Beiträge von Beryllo

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    Vielen Dank, Agravain. Bis heute Abend war diese mein einziger Vergleich zu der Aufnahme von Janet Baker mit Barbirolli. Das die neue Aufnahme nicht annähernd so gut war, war mir schon klar, aber letztlich hast Du es trefflich umrissen. Jetzt habe ich mir Alice Coote auch angehört, aber nach dem ersten Lied abgebrochen. Die versprochene Versöhnung führt mich nun mit dem Gesang von Felicity Palmer ins Paradies und Hickox begleitet formidabel.
    Aber warum schaffen es Musiker der heutigen Generation nicht mehr das Werk vollendet vorzutragen? Die Worte und Musik sprechen für sich, man muss nicht pathetisch nachhelfen, sonst wird es nur "pathetic".
    Gruß, Frank

    Die habe ich mir direkt im Saal nach ihrem Konzert beim Moers Festival gekauft. Die Hälfte des Publikums haben sie in die Flucht geschlagen, die anderen begeistert. Ein Jahr später nochmals in Den Haag erlebt. Gewaltig! Ganz phantastisch auch die Live-LP "The noise of trouble" mit dem wahnsinnig sensationellem und sensationell wahnsinnigem "Help me, Mo, I'm blind", bei dem Herbie Hancock dabei ist.


    Gruß, Frank

    Hallo Stephan,


    Gratuliere zu deiner Webseite, die zu den 10% bestgemachten gehört, die ich bisher gesehen habe. Der Inhalt ist noch besser! Ich erlaube mir da gerne ein Urteil, weil ich mit der Kulturgeschichte der Fotografie auch gut vertraut bin. Das ist alles ganz große Klasse. Die Aufnahmen sind hervorragend komponiert und ausgearbeitet. Manche Motive kenne ich von anderen auch sehr guten Fotografen (Bsp. Schottland). Was Du zeigst, kann man anders machen, aber nicht besser. Du weisst eben, was Du machst, von Anfang bis zum fertigen Bild. Damit beweist Du auch, dass die Unterscheidung analog/digital nicht relevant ist. Eine Kamera sollte die gewünschten Funktionen zuverlässig zum Einsatz zur Verfügung stellen. Das Werkzeug soll der Kreativität dienen, in dem es einfach funtioniert, und man sich bei der Aufnahme auf die Bildgestaltung konzentrieren kann.


    Gruß, Frank

    Hallo Stephan,


    Genau, am Ende sollte man einen Druck in der Hand halten, am besten als Buch, oder an der Wand haben. Deine Materialien sind natürlich bestens gewählt, sowhl Drucker, als auch Papier.


    Um auch eine forumskompatible Antwort zur analogen Fotografie zu geben: Es gibt da eine Renaissance vergleichbar mit Vinyl. Die Steigerungsraten sind erheblich, wenn auch von wirklich niedrigem Niveau kommend. Aber es gibt jetzt ständig neue Produkte, sowohl bei Hardware, als auch bei Verbrauchsmaterialien. Neue Filme und Papiere. So hat zum Beispiel Ilford sein VC Papier MG IV nach 25 Jahren jetzt erheblich verbessert und die Emulsion findet sich bald auf allen Papieren. Adox aus Berlin hat alte Agfa-Produkte wieder aufleben lassen


    Die alten Drucktechniken aus der Zeit von 1870-1910 sind ebenfalls wieder sehr in Mode, vor allem das Nass-Kollodiumverfahren (Bsp. Studio in Berlin: https://www.slow-photography-berlin.com/). Ich mache Anthotypien (Beeren-Sud auf Aquarellpapier und bald auch Argyrotypie und Cyanotypie, was das einfachste ist). Platin und Platin/Palladium ist die Königsklasse. Das kannst Du mit deinem Drucker und der dafür notwendigen spezielle Folie sehr einfach machen. Da gibt es auch neue High-End-Geräte von JOBO: https://www.jobo.com/fine-art/.


    Es gibt eine Gruppe in Deutschland, die das spezielle betreibt, auch meistens basierend auf digitalen Bildern: http://www.edeldruck.org/Edeldruck/Druckverfahren.html.



    Gruß, Frank

    Hallo Stephan,
    Ich habe den Vorteil, dass mir das Stück immer schon gefallen hat, habe es aber auch schon eine Weile nicht mehr gehört. Habe das Stück auch mit der berühmten Karajan-Aufnahme kennen gelernt, die besser ist als einer der Spieler behauptet. Jetzt zuerst mal die Einspielung mit Christian Zacharias gehört, die mir sehr gut gefallen. Sehr schwungvoll. Danach die von Dir genannte neue Aufnahme, sämtlich mit Künstlern, die ich generell sehr mag. Die finde ich sehr interessant. Typisch auf Durchhörbrarkeit aller Instrumente getrimmt, wobei tatsächlich manchmal das Cello als Begleitung zu prominent ist, aber mit der Geige im ersten Satz sehr schön gestaltet ist. Ich fand es insgesamt hörenswert, kam aber mit dem Durchsetzen von HIP Mitte der 80er zur Klassik und bin das sehr gewohnt. Das Trio habe ich noch nicht gehört.
    Gruß, Frank

    Hallo Stephan,
    Danke für deine Rückmeldung. Finde ich übrigens überhaupt nicht off-topic. Die Welt der Fotografie ist sehr vielffältig und bunt. Wir reden ja über Hardware. Viele Sachen werden im analogen Bereich neu gemacht und gerade bei digitalen Kameras lohnt sich ein Blick auf gut erhaltene Gebrauchte, weil da der Wertverlust so enorm ist. Gestern ein Interview mit dem Fotografen Bruce Barnbaum gehört. Weil ihm seine Kamera gestohlen wurde, hat er 1979 eine neue Kamera gekauft. Mit der Kamera und nur dieser Kamera arbeitet er bis heute. Das ist gerade bei digitalen Kameras auch mal zu bedenken, wenn man nur Megapixels zählt statt das Ergebnis. Übrigens ist das universale System von Hasselblad noch sensationell aktuell, weil man aus jeder V-Kamera seit 1950 eine der besten Digitalkameras der Welt machen kann, wenn man sich ein CFV II mit 50MP gönnt, dass ich an meiner Kamera auch anbringen könnte. Da ist dann der Grundfehler der allermeisten Digitalkameras beseitigt: der fest verbaute Sensor, der für viel teuren Müll sorgt.
    Übrigens finde ich, dass Digitalkameras erst seit ein paar Jahren auf einem anständigen Niveau sind. Vorher hätte man sich die XD7 mit dem besten Normalobjektiv für 100 EUR kaufen können und hätte die Bildqualität von einer Digitalkamera gehabt, die mehr als 10x so teuer ist. Digittalkameras haben einen besonderen Wert bei Objekten, die sich schnell bewegen (können). Also Tiiere und Sportler zum Beispiel. Die bessere ISO-Ausnutzung kann geglückt mal funktionieren und bei der Geburtstagsfeier von Tante Erna im Wohnzimmer kann man sie bei ISO 27000 erkennen. Aber ein gutes BIld braucht gutes Licht. Da helfen meistens auch keine ISO 27000.


    Zusätzlich on-topic: Weiß denn hier jemand, der eine Digitalkamera und einen Tintenstrahldrucker hat, dass er von seinen Bildern einen Bio-Farbdruck aus Pigmenten von selbst gesammelten Beeren machen kann? ;)


    Gruß, Frank

    Hallo Stephan,


    Echt metrische Größen, also kontinentaleurpäischer Hersteller. Eine italienische Schönheit, Lamperti & Garbagnati, die von 1883-1920 aktiv waren. Also eine alte Reisekamera (tailboard mit natürlichem Mattscheibenschutz), die wirklich nur für den Zweck Kontakte gedacht ist, Silberbild & alte Drucktechniken. Bei letzteren möchte ich gerne einen rein analogen Ablauf haben statt mit digitalen Negativen auf Folien zu arbeiten. Belichtung auch auf Sicht mit Sonne. Glücklicherweise wohne ich einer sehr sonnigen Ecke, Breisgau. Wichtiger Faktor beim Kauf war, dass 4 funktionierende Kassetten dabei waren, Rolladentyp. Dazu Einsätze für 13x18cm. Dies ist ein seltenes Modell einer Reisekamera mit leichten Verstellmöglichkeiten. Einige Zentimeter Vertikalverschiebung der Frontstandarte oben/unter und Horizontalschwenk um 20% vor/zurück. Letzteres setze ich schon häufiger mal ein. Das Originalobjektiv "Galileo" :) war auch noch dabei, ein 180mm Weitwinkel. Dazu habe ich glücklicherweise mal ein traumhaftes Xenar 300mm bekommen können, dass aus den 20ern stammt und butterweich funktioniert. Alles mit Hutverschluss. ;)


    Mein Hasselbladsystem ist hinreichend komplett, weswegen ich wesentlich damit für Projekte arbeite und die Rolleiflex immer dabei habe, zum Schlendern und für spontane Bilder. Ich habe fast alle meiner Gerätschaften um Mitte der 2000er gekauft als viele die Schätze nicht mehr haben wollten. Meine komplette Dunkelkammer habe ich 2001 für 100 DM bekommen, inklusive Durst M605 Color in fast neuem Zustand. Für alle meine Kameras würde ich heute mindestens das Doppelte bekommen. Darüber können sich dann aber erst die Erben freuen. Vorher habe ich viel Spaß damit. :)


    Gruß, Frank

    Ganz im wesentlichen S/W, allein schon, weil ich jetzt seit vier Jahren wieder eine Dunkelkammer habe, in der ich nur S/W verarbeite. Vorher nur Hybrid-Verfahren mit einem sehr brauchbaren Scanner, den ich immer noch habe. Hauptsächlich fotografiere ich aber mit einer 503CW und einer 2.8F. Mittelformat ist in der DuKa auch schöner. Am meisten Spaß macht aber die 100 Jahre alte Kamera mit der Sensorgröße 180x240mm. ;) Allerdings nur Kontakte und hoffentlich bald noch mehr alte Drucktechniken.Gruß, Frank

    Ich mag Lightzone (open-source, kostenlos) mit dem Zonemapper für St.Ansel-Jünger. Ich mache nur sehr wenig Bearbeitung, was man in der Dunkelkammer auch machen kann. Da reicht das vollkommen. Affinity wird als preiswerte Alternative wohl dazu kommen, weil Lightzone nicht Panorama-Stitching und Perspektiv-Korrektur hat. Arbeite für mich nur mit gescanntem Film. Ich habe meine XD7 noch. ;)
    Gruß, Frank

    :cincinsekt: :clap: :top: :thumbup: :verbeugung1:


    LG palestrina


    Den Wunsch nach Haben und Haptik kann ich nachvollziehen. Meine letzten Käufe waren zu 95% Schallplatten. :)
    Aber ich habe schon sehr das Gefühl, dass einige bei dem Thema Einnahmen durch Aufnahmen für Musiker schon lange nicht auf dem aktuellen Stand der Diskussion sind.


    Gruß, Frank

    Gratuliere, Newbie & viel Vergnügen mit deiner Kamera!


    Ein Vorteil der Digitalkameras ist, dass man kostenlos viel experimentieren kann. Also ruhig viel ausprobieren. Ein Tip noch zum Zoom-Objektiv. Wenn Du deinen Standpunkt nicht veränderst, aber zoomst, ändert sich die Perspektive nicht, sondern nur der Ausschnitt. Mit einer Bridge-Kamera hast Du bei deinem Zoom aber genau genommen viele Brennweiten in einem Objektiv. Probiere mal ein Motiv vor gleichbleibendem Hintergrund. Dementsprechend, dass der Bildausschnitt gleich bleibt. Am einfachsten mit einem Fenster im Hintergrund und ein Objekt oder Menschen im Abstand davor. Dann mache verschiedene Aufnahmen mit verschiedenen Brennweiten, wobei der Bildausschnitt immer gleich der Fensterrahmen im Hintergrund bleibt. Das geht nur, wenn Du deinen Standpunkt verlagerst. Bei Tele weiter weg und Weitwinkel näher ran. Dann bekommst Du ein Gefühl, was die verschiedenen Brennweiten im Bildeindruck bewirken.


    Gruß, Frank

    Salve,
    Ich bin seit zwei Monaten bei Qobuz und sehr glücklich damit. Nach Erfahrungsaustausch, hier und mit meiner Chefberaterin "Für die Laien", habe ich meiner Probeabo verlängert und gleich das Jahresabo genommen, das monatlich 5 EUR weniger kostet. Mir war Klangqualität wichtig und das Angebot ist auch hervorragend. Für meinen Geschmack, Blues & Jazz & Klassik eine Wundertüte.
    Meine Naim App kann nicht nur die Beihefte aufzeigen, sondern lässt mich auch prima suchen. Hyperion wäre natürlich schön zu haben. Das Label schätze ich sehr. Hin und wieder auch nicht Komplett-Angebote, sondern Appetizer. Bei der tollen CD von Weithaas & Friends mit den Oktetten von Mendelssohn & Enescu ist jeweils der erste Satz gesperrt.
    Gruß, Frank

    Ich möchte auch noch unterstreichen, dass eine Bearbeitung einer Bilddatei immer ein Muss ist. Ich habe noch kein importiertes Bild gesehen, dass ohne Bearbeitung dem entsprach, was ich bei der Aufnahme gesehen habe.

    Meine Erfahrung mit digitalen Kameras ist begrenzt, aber die Bridge-Kameras (Wiki: Als Bridgekamera wird eine Kamera bezeichnet, die Eigenschaften von Spiegelreflexkameras und Kompaktkameras vereint, also in Bezug auf Ausstattungs-, Qualitäts- und Funktionsmerkmale eine Brücke zwischen beiden Konstruktionsprinzipien schlägt.), die der Liste gerecht werden sind teuer. Was bisher da genannt wurde, sind Kompakt-Kameras. Die haben den Fehler, dass sie auf kleinem Raum viele Funktionen bieten, aber jeweils eher wenig können. Bei Tier-Fotografie sind 2 Faktoren besonders wichtig: Schnelle Verschlusszeit = mindestens 1/1000 und möglichst lichtstarkes Teleobjektiv. Das gibt es kompakt nicht wirklich.
    Ich habe für meine Frau sehr lange eine sinnvolle Digitalkamera gesucht und die kann ich generell empfehlen. Die Lumix LX100 reicht schon, aber es gibt inzwischen ein verbessertes Nachfolgemodell LX100 II. Allerdings für 900 EUR. Deren Zoom ist ein sehr gutes Objektiv, das aber nur den Brennweitenumfang von 24-75mm abdeckt. Also etwas mehr Weitwinkel bis Portrait. Gebe ich hier nur an, falls jemand anderes an einer normalen Kamera interessiert sein könnte. Der Clou ist, dass man auch alles manuell mit Rädern einstellen kann, nur für den Fall, dass man mal etwas zur Fotografie lernt. Bildgestaltung fängt eigentlich mit dem Abschalten der Automatik an...


    Gruß, Frank

    Das freut mich. Insbesondere sehe ich Deiner Einschätzung im entsprechenden Faden entgegen. Ich jedenfalls schreibe zu Elgar hier nichts mehr.


    :wink: Agravain

    Der Zwinker war als freundliche Aufforderung an Dich gedacht diesen wunderbaren Faden mit dieser Aufnahme zu ergänzen, weil mich deine Meinung immer sehr interessiert. Gerade natürlich auch bei Elgar. Ich hoffe doch, dass Dich gelegentliches Gestänkere nicht abhält. ;) Die früh- englische Bühnenmusik finde ich übrigens auch toll. Hogwoods Aufnahme von Purcells "Indian Queen" empfehle ich gerne noch zu dem zuletzt gesehenem Hörprogramm.


    Alles Gute, Frank

    Bei meiner Suche nach einem Streamer bin ich auch über die Genelecs gestolpert und sie haben mir gut gefallen. Aktivlautsprecher haben immer mehr Berechtigung, weil inzwischen schon das Quellgerät mit Vorverstärker bestückt wird. Wenn das alles wirklich zueinander passt, hat man nur eine Quelle und 2 Lautsprecher im Raum stehen. Das hat schon was anstatt der früheren Türme.

    :wink:


    Habe Chick Corea einmal im Konzert erlebt, vor ca. 30 Jahren mit seinem Acoustic Quartett. Wirklich klasse! Mit vielen seiner Sachen konnte ich aber sonst eher weniger anfangen. Dafür ist diese Scheibe genial, die ich jetzt höre:



    Ein Fest als Dankeschön für einen großen Musiker.


    Gruß, Frank

    Da ich leider gerade keine Zeit habe, mir die Konzerte in voller Länge anzusehen ;( : Hat er damals nicht die großartige Version von "Empty Room" mit dem Hammer-Gitarrensolo gespielt? Der Clip dazu hat mich vor einigen Jahren echt umgehauen!


    LG :wink:

    Hallo Symbol,


    Das ist in dem ersten Konzert Montreux 2009, das ich in voller Länge jetzt 5x gesehen und gehört habe. Für mich war Prince immer ein außergewöhnlicher Musiker, weit mehr als jeder andere in dem Bereich seiner Generation (Rock, Pop, Funk & Soul). Ich habe auch das 2 Konzert 2x gesehen, dass auch sehr gut ist. Danach die Konzerte am gleichen Ort mit einer ganz anderen Idee und Band in 2013, auch brilliant in ihrer Art. Aber diese 1. Konzert Montreux 2009 ist das Beste, was ich von ihm kenne. Das genannte Solo in "Empty Room" kommt darin auch vor. Man könnte es herausragend nennen, wenn es in dem Konzert nicht noch fünf oder sechs weitere davon gäbe. ;) Zum Beispiel das Schlusssolo im oben verlinkten Appetizer. Der hat nur 6 Minuten und ist irre gut.


    Gruß, Frank