Beiträge von Gurnemanz

    Im Forum habe ich zu BaZi oder diesem Werk keinen eigenen Faden gefunden.

    Mir scheint, da gibt es tatsächlich noch nichts Passendes. Dabei erinnere ich mich - darf ich so indiskret sein, lieber Kollege? - an einen privaten Austausch eben über dieses Trompetenkonzert, das ist allerdings ein paar Jahre her. Dabei fielen die Namen Adolf Scherbaum und Reinhold Friedrich. Letzterer hat das Konzert wohl schon öfter aufgeführt, bei einem Konzert war ich sogar dabei.

    Aber gehört habe ich "Nobody knows ..." schon lange nicht mehr. Jetzt kommt es wieder dran. :)

    Ich habe dies:
     

    :wink:

    Mehrere Beiträge - Verstöße gegen Forenregeln bzw. Reaktionen darauf - wurden entfernt und der Thread vorläufig geschlossen. Die Moderation berät über das weitere Vorgehen.

    Freundliche Grüße von der Moderation
    Heino

    Gurnemanz
    23. Mai 2009 um 15:54
    Gurnemanz
    23. Mai 2009 um 15:54

    Da sie ja immer noch reltiv fit und als Regisseurin aktiv ist, wurde ihr halbrunder Geburtstag in den Meiden durchaus beachtet.

    Im nächsten Jahr inszeniert sie Wagners Parsifal an der Oper Frankfurt, was ich mir vielleicht ansehen und anhören möchte. Allerdings ist mir nicht klar, was mich da erwartet: eher traditionelles oder eher modernes Musiktheater. Über die Regisseurin Brigitte Fassbaender ist mir bislang noch nichts bekannt. Wer weiß mehr?

    Spielplan - Oper Frankfurt

    :wink:

    Lieber Cherubino,

    gerade habe ich Deine Ausführungen (# 123) noch einmal gelesen. Ich hatte ja geschrieben, daß ich das eine oder andere dazu anmerken möchte. Ich versuchs mal:

    Er steht auf der gegenüberliegenden Seite, auf der, die das Sinnliche, das Magische, das Emotionale, das Geminschaftsstiftende aus der Musik heraushalten möchte.

    Da bin ich mir nicht so sicher. So wie ich Lachenmann verstehe, wendet er sich nicht gegen Sinnlichkeit, Magie und Emotionalität, sondern begegnet der Tradition mit ihren Ausdrucksmitteln mit Mißtrauen. Sinnlichkeit, Magie und Emotionalität finde ich auch in Got Lost reichlich, etwa wenn die Gesangsstimme die Klaviersaiten zum Schwingen zu bringen scheint; in der Aufnahme mit Yuko Kakuta und Yukiko Sugawara kann man das m.E. sehr schön heraushören und sich verzaubern lassen.

    [...] man kann die Musikstücke von Lachenmann auch einfach hören und auf sich wirken lassen.

    Ja natürlich, warum auch nicht?

    Lachenmann selbst ist, wie ich inzwischen gelernt habe, ein Künstler, der sich vehement gegen ein unvoreingenommenes und gewissermaßen naives, selbstbestimmtes Hören wendet. Wenn man also seine Stücke einfach hört und sich selbst ein Bild macht, handelt man gegen die Rezeptionshaltung, die dem Autor selbst wichtig war. Das kann man selbstverständlich tun, aber es bedeutet dann schon nicht mehr unbedingt, einfach zu hören und sich ein Bild zu machen, sondern es bedeutet, Lachenmann und seine Musik gegen den Strich zu hören, es bedeutet eine Art selbstbewusster Rebellion gegen den Komponisten, dem eigentlich wichtig ist, dass man nicht einfach hört und sich ein Bild macht, dem eigentlich wichig ist, dass man seine Selbstaussagen ernst nimmt.

    Ich bin mir nicht sicher, ob das, was Du hier beschreibst, ein Hören "gegen den Strich" wäre. Wendet sich Lachenmann tatsächlich "vehement gegen ein unvoreingenommenes und gewissermaßen naives, selbstbestimmtes Hören"? Vielleicht gibt es Aussagen, die so verstanden werden können, da habe ich nicht den Überblick. Doch wenn das so wäre, wäre das kein Problem für mich, dann höre ich Lachenmann eben "gegen den Strich", also gegen seine möglichen Intentionen. Diese sind für mich allerdings wie auch sonst nicht so wichtig, aber das wäre eine allgemeine Diskussion, die ich hier nicht eröffnen möchte. (Übrigens: Ob ich Lachenmann damit "richtig" höre, weiß ich nicht, weil ich nicht weiß, was hier "richtig" wäre, dies als Anmerkung zu putto oben.)

    Ich nehme mir als Musikhörer heraus, bestimmte Musik gern zu haben und andere nicht. Das empfinde ich erst einmal nicht als faul und auch nicht als einen merkwürdigen Modus im Umgang mit Kunst. Das Kunstwerk muss etwas haben wie den "Anfang" einer Tesafilmrolle, etwas, wo ich zugreifen kann. Es muss etwas haben, was mich interessiert, neugierig macht, an meine Erfahrungen, Erlebnisse oder Gefühle anknüpft. Wenn da nichts ist, was meine Neugierde weckt, nichts, was mir Bereicherung verspricht, dann habe ich keinen Anreiz, mich auf das Werk einzulassen.

    Da geht es mir genauso wie Dir.

    :wink:

    Ich habe mir das Grieg-Quartett mittlerweile zweimal angehört (New Helsinki Quartet). Offen gesagt, geht diese kräftig romantische zupackende Musik gerade nicht so recht an mich ran. Vielleicht liegt es auch an der etwas trockenen Akustik, ich weiß nicht. Etwas auszusetzen am Werk habe ich jedenfalls nichts.

    Vor einem Jahr erworben, fand ich die Aufnahme recht beeindruckend. Ich glaube, ich sollte das Wiederhören besser auf ein anderes Mal verlegen: meine Perspektiven wechseln immer wieder.

    :wink:

    Ich habe mir das Grieg-Quartett mittlerweile zweimal angehört (New Helsinki Quartet). Offen gesagt, geht diese kräftig romantische zupackende Musik gerade nicht so recht an mich ran. Vielleicht liegt es auch an der etwas trockenen Akustik, ich weiß nicht. Etwas auszusetzen am Werk habe ich jedenfalls nichts.

    Vor einem Jahr erworben, fand ich die Aufnahme recht beeindruckend. Ich glaube, ich sollte das Wiederhören besser auf ein anderes Mal verlegen: meine Perspektiven wechseln immer wieder.

    :wink:

    Zum Thema "Minimal Music" gibt es ebenfalls noch Betagtes:

    Gurnemanz
    8. Juli 2011 um 19:12
    Don Voyage
    19. August 2012 um 17:27

    Steve Reich und sein heutiges Musikstück der Woche kommt dort auch vor. Und natürlich auch im von MB seinerzeit gestarteten Thread zum Werk (s.o.), der damals allerdings nur spärliche Resonanz fand und Fragen offen ließ. Ein Grund mehr, dieses Werk erneut zur Diskussion anzubieten. Finde ich jedenfalls.

    :wink:

    Zum Thema "Minimal Music" gibt es ebenfalls noch Betagtes:

    Gurnemanz
    8. Juli 2011 um 19:12
    Don Voyage
    19. August 2012 um 17:27

    Steve Reich und sein heutiges Musikstück der Woche kommt dort auch vor. Und natürlich auch im von MB seinerzeit gestarteten Thread zum Werk (s.o.), der damals allerdings nur spärliche Resonanz fand und Fragen offen ließ. Ein Grund mehr, dieses Werk erneut zur Diskussion anzubieten. Finde ich jedenfalls.

    :wink:

    Glass hat für die im Prinzip immer gleiche Musik einfach mehrere Nummern vergeben … :D

    Vorsicht Tretmine! Grins1 Jedenfalls wurde vor einigen Jahren hier kräftig gebolzt (die Moderation war seinerzeit gut beschäftigt, wie dort nachzulesen ist):

    Hansi
    14. August 2015 um 14:44

    :versteck1: