Beiträge von HenningKolf

    RE: Sir Arnold BAX: die Klaviersonaten

    Lieber ab,


    ich muss voranschicken, dass ich nur diese Einspielungen der Klaviersonaten und wohl aller (?) sonstigen Klavierwerke habe:




    Recht gut klingende Mono-Aufnahmen aus den Jahren 1959-1963. Ich habe die CDs noch nicht allzu oft gehört, aber eher aus Zeitmangel, nicht weil mir Musik oder Interpretation nicht gefallen würde. Ein profundes Urteil traue ich mir (noch) nicht zu. Immerhin ist
    hier: http://www.musicweb-internatio…08/Bax_piano_REAM3113.htm
    einiges über die Musik und ein wenig über die Interpretation (auch der "Konkurrenz") zu erfahren.


    Beim Dschungel-Werbepartner gibt es in der MP3-Rubrik Schnipsel zum Reinhören.


    Gruß
    Henning


    Die folgenden Postings zur Glagolithischen Messe habe ich hierher verschoben- die Messe ist ja einen eigenen Thread schon wert! :D

    I. Opern-Aufführung des Jahres


    war dieses Jahr nicht in der Oper, Fernsehoper mag ich schon gar nicht




    II. Konzert des Jahres


    bei den beiden einzigen in diesem Jahr gebuchten Konzerten (ich wohne auf dem Land) war ich jeweils erkrankt.................. ;(




    IV. CD des Jahres



    was für ein Genie, welch überraschend guter Klang!



    was für ein Genie, welch überrschend guter Klang, dazu eine sehr erfreuliche Preisgestaltung!



    bisher dachte ich die besten Variationen seit Beethovens Diabelliv. bekommt niemand besser hin als Hamelin. Vielleicht doch? (endgültiges Urteil noch nicht möglich, recht neue Neuerwerbung)




    V. DVD des Jahres






    VI. Ausstellung des Jahres


    man soll ja nur von den Ausstellungen berichten, die man selbst besucht hat:


    "K 20" , Schloss Gottorf, Schleswig


    Andy Warhol - Von Marilyn bis Mao
    Horst-Janssen-Museum, Oldenburg








    VII. Film des Jahres


    gibt es in diesem Genre nach 1980 Nennenswertes? :hide:




    VIII. Buch/Text des Jahres



    nicht literarisch, aber selbst dann noch erschreckend, wenn nur 50 % Realität wäre und der Rest Fiktion





    X. Ärgernis des Jahres


    "Zenph-Re Performances Aufnahmen" (Gould und Rachmaninov werden in ihrer Spielweise von einem Computer simuliert, das Ganze nimmt man dann auf CD auf und bringt es unter die Leute)





    XI. Meine heimliche Liebe


    heimlich ist heimlich




    XI. Nach wie vor überschätzt


    Gould, in jüngerer Zeit Stadtfeld und Grimaud,




    XII. Nach wie vor unterschätzt


    Anna Malikova, Maria Joao Pires, Koroljow




    XIII. Muß das sein ??


    siehe II (btw., im Jahre 2008 hatte ich pünktlich vor dem Brendelkonzert einen Hörsturz............)




    XIV. Meine Vision für 2010


    1. Ich habe Konzertkarten und werde nicht krank!
    2. es gibt wieder mehr Orchesterleiter, die emotionale Erfahrungen und magische Momente suchen und finden (akademische Originalklangforscher gibt es mittlerweile genug)
    3. ich finde einen Zugang zu Schumann (wie dies im Jahre 2009 bzgl. Chopin der Fall war)



    :wink:

    Also dann:


    Tenöre: Tucker, Wunderlich, Gigli, Corelli, Pears (es kommt bei den Nennungen halt auch sehr auf das subjetive Lieblingsrepertoire an)


    Baritone: Fischer-Dieskau (50er und frühe 60er, später empfinde ich ihn teils als ziemlich maniriert), Souzay, Gerhaher, Hampson, Prey


    Bässe: Gjaurow, Salminen, Talvela


    :wink:

    Nach der Aufnahme werde ich mich mal umsehen ....
    Die Aufnahme von mai 1967 scheint aber laut Angabe die einzige MONO-Aufnahme auf der YEDANG-CD (neben Strawinsky und Hindemith) zu sein, was natürlich bedauerlich ist.


    Die CD-Zusammenstellung habe ich mal auf Russian Revelation 10093 besessen, aber verkauft. Kopien auf der Festplatte habe ich nur noch von Hindemith und Strawinski, zu Bartók habe ich mir seinerzeit vermerkt "Klangqualität nicht zu ertragen". Nun bin ich da mittlerweile weniger empfindlich als früher und möglicherweise ist die Yedang-CD (besser) remastered, aber da ich Wolfgangs Klanganforderungen kenne wollte ich das vorsorglich mitteilen..........................


    :wink:

    Dann wird das ein Österreicher gesagt haben und da es nicht Mozart und Haydn sein können, tippe ich mal auf Mozart und Schubert oder Haydn und Schubert...........................und der Ausspruch von einem Emigranten, der Walzer, Operette und derartiges mochte, was nicht meine Musik ist und weswegen mir insoweit kein Name auf der Zunge liegt.................(War der Zitierte auch Komponist?)



    :wink:

    Bartok scheint hier niemanden zu interessieren und so werde ich meine geplanten Bartok - Beiträge zum Konzert für Ochester und den VC erst mal für Capricco canceln


    Lieber Wolfgang, es weihnachtet, alle sind im Festtags- und Jahresendstress, also nun mal langsam.... Zu den Klavierkonzerten kann ich aus der Erinnerung derzeit nur beitragen, dass ich Boulez mit Zimmermann, Ansdnes und Grimaud habe sowie das erste Konzert mit Gielen und Anda und das zweite mit Fricsay und Anda (die letzten beiden auf Audite mit dem WDR-Orchester). Alle Einspielungen empfand ich als durchaus suboptimal - ich bin eigentlich nicht der Richter-Fan, weil er mir nach meinem subjektivem Empfinden oft zu kräftig in die Tasten haut, aber ich könnte mir gut vorstellen, dass die Kombinationen Maazel/Richter bzw. Kovacevich/Davis hörenswert sein könnten. Ich muss mal schauen, ob Kocsis die Konzerte eingespielt hat, das würde mir bestimmt zusagen............


    Wulf
    Von wann ist denn die Richter-Aufnahme und wie ist die Klangqualität?


    Gruß
    Henning



    EDIT: Kann dazu



    jemand etwas sagen?

    Von Ashbury scheint es aber nichts mehr zu geben, stelle ich gerade fest. Die sind früher auf Deutsch in dieser gelben Heyne-Reihe erschienen, in der sonst überwiegend Schrott herauskam


    Von Ashbury habe ich mir vor drei oder vier Jahren ein paar Bücher zugelegt, auch da gab es die schon nur antiquarisch, ebenso wie die Werke von Brian Freemantle und Len Deighton wohl überwiegend gestrichen sind.


    :wink:

    zu 1) sehr konservative Haltung , hoher Ex-Militär, grosse Leseratte, vor allem spannnd geschriebener Thriller oder militär(-historischer) Romane. Sprache nicht zu kompliziert sondern mehr schmökerig. Alles was im alten Berlin Vor/Krieg/Nachkrieg spielt besonders gut, kann auch Doumentation oder ähnliches sein, Hauptsache nicht langweilig und viel zu lesen.


    Liebe Fairy


    bei den LeCarre-Empfehlungen hätte ich bei dem genannten Profil durchaus insoweit Bedenken, als gerade seine neueren Romane für einen konservativen Ex-Militär vielleicht schon zu sehr westliche Politik und staatliches Handeln kritisch hinterfragen. Wenn dem nicht so ist, wäre es zudem nicht verwunderlich, wenn er schon einige LeCarres (er ist neben Eric Ambler schließlich der Großmeister des Spionageromans) im Bücherschrank stehen hätte.


    EDIT: Sorry, Deinen letzten Beitrag zu LeCarre hatte ich überlesen


    Moralisch nichts hinterfragend und psychologisch etwas einfach gestrickt, aber extremst spannend und gut recherchiert ist



    - allerdings auch schon älter und möglicherweise bekannt (die neueren Sachen vom Autor sind eher nicht zu empfehlen).



    Wenn es Krimis sein sollen, die in der Weimarer Zeit bzw. in der Zeit der NS-Diktatur angesiedelt sind, lesen sich diese beiden Bücher recht gut





    Auch diese beiden Bücher könnten gefallen, denke ich



    (les ich gerade selbst und lässt sich gut an)


    Gruß
    Henning