Beiträge von novizeadson

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    Ulysses


    Hab grad damit angefangen. Dank den Kommentaren wirkt das Buch gleich viel verständlicher, auch wenn m.E. dadurch der Lesegenuss beeinträchtigt wird, da man wegen den kurzen Unterbrechungen um die Kommentare zu lesen, eher das Werk studiert, als es zu lesen, aber das ist bei einer kommentierten Ausgabe ja immer so.
    Was mir persönlich nur nicht so gefällt, ist die Gestaltung des Buchrückens. Stabil und griffest, jedoch m.E. kalt, wie ein Medizinbuch.
    Trotzdem bin ich mit dieser Ausgabe zufrieden und kann sie nur empfehlen.


    PS. Wiegt nicht grad wenig und in einer Hand halten ist für längere Zeit nicht drin.

    Also, ich habe gerade meinen PC für mich zählen lassen und er ist tatsächlich auf 5.607 Ordner gekommen, also auf 5.607 CDs, die Gott sei Dank nur virtuellen Platz brauchen. Etwas zum anfassen, brauche ich nicht, da ich alles über den PC höre (bzw. über die Anlage, die am PC gekoppelt ist) und auch über ihn Filme und Dokus sehe.
    Mit Büchern bin ich da anders. Die muss ich nicht nur anfassen können, ich muss sie besitzen. Also ein Grund, wieso ich keinen Büchereiausweis habe und brauche.
    Ich gestehe, ein relativ neuer Liebhaber der klassischen Musik zu sein, denn ich höre sie erst seit wenigen Jahren bewusst (5-6 müssten es jetzt sein) und dementsprechend sind auch meine Erfahrungen und Kenntnisse derselben.
    Würde ich mit weniger auskommen? Bestimmt. Doch mir würde diese Vielfalt fehlen, mal etwas anderes, etwas neues hören zu können. Nein, bei mir ist es umgekehrt. Ich sammle immer mehr und mehr. Natürlich bin ich mir sicher, dass ich von der bereits erworbenen Musik nicht alles gehört habe, doch das macht mir nichts, denn ich denke, dass ich noch dazu kommen werde, so Gott will.
    Was ich bei mir jedoch nicht schön finde, ist, dass ich nicht genug in die Tiefe gehe und Gefahr laufe, ohne wirkliches Vergnügen zu hamstern.
    Bei den meisten von Euch, ist es wahrscheinlich so, dass ein Werk kurz zu spielen braucht und Ihr wisst dann meistens schon, ob es Mozart oder Beethoven geschrieben hat. Ich habe da meine Probleme mit. Außerdem lese ich oft hier, wie Ihr ganz einfach die Titel von einigen Werken benennen könnt und nicht nur dass einer oder zwei sie kennen, sondern sofort alle und auch direkt darüber diskutieren können. Davor habe ich wirklich große Ehrfurcht.

    Aber, aber .... :D


    Aber grandios ist die Szene am Bahnhof schon.


    Hört hört! :D
    Natürlich ist die Szene grandios -wie das ganze Buch einfach überwältigend ist. Trotzdem war ich froh, als es Anna nicht mehr gab. Wronski schien es ja zu stören, doch ich konnte ihre Gedanken und ihre Art nicht mehr ertragen. Vielleicht sollte ich mal tief in mir suchen, wieso es mir so nah ging. Irgendeine alte Erinnerung bzw. Assoziation? Wäre auf jeden Fall nicht auszuschließen.


    Mal wieder...
    Irgendwie habe ich diesmal große Demut empfunden, als es an die letzten Seiten ging. Als ich das Buch vorgestern zu Ende gelesen hatte, war ich traurig. Am liebsten hätte ich die Zeit wieder zurückgedreht und wäre wieder auf der ersten Seite. Alle Figuren wirken so lebendig, so präsent, dass ich nicht umhin komme, sie zu vermissen. Ich ertappe mich beim Gedanken, was sie wohl jetzt machen.
    Vielleicht sollte ich ja mit meinem Psychotherapeuten darüber sprechen, aber ich war erleichtert, ja eigentlich fast froh, als Anna gestorben ist. Mensch, ist sie mir auf den Keks gegangen! :D

    Die derbste Passage ist meiner Erinnerung nach, als Dante und Vergil in der Hölle einmal mit einer Teufelspatrouille Ärger haben, deren Anführer per Gesäßfanfare seinen Kameraden ein Signal zum Aufbruch gibt. Also eher Grundschulhumor, durchaus jugendfrei.


    Das passiert zum Schluss des 21. Gesangs: "...und der hatte dann zum Marsche geblasen - aus dem Arsche."
    Dieser, wie auch der folgende Gesang, haben durchaus viel Humor zwischen erschreckenderen Passagen. Wie die Teufel sich gegenseitig in die Wolle kriegen, wie ihr Anführer ständig schimpfen muss, damit sie nicht mutwillig handeln, das lässt den Leser schmunzeln. Und ja, welches Kind lacht nicht, wenn es jemanden furzen hört? Grundschulhumor ist also in dem Falle ganz richtig, finde ich.


    Hmmm, "Übersetzung ist ein Terminus für einen Vorgang, den es eigentlich nicht gibt" (freies Zitat nach einer renommierten Übersetzerin, die hier namentlich nicht genannt werden möchte).


    In der Sprache der heutigen Medienwelt soll dies bedeuten: Köhlers Übertragung hat den Status "FSK 12". Flasch ist definitiv nur in der Kategorie "FSK 18+" zu verorten. [In diesem Kontext
    etwas locker in Bezug auf den Bildungsgrad des Rezipienten zu interpretieren...]


    :wink:


    Hallo :wink:


    Hast du die Alterskategorien anhand des Schreibstils der beiden Übersetzer gesetzt, oder wegen vorhandener bzw. nicht vorhandener Kommentare, die beim Verständnis der DC behilflich sind bzw. wären?
    Der Bildungsgrad des Lesers hat natürlich immer mit seinem Verständnis, bzw. der Tiefe seines Verständnisses zutun. Wenn das jedoch bedeuten soll, ein Mensch mit weniger Bildung sollte sich, wenn überhaupt, Köhlers Übertragung kaufen und ein gebildeter die von Flasch, dann kann ich nicht einfach so zustimmen, da Bildung ein dehnbarer Begriff und hier evtl zu allgemein gehalten ist, da man gebildet und trotzdem über das mittelalterliche Italien kaum informiert sein kann. Wenn das aber heißen soll, ein Leser mit mehr Hintergrundwissen über Dantes Zeit und Welt, würde mit Flaschs Übertragung glücklicher werden als einer, der fast keine Ahnung davon hat, dann stimme ich zu, da bei Flasch weniger erklärt wird als bei Köhler.

    Das Einzige, das mir bei Köhlers Übertragung bisher überhaupt nicht gefallen hat, ist folgendes: Inferno, XXV, Z.94-96:

    Zitat

    "Lukan soll... lieber hören, was bei mir jetzt noch abgeht."

    :wut2:
    Da würde ich doch am liebsten Dante fragen: Was geht ab, Mann? :P
    In den Anmerkungen steht zwar, dass die Übersetzung hier modernisiert, für meinen Geschmack aber, modernisiert sie hier zu stark. Bei Flasch liest sich die Stelle so:

    Zitat

    "Lukan soll... erst einmal zuhören, was jetzt kommt;"


    was ich ersteren Übersetzung bei Weitem vorziehe.

    Mehr oder weniger. =P Rap ist einfach das englische Wort für Sprechgesang. Hip-Hop ist eine Musikrichtung, so wie Jazz. In Jazz-Stücken gibt es oft Schlagzeug-Parts. In Hip-Hop-Stücken gibt es oft Rap-Parts. Das Wort "Rap" wird ab und an synonym mit Hip-Hop verwendet, was aber irreführend ist. (Andererseits sind "Deutsch-Rap" und "Gangster-Rap" Subgenres von Hip-Hop... verwirrend!)


    Ok, jetzt habe ich es verstanden, glaube ich, auch wenn es wirklich verwirrend ist.


    Kommt darauf an, wen du fragst. ;+) Ich hatte auf meinen Beitrag eigentlich vor allem zwecks meiner Beispiele für musikalisch wie textlich genialen Hip-Hop verwiesen. Hip-Hop muss eben nicht Haftbefehl oder Bushido sein, sondern kann auch sowas sein:


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    Das ist zum Beispiel auch Hip-Hop, gerappt wird aber nicht. :wink:


    Was kann ich dazu sagen? Nichts, da ich von der Existenz solcher Stücke nichts wusste.
    Doch wenn auch etwas anderes Hip-Hop sein kann, wie du gerade bewiesen hast, wieso ist es trotzdem immer öfter Haftbefehl oder Bushido bei den Kids? Und sind die zwei oben genannten nicht insofern "gefährlich", als dass die Musikrichtung auf sie reduziert wird, wie es bei mir zB. der Fall war?

    Ich verweise auf meinen Beitrag #49 :wink:


    Hallo und danke für den Link. :wink:
    Habe ich das jetzt richtig verstanden, dass es im Prinzip keinen RAP gibt (Bielefeld gibt es übrigens auch nicht wirklich... :D ), sondern nur Hip Hop, und wenn beim Hip Hop ge...redet wird, es sich um Rap handelt? Ich bin diesbezüglich wirklich etwas durcheinander.
    Desweiteren schreibst du, dass "Künstler", wie Haftbefehl, dem Ruf vom Rap nicht förderlich sind. Das verstehe ich, aber ist es nicht so, dass gerade solche "Künstler" heute für den Begriff von Rap stehen?

    Ich denke, wer eine RAP CD kaufen möchte, muss genau so in einen Musikladen, wie wenn er Jazz, Rock, Pop usw. kaufen möchte. Bei Tante Emma wird man da eher nicht fündig.
    Per Definition handelt es sich bei Rap also um Musik. So viel steht für mich fest, doch muss die Frage eine andere sein. Man kann auch nicht fragen, ob Rap gute oder schlechte Musik ist, sondern ob sie einem gefällt oder nicht.
    Bei uns in Hagen, ist seit Februar eine Ausstellung von Hundertwasser. Ich mag seine Bilder nicht, doch würde ich mich hüten zu behaupten, seine Bilder seien schlecht. Wer so etwas über irgend eine Art von Kunst sagt, tut ihr unrecht. Nein, es geht um subjektive Eindrücke und nur um subjektive Eindrücke.
    Mein Eindruck von Rap ist ein bewusstes Weghören. Es mag sein, dass es da etwas gibt, was mich entfernt ansprechen würde, wäre dieser ganze Gangster Mode Mist nicht, auf den ich diese Musikrichtung -vielleicht zu unrecht- reduziere. Doch diese Gewaltverherrlichung, die Wortwahl, bei dem mir einfach nur schlecht wird... nein danke. Die zitierten Stellen von Ecclitico reichen mir da voll und ganz. Wenn ich mir dann noch überlege, dass die Jugend von heute so etwas hört, finde ich es nicht mehr so komisch, wie sie sich entwickelt. Um "cool" zu sein, muss man ein Gangster sein, sich so anziehen und so ne Mucke hören. Jo eh, voll krass, eh... geht voll ab sowas Mann, jo ich schwöre jo. Ich bin vielleicht altmodisch, doch schiebe ich dieser Musikrichtung einiges an Schuld zu, wenn es um die Kids von heute geht und ich rede bewusst von Kids, da ich keinen Erwachsenen kenne, der Rap hört.
    ...
    Ich musste grad lachen, weil mir beim besten Willen nicht einfallen will, wie die Musik beim Rap ungefähr geht. Wenn ich mir Rap vorstelle, höre ich in meinem Kopf Bruchstücke von Beschimpfungen und kaputtes Deutsch (wenn 's denn auf Deutsch ist), aber keine Musik.


    Geht nur 24 Minuten. Dieser Herr Schulze muss einfach ein Kleingeist sein. Und Beamter. :D
    Die Römer würde ich allerdings nicht mit hier hinein nehmen, sonst gibt 's Ärger mit Pilatus, denn sein Freund heißt SChwancius Longus (Beamter) und dessen Frau Inkontinentia (wahrscheinlich arbeitslos bzw. Hartz 4 Empfängerin). Pilatus erpost sich sonst und fragt ob du sonst noch einen Chapernack getriepen hast.
    :bow:

    Putzen wie der Wirbelwind zu klassischer Musik



    "http://www.amazon.de/Putz-Munter-Putzen-Wirbelwind-klassischer-Musik/dp/B0010O79QS" (amazon verlinken funzt irgendwie nicht)


    Unbedingt kaufen und ausprobieren. Kotzen garantiert! :D

    Nur ein Zufall, dass sich erben auf sterben reimt? Scherben, werben, Kerben, herben... reimen sich auch, haben allerdings kaum Stoff für anständige Verschwörungstheorien.
    Das bemerkte Mustava Ghler und brat auf die Tremse, so dass gleich danach schon vorher gegessen wurde. Schluckte Buchstaben, klang nicht, sondern klingte irgendwie osmanisch, so dass Wie-n ins Horn blies und Wo-zart weder wie noch wo wusste und alles andere als zart war, wenn's um Schokolade gingeridu. Völlig manisch dieses Os-Land, wie anders eben. Lasciate ogni speranza, voi ch' entrate hieß es und Erdbeeren kramten krampfhaft in ihren Taschen nach Nacktschnecken, doch ich schweife vom Thema ab.

    Die eher harmonische, jedoch unmusikalische, wenn auch akustisch stilvoll gehaltene erste indihanistische Mehlzubereitung, -wenigstens ihr erster Akt-, hat Old Shradderhand und seinen Co-Drigigenten Winnie Puh erst richtig in der Opernbranche unbekannt gemacht. Vorher waren sie eher nachher gewesen zu sein wollen oder können gemacht werden tun.


    i.A.
    AP


    Ps. Dieses Schreiben wurde maschinell erstellt und bedarf keiner Überschrift.

    Zu meinem Geburtstag vorgestern, habe ich von meiner Frau die Übertragung von Köhler geschenkt bekommen. Ich bin bei Canto 5 und begeistert.
    Trotzdem würde ich zum Einstieg die Übertragung von Flasch empfehlen, da sonst die vielen Erklärungen und Kommentare für den Einsteiger abschreckend wirken könnten. Wer von Anfang an jedoch tief in die Commedia tauchen möchte, kann nichts Besseres tun, als Köhlers dreibändige Übertragung zu lesen.