Beiträge von Scherzo

    Kopiert aus dem Musikstück der Woche Thread. AlexanderK

    Das Musikstück der Woche ist:

    Sergei Prokofjew: Symphonie Nr. 2, op. 40

    Der erste Satz zählt für mich zum krassesten was Prokofjew je geschrieben hat. Nach 10 Minuten mehr oder minder Dauerfortissimo wirkt der Beginn des zweiten Satzes wie Balsam auf den Ohren.

    Hier ist die Version mit Partitur von Walter Weller und dem LSO, die ich auch physisch besitze

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    :wink:

    Das Musikstück der Woche ist:

    Sergei Prokofjew: Symphonie Nr. 2, op. 40

    Der erste Satz zählt für mich zum krassesten was Prokofjew je geschrieben hat. Nach 10 Minuten mehr oder minder Dauerfortissimo wirkt der Beginn des zweiten Satzes wie Balsam auf den Ohren.

    Hier ist die Version mit Partitur von Walter Weller und dem LSO, die ich auch physisch besitze

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    :wink:

    Autsch, das 2. Klavier und das 2. Marimba sind doch Stimmen für jemand der Vater und Mutter erschlagen hat. Minutenlang der gleiche Akkord immer auf den unbetonten "und"-Achteln bei schnellem Tempo und man hört jede kleinste rhythmische Ungenauigkeit, wenn es gegen Klavier 1 und Marimba 1 verschoben ist.

    Ich bewundere die Leute, die die Konzentration aufbringen, das in Perfektion durchzuziehen.
    (Erinnert mich ein bisschen an die Trommel(n) im Bolero.)

    :wink:

    Autsch, das 2. Klavier und das 2. Marimba sind doch Stimmen für jemand der Vater und Mutter erschlagen hat. Minutenlang der gleiche Akkord immer auf den unbetonten "und"-Achteln bei schnellem Tempo und man hört jede kleinste rhythmische Ungenauigkeit, wenn es gegen Klavier 1 und Marimba 1 verschoben ist.

    Ich bewundere die Leute, die die Konzentration aufbringen, das in Perfektion durchzuziehen.
    (Erinnert mich ein bisschen an die Trommel(n) im Bolero.)

    :wink:

    Dazu muss man sagen, dass die Konzerte auf Schloss Elmau zwar öffentlich sind, aber nicht vergleichbar mit "normalen" Konzerten, wo immer auf der Welt. Denn man ist verpflichtet, zwei Übernachtungen im Luxus-Hotel zu buchen, sonst bekommt man keine Karten (es sei denn, man wohnt im Umkreis). Damit ist man dort für eine Konzertkarte geschätzt 800 Euro oder mehr los. Sollte man Anhang haben, wird's noch teurer, da die Zimmerpreise pro Person berechnet werden...

    Das wollte ich mir dieses Jahr mal gönnen. In meiner grenzenlosen Naivität habe ich mich ca. 6 Wochen vorher nach einer Unterbringung erkundigt. :herrje1:

    Da war bereits alles ausverkauft.

    :wink:

    Denn von CSN&Y existieren nur zwei Alben: die Deja Vu als Studioalbum und dann die 4Way Street als Liveplatte. Danach hat sich Young aus dieser damaligen Superstar-Combo wieder verabschiedet (das Debütalbum, übrigens großartig, war noch ohne Young entstanden).

    Aber viel später gab es doch noch

    American Dream (1988)
    Looking forward (1999)

    bei denen alle vier dabei waren.

    :wink:

    Zum Abschluß der "Discover Ruth Crawford Seeger Woche" habe ich mir den dritten Satz des Streichquartetts nochmal in der Version für Streichorchester angehört. Soweit ich das sehe stammt diese Version von der Komponisten selbst unter dem eigenen Namen "Andante for Strings".
    Obwohl ich der Meinung bin, dass die meisten Übertragungen vom Streichquartett ins Streichorchester den Werken eher zum Nachteil gereichen, macht das zusätzliche Volumen hier das Auf- und Abschwellen noch nachdrücklicher.

    Weitere Höhepunkte, die ich in der Woche entdeckt habe:

    Die 5 + 4 Preludes für Klavier.
    Music for small Orchestra
    Three Songs: 2. Prayer of Steel

    Warum hat diese Frau aufgehört zu komponieren???

    :wink:

    Zum Abschluß der "Discover Ruth Crawford Seeger Woche" habe ich mir den dritten Satz des Streichquartetts nochmal in der Version für Streichorchester angehört. Soweit ich das sehe stammt diese Version von der Komponisten selbst unter dem eigenen Namen "Andante for Strings".
    Obwohl ich der Meinung bin, dass die meisten Übertragungen vom Streichquartett ins Streichorchester den Werken eher zum Nachteil gereichen, macht das zusätzliche Volumen hier das Auf- und Abschwellen noch nachdrücklicher.

    Weitere Höhepunkte, die ich in der Woche entdeckt habe:

    Die 5 + 4 Preludes für Klavier.
    Music for small Orchestra
    Three Songs: 2. Prayer of Steel

    Warum hat diese Frau aufgehört zu komponieren???

    :wink:

    das Wiederkehrende durch die Kreisform des Notenbildes nachgezeichnet wird,

    Ich würde der Kreisform nicht zu viel Bedeutung beimessen wollen. Letztendlich dient die Tatsache, dass die Notensysteme kreisförmig verbogen sind nur dem praktischen Zweck die Refrain-Schablone an einem Punkt anbringen zu können. Ebenso hätte er mit normalen horizontalen Systemen arbeiten und die Schablone darauf linear verschieben können.

    :wink:

    das Wiederkehrende durch die Kreisform des Notenbildes nachgezeichnet wird,

    Ich würde der Kreisform nicht zu viel Bedeutung beimessen wollen. Letztendlich dient die Tatsache, dass die Notensysteme kreisförmig verbogen sind nur dem praktischen Zweck die Refrain-Schablone an einem Punkt anbringen zu können. Ebenso hätte er mit normalen horizontalen Systemen arbeiten und die Schablone darauf linear verschieben können.

    :wink:

    Die von Algabal eingestellte Aufnahme ist "backslash", man sieht auch mehrmals im Video die Einstellung.

    Man sieht auch, dass die Interpreten (d.h.zumindest die Pianistin) linearisierte Partituren benutzen, also Transskriptionen der gewählten Einstellung auf der runden Partitur auf normale horizontale Systeme. Das hätte ich wahrscheinlich auch so gemacht. Grins1.

    :wink: