme mit Dean Martin sollte man aber nicht unter den Tisch fallen lassen. Von der Tanzszene in "You're Never Too Young" (1955) scheint sich Otto Waalkes einiges abgeschaut zu haben:
    "https://www.youtube.com/watch?v=91HsA7wdPvY"


    Im o.g. "Der verrückte Professor" hörte man auch, dass seine Stimme beim Singen nicht nur wie eine Ente klingen konnte:
    "https://www.youtube.com/watch?v=p1oJnzBn2H4"
    Fun fact: Dean Martin war weniger entzückt von 'Buddy Love', den Lewis ihm nachempfunden hatte. Das sorgte für Ärger, der erst nach einer Reunion, von Frank Sinatra in einem von Lewis' Telethons inszeniert, aufgelöst wurde:
    "https://www.youtube.com/watch?v=K3KAMg9LIzw"


    Bzgl. Klassischer Musik kommt mir Jerrys Einsatz mit der Schreibmaschine in den Sinn, zur Musik von Leroy Anderson:
    "https://www.youtube.com/watch?v=oSyivQLQfQw"


    Musikalisch früherzogen wurde ich auch mit der Musik von Count Basie in Lewis' Filmen:
    "https://www.youtube.com/watch?v=elTYN1LyMGw"


    Ich warte mal ab, wie sich die Mitglieder der Monty Python's zum Tod von Jerry Lewis äußern. Das Anarchische in Lewis' Komik MUSS sie eigentlich beeinflusst haben.


    Bzgl. Lewis' Gesundheit: Angeblich hatte er schon im Film 'Cinderfella' (1960) einen Herzinfarkt, kurz nach dem Tanz auf der Treppe, als er oben angekommen war:
    'https://www.youtube.com/watch?v=EuVVvEig2ic'
    In den 1990ern (oder waren's die 80er?) hatte er mal eine Phase, in der er wirklich stark an Gewicht zunahm. Damals dachte ich schon, dass es bald vorbei sein würde. Aber irgendwie hat er auch das überlebt. Und - sieht man sich imdb.com an - scheint er auch filmmäßig bis zuletzt gearbeitet zu haben.


    Lewis hatte wesentlich mehr drauf als nur den Kasper zu spielen, zu sehen u.a. im o.g. "King of Comedy" und den Telethons, die er jahrzehntelang abhielt. RIP, Jerry, you won't be forgotten!

    Oh, Als Tod nimmt mich wirklich mit. Ich wuchs mit seiner Musik auf und hatte alle älteren Alben bei mir stehen, jetzt sind's die Downloads auf dem PC. Mir fehlen die Worte, nur soviel: RIP, Al! :heul1:


    EDIT: Ich muss immer grinsen, wenn er in "Letter Perfect" live Berlin erwähnt und das Publikum begrüßt. "Look to the Rainbow" ist eines meiner liebsten Live-Alben:


    "https://www.youtube.com/watch?v=JsZFZic_1Ik"