Beiträge von Amethyst

    Zoki hat mir irgendwas neues installiert. Hat was mit meinen Lautsprechern zu tun. Ich habe auch einen neuen Laptop. Sehr fein. Military grade, apparently. Er meint, wenn falls ich einen Wutanfall bekomme, würde das keyboard den überdauern. Gut zu wissen.

    Ich probier das jetzt mal aus. Also das neue soundsystem.




    ja, kann man sich anhören

    Vielen Dank, Lionel, für deine Beiträge !


    In dem Programmheft zu dem Konzert der 9. Sinfonie, in dem ich eben war und in dem ein ganz neuer 4. Satz gespielt wurde, steht folgendes:


    https://lpo.org.uk/wp-content/uploads/2022/09/LPO-programme-30-Nov-2022-WEB.pdf

    (ich hatte es mindestens schon 1 mal hier eingestellt, wenn nicht schon 2 mal)


    "Among the 450 pages of manuscripts that survive for the Finale, Bruckner left an orchestral score intended as no less definitive than the scores of the first three movements. The orchestration of about the first third was complete, some of the fully scored bifolios (fourpage double leaves, most of them 16 bars long) even noted as ‘finished’. The rest of the movement, no less definitive, was left in complete string score, in ink, the main wind entries in ink or pencil."

    ...

    "While nothing can alter the fact that some of its pages were lost, far more survives for the Finale than previously believed, including drafts for virtually the entire coda (now included in their entirety)."

    ....

    "Bruckner stated that he would introduce here ‘with great power’ a theme prefigured in an earlier movement, an ‘Alleluja [...], in order that the symphony end with a hymn of praise to the dear Lord’."


    Lest es doch mal ganz durch, bitte. Ist das nun alles falsch, was da steht? Kann es sein, dass man in einem Programmheft völlig abwegige Infos dieser Art veröffentlicht? Oder handelt es sich um neueste Erkenntnisse? Oder habe ich das alles falsch verstanden? Es wird dort nichts erwähnt davon, dass Bruckner eine Brücke zum Te Deum komponieren wollte. Im Gegenteil, ich verstehe es so, dass er ein anderes Ende konzipiert hat.


    Nachtrag:

    Der Autor der Programm notes ist John A. Phillips; datiert 2022.

    hier ein früheres Statement von ihm zur Rekonstruktion

    http://benjamingunnarcohrs.com/files/Finale-Statement-JPhillips-1p.pdf


    Ich finde diese Aufnahme sehr beeindruckend. Und der letzte Satz wird bei jedem Hören besser. Vielleicht mein liebster Bruckner-Sinfonie Finalsatz Grins1 . Es zieht sich eine Idee durch ihn hindurch und um etwa ab Mitte ist dann klar, worum es geht. Ich sag nur: Deshalb ja auch das Te Deum als Ersatz.

    Man sollte sich nicht davon abhalten lassen, diesem Satz Zeit und Raum zu geben, einfach als neues Werk um seiner selbst willen. Bei jedem neuen Werk braucht man Geduld. Immer wieder anhören. 10 mal, wenn nicht noch öfter. Ich meine der Satz ist jetzt hier. Irgendwie ist er angekommen. Und für mich ist er bemerkenswert.

    Dabei lass ich es jetzt und freue mich auf das Konzert.

    Wenn du dir die Entstehungsgeschichten der Sinfonien anschaust , wirst du feststellen , daß Brucner auch mit "fertigen" Sinfonien oder Sätzen oft nicht fertig war , sondern immer wieder daran arbeitete .

    Ja, das weiss ich. Dennoch, wenn es zumindest eine vollständige Version der anderen 3 gab und er danach noch sehr viel am 4. herumkomponiert hätte (ist ja noch die Frage), dann kann ich mit dem Argument, dass er mit dem Adagio bewusst oder unbewusst eine Art Ende darstellen wollte, eben noch weniger anfangen, als sowieso schon.

    Aufnahmen des "vervollständigten" Fragments, in dem irgendwelche Leute herumkomponiert haben, habe ich mir bis zum heutigen Tag nicht angehört.

    Wie ich schon sagte und auch mit Zahlenangaben und Beschreibungen zitierte, sei es eben kein Fragment, meinen diejenigen, die die Vorlagen in der Hand haben. Und "irgendwelche Leute, die da herumkomponiert haben", sind es auch nicht.

    Sehr schön, vielen Dank, lieber b-major. Eine ausgewogene Darstellung.


    Zu diesem Zitat aus dem Artikel von Berky:


    ".... So while I have no doubt that Bruckner wanted to continue on and

    did so, I think he knew that the task before him might just be too much for him to accomplish
    and the ending of the Adagio may be a form of resigned farewell...."


    ...wäre meine Frage einmal: War der 3. Satz "fertig", als Bruckner am 4. doch anscheined noch ziemlich ausgiebig gearbeitet hat?

    Dann eine weitere Frage: könnte es nicht sein, dass eventuell das Te Deum dasselbe darstellen soll (was auch immer das sei), wie eben der 4. Satz es getan hätte. Im oben erwähnten Programmheft steht auch etwas davon:


    "...The reprise of the second group makes two pointed musical allusions: first, to the chorale, and second, to the melody of the

    ancient liturgical song ‘Christ is risen’, a favourite of the composer (the text of which repeats the word ‘Alleluja’);
    it returns us to D minor. Then – in one of the great passages in all Bruckner – the chorale returns, reunited with the Te Deum motif: we are coming home at last....." Es steht noch mehr dazu da.


    Ich habe eigentlich gar keine Meinung dazu, was nun richtig ist. Ich finde die Frage nur interessant.

    https://lpo.org.uk/wp-content/…ramme-30-Nov-2022-WEB.pdf


    Das ist das Programmheft für LPO Konzert morgen Abend. B9 mit 4 Sätzen. Robin Ticciati.

    Ein Zitat aus diesem Heft:


    "While nothing can alter the fact that some of its pages were lost, far more survives for the Finale than previously believed, including drafts for virtually the entire coda (now included in their entirety)." [Hervorhebung von mir]


    Es wird noch weiteres zu der Rekonstruktion gesagt. Ich verstehe den Text des Programmheftes so, dass Ticciati heute Abend eine weitere, neuere Version zum Erklingen bringen wird, angeblich 4 Takte kürzer als Rattles 2012. Diese neue Version soll sich noch genauer nach den überlieferten Vorlagen richten. Es werden dort auch Proportionen genannt. In meinen eigenen Worten:

    68% repräsentierten die Kontinuität der Bifolios, weitere 19% seien von den Sketchen oder "continuity drafts" rekonstruiert, und 13% haben tiefgehendere Restauration benötigt. (Was genau damit gemeint ist.....?)


    PS: Lohnt sich zu lesen, was sonst noch erläutert wird.

    Soll ja angeblich wenig Fantasie sein. Hat mir beim ersten Hören ganz gut gefallen. Aber trotzdem irgendwie fremd und das nicht nur, weil ich es nicht kenne. Kann ich mir natürlich einbilden. Einige Stellen sind aber beeindruckend. Und mehr kann ich dazu nach einem Hören und ohne Partitur nicht sagen, ausser wenn ich wiederholen würde, was ich darüber gelesen habe. Aber das kann ja jeder selber tun. Bei abruckner.com und im Programmheft des Konzerts morgen Abend. Wenn ich den Link wiederfinde, stelle ich ihn ein.

    Soll ja angeblich wenig Fantasie sein. Hat mir beim ersten Hören ganz gut gefallen. Aber trotzdem irgendwie fremd und das nicht nur, weil ich es nicht kenne. Kann ich mir natürlich einbilden. Einige Stellen sind aber beeindruckend. Und mehr kann ich dazu nach einem Hören und ohne Partitur nicht sagen, ausser wenn ich wiederholen würde, was ich darüber gelesen habe. Aber das kann ja jeder selber tun. Bei abruckner.com und im Programmheft des Konzerts morgen Abend. Wenn ich den Link wiederfinde, stelle ich ihn ein.

    Cesar Franck - Symphonic Variations.

    Monique de la Bruchollerie

    Orchestre Colonne

    Jonel Perlea


    Schon seit Studienzeit mit Erinnerungen behaftet. Wenn mich meine Erinnerung nicht trügt, dann habe ich es auch selber im ROH mitgespielt, ich glaube sogar sehr oft. Es gibt ein Ballett von Frederick Ashton dazu.

    Und mir gefällt diese Aufnahme hier sehr gut !


    Beethoven Klavierkonzert Nr 3.


    Ein Konzertmitschnitt vom 14.1.1966 aus der Hamburger Musikhalle, mit Monique de la Bruchollerie am Klavier, Janos Ferencsik am Pult und dem Budapest Phil.

    Sehr fein ! Guter Aufnahmeklang.


    Mozart Duos für Geige und Bratsche

    Antje Weithaas und Tabea Zimmermann.

    Wie unbeschwert wir das als Kinder zu Hause gespielt haben! Einfach aus Spass an der Freude. Wenn man das beibehalten könnte.....oder dahin zurückfinden?


    Beethoven 9. Sinfonie

    Bruno Walter, 1947, live

    London Philharmonic Orchestra & Chor


    Isobel Baillie, soprano
    Kathleen Ferrier, contralto
    Heddle Nash, tenor
    William Parsons, baritone


    Ein paar Schwächen im Gesang, aber ansonsten und überhaupt insgesamt fulminant !


    Bin mir nicht sicher, ob es eine CD gibt.

    Hier bei YT:


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