Beiträge von Bertarido

    Canio: Als nur von Aufnahmen bekannten Lieblings-Interpreten nenne ich Placido Domingo (auf den zwei Videos, die Stimmenliebhaber nicht verlinkt hat). Bei den beiden Live-Aufführungen, die ich besucht habe, hat mich keiner der Sänger so begeistert, dass ich ihn hier nennen möchte.

    Die neue Woche (27.5. – 2.6.) wird dann eine Partnerrollenwoche sein – in dieser Woche dürfen dann nur Rollen aus Opern eingebracht werden, die durch frühere Rolleneinbringungen schon dabei sind. Dabei können natürlich Liebespaare ergänzt werden, aber das ist kein Muss, es können ebenso andere Bühnenpartner-Rollen ergänzt werden, also z.B.

    Schwestern Grins1. Ich bin dabei...

    Ich kenne nur die beiden auf Bluray vorliegenden Aufnahmen von Rienzi aus Toulouse und Berlin. Beide Male singt Torsten Kerl die Titelrolle, insofern nominiere ich ihn hier auch (ob furchtbar oder nicht :D). Wirklich nahegebracht haben mir beide Aufnahmen diese Oper nicht.

    Verdi: Aida (1971) – Aida

    Bisherige Teilnehmer: 7 (SL, CE, BM, WA, AD, BE, QM)

    Maria Callas (4x), Leontyne Price (3x), Montserrat Caballé (2x), Zinka Milanov (2x), Éva Bátori, Ingrid Bjoner, Maria Chiara, Michèle Crider, Mirella Freni, Hui He, Carolyn James, Daniela Longhi, Caterina Mancini, Alessandra Marc, Herva Nelli, Rosalind Plowright, Sae Kyung Rim, Renata Tebaldi, Julia Varady, Pauletta DeVaughn

    Maria Chiara wurde zweimal genannt, von Armin Diedrich und mir.

    aber es gibt auch noch andere vielgespielte Komponisten, die hier noch mit keinem einzigen Werk vertreten sind

    Allerdings. Ich habe letzte Woche fest damit gerechnet, dass der vielgespielte Komponist "B" endlich an die Reihe kommt mit seinem viel gespielten Werk "N", dessen Titelpartie eine der berühmesten Sopran-Rollen der Opernliteratur ist, eine Parade-Rolle der Callas. Aber vielleicht kommt er ja diese Woche dran. Ich fühle mich mangels Live-Erfahrungen dazu allerdings nicht berufen. Ich könnte aber dennoch am Freitag 24.5. eine neue Rolle einbringen.

    Nun aber zu Verdis Monumental-Schinken. Die Aida habe ich nur einmal live gehört, 2014 in einer sehr beachtlichen Produktion am Münchner Gärtnerplatztheater. Als Aida mit Burka hat mir Sae Kyung Rim sehr gut gefallen. Als von Aufnahmen bekannte Interpretinnen nenne ich Maria Chiara (Scala 1986) und Montserrat Caballé (Covent Garden 1974).

    Die Entführung aus dem Serail gehört nicht zu meinen Lieblingsoperm von Mozart, so wie ich das ganze Genre des Singspiels nicht sonderlich mag. Dennoch gehört die eine Live-Aufführung, die ich bisher gesehen habe, sicherlich zur TOP 5 meiner eindrücklichsten Opern-Erlebnisse überhaupt, das war die Bieito-Inszenierung an der KOB (besucht 2010, also sechs Jahre nach der Premiere, dennoch gab es immer noch Besucher, die schimpfend und die Türen zuschlagend die Aufführung verlassen haben). Natürlich muss ich Jens Larsen hier als Lieblings-Rolleninterpreten des Osmin nennen. Als nicht live erlebte Lieblings-Interpreten fallen mir gerade nur Kurt Moll und Martti Talvela ein, andere habe ich nicht mehr im Ohr, denn so oft höre ich das Stück nicht.

    Die neue Rolle des Tages ist der Jim Mahoney aus "Aufstieg und Fall der Stadt Maghagonny" von Kurt Weill.

    Für mich eine der 5 lohnendsten Opern, die je geschrieben wurden (inhaltlich wie musikalisch).


    Kann zu Mahagonny leider nichts konkret beisteuern, so show me the way to the next whisky bar…

    Geht mir ebenso. Das ist diesmal ein Stück, das ich nur in homöopathischen Dosen genießen kann. Einzelne Nummern daraus gerne ab und an, aber Weils Musiksprache liegt mir dann doch zu wenig, um mir die ganze Oper am Stück anzuhören oder gar eine Aufführung zu besuchen. Und ja, Brechts Texte sind immer lohnend, aber im Zweifelsfall lieber im Sprechtheater als gesungen. Mit Ausnahme vielleicht der "Dreigroschenoper".

    Video-Aufzeichnungen auf DVD oder Bluray gibt es auch keine, soweit mir bekannt ist,

    Fra Diavolo:

    als einzigen vor vielen Jahren live erlebt: Ion Buzea (hat mir gut gefallen, es gibt auch eine DVD mit ihm, die mal besessen habe).

    :pfeif:

    Leider ohne die wunderbare Ouvertüre:

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    Die DVD kannte ich nicht, aber da es ein Opernfilm ist, alles sehr bieder inszeniert und dann noch auf Deutsch gesungen, ist das nichts für mich.

    Will nur mal schnell loswerden, dass wer immer auch Hagen in erreichbarer Nähe hat, sich eine der wenigen Aufführungen von Dmitri Schostakowitschs Lady Macbeth von Mzensk nicht entgehen lassen sollte!

    Habe gerade eine Karte für nächsten Sonntag erstanden. Ich war etwas erschüttert darüber, dass bisher kaum Karten verkauft wurden. Wie war denn die Premiere besucht?

    Fra Diavolo: Habe ich leider nie auf der Bühne erlebt. Seit ich mich für dieses Genre erwärmt habe, was noch nicht lange her ist, gab es keine passende Gelegenheit dazu. Video-Aufzeichnungen auf DVD oder Bluray gibt es auch keine, soweit mir bekannt ist, und so kenne ich neben dem Laurel & Hardy-Film :) nur zwei Mitschnitte, die in den letzten Jahren als Stream übertragen wurden. In der Produktion aus dem Teatro dell’Opera di Roma von 2017 singt John Osborn die Titelrolle, und nach meinem Dafürhalten ziemlich gut. Ihn nominiere ich daher.

    Ich habe nun angeregt durch diesen Thread eine Bildungslücke geschlossen und mir Pfitzners "Palestrina" angehört. Eine meiner Lieblingsopern wird das zwar nicht, aber ich habe es nicht bereut, mir die Bluray mit der Aufzeichnung aus München angeschafft zu haben. Auch wenn mir der Vergleich fehlt, nominiere ich Christopher Ventris als Lieblingsrolleninterpreten nach. Am besten hat mir allerdings der recht amüsante zweite Akt gefallen, in dem die Titelfigur überhaupt nicht vorkommt, was ich schon etwas seltsam finde.

    Es ist aus Hector Berlioz' Oper Les Troyens aus dem ersten Teil La prise de Troie die

    Cassandre

    Ein Monumentalschinken, der nur in homöopathischen Dosen was für mich ist.

    Also wenn schon, dann die volle 4 Stunden-Dröhnung :D.

    Ich muss allerdings gestehen, dass meine bisherígen Versuche der Annäherung an dieses Werk auch nicht sehr erfolgreich waren. Nichts gegen lange und monumentale Opern, bei der "Götterdämmerung" möchte ich auf keine Sekunde verzichten. Aber irgendwie packt mich bei "Les Troyens" die Musik nicht so richtig. Live habe ich die Oper noch nie erlebt, daher nur zwei Lieblings-Interpretinnen von Videos:

    1. Jessye Norman in der schon verlinkten Aufnahme aus der MET
    2. Ana Caterina Antonacci in der ebenfalls schon verlinkten Aufnahme aus Covent Garden.


    Maurizio in Cileas "Adriana Lecouvreur".

    Eine schöne Wahl. Ich habe gerade eine Weile nach einem Programmheft gesucht, weil ich der festen Überzeugung war, diese Oper irgendwo in den letzten Jahren gesehen zu haben, aber scheinbar habe ich das mit einem anderen Werk verwechselt. Daher nur zwei Interpreten von der Konserve:

    1. Jonas Kaufmann in Covent Garden

    2. José Carreras (Tokio 1976)

    Die Dalila aus Saint-Saens' "Samson et Dalila"

    Eine schöne Oper, die zu selten gespielt wird. Ich habe sie leider nur einmal live erlebt, nämlich 2019 an der Deutschen Oper am Rhein in Düsseldorf mit Ramona Zaharia, die ich ohne zu zögern nominiere. Das war es dann auch schon, denn bei den wenigen Aufzeichnungen, die mir auf DVD vorliegen, hat mich keine Dalila begeistert. DIe Aufnahme aus Covent Garden mit Elīna Garanča habe ich leider nicht, werde sie mir aber besorgen.