Beiträge von Jean

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    November im Dezember. Grau und kalt und nass und nebelig. Ich fand es schon tapfer, dass wir 3 Stunden mit den Pferden im Wald waren.

    "November im Dezember"... Gleich nochmal zitiert. Ein sehr poetischer Satz, der sofort aufmerken lässt. Ich musste sogleich an "Zum Raum wird hier die Zeit" denken. Ein ähnlich schöner Satz. Zwar nicht von Wolfram aus dem Tannhäuser, aber der Wolfram aus dem Parsifal hat es gesagt. Er heißt dann Gurnemanz, wenn er singt. Tapfer war das schon, so drei Stunden bei dem Wetter im Wald zu sein. Vor allem von den Pferden. Die können ja nicht sagen: "So, Feierabend. Wir kehren jetzt um. Keine Böcke mehr."


    Ich wollte mich jetzt auch mal filmisch damit beschäftigen, wie es in Amerika politisch so in früheren Jahren zuging - auch und vor allem weltpolitisch -, nachdem ich Bernd Greiners Biografie über Henry Kissinger durch hatte, die mir bei diesem Film i-wie eine Rolle zu spielen schien (die Biografie an sich, nicht das Buch).





    Stanley Kubrick: Dr. Seltsam. Oder: wie ich lernte die Bombe zu lieben, GB 1964
    (Wobei ich den Originaltitel i-wie griffiger finde. Der kommt gleich auf den Punkt: Dr. Strangelove or How I Learned to Stop Worrying and Love the Bomb)


    Kubrick hatte durch Übernahme der Regie (also fast mit Gewalt wurde er gezwungen) bei dem Monumentalschinken Spartakus wirtschaftliche Unabhängigkeit angestrebt und natürlich auch erreicht, damit er in der Folge nur noch eigene filmische Projekte realisieren konnte. Der fabelhafte Sterling Hayden ist hier als völlig durchgeknallter General Jack D. Ripper zu sehen, der überall die kommunistische Weltverschwörung wittert, selbst im Trinkwasser, das i-wie kommunistisch verseucht ist. Deshalb trinkt er ausschließlich destilliertes Wasser und raucht immer dicke Zigarren dazu (hoffentlich keine illegalen Importe aus Kuba). Er ist es, der diese ganze Chose zum Kochen bringt. Und Peter Sellers tritt hier gleich dreifach in Erscheinung: [1] Als Group Captain Lionel Mandrake, Adjutant von General Jack D. Ripper, versucht er immer, diesen senkrecht zu halten. Keine wirklich einfache Aufgabe. [2] Auch als President Merkin Muffley, der jedoch vor der aktuellen Pappkameradenfolie arg weichgespült und unsicher rüberkommt. Beispiel? Telefonat mit dem sowjetischen Staatsoberhaupt Dimitri über das Rote Telefon, weil es brennt (metaphorisch gesprochen): "Ja, hallo Dimitri... Schön, dass ich dich erreiche... Ja, ich weiß auch nicht..." Was war nur mit dem los? Kennt man heute i-wie anders. Viel stringenter. Wahrscheinlich auch nur den ganzen Tag destilliertes Wasser getrunken. Und dann kommt er! [3] Peter Sellers als Dr. Strangelove, Berater des Präsidenten für extrem schwierige Lebenslagen im Amt, natürlich mit deutschem Pass und ebensolcher Vergangenheit. Ein Raunen geht bei seinem ersten Auftritt durch das Establishment, das sich im Pentagon um den Präsidenten geschart hat, weil jetzt die ganz großen Themen verhandelt werden müssen. Als interessierter Zuschauer darf man an einer Conversation teilhaben, die im Hintergrund zur erläuternden Einführung seiner Person geführt wird (Umgang mit den Requisiten nennt man das glaube ich): "Wer ist das denn?" - "Keine Ahnung. Er heißt Dr. Seltsam. Früher hieß er Merkwürdig." Dass er es schwer hat, auch in seiner neuen Funktion, kann man dem obigen Cover sofort entnehmen. Finde ich jedenfalls. Auch fabelhaft ist George C. Scott, der sich als "Bucky, Häschen" ein Schäferstündchen mit seiner Sekretärin im Hotel gönnt, während die Welt brennt. (Das hätte James Bond wahrscheinlich auch so gemacht, nur anders.) In seiner knapp bemessenen Freizeit als General Buck Turgidson unterwegs, irgend so ein hohes Tier im Generalstab. Wird für meinen Geschmack zu kurz behandelt.


    Greiner ist ähnlich brutal bei seiner Hinrichtung Beschreibung Kissingers im oben erwähnten Buch. Kostprobe? "Kissinger war ein Scheinriese, der immer kleiner wird, je näher man ihm kommt". (Frei und völlig aus dem Gedächtnis zitiert.)


    Wie geht es hier jetzt weiter? Wer ist dran? Regie?


    :wink:


    Jean

    :D ich schätze Deinen Humor....(meine Meinung zu Thomas Mann gebe ich hier nicht zum Besten). Ich fühle mich dennoch gezwungen zu wiederhoien:

    und schliesse mich Jean an, wenn er hier vorschlägt:


    Ich habe schon lange eine grosses Problem mit britischer Musik, allerdings nicht mit Briten. Und mit Britten auch nicht.
    Semantik? .... sagt mir nichts. Kann man das essen? :P

    Weiss auch nicht, was das für ein Zeuch is. Legte sich aber irgendwie horizontal gut rein in die Architektur. Aber du siehst: Man kann auch mal ein Eigentor schießen!


    :D


    Nachschlag auf Basis von "er hat gesagt, sie hat gesagt, er hat gesagt" (i-wie Hörensagenohneschweigen).
    Jean: "Blablabla... Semantik und so".
    Dann warst du dran mit: "Ich habe schon lange eine grosses Problem mit britischer Musik..." (wieder mit Hervorhebungsgedöns randständig).
    Und jetzt ich (Tusch, gleich drauf finaler Tusch): "Ich sehe hier jetzt schon zwei Probleme, mindestens."


    Vorhang, Abgang, in der Reihenfolge.


    Dein Shakespeare (und der Rosamunde ihr Shakespeare sein Drama)


    :wink:


    Immer schön, sich inspirieren zu lassen. Betörende Klangsinnlichkeit. Hatte ich nicht so gut in Erinnerung (ich meine Mutter). Das Konzert lerne ich noch kennen.

    Ich muss jetzt doch eine Frage formulieren. Ich halte das nicht mehr aus. Sorry. :/


    Was habt ihr da konkret gehört (du, deine Mutter. Fehlt das Komma in deiner Klammer, will ich aber nich einfach so reinschreiben)? War das der Korngold? Oder der Tschaikowsky? Oder gar beides? Wenn beides, dann eher ein Pauschal- oder Geschmacksurteil? Ich tippe auf Korngold. Der Kontext gibt das i-wie nicht her. Auch nicht im Bild.

    Klar, mach ich gern - zumal ich mich weder bei Bax noch bei Brian auskenne und daher Anregungen kundiger Hörer gern aufnehme. :)


    :wink:

    Da bin ich jetzt erleichtert, dass sich das von alleine aufgeklärt hat. Ich habe mir die Bax-Box schon vorbereitet. (Bin noch mit Korngold beschäftigt.) Und kam dann in's Grübeln. Wie meint er das denn jetzt? Sämtliche Einspielungen von sieben Symphonien? Nachfragen kam nicht infrage. Bin auch i-wie nicht auf 32 Aufnahmen gekommen. Lass den Groschen stehen. Bis er fällt. Klärt sich manchmal alles von alleine auf. Lieben Dank an den Gurnemanz. :)


    "Capriccio in a nutshell". Geht manchmal mehr rein, als man denkt.


    :wink:


    Jean

    David Foster Wallace II

    Oder: Wer A sagt, muss auch rsch B sagen!


    Ich poste hier wenig weil mich der Wallace ("Unendlicher Spaß") Wochen und Wochen kostet... Macht aber unendlichen Spaß (der öfters im Halse steckenbleibt

    Mensch Garcia (ich hoffe, ich spreche das richtig aus). Da haben wir endlich eine tonnenschwere Schnittmenge. Also jetzt ist sie noch leer, aber wenn du dieses Buch gelesen hast, dann ist sie voll – wie bei einer mondfinsteren Sonnenfinsternis – oder so.



    David Foster Wallace: Der Spaß an der Sache, 1.086 S. und 1.042 g (gut ausbalanciertes Verhältnis von sein Umfang zu’n Gewicht, Formel weiß ich jetzt auch nich, R2D2 glaub‘ ich).


    Das ist nach einer langen Langstrecke (Unendlicher Spaß) eine ebenso lange Länge, aber jetzt endlich mal mit vielen Kürzen. Aber ohne Durststrecke. Darauf kommt's schließlich an. Hintereinander. Also am Stück. Die kann man sich dann aber einteilen. Je nach Gusto, aber nich der von dem Jacques mit den Weltmeeren. Das ist ein Sammelband seiner Essays (nich der Gusto :whistling: , der David doch), die ich inzwischen auswendig kann. Jetzt ma Content. Viele spannende Einzelteilwörter werden zu Textpäckchen geschnürt. Ohne Lücken dazwischen. Merkt man dann auch i-wie beim Lesen. Lückenlose Lücken. Ohne Ende.


    Beispiel? Voll: Wallace wird vonne Kreuzfahrt für Reiseveranstalter für eine Kreuzfahrt gebucht, warum hab' ich nich verstanden. Egal. Ein schwerer Fehler. Er schreibt dann aber darüber. Oder er besucht eine „Erotikmesse“ (ich verharmlose jetzt, denn um diese Zeit könnten Kinder hier mitlesen) und beschreibt, für welche völlig total abgefahrenen Disziplinen insgesamt über fünfzig Oscars vergeben werden. (Dieser Satz klingt jetzt i-wie komisch, wenn ich ihn nochmal schreibe, egal). Fehlt dir vollkommen das Besteck für.


    Muss jetzt echt aufhören, sonst fange ich an zu schpoilern. Kann man i-wo einsteigen, in beliebiger Reihenfolge lesen. Nur nicht rückwärts, ist endsschwer. Aber manche können das. Hab‘ ich mal gesagt, einach so. Ich bin da in zwei Tagen durch, wie ein Lötkolben durch Butter (also warm - nicht die Butter, der Lötkolben!). Zwischendurch nur mal kurz vor die Tür. Im Dunkeln. Dann mit Taschenlampe. Sonst siehst du nix, aber auch gaaar nix. Beim Weiterlesen. Merk dir das, wenn du auch mal ne Pause brauchst. Inzwischen immer wieder gelesen. C’est mon livre de chevet. Klingt i-wie gut, oder? (Keine Ahnung, was das heißt.) Voll.


    Du hast dein Leben einfach nicht gelebt, wenn du dieses geile Teil nich gelesen hast. Und ich dann i-wie auch nich. Also meins dann. Oder? Ich schwööööre…


    Also Bestell-Button drücken, damit du nahtlos dem Wallace seinen Spaß nach dem anderen Spaß haben kannst. In der Reihenfolge. Oder lesen geht dann auch. Ich verlass mich jetzt mal auf dich. Soll Druck aufbauen. Denn du musst dann hier für mich eine Zusammenfassung schreiben. Quitt für’n quo, oder ich steig aus. Jetzt ma alles in Buddha. (Ich will hier nicht schon wieder so einen langen Text diktieren müssen). Tipp: machste einfach ne Copy fürn Paste. Machen alle andern hier auch so. Sieht einfach besser aus, wenn man seine Quellen für sich behält und so.


    Also. Bitte...


    :top:


    Ich like dich dann zurück.


    :wink:


    Jean


    So. War lang genug. Auch der Tag. Aber immer daran denken. Nich nur immer fordern, sondern auch ma lassen. Los!

    Georg Wilhelm Friedrich Hegel

    Eine erneute Beschäftigung mit dem großen deutschen Denker schien mir ein Gebot der Stunde zu sein. Nicht aus dem naheliegenden Grunde, weil dem Philosophen in diesem Jahr gedacht wird. [Deshalb natürlich auch. Ehre, wem Ehre gebührt.] Vielmehr lohnt sich eine Beschäftigung mit seinem Schaffen schon allein deshalb, weil es so sehr aktuell ist. Der erste Gedanke, der den grübelnden Homo Philosophicus [ich will das jetzt nicht durchdeklinieren] bei der Beschäftigung mit Hegel vor der Folie der kruden Gegenwart zwangsläufig befällt, ist seinem Konzept der Freiheit geschuldet. Freiheit ist für das menschliche Dasein und das Zusammenleben in organisierten Gesellschaften wichtig – und möglich. Aber sie hat ihren Preis. Viele Menschen fühlen sich aktuell in ihrer Freiheit eingeschränkt, etliche davon bemühen dafür hierzulande die Verfassung. [Diesen politischen Ansatz des Diskurses zu verfolgen, würde nicht nur den Rahmen hier sprengen, Audiamus würde im Namen der Moderation auch sofort das Licht ausmachen.] Und es ist Hegel, der uns hier vor Augen führt, warum diese Freiheit mit einem Preis behaftet ist, der beispielsweise darin bestehen kann, dass man im Gegenzug Einschränkungen in Kauf nehmen muss. [In Anbetracht der fortgeschrittenen Zeit muss ich arg verkürzen, was im philosophischen Diskurs nicht unproblematisch ist.]


    Hegels Texte sind im Original nur für geübte Philosophen genießbar. Im Kollegenkreis wurde er durchaus als „lausiger Stilist“ bezeichnet [ein harsches Wort weise ausgesprochen]. Aber Philosophen bedienen sich grundsätzlich eines spezifischen Sprachcodes – meinetwegen Fachsprache genannt. Und wenn man ihre Texte mit Gewinn lesen möchte, so ist man gut beraten, ein Philosophiestudium zu absolvieren [Plan A]. Die skizzierte Ausgangssituation ist in etwa – ganz grob – vergleichbar mit einem Leser, der ein englischsprachiges Buch liest, dieser Sprache aber nicht mächtig ist. Also was ist zu tun? Richtig: englische Syntax und Vokabeln büffeln! Aber dem geneigten Leser kann vielleicht ein Workaround angeboten werden. [Das wäre dann im Lektürebeispiel der Dolmetscher.]


    Ich empfehle für diesen Fall [Plan B] den Einstieg über dieses Sachbuch – es sorgt für ein belastbares Fundament und gibt Sicherheit:



    Jürgen Kaube: Hegels Welt, August 2020 [Kaube: 2020]


    Der Autor hat u. a. Philosophie studiert und ist im Brotberuf für den verstorbenen Frank Schirrmacher in den Kreis der Herausgeber der FAZ berufen worden. Auf nicht ganz 600 Seiten verhandelt Kaube alles, was zu Hegels Leben und Werk relevant wäre. Für ein Buch zu diesem komplexen Sujet ist das ein eher geringer Umfang.


    Zum „lausigen Stil“ Hegels wird auch eine schöne Anekdote erzählt. Goethe hat sich wahnsinnig über den Schreibstil Hegels echauffiert. Er hat deshalb 1803 an Schiller geschrieben, „ob man Hegel nicht durch Rhetorikunterricht helfen könne“ [Kaube: 2020, S. 153]. Man hat das Procedere dann dahingehend verkürzt, dass man Hegel mit einem Bekannten verkuppelt hat, der absolut keinerlei philosophische Bildung hatte. Man wollte Hegel dadurch zwingen, seinen Kosmos so einfach wie möglich zu erklären. Dadurch sollte sein Stil „transparenter“ und die Inhalte verständlicher werden [das wäre dann Plan C aus heutiger Sicht gewesen, der aber keinen Sinn ergibt, da Hegel längst verstorben ist].


    Ich werte das jetzt mal subjektiv-relativ. Entweder Hegels Stil war vor dieser Begegnung noch schlimmer (kaum vorstellbar), oder aber: es war einfach fruchtlos.


    NB 1.0: Eigentlich will ich hypotaktische Sätze grundsätzlich vermeiden, scheitere aber an diesem Unterfangen immer wieder. Wahrscheinlich in jungen Jahren zu viel Thomas Mann konsumiert. Das prägt nun mal nachhaltig. Auch das habe ich von Hegel gelernt. Dazu stehe ich.


    NB 2.0: Ein Professor der Philosophie hat mir einmal erzählt, dass er einen Zeitgenossen kennt, der ohne jegliche philosophische Vorbildung seit sechzehn (16) Jahren an Hegels Phänomenologie des Geistes kaut und es noch immer nicht vollständig durchdrungen hat (ist schon eine Weile her). Und er studiert nur dieses eine Buch. Also: wenn du diese Zeilen liest, weisste Bescheid, den Kaume kaufen. [Ich bitte Bestellungen von Hegels Welt ausschließlich über den Bestell-Button des Forums zu tätigen, damit ich nicht in den Verdacht gerate, ich würde andernfalls an den Umsätzen partizipieren. Sieht einfach besser aus. Also bitte.]


    :wink:


    Jean

    Allein wegen Oskar Werner sehenswert. Er hatte sich während der Dreharbeiten mit Truffaut ständig wegen unterschiedlicher künstlerischer Auffassungen in den Haaren. [Aus Protest hatte er sich mittendrin die Haare sehr kurz schneiden lassen. Der Film zeigt dann ein völlig unmotiviertes und plötzliches Haarwachstum.] Meiner völlig unmaßgeblichen Meinung nach merkt man es dem Film an, dass die Produktion nicht rund verlief, trotzdem halte ich es für ein wichtiges und schönes Dokument.


    :wink:


    Jean

    Ich will hier nichts aufwärmen, die alberne Diskussion aus den 50er und 60er Jahren interessiert mich überhaupt nicht.


    Völlig deiner Meinung, lieber Wieland. Immer diese unreflektierten Ausbrüche. Korngold hat allein zu 18 großen Hollywood-Produktionen die Filmmusiken komponiert. Zwei davon wurden mit einem Oscar prämiert [Robin Hood und Anthony Adverse]. Kann es sein, dass Korngolds Kollegen in Hollywood sich deshalb an seinen Werken stark orientiert haben? Ist es dann nicht eher so, dass die Filmmusiken Hollywoods nach Korngold klingen – und nicht umgekehrt? Und es ist auch nicht von der Hand zu weisen, dass Korngold in diesem wunderschönen und stark romantischen Violinkonzert zwei Zitate von Filmmusiken eingearbeitet hat. Kann es sein, dass dann im Violinkonzert Anklänge an Filmmusik zu hören sind?



    Ich höre seit vielen Jahren immer wieder die Einspielung mit Jascha Heifetz unter Alfred Wallenstein [Heifetz hat ja auch die Uraufführung gespielt]. Die Aufnahme mit Anne-Sophie Mutter kannte ich noch nicht, die habe ich gerade gestreamt. Eine sehr süffige Interpretation. Sie betont dieses Wienerische sehr schön, wie ich finde. Für mich zählt das Violinkonzert Korngolds zu den schönsten Werken der Literatur für Violine – nicht nur bezogen auf das 20. Jahrhundert.


    :wink:


    Jean

    Die Handley-Kiste finde ich übrigens bei Weitem nicht so übel, wie manch ein anderer hier. Aber was weiß ich schon.


    Eine ganze Menge, würde ich sagen. Ich kann mich ad hoc an keinen erinnern, der sich die Insel so systematisch erarbeitet hat.
    Den Handley habe ich vor Jahren gekauft, muss ich mal wieder hervorholen.


    das klingt in der Tat verblüffend. Es ist ja nicht nur die Flöte, die stark an die 8 Flöten (alle mit verschiedenen Parts) bei Schönberg erinnert, sondern auch der harmonische Zuschnitt, die Instrumentation, die Stimmung - eigentlich alles.
    Bis zum Beweis des Gegenteils würde ich sagen, Bax hat "abgeschrieben". Eine Partitur der Gurrelieder war 1912 bei UE erschienen, das könnte also sein.


    Ist das ein Zitat Plagiat oder eine Reminiszenz?


    :wink:


    Jean

    Die Handley-Kiste finde ich übrigens bei Weitem nicht so übel, wie manch ein anderer hier. Aber was weiß ich schon.


    Eine ganze Menge, würde ich sagen. Ich kann mich ad hoc an keinen erinnern, der sich die Insel so systematisch erarbeitet hat.
    Den Handley habe ich vor Jahren gekauft, muss ich mal wieder hervorholen.


    das klingt in der Tat verblüffend. Es ist ja nicht nur die Flöte, die stark an die 8 Flöten (alle mit verschiedenen Parts) bei Schönberg erinnert, sondern auch der harmonische Zuschnitt, die Instrumentation, die Stimmung - eigentlich alles.
    Bis zum Beweis des Gegenteils würde ich sagen, Bax hat "abgeschrieben". Eine Partitur der Gurrelieder war 1912 bei UE erschienen, das könnte also sein.


    Ist das ein Zitat Plagiat oder eine Reminiszenz?


    :wink:


    Jean


    Sollen wir bei der abgebildeten Telefonummer anrufen? Ist das so eine Art Gefühls-Hotline? :D


    "Dadada, ich lieb' dich nicht, du liebst mich nicht. Aha... Was ist los mit dir, mein Schatz? Aha"


    :wink:


    Jean


    NB: War ja vor der Rechtschreibreform, aber ich lass das so jetzt stehen. Spricht für sich selbst.

    Kommt demnächt die Hammerklaviersonate mit Justus Frantz ?


    Also meines Wissens hatte der Justus die HaKlaSo nie auf dem Konzertprogramm, eingespielt hat er sie wohl auch nicht. Hat der nicht nur "U" gemacht?


    Bei mir:



    John Lennon: Imagine


    Ich hab noch 'ne olle LP aus der Jugend, das Cover sieht anders aus. Damals war's... :/
    Aber früher war nicht alles besser. Früher war alles früher.


    :wink:


    Jean