Beiträge von Talentfrei

    Hier ist, u. a. auch aus finanziellen Gründen, a cappella angesagt. Die Vervollständigung von Frank Martins Messe für 2 Chöre a capella steht an, dazu einige weitere kleinere Chorwerke.

    Allegro

    Danke auch für Deine Hinweise - leider werden die passenden Instrumente nicht gleich mitgeliefert ;)

    Wobei: Ein EH weilte sogar zeitweilig hier und wurde gerne gespielt. Für's reine Notenstudium kann man die Stücke vermutlich auch auf der Oboe spielen, klingt dann halt höher.

    In den 900 Seiten dieses Fadens wird gelegentlich eine (mehrbändige?) Sammlung von Oboensoli aus Bach'schen (Kantaten)werken erwähnt. Mag mir mal jemand mit einer Verlagsangabe auf die Sprünge helfen? Der Oboist in unserem Haushalt fleddert mir nämlich ständig meine nach etwas anderen Kriterien angelegte Sammlung und da Weihnachten und auch Geburtstag bevorstehen, dachte ich eine auf Oboe optimierte Ausgabe wäre ein nettes Geschenk.


    Gefunden habe ich eine zweibändige Ausgabe bei Breitkopf


    Die von mir benutzte Ausgabe ist vierbändig, ebenfalls Breitkopf, allerdings ist Oboe nur eines von vielen obligaten Instrumenten.

    Auch bei mir geht es mutig wieder los. Für Proben gilt 2G, was bedeutet, dass die Abstände unter den Sängern reduziert werden können und der sehr hallige Kirchenraum wieder gegen einen Raum mit trockenerer Akustik eingetauscht werden kann. Für Totensonntag ist ein a capella Konzert geplant, vor Ostern dann die schon 2x verschobene MaPa. Mein kleines persönliches Highlight: bin für zwei der - zugegeben sehr kleinen - Chorsoli besetzt worden. Auch ein Probenwochenende diesen Herbst ist angesetzt. Mit 2G plus täglichem Selbsttest.

    Lieber Bernd, vielen Dank für die Hinweise - bin gerade am Durchhören und notiere parallel die Notenbestelliste. Elgar und Gordon Jakob stehen schon mal drauf, ebenso die Obenfassung des Mozart-Quartetts.


    Das "echte" Mozart Quartett ist auch für die Streicher schwer, keine Sorge. Zumal für Quartettspielanfänger. Hinzu kommt, dass ich Mozart zu meine Geigenunterrichtszeiten nicht wirklich gemocht habe. Meine letzte Lehrerin (eine nur wenige Jahre ältere Freundin) meinte irgendwann, eigentlich wäre die Zeit reif für ein Mozart-Konzert. Sie konnte ihn aber aufgrund eigener Examens- und Probespielvorbereitungen nicht mehr hören und ich war nicht böse drum.

    Oboenquartette

    Ich unke ja schon seit Jahren, dass wir Mozarts Oboenquartett familineintern besetzen könnten, wir müssten halt nur ein wenig üben :pfeif: . Eine kürzlich gehörte CD-Renension (Bernadini Quartett) hat mich auf die Idee gebracht, das Projekt mal anzugehen, denn offenbar gibt es gar nicht mal so wenige Originalwerke für diese Besetzung (Ob, V, Va, Vc) und auch IMSLP liefert etliche Treffer. Vornehmlich Klassik / Mannheimer Schule (Danzi, Cannabich), einige Böhmen, auch der jüngste Bach-Sohn ist vertreten. Bevor ich jetzt alles durchscanne: Hat jemand Tipps für lohnenswerte Werke?

    Ob ich am Ende des Tages wirktlich mitmachen, sprich ein Video einsenden werde, weiß ich noch nicht. Erfahrungsgemäß liegt ein nochmal ein großer Schritt zwischen "ordentlich spielen können" und "eine ordentliche Aufnahme in den Kasten bekommen". Letzteres braucht nochmal genausoviel Zeit wie das Üben selbst und da weiß ich noch nicht, ob es mir den Aufwand wert ist.


    Von den ganzen aus dem Boden sprießenden Online-Angeboten haben ich im zurückliegenden Jahr kaum etwas wahrgenommen. Ins Konzert gehe ich wegen des Live-Erlebnisses. Das ist gestreamt auch nicht dasselbe. Einige private Kammermusiktreffen hatten wir allerdings. Wenn man zu dritt ist reicht ja eine haushaltsfremde Person aus um ein Quartett zu bilden. Mehr war aufgrund der in meinem Bundesland geltenden Verordnungen allerdings auch nicht drin.

    Die Advanced-Fassung krieg ich hin. Profi nur im Largo. Wie sieht‘s bei euch aus?

    Habe mir mal die hier so gespielten Instrumente angeschaut und zumindest für die Geigenstimme kann ich ähnliches berichten. Advanced läuft locker vom Blatt, Profi muss ich echt üben. Wie bei der Oboe sind hier durchgehend 16-tel zu spielen. Aktuell bin ich bei 80 für die Viertelnoten angekommen, muss allerdings sagen, dass ich jahrelang wenig bis gar nicht gespielt habe. Insofern ein Anlass mal wieder regemäßig und systematisch zu üben.


    Cello / Fagott sind auch in der Profiversion deutlich leichter.

    Das MusicLab der Deutschen Kammerphilarmonie Bremen. Für das aktuelle Projekt (Rossini, Ouverture Wilhelm Tell) können noch bis zum 15. April können Beiträge eingesendet werden, die anschließend zu einem Video zusammengeführt werden. Alle Partien sind in drei verschiedenen Schwierigkeitsgraden vorhanden. Incl. Noten und einem Tutorial. Selbst wenn man keinen Beitrag einsenden möchte - die Tutorials sind auf jeden Fall hörenswert! Die Ergebnisse früherer Projekte (Beethoven: Ode an die Freude und Bizet: Carmen Vorspiel) können ebenfalls angeschaut werden.

    Beim MusicLab (Link siehe oben im Zitat) gibt es ein neues Projekt. Dieses Mal ist Händel mit seiner Königin von Saba dran.

    Falls jemand Lust hat, in einem digitalen Ensemble mitzuspielen, hier zwei Links:


    - Die Münchener Philharmoniker haben ein Streichquartett und ein Bläserquintett als "Music-minus-One" produziert. Der Link zum Blästerquintett (Danzi, 2. Satz aus dem Quintett in g-Moll, op. 56 Nr. 2): https://www.spielfeld-klassik.…1/mphilminus1-holzblaeser. Noten gibt es ebenfalls auf der Seite als PDF.


    - Das MusicLab der Deutschen Kammerphilarmonie Bremen. Für das aktuelle Projekt (Rossini, Ouverture Wilhelm Tell) können noch bis zum 15. April können Beiträge eingesendet werden, die anschließend zu einem Video zusammengeführt werden. Alle Partien sind in drei verschiedenen Schwierigkeitsgraden vorhanden. Incl. Noten und einem Tutorial. Selbst wenn man keinen Beitrag einsenden möchte - die Tutorials sind auf jeden Fall hörenswert! Die Ergebnisse früherer Projekte (Beethoven: Ode an die Freude und Bizet: Carme Vorspiel) können ebenfalls angeschaut werden.


    Mal eine ganz andere Frage: Im einschlägigen Kleinanzeigen Portal wird aktuell eine Marigaux-d'amore angeboten (zusammen mit einer Marigaux-Oboe). Nicht dass ich das Teil kaufen wollte, aber ich wundere mich etwas über die Preisvorstellung: 8000EUR für ein gebrauchtes Instrument von privat sind aufgerufen. Das erscheint mir recht viel. Sind die Instrumente wirklich so wertstabil?

    sind dort mit einer Lieferzeit von ein paar Wochen gekennzeichnet

    Der "alte" Möseler Verlag ist m. W. vor einigen Jahren von Schott / Mainz übernommen worden. Zumindest Teile des Katalogs, ob vollständig kann ich nicht sagen. Das sollte dir aber bei Oelsner jemand sagen können.


    Mit Lieferzeit von ein paar Wochen bin ich neulich mal eingebrochen. Das steht in den Shops im Prinzip für jeden Titel, den sie irgendwann mal katalogisiert haben. Da kann am Ende auch rauskommen "vergriffen, keine Neuauflage", wobei man diese Info auch nur auf Nachfrage bekommt. Meist wird dann nur gemeldet "im Rückstand" und kein Termin genannt.

    Vor einigen Monaten hatte ich hier nach Erfahrungen mit Oboespiel und Zahnspange gefragt. Mittlerweile kann ich sagen: Alles gut und im Rahmen! Nach dem Einsetzen bzw. auch nach Regulierungen ist ein gewisser Anpassungszeitraum erforderlich, aber insgesamt war es kein kein Grund, das Spielen komplett einzustellen - im Gegenteil. Inzwischen ist ein Englischhorn (Leihinstrument) hier eingezogen und erfreut die Ohren. Anlass ist das nächste Orchesterprojekt der Musikschule, wenn sie denn endlich wieder proben dürfen. Das ist leider nach wie vor ein trauriges Kapitel. Unterricht läuft ja schon länger wieder auch in Präsenz. Für Ensembles gibt es ganz praktisch das Problem, dass zwar die Beschränkung der Teilnehmerzahl (max. 20) aufgehoben zu sein scheint, aber gar keine ausreichend großen Räume zu Verfügung stehen um die erforderlichen Mindestabstände einhalten zu können.

    dürfen Laienchöre im dicken B derzeit überhaupt proben? Daran könnte es schon scheitern.


    Für Beethovens 9. würde ich bei einem Amateurchor eine Besetzung von 80 bis 100 Sänger*innen schätzen. Geh bei einem Laienchor aber nicht von einer ausgewogenen Stimmverteilung aus - so etwas wird gerne über Aushilfen austariert und die sind bei einem Fremdprojekt vermutlich nicht drin.

    Unter strengen Vorkehrungen dürfte ich übermorgen, aber ich muss nicht.

    Tatsächlich auch die Bläser? Hier im Südwesten dürfen nur Streicher, Zupfer und Pianisten wieder. Bläser und Sänger sind vom Präsenzunterricht nach wie vor ausgeschlossen. Außerdem Gruppen und Ensembles. Außerdem darf nicht in Räumen von allgemeinbildenden Schulen unterrichtet werden. Musikschulleiter möchte ich momentan nicht sein...