Beiträge von Jorinde

    Ich bin noch nichtmal 50 und lehne streamen ab. Ich denke, man würde dann ja immer das Angebot nutzen wollen, schließlich bezahlt man dafür, und hockt noch mehr als sonst oder nur noch vor der Glotze. Ich will mich einfach nicht in diese Abhängigkeit begeben. Bücher kann ich meinen Kindern vererben. DVDs/Blu-Rays auch.

    (Spülmaschine habe ich auch nicht. Je weniger Geräte hier Strom fressen, um so besser.)

    Als Kind geliebt: Die zwölf Monate (Sowjetunion 1956) und Alarm im Kasperletheater (Defa 1960)

    Als Erwachsene entdeckt: Filme aus dem Studio Ghibli. Lieblingsfilm: Das wandelnde Schloss. Große Klasse finde ich auch Mein Nachbar Tortoro, Prinzessin Mononoke (der Soundtrack ist auch sehr zu empfehlen) und Die Legende der Prinzessin Kaguya.

    „Your Name - Gestern, heute und für immer“ hat mich emotional sehr berührt.

    1. Heinrich Schütz - Musikalische Exequien

    2. J.S.Bach - Matthäuspassion

    3. derselbe - Weihnachtsoratorium

    4. derselbe - Wer nur den lieben Gott lässt walten (BWV 93)

    5. Händel - Messias

    6. Bach - Ich habe genug (BWV 82)

    7. Mike Oldfield - Incantations I

    8. Reinhard Keiser - Markuspassion

    9. Herzogenberg - Die Geburt Christi

    10. Karl Jenkins - Stabat Mater

    11. Bach - O Ewigkeit, du Donnerwort (BWV 20)

    12. Rutter - Magnificat

    12. Carl Orff - Carmina Burana

    13. Vivaldi - Gloria (RV 589)


    Über Nr. 14 und 15 denke ich noch nach…:/

    Auch ich wünsche euch allen frohe, besinnliche Weihnachtstage, Zeit für euch und eure Familien und eine Pause zu Durchschnaufen. 🎄👼🏻🕯️🎶

    Von mir etwas ohne Oboe:

    The Gloucestershire Wassail
    Provided to YouTube by Universal Music GroupThe Gloucestershire Wassail · Waverly Consort · Michael Jaffee · TraditionalIn the Park: Christmas℗ 1994 Angel Re...
    youtu.be

    Ich greife gern auf den zweiten Satz aus dem Marcellokonzert zurück, alternativ die „Morgenstimmung“. Kinder erkennen zuerst die „Ente“ aus „Peter und der Wolf“.

    Ein langsamer Satz von Bach ist aber auch immer schön.

    Bei uns wird Kirchenmusik anteilig von einem Förderverein mitfinanziert (deren Vorstandsvorsitzende ich bin, hehe). Allerdings machen wir auch nur ein großes Werk pro Jahr und mehrere kleinere Konzerte. Hauptsächlich ist die Kantorei aber nunmal für den Gottesdienst gedacht.

    Danke an boccanegra ! Ich habe es gleich meinem Fagottkollegen geschickt. Grins2

    arundo donax halte durch und freu dich auf den Wein!

    Ich habe jetzt zwei Wochen frei und werde nur essen, schlafen und tröt…äh Oboe spielen.

    Ich wünsche euch ein frohes, gesegnetes Weihnachtsfest und ein gesundes und erfolgreiches neues Jahr! 🎶🥂🎉

    3. Der Italiener, der mich seinerzeit in Frankfurt wie einen unfolgsamen Grundschüler abgekanzelt hat, ist zwar aus der Firma raus, aber das Gebaren, was ich da erlebt habe, war dermaßen unverschämt :schimpf1: , dass ich es nie mehr vergesse. In solchen Fällen kann ich sehr nachtragend sein, weshalb ich nicht mehr bei Reeds und Suff kaufe, wenn es sich irgendwie vermeiden lässt (in seltenen Fällen gibt es keine oder kaum eine Alternative).

    So ging es mir mal mit Frank in Berlin. Auch wenn ich Laie bin - so kanzelt man einen Kunden im Laden nicht ab. Deshalb würde ich auch never ever eine Oboe bei L.F. kaufen.

    wobei - zu verlangen, dass diese Freude in jedem Moment sichtbar ist, hat auch was unverschämtes: eigentlich sollte es reichen, wenn sie in der Gestaltung hörbar ist.

    Das habe ich so nicht geschrieben. Mir ging es um die Freude, die man selber beim Musizieren verspürt, und die Zufriedenheit, wenn man vernünftig gespielt hat bzw. eigene Fortschritte reflektieren kann. Darum geht es doch in der Laienmusik vordergründig.

    Während ich in diesem Amateurorchester aus Freude an der Sache und den Menschen mitspiele, ohne damit einen besonderen persönlichen Ehrgeiz zu verbinden, versucht sie zu vermitteln, dass es nicht um einen selbst geht, nicht um "ich möchte" oder "ich traue mir das zu" oder "ich probiere mich aus", sondern darum, so hart an sich zu arbeiten, dass man immer absolut zuverlässig bestmöglich "liefern" kann - schließlich spielen wir nicht für uns allein zu Hause, sondern mit anderen zusammen für ein Publikum (und seien es auch nur die eigenen Freunde und Verwandten). Ich sage, ich traue mir durchaus zu, bei Beethoven auch die erste Stimme zu spielen und mag das Stück so gern, dass ich dort die Energie investieren möchte, das in den nächsten Monaten möglichst gut hin zu bekommen. Die andere Position ist dann eben, dass es nicht darum geht, was ich persönlich mir zutraue und mag, und dass man erstmal arbeiten muss und dann an die erste Stimme geht - und nicht umgekehrt. Und bei diesen unterschiedlichen Sichtweisen werden wir nicht zusammenkommen.

    An der Stelle denke ich, dass die Frau die Funktion eines Laienorchesters verkennt. Natürlich will man bestmöglich abliefern, aber Laien haben nunmal schon durch die ganz andere Ausbildung ohne Studium andere Grenzen als Profis. Und hier sollte immer die Freude an der Musik im Vordergrund stehen. Außerdem verdienen Laien kein Geld als Musiker, meist finanzieren sie sogar als Vereinsmitglieder so ein Orchester mit.

    Wenn euer Dirigent euch den Beethoven zutraut, dann doch wohl allen Musikern im Orchester und nicht nur den (Semi-)Profis. Ich kenne keinen Chor- oder Orchesterleiter, der leichtfertig und eigenen Neigungen folgend Literatur auf die Pulte schmeißt und verlangt, dass man das zu lernen hat.

    Ich finde gar nicht, dass Laienorchester sich schwierige bzw. bekannte Stücke nicht zutrauen sollten, nur weil die Zuhörer perfekte Aufnahmen kennen. Bei Aufnahmen kann man die (Teil)Stücke so oft wiederholen, bis sie perfekt sind (natürlich außer bei Konzertmitschnitten), das ist im Livekonzert ja gar nicht möglich. Und welches Laienorchester hat so eine perfekte Umgebung und so perfekte Aufführungsbedingungen wie die Profiorchester?

    Mich hätte so ein verbaler Angriff auch zutiefst demotiviert, da geht es mir wie Allegro.

    Allerdings hätte ich reflektiert, dass man auch zu verbissen an solcherlei Projekte gehen kann. Wem soll das helfen?

    Wir stellen jetzt bei mir auf Arbeit eine Bläsergruppe zusammen, also Quartett oder Quintett, und suchen gerade Literatur. Ich habe eine Bearbeitung des Schostakowitsch-Walzers Nr. 2 ausgegraben, mal sehen, wie das wird.

    Das ist ja schon einmal schön, soviel musikalische Kollegen zu haben, mit denen man sich über dieses Hobby austauschen kann. Wenn man dann noch gemeinsam musizieren kann - ich wünsche Dir/Euch gutes Gelingen!

    Naja, es ist nicht so verwunderlich: Wir unterrichten alle Musik (das ist nun mein berufliches Outing) bis auf die Kollegin mit dem Tenorhorn.

    Mein Traum ist es ja immer noch, hier ein kleines Orchester zu etablieren. Der Anfang ist vielleicht gemacht.

    Aktuell haben wir mich (Oboe), ein Fagott, eine Querflöte und ein Saxofon in Es. Ich habe noch eine Kollegin angesprochen, die Tenorhorn(?) spielt.

    Für Oboe, Fagott und Querflöte gibt es ja massig Noten…zur Not muss der studierte Kollege die Stücke setzen. :verbeugung1:

    Also ich bin ja Komponist und ständig auf der Suche nach Musikern, die Musik von mir spielen würden. Dementsprechend würde ich sehr gerne etwas für eure Besetzung schreiben, falls ihr daran Interesse hättet... :wink:

    Aber immer doch! :love: :love: :love: (Bitte der Oboe nicht mehr als drei b antun. Danke!)