Beiträge von yago

    RE: Soltesz


    Wäre das sängerische Niveau auf dem gleichen Level, wie das Orchester, Essen wäre ganz klar ein führendes Haus in der Republik.



    :wink:

    da mag wohl etwas dran sein,allerdings finde ich,dass selten so textverständlich gesungen wurde wie hier.
    selbst van hal war gut zu verstehen.
    ich mochte kirsti tiihohen sehr,vor allem ihre stimme gefiel mir überaus gut.
    nicht so textverständlich sang christina clark.
    almas svilpa war für mich der beste des abends
    kismara pessati als erda war ganz grosse klasse.
    alberich u. mime waren ebenfalls hervorragend.
    ein abend der extraklasse.


    die regie war mir zu unausgewogen.
    vor allem warum musste siegfried so lausbubenhaft herumlaufen.
    der dritte akt war beieindruckend durch seine ruhe,die von ihm ausging.
    die texte von wagner waren ein graus.


    das bühnenbild erinnerinnerte in den ersten beiden akten an einen übergrossen dampfenden sch*haufen.sorry.
    die abbruchbude des schmids hatt sicher bessere tage erlebt und der amboss viel im richtigen moment entzwei.


    mit abstrichen lässt es sich leben.
    bin sehr auf barry koskys letzten abend gespannt.
    mfg yago

    Turandot



    Oper von Giacomo Puccini


    Volksoper Wien
    Donnerstag 07. April 2011
    Beginn: 19.00 Uhr</abbr>


    weitere Termine


    Spieldauer: 2 Stunden 45 Minuten, Pausen: 2

    Siegfried



    Zweiter Tag des Bühnenfestspiels „Der Ring des Nibelungen”
    von Richard Wagner
    Mit Übertitelung


    Musikalische Leitung Stefan Soltesz


    Inszenierung Anselm Weber


    Bühne Raimund Bauer


    Kostüme Bettina J. Walter


    Dramaturgie Bettina Bartz


    Videoinstallation Bibi Abel



    Wiederaufnahme 26. März 2011
    Vorstellungen & Tickets


    So.
    26. 06. 2011
    um 17:00 - 22:00 Uhr
    Götterdämmerung



    Dritter Tag des Bühnenfestspiels „Der Ring des Nibelungen”
    von Richard Wagner
    Mit Übertitelung


    Musikalische Leitung Stefan Soltesz


    Inszenierung Barrie Kosky


    Bühne Klaus Grünberg


    Kostüme Klaus Bruns


    Choreinstudierung Alexander Eberle



    Premiere 10. Oktober 2010

    Alle Premieren der Spielzeit 2011 / 2012


    Musiktheater Münster


    Die Heimkehr des Odysseus (Il ritorno d’Ulisse in patria)
    Oper von Claudio Monteverdi
    Premiere: 25. September 2011, Großes Haus


    La Traviata
    Oper von Giuseppe Verdi
    Premiere: 30. Oktober 2011, Großes Haus


    Uraufführung: TIMESHIFT … oder Die Zeit ist ein Vogel
    Musik von Søren Eichberg, Niels Klein, Vassos Nicolaou, Steingrimur Rohloff
    Premiere: 04. Dezember 2011, Großes Haus


    Die Banditen
    Operette von Jacques Offenbach
    Premiere: 29. Januar 2012, Großes Haus


    Peter Grimes
    Oper von Benjamin Britten
    Premiere: 25. März 2012, Großes Haus


    Romeo und Julia (Roméo et Juliette)
    Oper von Charles Gounod
    Premiere: 29. April 2012, Großes Haus


    Oberon (in Kooperation mit dem Schauspiel)
    Romantische Feenoper von Carl Maria von Weber, Dichtung von William Shakespeare
    Premiere: 17. Juni 2012, Großes Haus


    Wiederaufnahme: Die Fledermaus
    Operette in drei Akten von Johann Strauss


    http://www.stadttheater.muenst…r/spielzeit2011-2012.html

    Oper Dortmund


    Der fliegende Holländer
    Romantische Oper in drei Aufzügen von Richard Wagner


    Premiere: 2. Oktober 2011 im Opernhaus


    L’Eliogabalo
    Dramma per musica in drei Akten von Francesco Cavalli
    Textdichter unbekannt, bearbeitet von Aurelio Aureli


    Premiere: 9. Oktober 2011 im Opernhaus


    Ganz oder gar nicht
    Musical von David Yazbek
    Buch von Terence McNally


    Premiere: 22. Oktober 2011 im Opernhaus


    Norma
    Lyrische Tragödie in zwei Akten von Vincenzo Bellini
    Libretto von Felice Romani


    Premiere: 3. Dezember 2011 im Opernhaus


    Die lustige Witwe
    Operette in drei Akten von Franz Lehár
    Libretto von Viktor Léon und Leo Stein


    Premiere: 31. Dezember 2011 im Opernhaus


    Così fan tutte
    Dramma giocoso in zwei Akten von Wolfgang Amadeus Mozart
    Libretto von Lorenzo da Ponte


    Übernahme der Inszenierung des Nationaltheaters Mannheim
    Premiere: 21. Januar 2012 im Opernhaus


    Elias
    Oratorium nach Worten des Alten Testaments von Felix Mendelssohn Bartholdy


    Premiere: 3. März 2012 im Opernhaus


    La Bohème
    Szenen nach „La Vie de Bohème” von Henri Murger
    von Giacomo Puccini
    Libretto von Giuseppe Giacoso und Luigi Illica


    Premiere: 25. März 2012 im Opernhaus


    Fangesänge
    Eine Choroper mit Chören aus Dortmund sowie Sängern,
    Schauspielern und Musikern des Theater Dortmund


    Premiere: 14. April 2012 im Opernhaus


    Beatrice Cenci
    Oper in drei Akten von Berthold Goldschmidt
    Libretto von Martin Esslin nach dem Drama The Cenci von Percy Blysshe Shelley


    Premiere: 26. Mai 2012 im Opernhaus


    Junge Oper Dortmund


    Schaf
    Musiktheater mit Werken von Henry Purcell, Georg Friedrich Händel und Claudio Monteverdi
    ab 6 Jahren
    von Sophie Kassies


    Premiere: 15. Oktober 2011 im Opernfoyer


    Eisberg nach Sizilien
    Musiktheater für Kinder ab 10 Jahren
    von F.K. Waechter (Text) und Kurt Schwertsik (Musik)


    Premiere: 4. Februar 2012 in der Jungen Oper


    Oper, aber anders!
    Eine Stückentwicklung für Menschen ab 12 Jahren
    Koproduktion mit dem Kinder- und Jugendtheater Dortmund


    Premiere: 17. März 2012 in der Sckellstraße


    Cinderella
    Eine Oper in zwei Akten von Peter Maxwell Davis
    für Kinder zu spielen und zu singen
    Ein Projekt des Helene-Lange-Gymnasiums Dortmund in Zusammenarbeit mit der Oper Dortmund und den Dortmunder Philharmonikern


    Premiere: 3. Juli 2012 im Opernhaus


    Ballett Dortmund


    Internationale Ballettgala XIV. und XV.


    Sa., 24. und So., 25. September 2011; Sa., 29. und So., 30. Oktober 2011


    Fantasia
    Ballett von Xin Peng Wang
    Musik von Modest Mussorgsky


    Premiere: 12. November 2011, Opernhaus


    Träumer.tanzen.Lieder
    Zwei Choreographien von Mauro Bigonzetti und Christian Spuck:


    Sleepers Chamber
    Musik: Martin Donner
    Choreographie, Inszenierung: Christian Spuck
    Lichtdesign: Reinhardt Traub


    Cantata
    Musik: Traditionelle Musik aus
    Süditalien, arrangiert von
    „Gruppo Musicale Assurd”
    Choreographie: Mauro Bigonzetti


    Premiere: 12. Februar 2012 im Opernhaus


    Schwanensee
    Neufassung
    Ballett von Xin Peng Wang
    Musik von Peter I. Tschaikowsky


    Premiere: 1. Mai 2012 im Opernhaus



    http://www.theaterdo.de/aktionen


    lg yago


    10 opernpremieren gibt es,weil:("was hätte er denn mitnehmen sollen,seine vorgängerin hat ja die oper so runtergewirtschaftet,dass trotz RUHR2010 nur knapp 50% auslastung rumkam")

    Bellini: "I Puritani" - Aalto Essen, 29.01.2011

    I Puritani 29.1.2011 Aalto Essen



    In Essen wurde nicht gekleckst sondern geklotzt .
    Das imposante Bühnenbild (Dieter Richter) zeigt mächtige Arkaden ,die die gesamte Bühne im Halbrund einnehmen. Zahlreiche assoziationsreiche Accessoires verdoppeln sozusagen die Figuren,deren Geschichte erzählt werden soll.Das Bühnenbild in Miniatur wird geschickt in die Szene einbezogen.


    Stefan Herheim zeichnet für die Regie verantwortlich. Er verlgt die Handlung des englischen Familiendramas in die Zeit der französischen Bourgeoise um 1835.Renate Schmitzer entwirft ihm bombastische Roben,die Lichtregie von Hartmut Litzinger unterstreicht das ganze.Für die Choreographie sorgt Jeremie Leslie-Spinks und für den gutgestimmten Chor
    zeichnet,wie immer, Alexander Eberle verantwortlich.


    Das Genie Arturo schreibt an einem neuen Stück über die Macht der Liebe.Seine Braut Elvira erwartet ihn sehnsüchtig,doch ehe die beiden vereint sein können,verhilft Arturo,der zum Tode verurteilten Königin zur Flucht,von seinem Rivalen Riccardo gestellt,muss er nun selbst flüchten.

    Elvira verfällt dem Wahnsinn.

    Am Ende finden Beide doch noch zusammen,aber nicht bevor das gesamte Bühnenbild in sich zusammenbricht.


    Dafür fällt der den Hintergrund bildende Vorhang zu Boden,die ganze Bühne kippt nach hinten und übrig bleiben die Miniatur des Bühnenbildes auf dem Soufflierkasten und das Klavier des Genies,das nur knapp nicht mit in den Abgrund rutscht.


    Als Arturo lässt sich Shalva Mukeria vor Beginn entschuldigen und bittet um Nachsicht,da er von einem Magenproblem geplagt sei.Er beginnt auch vorsichtig,dieersten beiden hohen Töne kratzt er nur an,gewinnt aber zusehends an Sicherheit und übersteht gut den Abend.


    Zur Pause liess sich dann auch noch Petya Ivanova wg. eines wieder akut gewordenen grippalen Infekts entschuldigen und bittet um Nachsicht,wenn sie die grosse Arie im 2. Akt nicht ganz aussingen kann.Zum Schluss des ersten Aktes nahm sie sich schon hörbar zurück,die Bravourarie sang sie aber dennoch,sich zwischendurch schonend durch.


    Heiko Trisinger als Riccardo und Almas Svilpa als Giorgio zeigten keinerlei Probleme,weder in Spiel noch in Gesang.


    Der musikalische Leiter Volker Perplies dirigierte umsichtig und mit Rücksicht auf den/die angeschlagene/n Sänger/in.


    Am Ende belohnte das Publikum alle Mitwirkenden mit langanhaltenden Applaus und Bravis.


    Vielleicht zeigt auch,dass die Gelder knapper werden,dass die Premiere im Nov. 2002 von Elena Mosuc und Mario Zeffiri gesungen wurden.


    Dennoch war diese letzte Vorstellung der Wieder-Wieder-Aufnahme eine grossartige Leistung für das Essener Aalto.

    lg yago :wink:

    Da Stefan Herheim auf meiner persönlichen Liste der interessantesten Opernregisseure gerade ganz weit oben steht, wäre ich an einem Bericht sehr interessiert :wink: . Ein "früher Herheim" sozusagen, denn die Inszenierung ist von 2002, also noch älter als die auf DVD festgehaltene Entführung.



    Michel

    auch bei mir steht herheim ganz oben,ebenso kosky.
    einen bericht wird es geben.
    lg yago :wink:

    Dan Goggin
     [Blockierte Grafik: http://www.wolfgang-borchert-theater.de/h1/Nonnsens.gif]
    Eine himmlisch-musikalische Komödie.
    2. Jan. 2011 18 Uhr

    Eine himmlisch-musikalische Komödie mit Verstand über kreative Nonnen, das Abwenden einer Pleite, Himmel und Erde, und die Dinge dazwischen . . .


    Inszenierung | Monika Hess-Zanger
    Ausstattung | Petra Buchholz
    Choreographische Mitarbeit | Tomász Zwozniak
    Musikalische Einstudierung | Manfred Sasse


    Mitwirkende | Jens Ulrich Seffen [Schwester Maria Regina, Mutter Oberin] | Sabrina vor der Sielhorst [Schwester Maria Hubert, Vorsteherin der Novizen] | Florian Bender [Schwester Robert Anne, eine abgebrühte Nonne] | Anna Gaden [Schwester Maria Amnesia, eine süße Nonne] | Sven Heiß [Schwester Maria Leo, Novizin] | Manfred Sasse [Pianist]


    http://www.wolfgang-borchert-t…e_txt/2010_11/stk_12.html


    und:
    I puritani


    Oper von Vincenzo Bellini
    In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln



    29.1.2011 19 Uhr




    Musikalische Leitung Guillermo García Calvo
    Inszenierung Stefan Herheim
    Bühne Dieter Richter
    Kostüme Renate Schmitzer
    Dramaturgie Prof. Dr. Alexander Meier-Dörzenbach
    Choreinstudierung Alexander Eberle



    Lord Gualtiero Valton Michael Haag
    Sir Giorgio Almas Svilpa
    Lord Arturo Talbo Shalva Mukeria
    Sir Riccardo Forth Heiko Trinsinger
    Sir Bruno Roberton Albrecht Kludszuweit
    Enrichetta di Francia Ieva Prudnikovaite
    Elvira Petya Ivanova




    „Herheim verlegt das mittelalterliche Cromwell-England ins Paris des Uraufführungsjahres. Sinnlich opulent samt Ballerinencorps à la Grand-Operà, mit der dämonischen Morbidezza einer romantisierenden gothic novel, reflektiert Herheims raffiniert mehrbödiges Spiel mit Theatersituationen, mit dem Ineinander von Kunst und Wirklichkeit, die Entstehungsbedingungen des Werks.“



    http://www.aalto-musiktheater.…i-puritani.htm#multimedia

    die premiere in münster wurde letztes wochenende sehr gut aufgenommen.
    auch mir hat es sehr gut gefallen.
    ich hätte aber auch die originalsprache bevorzugt.
    muss aber sagen,dass der grossteil der münsteraner darsteller/sänger sehr verständlcih gesungen haben.
    das bühnenbild gefiel mir besonders gut.es liess zwar nicht viel platz für schauspielerische gestaltung ,aber es war auch so angenehm.
    dies war meine erste begenung mit "katja kabanowa" und ich denke auch nicht die letzte.
    das orchester spielte sehr konzentriert und begleitete die sänger wirklich gut.
    die regie von john dew wurde ebenfalls sehr positiv aufgenommen.
    die arbeiten,die ich von ihm kenne,fanden bisher immer meinen zuspruch.
    lg yago


    http://www5.stadt-muenster.de/…Kabanowa&v_link=spielzeit