Beiträge von Friese


    die hat mir irgendwie nicht so gefallen. Ich persönlich hatte das Gefühl, einfach so durchzurauschen. Da gefallen mir meine Aufnahmen mit Roland Bräutigam oder mit Bezuidenhout und den Freiburgern besser. Werde sie mir aber sicherlich auch noch mal anhören. Vielleicht war es einfach meine Tagesform.

    Mir gefällt diese Aufnahme mit Manacorda und der Kammerakademie Potsadam sehr gut. Im Gegensatz zu Gardner und dem LSO sowie Manze mit dem NDR ist Manacordas Aufnahme für mein Gefühl weniger glatt. Was mir deutlich besser gefällt. Ich hatte schon gedacht, bei Mendelssohn gefallen mir nur die Streichersinfonien. Seine "Offiziellen" Sinfonien habe mich nie so angesprochen, aber Manacorda hat mich eines besseren belehrt. Den Dausgaard mit Mendelssohn höre ich mir aber auch noch an. Ich mag Dausgaard auch bei Schubert und Brahms sehr gern.

    Habe ich mir jetzt gerade Mal über Spotify angehört. Ich mag die Sextette sowieso gern und in dieser Aufnahme sind sie wirklich toll. Werde ich mir noch häufiger anhören. Gefällt mir besser als meine Mandelring Aufnahme.


    nachdem ich bei Klassik.com davon gelesen habe, musste ich natürlich gleich mal rein hören, und ja, die Bläser machen richtig Spaß. Ich habe in die 8te von Schubert reingehört. Es ist anders als meine Lieblingsaufnahme von Schuberts 8er. Das ist nämlich die von Heinz Holliger, aber sie hat mir so gut gefallen, die werde ich mir noch mehrmals anhören.


    habe ich heute früh, dass dritte Streichquartet daraus gehört. Schön gespielt und so, aber emotional hat mich das dritte von Mendelssohn jetzt nicht so mitgenommen. Aber ich höre mir jetzt ja nach und nach alle von ihm durch.


    Ist kein Geheimtipp, aber trotzdem gut. ;) ich habe jetzt schon mehrmals die dritte daraus gehört und sie nimmt mich mit. Sie ist nie langweilig. Ich finde sie wirklich toll.

    Habe ich noch nie drüber nachgedacht. Aber ich lese recht. Und in der Regel so wie es mir gerade spontan einfällt. Allerdings lese ich in der Regel das angefangene Buch dann auch bis zum Ende. Das einzige was ich bewusste und geplant mache, nicht zu viele Bücher einer Reihe hinter einander, denn ich weiß, dass mich das schnell langweilt. Dann habe ich da wenig Freude dran. Hm ich merke gerade die Frage muss ich mir durch den Kopf gehen lassen. Kann man Lesen wie Musik hören handhaben? Und will ich das? Schwierig.

    Ich habe mir heute mal das erste Streichquartet von Hindemith in der Version vom Amar Quartet und danach in der Version vom Julliard SQ angehört. Und muss sagen, die Julliards gefallen mir dabei sehr viel besser. Das Amar SQ heute früh kam mir so langatmig und auch langweilig vor, dass ich schon Mitte des zweiten Satzes keine Lust mehr hatte. Das hatte mich echt überrascht, ich hatte den Anfang des ersten Satzes am Abend vorher schon mit den Julliards gehört und da musste ich teilweise grinsen, weil es mir herrlich überzeichnet vorkam. Also habe ich vorhin noch mal die ersten zwei Sätze mit dem Julliard gehört und ja, es gefällt mir viel besser. So macht es Spaß.


    Wobei ich das 3. Streichquartett bei beiden unterschiedlich, aber gleich gut finde. Da kommt es einfach auf meine Stimmung an. Ich will mich da jetzt mal langsam vor arbeiten.


    Habe mir ein Buch über Hindemith gekauft, um mich einfach mit dem Menschen und den zeitlichen Umständen ein bisschen vertrauter zu machen. Und da passten jetzt die Streichquartete gut dazu, weil ich die zwar habe, aber bisher kaum gehört habe. Das dritte finde ich übrigens richtig toll. Das ist eins meiner Lieblingsstreichquartete mittlerweile.

    wenn man noch darf, würde ich mich auch noch dranhängen. Auch wenn vielleicht ausser Konkurenz, weil zu spät.


    1. Honeck, Manfred
    2. Jurowski, Vladimir
    3. Rattle, Simon
    4. Fischer, Ivan
    5. Holliger, Heinz
    6. Chailly, Riccardo
    7. Dausgaard, Thomas
    8. Paavo, Järvi
    9. Janowski, Marek
    10. Dudamel, Gustavo

    Aber der Wegfall von Studioaufnahmen und auch Streaming wäre leichter zu verkraften als der Wegfall von Konzert- und Opernaufführungen mit Publikum.

    Echt? Nein für mich ist das genau anders herum. Aber ich war (und bin eigentlich auch noch) großer Beatles Fan ohne sie jemals Live gesehen zu haben. Aber die Musik hat mich berührt. Unabhängig von den realen Musiker. Die Musik hat etwas transportiert, dass mich in meiner Lebenssituation angesprochen hat. Ich war auch großer ACDC-Fan, ohne sie jemals live gesehen zu haben. Die kamen schlicht nicht in unsere Gegend. Von daher bin ich das schon immer gewöhnt Musik als Konserve zu hören. Live-Musik gab es nur von unserer Schul-Rockband, oder als ich selber noch versucht habe, Gitarre zu spielen.


    Ich glaube, dass ist eher ein kleines Problem, dass hier groß gemacht wird. Es wird nach Corona weiterhin Konzerte mit Zuschauer geben. Vielleicht nicht mehr ganz so viele. Da aber ja gefühlt immer ein Stück von Beethoven oder Brahms mit auf dem Konzertprogramm steht, finde ich das nicht so schlimm.


    Ich bin mir sicher, dass die meisten Menschen seit Jahrzehnten deutlich mehr Musik als LP/CD, Streaming etc. hören, als im Konzert-Saal sehen, von daher verstehe ich nicht so richtig, warum hier darüber plötzlich so großartig diskutiert wird.


    Anstatt sich darüber zu freuen, dass man neue Möglichkeiten hat, dass man mal neue Wege erkunden kann (Risiko und Chance sind mötlich), und vielleicht die Klassische Musik mal wieder etwas mehr mit dem Leben 2021 zu tun hat. Ich denke, dann könnten wir uns alle freuen!

    vor ein paar Tagen erschienen.


    Ich habe gar nicht gedacht, dass Litton den Zyklus noch beendet. Bin aber grundsätzlich schon mal begeistert, weil der Litton-Zyklus mein Lieblingszyklus ist. Evtl bedingt dadurch, dass das meine ersten Prokofiev Sinfonien waren. Jetzt hoffe ich, dass mir diese "letzten" drei Sinfonien von Litton und dem Bergen Sinphonic Orchestra auch so gut gefallen wie die anderen. Die ich immer als sehr ausgewogen empfinde. Und das meine ich positiv.