Beiträge von Paula Fleming

    Speziell Oboe? Ich würde die sogar mitnehmen

    Was soll man denn in einer Augenklinik zu einem Oboenmodell sagen? So spezialisiert kann eine Ärztin doch gar nicht sein. Ich würde mit der Info im Hinterkopf eher nochmal versuchen, Rat von einem Oboisten einzuholen, was eine Verbesserung der Atmung angeht oder so ...


    P.S.: Aber trotzdem nen Termin machen, kann natürlich nicht schaden, und gibt zusätzlich Sicherheit, ob man bedenkenlos jetzt für die nächsten Jahre (!) so weiterspielen kann wie bisher. Also, wieder zu spielen würde ich mich jetzt auch getrauen, aber wenn man Dir eine Untersuchung bei den Megaspezialisten anbietet, wieso ausschlagen? Kann Dich ja nur klüger machen.

    Ja, hab erst vor ein paar Wochen ein Bier in ihrer Gesellschaft getrunken. So klein ist die Welt. Sie ist Vertrauensdozentin von meinem Stipendiengeber. Ich kenn sie zwar nur flüchtig, aber in ihre Hände würde ich mich jederzeit begeben. ;) Eine sehr zugewandte Frau, die sicher nicht von ungefähr auf ihren Direktorinnenposten sitzt.

    Ich würde jetzt Smileys aneinanderreihen, wenn es welche gäbe, die meine Mitfreude für Dich zum Ausdruck bringen. Aber angesichts dieser Botschaft kommen mir alle hüpfenden und klatschenden Lachmännchen unangemessen zurückhaltend vor ... Was für eine schöne Nachricht! Herzlichen Glückwunsch! Pack die Oboe aus, achte gut auf Deinen Blutdruck, und wenn Du mal unsicher werden solltest, kommste halt doch noch mal hoch.

    (Kannst ja auch mal testen, ob Dein Blutdruck durch's Oboespielen sinkt, dann wäre es ja geradezu indiziert ...)


    (War das Frau Joussen?)

    An so einen Kompromiss dachte ich auch ... und deswegen ran an die Experten! Denn Deine Angst ums Augenlicht ist natürlich auch mehr als verständlich und derzeit absolut vernünftig und eine eigene Lösung würde ich mir jetzt auch nicht ausdenken. Ich hoffe, Du kommst in die besten Hände!

    ... allein schon, weil es vermutlich guttut, mit einem "richtigen", auf Musik spezialisierten Experten zu reden, ganz gleich wie es ausgeht. Wenn schon ein Einschnitt im Leben verlangt wird, sollte man sich den Rat und die Begründung dazu von möglichst hoher Stelle holen, dann kann man am ehesten damit leben - oder bestenfalls noch Kompromisse aushandeln.

    Allegro, ich habe mich so erschreckt, als ich Deinen Post gelesen habe - und ich weiß gar nicht, was ich dazu sagen soll, weil jede "Aufmunterung" jetzt ohnehin ins Leere gehen würde.

    Ich denke jedenfalls an Dich und es tut mir wahnsinnig leid, dass Du diese Nachricht bekommen hast. Es ist eine ganz große Scheiße, fertig. Das muss man erstmal so akzeptieren und sich die Trauer erlauben. Also, ich denke an Dich.

    Es ist ohnehin ein fragwürdiges Vokabular, dessen sich der Autor bedient. Ich finde es immer seltsam, zu lesen oder zu hören, man "presse" die Luft durchs Rohr. Stimmt vielleicht physikalisch, stimmt vielleicht im Vergleich mit anderen Blasinstrumenten, vermittelt Laien aber einen völlig falschen Eindruck vom Spielgefühl. Oboe spielen ist eben keine bewusste Folter am eigenen Körper, aber diese Annahme entsteht natürlich, wenn man einen Oboisten mit hervortretenden Stirnäderchen sieht und der Journalist einem dann noch erzählt, der Künstler müsse gerade pressen wie die Heilige Jungfrau bei Christi Geburt ...

    Über die Sinnhaftigkeit des Dirigats bei dieser kleinen Besetzung habe ich mich auch sehr gewundert. Vielleicht hat man sie gewählt wegen der zu Coronazeiten ja doch deutlich größeren Abstände der Musiker untereinander ?

    Naja, auf solche kuriose Ideen kommen die Dirigenten auch ohne Seuche ... hab schon vor Corona mal einer Aufführung von Mozarts Gran Partita beiwohnen dürfen - mit dem vor seinen Bläsern herumhüpfenden und aufstampfenden Barenboim. Was die Stimmung im Saal dominierte - Fuß oder Fagott - kann man sich ja (leider) denken.

    Die mir bekannten LF-Oboen einschließlich meiner eigenen gehen unten alle hervorragend los

    Meine auch. Butterweiche Ansprache. <3

    Ich neige auch zum Hochspielen, spiele aber auf 46mm mit ziemlich schmalen Fassons. Habe aber schon mehrfach gehört, dass breitere Fassons und deutlich kürzere Hülsen bei der LF-Oboe von vielen bevorzugt werden.

    Googeln ist eine Kunst für sich. Hab "sammartini nova block" gegoogelt, da kommen bei mir dann sofort ein paar Seiten, die das anbieten (aber alle mit längeren Lieferzeiten, scheint wirklich kaum noch verfügbar zu sein - und komisch, dass es dieselbe Opusnummer hat wie die Cellosonaten). :spock1:

    Damit ich auch das Gefühl von Erfolg habe, hat meine Lehrerin mir mein erstes Stück als Hausaufgabe gegeben, ein Menuett von Mozart. Es macht viel Spaß, aber das Ergebnis ist schrecklich. Ich werde sie fragen, dass wir es noch zur Seite legen. Oder vielleicht hat sie sich etwas dabei gedacht?

    Gute LehrerInnen denken sich bei allem etwas. Ich habe als Jugendliche dauernd mit meinem Klavierlehrer diskutiert, weil ich andere Sachen spielen wollte, als die, die er mir aufgab. War natürlich ein großer Fehler. Bei der Oboe habe ich von Anfang an stoisch einfach gemacht, was der Lehrer mir vorgelegt hat, und bin damit viel schneller viel weiter gekommen. Mein Tipp wäre: Egal wie schrecklich es klingt, mach es! Du kannst ja mal nachfragen, warum sie das mit dir machen möchte, aber ich würde nicht darum bitten, es wieder wegzulegen. Ich habe auch nach vier Monaten Unterricht auf der Oboe meine erste Sonate gespielt, natürlich klang das furchtbar, aber es werden dadurch eben andere Dinge geschult als durch Etüden. Dass es nicht so klingt, wie man gerne hätte, da muss man durch. Es macht dir ja immerhin Spaß und deine Lehrerin kennt dich doch und wird vom Ergebnis nicht schockiert sein.

    Hallo,

    Auch von mir, die sich seltener hier blicken lässt, ein herzliches Willkommen!


    Leider habe ich als Kind keine musikalische Ausbildung genossen und musste so ohne Vorkenntnisse starten.

    Stelle ich mir sehr schwer vor, aber umso toller, dass Du es machst! :verbeugung1: Ich glaube, viele Musikliebhaber, die keine Vorkenntnisse haben, trauen sich nicht aus der Reserve, auch weil es im Bereich der Musik keine wirkliche Kultur der Erwachsenenbildung gibt. Das gilt als etwas, das man als Kind lernt oder gar nicht. Finde ich blöd. Es gibt ja auch Erwachsene, die nicht lesen können, die sollten sich trauen, Unterricht zu nehmen, auch wenn sie keine großen Schriftsteller mehr werden. Es gibt bestimmte Kulturtechniken, die in jedem Stadium Sinn und Genuss versprechen, und das Musizieren gehört auf jeden Fall dazu!

    Ich kann ungefähr eine halbe Stunde üben. Wie lange hat es bei euch gedauert, bis eure Lippen auch längere Übezeit verkraftet haben?

    Ich hab mit einer Stunde pro Tag gestartet, aber die hatte natürlich viele Pausen (und länger spiele ich heute auch nicht). War natürlich hart am Anfang, hat sich aber gelohnt (hatte allerdings Narben im Lippenfleisch). Aber die Hauptsache - auch für den Ansatz - ist m. E. sowieso die Regelmäßigkeit, denn

    aktuell hatte ich gerade 9 Tage Urlaubspause und werde nachher gleich das erste Mal wieder tröten - ich bin gespannt, wie es wird

    Auch ich hatte neulich 9 Tage Urlaubspause, die erste längere Oboenpause, seit ich angefangen habe, das Instrument zu lernen. Das habe ich danach wirklich gemerkt, ich habe gefühlt zwei Wochen gebraucht, bis mein Ansatz wiederhergestellt war und ich einigermaßen fit war.

    Die Rohre bekomme ich von meiner Lehrerin. Ich möchte schnell lernen, wie man Rohre anfertigt, aber ich soll noch Geduld haben.

    Ja, hab noch ein bisschen Geduld, denn für den Rohrbau brauchst du nochmal gaaaaanz viel Geduld, da kannste jetzt schomal üben. ape01 Aber Spaß macht es natürlich schon!

    Ich habe mir schon vorgenommen, uns zum 10-jährigen Anfang September diesen Jahres einen neuen Thread zu spendieren - mir ist nur noch kein Titel dafür eingefallen .... Vorschläge werden also gerne entgegengenommen 8)

    Als logische Fortsetzung: Oboen-Schweine :versteck1: