Beiträge von Flix

    Doppellöcher kommen bei beiden Griffweisen vor. Ich spiele zwar nach wie vor gerne noch die deutsche Griffweise, bin aber inzwischen auch auf barocker Firm. Aber wenn du beabsichtigst dir eine neue zuzulegen wirst du inzwischen nur noch auf die barocke treffen. Nur Schulflöten gibt es nach wie vor noch in deutscher Griffweise.

    Richtig, und die barocke Griffweise kommt der Oboe näher, da das F als Gabelgriff funktioniert wie bei der Oboe (obwohl man da auch noch den linken F-Hebel hat).


    Herzliche Grüße


    Felix

    Ich habe dieser Tage meine alte Altblickflöte rausgekramt - aber wo wirklich an mich geht die auch nicht - abgesehen davon, dass ich viele Griffe nicht mehr weiß und mir das lernen momentan noch irgendwie mühsam erscheint X/

    Es geht eben nicht jedem gleich und ich gestehe gerne, dass auch ich statt dem flöten lieber weiter Oboe blasen würde, gerade jetzt wo es so schön läuft. Und Bernd hat total recht, auch ich würde Dir raten die Hoffnung nicht aufzugeben (ich gebe sie auch nicht auf). Als ich vor 20 Jahren akute Herzprobleme hatte ,hätten mir die Ärzte mit Sicherheit das Tröten verboten, nur habe ich damals Gott sei dank gar nicht geblasen. Und heute weiß ich, dass beim Oboen spielen mein Blutdruck nicht signifikant steigt und der Puls sogar niedriger wird, Und von Fehldiagnosen und daraus resultierenden Empfehlungen habe ich auch einen Koffer voll Geschichten.

    Trotzdem zu Deiner Blockflöte eine Frage, wenn Du schon eine hast, wie lange hast Du denn gespielt? Das Problem mit den Griffen hatte ich nämlich auch, aber wie durch ein kleines Wunder haben meine Finger reflexmässig (z.B. bei den Händel-Sonaten) gegriffen. Du spielst aber schon eine Altflöte mit barocker Griffweise?

    Entschuldige die blöde Fragerei, bin einfach ein Wunderfitz.


    Herzliche Grüße


    Felix

    Das Fagott ist NICHT dusselig :schimpf1: - sondern wunderschön und wäre in der Tat meine 2. Wahl nach der Oboe :pfeif:

    Du hast natürlich recht, wollte nur Bernd zitieren. Ich habe vor 2 Jahren ein altes noch spielbares Fagott (Marke Hüller) gekauft, liegt bei mir rum. Habe wegen Schulterproblemen wieder aufgehört, wollte ja ej nur ein bsschen B.c. spielen. Dir würde ich es schenken.


    Herzliche Grüße


    Felix

    Ich liebe guten Gesang! Aber genau aus dem Grund liebe ich es überhaupt nicht, selber zu singen :evil:.

    So weit wie du habe ich es auf der Blockflöte nicht gebracht, aber als Fünfjähriger habe ich mit diesem Instrument meine musikalische Karriere begonnen. Und ich mochte die Blockflöte damals so gerne, dass ich zu allen möglichen und unmöglichen Gelegenheiten auf ihr gespielt habe (zum Beispiel auf langen Autofahrten in den Familienurlaub).


    Wenn ich von heute auf morgen nicht mehr Oboe spielen könnte, wäre die Blockflöte aber offen gestanden keine Ausweichoption. Ich würde dann - hinreichend viel Zeit vorausgesetzt, aber die hätte ich ja dann, weil ich auch keine Röhrchen mehr schnitzen könnte - ziemlich sicher mit einem Streichinstrument anfangen. Meine ganz große Liebe gilt ja eigentlich der Violine und dem Cello; alleine angesichts der grandiosen Literatur, die den Geigern und Cellisten zur Verfügung steht, bedauere ich es manchmal, dass ich so viel Energie und Lebenszeit in die Beherrschung eines dusseligen Blasinstruments gesteckt habe....

    :versteck1: Mit dem Gesang habe ich auch nur Chorsingen gemeint. Tatsächlich hat sich durch singen im Chor mein Oboenspiel positiv verändert.

    Wegen der Blockflöte, ich greife darauf zurück, weil ich nicht ganz von vorne anfangen muss und weil ich dieses Instrument eben nicht nur als Kinderanfängerinstrument verstehe, vielmehr bin ich der Meinung, dass es vollkommen unterschätzt ist. Siehe dazu auch den Link von Dudler, obwohl das ein klein bisschen Zirkus ist.


    Deine Liebe zu Streichinstrumenten verstehe ich total. Wahrscheinlich würde ich zum Cello greifen, wäre ich noch 50 Jahre jünger. Und die Literatur dafür JAAA :!: Ich liebe Klaviertrios über alles und auch Streichquartette etc. Aber das macht in meinem Alter wirklich keinen Sinn mehr, obwohl man damit offensichtlich bis ins hohe Alter musizieren kann. Mein Onkel der mit 101 Jahren an der Beerdigung meiner Mutter ohne Stock aufrechten Ganges erschienen ist, hat nachdem er sich nach meiner Oboe erkundigt hat erklärt, dass er immer noch täglich eine halbe Stunde Cello spielt.


    Gambe ...?

    Danke, NEIN! Dann doch lieber ein dusseliges Blasinstrument wie Fagott.


    Herzliche Grüße


    Felix

    Nun sind hier ja schon einige Musiker zusammengekommen, die Ihr Lieblingsinstrument aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr spielen können - ich hätte nicht gedacht, dass das doch anscheinend öfters vorkommt. Vielleicht sollten wir mal eine Selbsthilfegruppe für verhinderte Musiker gründen ? ;)

    :sofa1:

    Ich werde hier sicher auch noch weiter mitlesen .... und wenn ich wieder in der Lage sein sollte, Oboenmusik anzuhören (auch das geht grad gar nicht :heul1: :heul1: :heul1: ), vielleicht auch ab und an was schreiben ....

    Das fände ich sehr schön. Und Dudler danke für den Link. Ich mag Blochflöte sehr und habe es in der Kindheit darauf weit gebracht dank einer tollen Blockfötenlehrerin an der Scola Cantorum Basilienis. Jetzt wo ich meine Flötennoten wieder ausgegraben habe liegt ein vergilbtes Notenblatt auf meinem Pult auf dem in Kinderschrift mein Name steht, es ist das Sopranino Konzert C-Dur von Vivaldi (Ausgabe 1962). Aber wir sind hier ja Oboenfrischlinge und deshalb behaupte ich mal, dass Oboenspieler die auch Blockföte spielen besser trillern können. Und singen kann dem Oboenspiel auch helfen.


    Herzliche Grüße


    Felix

    @ Felix, bei Dir klingt das aber auch nicht schön Schlecht2 Ich wünsche Dir von Herzen, dass bei Dir alles so gut wird, dass Du weiter oboen darfst und drücke Dir ganz feste die Daumen dafür.

    Ja, klingt auch nicht schön und ist es auch nicht, aber bei weitem nicht so schlimm wie bei Dir. Mein Zahnarzt hat per Zufall auf einem Röntgenbild eine Ziste entdeckt von der Nasenwurzel aufwärts von der ich weder etwas wusste, noch Schmerzen hatte. Der Kieferchirurg hat gemeint, so was in der Größe hätte er noch nie gesehen und für mich einen Spezialisten ausfindig gemacht bei dem ich jetzt im Herbst angemeldet bin. Und oh Wunder, den kenne ich aus der Jugend, mit ihm habe ich mal Musik gemacht, ich hoffe, dass er sich positiv an mich erinnert, denn in der Pubertät war ich nicht gerade ein netter Kerl. Inzwischen ist er Dr.+Dr.+Professor und leitet die Kiefer- / Gesichtschirurgie in Basel und macht immer noch Musik. Dieses Problem trage ich jetzt seit Mai mit mir rum auch weil ich wegen Arosa keine Behandlung wollte, jetzt zieht es sich halt in die Länge.

    Ich hoffe doch sehr, dass es Dir inzwischen was Dein Auge anbelangt etwas besser geht und noch ein kleines Wunder geschieht.


    Herzliche Grüsse


    Felix

    Liebe Allegro


    Das ist ja schrecklich! Du tust mir soo leid. Das mit der zweiten Meinung würde ich Dir aber sehr empfehlen und aus Erfahrungen im Freundeskreis kann ich mitteilen, dass zumindest in der Freiburger Musikerambulanz AmateurmusikerIInnen aufgenommen werden.

    Bei mir fällt die Entscheidung ob ich noch Oboen spielen kann im Herbst nach meiner OP (die Zweitmeinung habe ich schon hinter mir). Obwohl ich zuversichtlich bin, habe ich mir gerade eine Altblockflöte zugelegt, ist natürlich nicht dasselbe, aber auch ich mag Barockmusik.

    Ich denke fest an Dich


    Herzliche Grüße


    Felix

    Darüberhinaus verblüffen mich meine - eigentlich schon weit abgeblasenen - Rohre derzeit: das müssen wohl Sommer-Rohre sein - bei dieser Wärme erweisen sie sich auf einmal wieder als richtig gut und leicht spielbar (ohne, dass man beißen muss) und die Ansprache ist in allen Lagen gut und sogar die Höhe steht wie fast nie zuvor 8)

    8o Allegro: Du sollst nicht beißen! NIE! AROSA LÄSST GRÜSSEN.

    Grins1 Aber schön, dass auch Deine Rohre den Sommer genießen.

    ... und sie tun es noch, macht richtig Spass. Habe wieder einmal die Beethovschen Variationen (Bei Männern welche Liebe fühlen, Zauberflöte, bearb für Eh und Klavier) gespielt Die nächsten Tage werde ich mich aber wieder brav mit der Oboe meinen Etüden zuwenden.


    Herzliche Grüße


    Felix

    Interessant! Für mich ist das Englischhorn von allen drei Instrumenten mit Abstand (!) am anstrengendsten. Woran das genau liegt, weiß ich allerdings nicht - ich vermute erst mal, dass ich, damit die Höhe steht, vergleichsweise schwerere Rohre benötige. Vielleicht liegt es aber auch am höheren Luftverbrauch, den ich nicht gewöhnt bin, weil ich mich zu selten mit dem Instrument beschäftige.


    Trotzdem spiele ich sehr gerne Englischhorn! Ich hatte dafür ein sehr gutes und extrem dauerhaftes Rohr, auf welchem ich über einige Jahre (!) sämtliche EH-Muggen bestreiten konnte. Leider ist jetzt der Punkt erreicht, an dem es gilt, von diesem Superrohr Abschied zu nehmen :heul1: - und alles andere, was noch so in der Schachtel liegt, befriedigt mich in irgendeinem Punkt nicht. Entweder ist der Klang zu hell oder die Ansprache zu unsicher oder die Intonation zu schwammig..... Schlecht2

    Im Moment konzentriere ich mich ganz auf die Oboe, das EH habe ich ebenso wie das Damörchen schon seit längerem nicht mehr wirklich angerührt. Wahrscheinlich sind meine entspannten Erinnerungen der Leichtigkeit der Stücke geschuldet die ich zuletzt öffentlich gespielt habe (Shakespeare-Songs für Mezzosopran, Eh und Klavier von Betty Roe),

    Aber ich nehme das zum Anlass und packe heute das Hörnchen aus ( Grins1 bei 23° im Keller, herrlich).

    Schlecht1 Ich hoffe, meine EH-Rohre tun es noch .... sonst packe ich das Ding einfach wieder ein.


    Herzliche Grüße


    Felix

    Ich finde das Oboespiel nicht wirklich als anstrengend.

    Mein Ansatz hält nicht lange, aber ich bin ein "Frischling" :D , also kein Wunder.


    Was ist denn sonst als anstrengend? Den Luftfluss aufrecht erhalten (flux d'air) oder wie es auf Deutsch heißt?

    Vielleicht ist mein Ansatz so schwach, dass ich mit der Luft nicht an mein Ende komme ;)

    Mit frischen Erinnerungen und Erkenntnissen vom Arosa Kurs kann ich nur sagen, wenn ich beim Blasen an die Grenzen meiner Kondition komme, dann habe ich einfach falsch geatmet. Viel der gefühlten Anstrengung findet bei mir im Kopf statt. Und ja, Luftfluss spielt eine ganz große Rolle. Was den Ansatz betrifft habe ich im eben erwähnten Kurs gelernt, mehr Spannung von den Mundwinkeln und weniger von den Lippen, bewirkt bei mir einen viel besseren Ansatz und einen runderen Ton.

    ... und deshalb habe ich heute zur Entspannung (und um der Abwechslung halber natürlich) mal wieder zur d`Amore gegriffen .... das ist blas- und ansatzechnisch gegenüber der Oboe wesentlich leichter - fast schon wie Blockflöte ....

    Ich empfinde das ebenso, übrigens auch beim Englischhorn. Dazu kommt, dass mir auf der d'amore und EH die Zirkular-Atmung besser gelingt als auf der Oboe.


    Herzliche Grüße


    Felix

    "...Das ist vermutlich nur mit Zirkularatmung zu erreichen, einer Technik, bei der noch während der Ton-Erzeugung gleichzeitig eingeatmet wird. Gerade diese Technik ist für Oboisten äußerst schwer, da sie mit hohem Druck die Luft in das Doppelrohrblatt pressen..."


    Falsch! Für Oboisten ist die Zirkularatmung besonders leicht, weil vergleichsweise sehr geringe Luftmengen durchs Instrument gehen. Für Klarinettisten oder gar Flötisten ist es weit schwerer, permanent zu atmen.

    Vollkommen richtig, die Musikkritiker die ich kannte (und das waren etliche) haben al zu oft über technische Dinge bei Instrumentalisten und Sängern geschrieben von denen sie Null-Ahnung hatten. Im Gegensatz zu früher ist das nicht mehr zu entschuldigen, einen Blick in die Wikipedia würde nämlich schon weiterhelfen.

    Trotzdem, dieses Oboenkonzert würde ich ja gerne mal hören (mit Leleux).

    (... und ganz so leicht ist die Zirkularatmung für Oboisten natürlich auch wieder nicht)


    Herzliche Grüße


    Felix

    Die eigentlichen Probleme, die ich mit dem verlinkten Video habe, sind aber weit weniger dem Sound der Oboen und Klarinetten als dem Dirigat von Paavo Järvi geschuldet! Mir stellt sich erst einmal die Frage, ob dergleichen Kammermusik überhaupt dirigiert werden muss (bei einer nicht ganz misslungenen Aufführung der Dvorak-Serenade ohne Dirigent habe ich dereinst an der 1. Oboe gesessen). Und selbst, wenn man diese Frage unbedingt mit "Ja" beantworten möchte, folgt für mich die nächste Frage, die dahin zielt, ob dann ein so preußisches Dirigieren wie das von Paavo Järvi notwendig ist? Das, was ich da sehe, empfinde ich jedenfalls als übel einengend. Und wenn ich das Bild ausschalte, klingt es auch entsprechend "eng". Beziehungsweise zunächt arg marschmäßig (und danach arg gewollt) im Falle des ersten Satzes der Dvorak-Serenade..... :thumbdown:


    Tut mir leid, aber mir gefällt diese in technischer Hinsicht nahezu perfekte Aufnahme von Dvoraks op. 44 in anderer Hinsicht ganz und gar nicht. Ich halte sie sogar für ein Musterbeispiel an peinlich steriler Perfektion.

    Im Vergleich zu der legendären Heimbacher Interpretation mit Leleux und Co. findet hier weitgehend Tote Hose statt.

    Die Frage des Dirigats habe ich mir auch gestellt und die Leleux-Live-Aufnahme (weiß nicht ob das die Heimbacher-Interpretation ist) mit Stegemann, Kam, Schnieder, etc. gefällt mir auch viel besser. :versteck1: Auch ich habe mal (Strauss Ob. 1 und Dvorak Ob. 2) ohne Dirigenten gespielt, lange ist es her ...


    Herzliche Grüße



    Felix

    Das mit dem“gut so“ bezieht sich natürlich ausschließlich auf den Klang der halt wirklich Geschmacksache ist und nicht auf Deine Äußerungen Bernd, die schätze ich nämlich sehr.


    Herzliche Grüße


    Felix

    Bei der Gelegenheit, auf der vergeblichen Suche nach dem EH-Klang im Tonhalle Orchester bin ich auf diese Aufnahme gestoßen, man hört und sieht hier (meiner Meinung nach exzellent ) Simon Fuchs seine "Virtuose" spielen.

    Genau dieses Video hatte ich hier auch schon mal verlinkt,:pfeif:

    :( Da war ich halt noch nicht dabei ....

    Ich werde mich weiterhin nicht dazu äußern. Klang ist eben auch Geschmackssache..... ;)

    :) ... und das ist auch gut so.


    Herzliche Grüße


    Felix

    klanglich schöner kann man für meine Begriffe nicht Englischhorn spielen.

    Danke für den Link. Ich habe lange gebraucht um mich für den Klang zu positionieren. Mir gefallen nämlich beide Hörnchenspieler. Die eine Aufnahme ist ja etwa älter, die andere ziemlich aktuell. Also für Romantik gefällt mir der Fruttiger Klang eigentlich sehr gut, aber Du hast recht, stellt man sich diesen Klang im Orchester vor z.B. bei Dvorakt 9er vor, würde ich natürlich trotzdem Dein Klangbeispiel vorziehen. Aber wir wissen ja nicht, zu welchem Rohr er greifen würde (sicher hat er es schon gespielt, habe aber keine Aufnahme gefunden)

    Meine Lehrerin hat mir dann noch die Howarth gegeben, aber nur, weil ich vorher immer unzufrieden war und die ist es dann geworden. Von euch scheint niemand eine Oboe dieser Marke zu spielen. Eine deutsche Oboe ist mir hier noch nicht begegnet.

    :thumbup: Das ist doch toll, wenn Du ein Instrument gefunden hast das Dir gefällt. Lass DIch nicht verwirren, etwas besseres kann einem gar nicht passieren, ;) es sei denn noch bessere Rohre ....


    Ich habe hauptsächlich meiner Lehrerin zugehört und dann nach dem Klang entschieden. Aber das ist ja auch nur eine einzige Musikerin. Ich hätte gerne gehabt, wenn noch 5 andere alle Instrumente für mich probiert hätten :D

    In der Tat, das wäre sicher interessant gewesen. Die Marke und das Model kann man natürlich immer als Referenz in YouTube anhören, aber es ist eben nicht jedes Instrument gleich.


    Bei der Gelegenheit, auf der vergeblichen Suche nach dem EH-Klang im Tonhalle Orchester bin ich auf diese Aufnahme gestoßen, man hört und sieht hier (meiner Meinung nach exzellent ) Simon Fuchs seine "Virtuose" spielen.


    Externer Inhalt www.youtube.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.


    Herzliche Grüße


    Felix

    Grins1

    Vom Bläserischen und von der Gestaltung her gesehen wirkt Fruttiger in dem von dir verlinkten Video auf mich ganz großartig. ABER (und so ging es mir früher schon, als ich ihn gehört habe) tonlich befindet er sich weit, weit weg von meiner Idealvorstellung. Mir ist sein Englischhornklang viel zu hell und zu saxophonesk.


    Hat Simon Fuchs auf dem Kurs gesagt, dass er eine von der Stange gekaufte Oboe spielt? So weit ich weiß, war er doch maßgeblich an der Entwicklung der "Virtuose" beteiligt....?

    ;) Bernd, beschreib mir doch mal den Idealton vom EH, würde mich wirklich interessieren. Beim d'Amore Solo im Ravelschen Bolero verwechseln viele das mit Sopransax, also ....

    Und ja, er hat mitentwickelt, ABER: So wie ich ihn verstanden habe, wählt er einfach aus der Produktion aus. Als ich meine Orfeo gekauft habe war das auch eine Auswahl für den Laden die er gemacht hat (und bei der Orfeo hat er auch schon mitentwickelt).

    Trotzdem, ich bleibe (so lange ich noch kann) bei meiner LF Oboe und Mönnig EH.


    Herzliche Grüße


    Felix

    Bei einem Berliner Philharmoniker kannst du davon ausgehen, dass Buffet das Instrument so lange zurechtfrickelt, bis derjenige, der es spielt, restlos zufrieden ist.

    Sicher, aber Martin Fruttiger ist wirklich auch ein toller Englischhornist (siehe Link) und SImon Fuchs ein toller Oboist und von letzterem weiß ich, dass er kein speziell zurechtgefrickeltes Instrument spielt. Beide sind Musiker im Tonhalleorchester Zürich.

    Aber ich bin kein Buffet-Crampon-Botschafter, bin mit meiner LF immer noch total zufrieden und mit meinem Mönnig-Hörnchen ebenso.


    Externer Inhalt www.youtube.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.


    Herzliche Grüße


    Felix

    Insgesamt hat es sich in Deutschland wohl nicht wirklich durchsetzen können; ich kenne jedenfalls keinen deutschen Oboisten, der eine "Virtuose" spielt.

    Der Solooboist in Aachen, Stephane Egeling, spielt laut Website von Buffet Crampon eine Virtuose und Dominik Wollenweber soll ein BC-Eh spielen :!:

    Zu der vergleichsweise großen Firmengruppe Buffet Crampon, die übrigens in 2019 Rigoutat geschluckt hat (bis vor fünf Minuten wusste ich das auch noch nicht!) gibt es einen ganz interessanten Wikipedia-Artikel:

    Buffet Crampon – Wikipedia

    Danke für den Link, ist sehr aufschlussreich und deckt sich mit dem was man mir in Arosa erzählt hat, nämlich das Rigoutat Spieler mit der Mechanik von BC n der Regel bestens zu recht kommen. :versteck1: Das ging auch mir so.

    Generell bevorzuge ich Produkte von kleineren Manufakturen wie eben Mönnig/Frank& Meyer oder meinethalben auch Mollenhauer oder Püchner. Der Wein, den ich gerne trinke, stammt in aller Regel auch nicht aus Großkellereien.... ;)

    Das geht mir auch so, sowohl bei den Instrumenten wie auch beim Wein :cincinsekt:

    Herzliche Grüße


    Felix