Beiträge von Jorinde

    Ich drücke auch alle Daumen. Du schaffst das! Du bist Profi und hast einige Routine.

    ICH würde es verka**en. Du machst es in jedem Fall besser als ich!


    :thumbup: :thumbup: Grins2 <3

    <3 Ich danke euch. Ich hab halt bei jedem Infekt gleich Fieber und das macht schlapp. Heute war aber schon besser als gestern und Klavier spielen geht zumindest ein bisschen. Übe ich halt Weihnachtslieder für meinen Unterricht.

    Außerdem komme ich jetzt mal dazu, Musik zu hören, die ich lange nicht an hatte, und zu lesen.

    Positiv denken…

    Ich drücke auch alle verfügbaren Daumen. :top:


    Bei mir geht aktuell leider gar nichts, ich hab mich mit Covid infiziert und bin kreislaufmäßig ziemlich platt. Also erstmal gesund werden und dann wieder los.


    Der Telemann ist ein guter Tipp. Danke dafür, eine Flöte habe ich, fehlt noch die Viola.

    Ach, es gibt so viele schöne Stücke, man hat gar nicht die Zeit, sie alle zu spielen…und man will sie ja auch immer wieder spielen. ?(

    Nein - hab ich noch nicht mitbekommen .... wo findet man denn eine Leseprobe ?

    Bei jpc gibt´s keine ....


    Diese Geschichte, wie er zur Oboe kam, kann ich auch nicht mehr hören .... ansonsten würde mich seine Biographie schon interessieren ...

    Guck mal bei amazon. Da kannst du einige Seiten lesen.

    Ich habe mir mal die Leseprobe zu Gemüte geführt. Kaufen werde ich das Buch nicht, denn es ist keinesfalls ein Buch, was ich zweimal lesen würde. Dafür ist es mir zu teuer.

    Sprachlich finde ich es zu schlicht. Mir fehlt, soweit man das von der Leseprobe her bewerten kann, Tiefe und Emotionalität. Eine Autobiografie im Berichtsstil.

    Außerdem nervt mich die ewige Geschichte von der Stotterei zum Superstar. Damit tingelt er seit Jahren durch die Talkshows. Letztens zeigte er sogar in irgendeiner Gartensendung seinen Garten. Schade. Ich mochte ihn mal sehr, vor allem dafür, dass er für die Popularität der Oboe einiges getan hat. Er hätte dabei bleiben sollen.

    Die stilleren, auf ihre Kunst fokussierten Profis gefallen mir da um einiges besser.

    Ich hatte mal ein Profiinstrument von Lorée in der Hand, die war erheblich schwerer als die anderen Vollautomatikoboen, die sonst zur Auswahl standen. Sie war toll, keine Frage, aber wenn ich mir überlege, dieses Instrument immer halten zu müssen…letzten Endes hängt die Oboe auf dem rechten Daumen. Da ist es egal, wie groß und stark man(n) ist.

    Bei mir ist es dann ein generalüberholtes Studentenmodell von Bulgheroni geworden, meine Lehrerin befand die Oboe für gut und ich bin bis heute zufrieden, auch unter der Prämisse, dass ich viel zu wenig spiele und auftrete, um einem Profiinstrument gerecht zu werden. Wenn ich die Zeit hätte, jeden Tag ein paar Stunden zu üben…aber ich muss die Brötchen verdienen. X/

    Meine Erfahrung ist, dass man auf einem Instrument, welches man als eher schlecht und für einen ungeeignet empfindet, nicht gern spielt und entsprechend wenig übt.

    Allerdings halte ich für uns Laien ein gutes Studenteninstrument für ausreichend. An Profiinstrumenten sind meines Wissens z.B. zusätzliche Trillerklappen dran, die unsereins nie braucht. Aber jede zusätzliche Klappe macht das Instrument auch schwerer. Für mich als Frau ist das Gewicht schon relevant.

    Eine(n) Lehrer(in), der/die sich das Instrument mit anschaut, ist Gold wert!

    Es ist also die Frage, was ich mir vom Lesen und Hören dabei erwarte und von mir verlangen darf.

    Das ist glaube ich der entscheidende Punkt: Unzählige Menschen hören doch permanent bei allen möglichen Alltagsbeschäftigungen Musik, beim Kochen, beim Joggen, bei der Hausarbeit, bei der Schreibtischarbeit (die ja meistens auch mit Lesen und Schreiben zu tun hat) und selbstverständlich auch beim Bücherlesen. Meistens ist das aber eher ein nebenbei hören, kaum jemand wird erwarten, sich dabei tief auf die Musik konzentrieren und alle ihre Feinheiten aufnehmen zu können. Das ist dann aber auch gar nicht das Ziel. Es kommt eben darauf an, was man im jeweiligen Moment erwarten und verlangen möchte, wie Tastenrabe sagt.

    Ich würde es anders formulieren: Unzählige Menschen lassen sich bei verschiedenen Tätigkeiten von Musik berieseln. Aktives Hören ist das nicht.


    Ich kann, wenn ich die Dinge qualitativ gut erledigen will, nur eins von beiden. Ich kann mich sogar im größten Lärm und Gewusel um mich herum auf eine Sache konzentrieren.


    Mich würde ergänzend interessieren, ob ihr mit Kopfhörern Musik intensiver hört als ohne. Mir geht das nämlich so. Ich höre dann mehr Feinheiten.

    Ah, ok, ich hab deinen Beitrag wahrscheinlich falsch gelesen.


    Ich schätze, C.P.E.Bach und die Berliner Schule sind uns weniger fremd als die Mannheimer. Mir geht das jedenfalls so. Spannend finde ich wenig bekannte Musik aber immer. Ich bin nicht so der Mainstream-Typ beim Hören und Spielen, Bach geht allerdings immer. :love:

    Heute BWV 31, „Letzte Stunde, brich herein“ geübt. :love:


    Nur das erste Rohr wollte nicht, fiel immer wieder zusammen. Na, ich hab ja noch ein paar…

    Ich glaube, ich war gar nicht so schlecht. Mein Hund hat mal nicht gebellt. Grins2

    Jurek Becker „Jakob, der Lügner“: Jakob bringt den im Ghetto eingepferchten Juden Hoffnung.


    Bruno Apitz „Nackt unter Wölfen“: In den letzten Kriegstagen schmuggelt ein aus einem anderen KZ kommender Pole ein Kind in das KZ Buchenwald. Die dortigen Häftlinge planen eigentlich einen Aufstand, um sich zu befreien, das Kind bringt ihre Planung ganz schön durcheinander.


    Dieter Noll „Die Abenteuer des Werner Holt“: Werner und seine Klassenkameraden stehen kurz vor dem Abitur, als sie als Flakhelfer im Zweiten Weltkrieg eingezogen werden. In ihrem vermeintliche großen Abenteuer erleben sie das Grauen des Krieges. Werner kommen Zweifel.


    Drei wunderbare Bücher, die die Zeit des Nationalsozialismus aus sehr verschiedenen Perspektiven aufarbeiten. Alle drei waren im Osten Schullektüre.

    Das Gewurschtel in Nr. 1 verführt zum Pfuschen… :versteck1:

    Da kann man in vielen Aufführungen (von wenigen offen liegenden Stellen abgesehen) auch pfuschen, was das Zeug hält. Wenn die Trompeten nicht extrem gut sind und sehr fein spielen können und wenn der Chor ordentlich brüllend jauchzt und frohlockt, herrscht um einen herum ein solches Getöse, dass man auch Auszüge aus irgendeinem ganz anderen Stück spielen könnte, ohne dass das jemand außer dem Nebenmann groß bemerken würde.....

    Grins2 :megalol: Danke für diese perfekte Beschreibung des Eingangschores des WO. Du hast sowas von Recht, aber ob deiner Wortwahl musste ich laut auflachen.

    Spaß macht das Getöse allemal. :love:


    Nachtrag für Allegro : Ich spiele das legato. Ich meine aber, dass man es eigentlich gestoßen spielen müsste.

    Nun geht das Getröte wieder los. WO, Kantaten I-III. Parallel zu den Proben im Chor. Ich denke, ich werde mit langen Tönen z.B. in einzelnen Rezitativen anfangen und mich dann in die Virtuosität zurückarbeiten.

    Die langen Töne in den Rezitativen finde ich ja viel schwerer als das schnelle Gewurschtel in der Nummer 1....

    Ha, siehste, darauf wollte ich noch antworten…

    Ich habe bei meiner ersten Lehrerin immer zuerst lange Töne spielen müssen, um den richtigen Ansatz für einen guten und stabilen Klang zu finden. Das habe ich beibehalten. Mir hilft es auch bei der Atemkontrolle.

    Das Gewurschtel in Nr. 1 verführt zum Pfuschen… :versteck1:


    Die schöneren Töne spiele ich eh auf der d‘amore, auch wenn die Ringklappen viel sauberer gegriffen werden müssen, damit sie gut abgedeckt sind. Es erzieht zu sauberer Grifftechnik. Aus mir könnte doch noch eine ganz passable (Laien-)Oboistin werden…

    Ihr Lieben,


    die Gitarrensession ist geschafft, wenn auch nicht so, wie ich das gerne gehabt hätte. Aber man mäkelt ja immer an sich herum. Nennen wir‘s einen passablen Auftritt vor kleinem Publikum, denn durch andere innerstädtische Angebote waren doch recht wenige Zuhörer da.


    Nun geht das Getröte wieder los. WO, Kantaten I-III. Parallel zu den Proben im Chor. Ich denke, ich werde mit langen Tönen z.B. in einzelnen Rezitativen anfangen und mich dann in die Virtuosität zurückarbeiten. Vielleicht bin ich ja auch gar nicht so eingerostet, denn an der Gitarre ist die linke Hand ja auch gut gefordert. Ich freue mich auf jeden Fall, jetzt wieder Zeit für die Oboe zu haben.


    Ich hoffe sehr, dass sich bei euch allen die Situation gebessert hat und ihr spielen könnt, ohne Einkommen oder Gesundheit zu gefährden. Mir gehen alle eure Situationen echt nah, auch wenn ich das sonst nicht so zum Ausdruck bringe. Manchmal würde ich gern zaubern können…abrakadabra simsalabim…und alles ist wieder gut. :fee:

    So bleibt mir nur, euch alles Gute zu wünschen, und haltet die Ohren steif.

    Ich übe…Gitarre, denn ich werde am 17.9. zur Marktzeit in unserer Kirche spielen. Es wird alles Renaissancemusik (ich steh auf John Dowland).


    Die Oboe kommt nur sporadisch in Gebrauch, da steht WO, I-III auf dem Programm. Es soll im Dezember aufgeführt werden, ich singe zwar (nur) im Chor, aber falls eine Oboe ausfällt, bin ich bereit. 8o Grins1

    Mir fehlt zur Oboe irgendwie ein Klavierpartner oder eine kleine Gruppe, mit der man regelmäßig übt. Allein in meiner Kammer kann ich immer ganz viel, im Zusammenspiel fehlt mir Routine, Sicherheit…daran würde ich gern arbeiten.

    Liebe Allegro,


    auch mir tut es sehr, sehr leid, dass du so eine Hiobsbotschaft hören musstest. Ich hoffe, dass du einen für dich akzeptablen Ausweg findest. Auch ich würde mir eine Zweitmeinung von einem die Oboe und Blastechnik kennenden Arzt einholen. Schaden kann das jedenfalls nicht und du musst dir nie den Vorwurf machen, es nicht versucht zu haben.

    Auf jeden Fall wird sich für dich eine Tür auftun, da bin ich ganz sicher.

    Alles Gute dir!

    Ich habe an meiner Graessel-d‘amore auch nur eine Oktavklappe. Die zweite habe ich noch nie gebraucht, auch an der Oboe benötige ich sie kaum. Das liegt aber sicherlich auch daran, dass ichTöne in diesen hohen Gefilden den Profis überlasse.