Beiträge von Andreas

    Die besten Bluesgitarristen?

    Allein diese Frage bietet schon einen Kosmos der Möglichkeiten:


    Strat oder ES 335?
    Verzerrt oder unverzerrt?
    Plättchen, Pfötchen oder Bierhals?
    Elektrisch oder akustisch?
    Zirkusclown oder Geschichtenerzähler?

    Alle von Euch Genannten sind natürlich gut.

    Aber da gibt es noch einen, der - nur auf einem Stück - alle meine Präferenzen auf das wundervollste erfüllt, die da lauten:

    ES 335 unverzerrt, keine Lickvorführung, äußerster Ausdruck mit sparsamsten technischen Mitteln, Gitarrenarbeit gerahmt von übermenschlichem, an alle Elemente appellierendem Gesang:

    :juhu: :juhu: :juhu: Little Milton: I Can`t Quit You Baby auf der alten Chess-Box mit Willie Dixon auf dem Cover aus den 60igern :juhu: :juhu: :juhu:


    Nur als mp3 bei amazon einhörbar.

    Seit fast 40 Jahren weine ich mit diesem Mann mit, vor allem, weil ich ihn kein 2. Mal wieder so gut gehört habe.


    Später mehr

    LG Andreas

    Ich Dimpfl...bah...äh...reingefallen :wut2:

    Warte, dafür gibs was auf die Ohren:


    17. Mit der Energie dieser Scheibe konnte man 1975 eine mittlere Kleinstadt betreiben, Alan Holdsworth und Tony Williams at their allerbest


    gibts günstig im Doppelpack mit Million Dollar Legs


    18. Der große Muddy und das Wah-Wah-Pedal - psychic-Blues von 1968



    19. Der mehrfach erwähnte Jeff Beck, neben vielen guten Scheiben diese von 1975



    20. Jazzrockwahn orchestral meets Gurukitsch 1974, man höre sich das Gitarrensolo von Raymond Gomez auf der 1. Nummer an


    LG

    Andreas

    Meine ewige Liste von heute beginnt mit


    1. Skurriles 1,5-fach Album von Johnny Winter (1969), gewann doch deutlich gegenüber der ebenfalls zur Geburtstagsauswahl stehenden Shhh von 10 Jahre Arsch


    2. Fleetwood Mac, 1969 noch ohne Rumoren, da mit dem anbetungswürdigen Peter Green


    3. Viele waren sauer wegen der angeblich süßlichen und überproduzierten Mukke vom durchgedrehten J.M. Ich war entzückt (1969)


    4. Meine beiden Lieblings-Liverock Platten, nämlich 1971


    5. und 1971


    6. wenn live, dann natürlich auch 1972


    7. Spaciges mit den Brand -X- Knappen einschl. Phil Collins (1976)


    8. Gitarren-Irrwisch Pat Martino, der Mann mit der löchrigen Erinnerung (1976)


    9. Die erste von ihnen (1969) ?


    10. Huch, schon in den 80igern gelandet?


    11. Es geht auch frischer (1999)


    12. Magie 1996


    13. Magie 1975


    14. Begnadeter Pidgin-Sänger Mitchum


    15. Liegt aktuell auf - die Zukunft des Blues

    Ronnie Jacobsen -Stand your test in Judgement

    Mist, kein Bild. Wirklich extrem gut, hört mal bei itunes rein, es lohnt sich!


    16. Verschafft Bewegung


    Anstrendend das, Pause...mit


    Grüße
    Andreas

    Hallo Peter,

    Als Mitschnitt habe ich aufliegen

    Franz Schubert. Die Winterreise
    Version für Tenor, 5 Bläser und 5 Streicher eingerichtet von Wolfgang Renz
    Christoph Prégardien
    Ensemble Berlin
    10.10.2008

    Während die Zender-Orchesterfassung über den Notentext deutlich hinausgeht, ist hier "nur" der Klaviersatz instrumentiert, allerdings mit großem Geschick. Eine Einspielung mit Klavier wird eine solche Fassung nie ersetzen können, aber neben der Klavierfassung ist diese Kammermusik-Fassung durchaus reizvoll, erst Recht, wenn Christoph Prégardien singt.

    Liebe Grüße Peter

    Dann solltest Du es hiermit auch versuchen

    Kammerversion von Normand Forget eingerichtet für Flöte, Klarinette, Oboe, Horn und Fagott, Akkordeon (!) und - Christoph Pregardien.

    Mir gefällt`s sehr gut.

    LG
    Andreas

    Hallo Paulus,

    habe erst jetzt Deinen Faden entdeckt.

    [...] konkret interessiert mich allerdings hier tatsächlich eine Cellointerpretation.

    Paulus

    Ich habe diese herrlichen Stücke mit dieser Aufnahme (mit Cello und Flügel ;+) ) für mich entdeckt.

    Obwohl Hippie, kann ich sie Dir sehr empfehlen. Sie ist sehr warm und rund, mit großer Räumlichkeit aufgenommen, und dazu noch lowbudget.

    Die Tempi empfinde ich als sehr angemessen. Die genannten Hip-Aufnahmen sind in höherer Stimmung eingespielt.


    Guido Schiefen spielt hervorragend, zu ihm fand ich gerade diese Notiz:

    Wie er jetzt bauchfrei spielt, weiß ich allerdings nicht :P

    Viele Grüße
    Andreas

    Hallo Gurnemanz,
    hallo Falstaff,

    ich beneide Euch, falls Ihr in die Rott-Konzerte gehen solltet.
    Kann man so sagen, daß diese Symphonie eine Brücke von Wagner zu Mahler schlägt ;+) ?

    Die Samuel-Aufnahme, lieber Falstaff, ist nicht schlecht. Ich kann mir gerade bei dieser Musik aber eine erheblich packendere, flirrendere Darstellung vorstellen - Järvi wäre sie ohne weiteres zuzutrauen.

    Danke für Deinen Tipp (die Aufnahme mit Segerstam soll wohl auch gut sein, anhand der jpc-Schnipsel kann ich das aber leider nicht heraushören)

    Andreas

    Ein geniales Werk, wer kennt eine bessere Einspielung als diese? Es muß sie doch geben :wut2:

    Auch ein anderes unverdient unbekannte Werk sollte durch adäquate Umsetzung endlich gewinnen können, die mir vorliegende Aufnahme der Sinfonieen F-Moll und D-Dur von Emil Nikolaus von Reznicek durch Gordon Wright und die Philharmonica Hungarica (Schwann), Cover nicht abbildbar, trägt leider nicht dazu bei. Hat wer eine Empfehlung?

    Grüße

    Andreas

    Da gibt`s doch noch so einiges:

    [Blockierte Grafik: http://ecx.images-amazon.com/images/I/41C5KVGM4YL._SL500_AA240_.jpg]


    Eine meiner absoluten Insel-Cds. Wären Cds nicht verschleißfrei abspielbar, sie hätte sich schon aufgelöst.
    Die für mich schönste und auratischste Aufnahme dieser Musikrichtung. Und sie kommt nicht aus dem Mutterland dieser Musik, sondern aus einem kleinen belgischen Kloster. Die Räumlichkeit ist ganz wunderbar eingefangen. Schwelg! :juhu:

    Andreas
    Ein schöner Tipp! dito

    ... falls Deine CD trotz Verschleißfreiheit etwas Entlastung braucht:

    oder

    :juhu: :juhu: :juhu:


    Grüße

    Andreas

    "...eine guete wälsche Music wiederumb ...zu ohren zu bekommen" war im späten 17. Jahrhundert der Wunsch vieler Hofhaltungen diesseits der Alpen.
    Erfüllt wurde dies für das Hochstift Würzburg durch den Oboisten Giovanni Benedetto Platti (1697-1763) - ein Altersgenosse von Locatelli (1695-1764).

    Was für eine Musik (after Corelli!)! Nie gehört von dem Mann!

    Man höre


    Nach den Concerti von Georg Muffat (1653-1704)


    und Wilhelm van Wassenaer (1692-1766)



    die größte barocke Freude der letzten Zeit.

    Grüße

    Andreas


    Concerto Köln spielt keinen Deut schlechter, nur geht die Auswahl querbeet durch op. 1, op. 7 und op. 4.
    Großer Pluspunkt wiederum ist op. 7/6 "Il pianto d'Arianna", das allein schon mehr Geld wert wäre, als die CD derzeit kostet.
    Selbst wenn sie teurer wäre, ist diese Aufnahme eine ganz dicke Empfehlung wert an alle, die Locatelli überhaupt erst einmal kennenlernen möchten.

    Zustimmung, auch im Vergleich zu

    kann Concerto Köln mit größerer Spannung punkten.

    Willkommen Andreas!

    Pregardien mit Andreas Staier und dem Original ziehe ich zwar letztlich doch vor, aber diese Bearbeitung finde ich auch sehr gelungen.

    :wink: Matthias

    Hallo Matthias,

    danke für den Willkommensgruß.

    Die Staier/Pregardien-Aufnahme habe ich natürlich auch - und werde Dir nicht widersprechen ;)

    Grüße

    Andreas

    Ich liebe nun mal Bearbeitungen:

    Ein Requiem als Streichquartett? Das Stück gewinnt tatsächlich, und das sage ich als Chorliebhaber.

    Und jetzt noch diese Errungenschaft:

    Die Winterreise mit Holzblasensemble, Akkordeon und... Christoph Pregardien, phänomenal!

    Grüße

    ein Neuling