Beiträge von Flix

    ...naja, mal stimmt dieser Ton nicht, mal unterläuft mir eine fingertechnische Panne, mal klingt es zu hart, mal halte ich an den Phrasenenden den Ton nicht lange genug aus....

    Aufnahmen sind gnadenlos (wenn es sich denn um ungeschminkte Live-Mitschnitte handelt)!:!::(:schaem1:

    So gehet es mir eben auch. nur dass bei mir alle Aufnahmen für den Müll sind. Deine verlinkten Aufnahmen werde ich mir gerne zur Weihnachtszeit zu Gemüte führen.

    Hätte Lust nach Nürnberg zu kommen - hat jemand einen Tip für ein ordentliches Hotel von Sa auf So?

    Ich werde definitiv nicht nach Nürnberg reisen. Übernachtet habe ich dort schon im Hotel Cristal, Willibaldstr. 7. Ein eher kleines Hotel etwas außerhalb, U-Bahn ist aber in der Nähe.

    Herzliche Grüße

    Felix

    Was die Andacht anbelangt, zitiere ich gleich mal aus einer Mail des Kantors und bitte euch wie bereits im Dezember um Ideen für entsprechende Stücke/Sätze. Auf jeden Fall möchte ich die beiden langsamen Sätze aus Geminianis e-moll-Sonate spielen, aber dann fehlen immer noch fünf andere Programmpunkte.

    Corelli-Baribirolli Oboenkonzert (5 Sätze)? Zumindest die Saraband ist ein ruhiges, meditatives, kurzes Stück. Als Vorschlag für ein modernes Stück fällt mir jetzt nur Morricone (es gibt von ihm nicht nur Gabriels Oboe!) und Piazzola (Oblivion) ein. Ich denke mit "modern" meint der Pfarrer nicht Luciano Berio oder ähnliches?

    Herzliche Grüße

    Felix

    Eine ehemalige Klassenkameradin von mir hat vor ein paar Jahren als Erwachsene mit Oboe begonnen und kommt auch aus dem Rhein-Main-Gebiet (haha, links des Rheines ;)) sie hat, so glaube ich, jetzt nur noch online Unterricht. Wäre online vielleicht für dich in Frage kommen?

    Wow1 Das hat mir meine künftige Oboenlehrerin sogar mal angeboten, Ich müsse ja nicht jedes mal anreisen, man könne den Unterricht zwischendurch auch mal Online machen. Ich glaube ich würde das nicht immer wollen, aber zwischendurch schon, wenn z.B. ein Problem anliegt.

    .... mit der Lehrerin der anderen Musikschule hatte ich sogar Kontakt; die war aber absolut unflexibel und nicht bereit, z.B. nur 14-tägigen Unterricht zu machen.

    :neenee1: Geht mir wie Bernd, verstehe ich nicht. Sowohl Korrepetition wie auch Oboenunterricht muss ich spontan abmachen können und akzeptiere auch gerne, wenn es dem Lehrer mal zeitlich nicht passt. OK beim Unterrichten mit Kindern kann ich das noch nachvollziehen, die brauchen vielleicht auch eine gewisse Struktur beim lernen, aber bei Erwachsenen?

    Zum Thema - was lernt man im Unterricht - da bin ich Technik geprägt - die musikalische Seite ist bisher eher zu kurz gekommen. Aktuell ändert sich gerade etwas, vielleicht weil Ansatz, Technik und Atemführung jetzt mehr Gestaltung zulassen.

    :clap: Geht mir auch so, schön, dass es bei Dir schon etwas bewirkt hat.

    Herzliche Grüße

    Felix

    Nicht wirklich. Auf Piegers website ist dazu nichts zu finden. In seiner Messe-Mail schreibt er nur: "Diesmal im Gepäck unsere brandneuen Rohre aus Kunststoff (Modell 37) in Zusammenarbeit mit LnK Reeds."

    Ja, das habe ich eben auch fest gestellt. Falls Du hingehst, wäre natürlich ein Bericht von Dir sehr willkommen.

    Ich werde nun einen zweiten Versuch starten, endlich mal die delSol-EH intensiv zu testen (den bisher geplanten Versuch hatte ich im Winter wg. akuter Glatteisgefahr gar nicht erst angetreten); und zwar voraussichtlich am Sonntag, den 10. März 2024 auf der Musikmesse in Nürnberg. Wow1  
    Mönnig und Stephan Pieger stellen aus. Pieger hat wohl auch ein brandneues Kunststoff-Rohr im Gepäck .... Ist irgendjemand hier, der mitkommen würde ?

    Im Moment darf ich mit gar keinen neuen Instrumenten liebäugeln, obwohl mich die Englischhörner auch interessieren würden. Weißt Du etwas genaueres über das brandneue Kunstoff-Rohr?
    tischlerin ich habe in meiner kleinen Stadt auch niemanden gefunden der mich überzeugt hätte, obwohl es hier eine gute Oboistin gibt, leider (finde ich) hört man bei ihr, dass sich weit mehr mit der Barockoboe beschäftigt. In der nächsten Grossstadt gäbe es inzwischen eine Oboistin die mich sehr überzeugt, aber ich kenne sie nicht und weit und breit ist niemand der sie persönlich kennt. Also muss ich eine ziemliche Reise antreten für meine Oboenstunde.

    Bei der ganzen Diskussion über Autodidaktik und tolle und weniger tolle Lehrer muss ich euch gestehen, dass ich seit dem ersten Schultag ernsthafte Probleme mit der Aufmerksamkeit habe (oder hatte), heute würde man wahrscheinlich von ADHS sprechen, ein gefreutes Kind war ich nämlich auch außerhalb der Schule nicht. Wenn jemand vor mir dozierte, bin ich geistig weggetreten, deshalb habe ich fast alles was ich gelernt habe autodidaktisch erworben. Auch in der Ausbildung habe ich die Schulstunden nur abgesessen und mich mit Büchern weitergebildet. Erst in den letzten Jahren hat sich das geändert. Mit der Oboe war das Schlüsselerlebnis tatsächlich Arosa, wo ich umsetzten konnte was der Meister mir gesagt hat, also freue ich mich jetzt einfach riesig auf meine erste Oboenstunde.

    Herzliche Grüße

    Felix

    Felix, diese Reaktion hatte ich nicht provozieren wollen!

    Ich habe das auch nicht so verstanden. Aber wie kann es sein, dass ein so gut ausgebildeter Musiker wie Du an seiner Begabung zweifelt?

    Gut, von meinem letzten Lehrer habe ich auch technisch profitiert, weil er, als ich bei ihm angefangen habe, bestimmte technische Übungen ( Boyssens, eigentlich für Flöte gedacht) eingefordert hat. Aber diese Übungen hätte ich eigentlich genauso gut ohne ihn machen können.

    Daraus schließe ich, dass Du Autodidaktik auch nicht völlig ablehnst.

    Ein Lehrer hat auch eine Kontrollfunktion: Wenn ich weiß, dass ich in der nächsten Woche meine technischen Übungen vorführen muss, dann mache ich sie eher, als wenn ich weiß, dass niemand merkt, ob ich sie gemacht habe oder nicht.

    Die Kontrollfunktion kann ich nachvollziehen, letzteres eher nicht, ich habe auch in der Schule die Hausaufgaben nie gemacht. Üben tue ich nur für mich. Wenn ich mal nicht so große Lust habe, dann übe ich mindestens meine Problemstellen aus den Stücken mit denen ich mich gerade beschäftige. Die meisten dieser Stellen kann ich auswendig, Etüden habe ich momentan gänzlich zu Seite gelegt.

    Herzliche Grüße

    Felix

    Und ansonsten würde es mir im Unterricht wirklich primär um die Verbesserung der musikalischen Gestaltung gehen. Noch ganz zuletzt war es an der Hochschule so, dass ich gut vorbereitet in die Stunde kam und glaubte, an meiner Version des jeweiligen Stücks gäbe es in musikalischer Hinsicht nichts mehr zu verbessern. Aber weit gefehlt: Mein letzter Lehrer (der ein wirklich ausgezeichneter Lehrer war) konnte mir zu fast jedem Takt Dinge sagen, die ihn in puncto Ausdruck noch überzeugender machten. Oft sind es ja nur Kleinigkeiten, die man in seiner Vorstellung ändern muss, aber auf diese Kleinigkeiten kommt man eben nicht von selber. Darauf muss man von einem Lehrer hingewiesen werden.

    Ich würde sagen, man kann von einem Instrumentallehrer auch darauf hingewiesen werden. Autodidaktik am Instrument heißt für mich nicht, dass man drauflos spielt ohne nach links und rechts zu schauen. Man kann auch über Zuhören viel lernen. Damit meine ich nicht nur die Interpretationen von Stücken die man gerade spielt, sondern auch andere Werke für andere Instrumente eines Komponisten. Im Falle Schumann-Romanzen finde ich es z.B. sehr sinnvoll, auch dessen Lieder und Klaviersolostücke, überhaupt seine Kammermusik und auch andere Werke zu kennen. Bei Ponchielli kommt einem sicher zu gute, wenn man sich mit der italienischen Oper beschäftigt hat, etc. Klar kann ein Instrumentallehrer, der sich ja mit den Werken für sein Instrument auseinander gesetzt hat, hilfreiche Hinweise geben. Mangels solch eines Lehrers (stand heute) nehme ich eben gerne die Hilfe der Korrepetition in Anspruch. Da wird auch mal zusammen ein Stück analysiert und auch Vorschläge zur Interpretation gemacht, nur technische Hilfe beim Oboenspiel kann ich da nicht erwarten.

    Herzliche Grüße

    Felix

    Felix, mir ist nach wie vor nicht ganz klar, warum du dich unbedingt in permanenter Atmung perfektionieren willst:?:. Ich lebe seit viereinhalb Jahrzehnten sehr gut ohne, habe ohne sie die Aufnahmenprüfung an einer Musikhochschule bestanden, ohne sie ein ganz anständiges Abschlussexamen (u.a. mit Les Folies d´ Espagne von Marais, wo es in den einzelnen Variationen so gut wie keine Pausen gibt) hingelegt und ohne sie unzählige Muggen absolviert. Es ist ganz nett, wenn man Zirkularatmung kann, aber um ein unabdingbares Bestandteil der Oboentechnik handelt es sich vielleicht auf Albrecht-Mayer-Niveau, nicht jedoch auf dem Level von uns Normalsterblichen.

    Ich würde, um mit der Oboe weiterzukommen, meine Energie auf ganz andere Dinge richten.

    Überhaupt waren meine Lehrer für mich aus musikalischen Gründen viel wichtiger als aus technischen.....

    Ich weiß, Zirkuläratumung ist nicht unbedingt notwendig und für mich auch kein Maßstab an dem ich Musiker beurteile, aber in meinem Alter ist sie mir das schon an der einen oder anderen Stelle eine Hilfe. Und ich weiß ja auch, dass dir Staccato dank Doppelzunge leicht fällt, ich dagegen kämpfe ständig damit, also könnte ja ein Lehrer vielleicht helfen. Musikalisch dazu lernen, dafür bin ich selbstverständlich immer offen und erhoffe mir das auch in der Oboenstunde.
    Jetzt würde mich natürlich doch interessieren auf welche Dinge Du deine Energie richten würdest.

    Herzliche Grüße

    Felix

    Nach so langer Zeit wieder unterrichtet zu werden ist spannend. Wie hast du die Lehrkraft ausgesucht?

    Das finde ich auch spannend. Und warum willst Du wieder Unterricht nehmen ?

    Es gibt halt Dinge, da bin ich mit meiner Technik am Ende. Schnelles staccato, Zirkuläratmung in schnellen Läufen und auf schwierigen Tönen und vieles mehr.

    Ich habe zur Zeit eine Pause (bis nach die Osterferien). Ich war eine Zeit lang krank und gar nicht in der Lage zu blasen. Ich konnte kaum eine Phrase am Stück spielen. Jetzt ohne den Unterricht spiele ich zu Hause nur sehr einfache Stücken um wieder Kondition zu erlangen. Nach dem Motto: Jeden Tag ein Stückchen länger.

    Das habe ich erst gerade gelesen. Da wünsche ich Dir natürlich weiterhin gute Genesung und beim Aufbau der Kondition. Glaub mir, ich kenne das nur zu gut.

    oh, das hört sich sehr gut an. Ich werde dann dort nachlesen.

    Du spielst auf einem sehr hohen Niveau und wirst klare Vorstellungen davon haben, was der Unterricht bei dir erreichen soll.

    Vielleicht bemerkt man es: Ich denke zur Zeit selbst darüber nach. Ich bin nun so weit, dass ich mir einfachste Stücke selbst erarbeiten kann. Die Hinweise von meiner Lehrerin würde ich mir genau so auch selbst sagen. Ich kann immer nur zum Ende des Schuljahres kündigen und werde vermutlich nächstes Schuljahr darüber nachdenken, ob eine Pause vom Unterricht angebracht ist.

    So hoch ist mein Niveau nicht. Ich kenne meine Schwächen, z.B. bin ich ein schlechter Blattleser und habe bei komplizierten Rhythmen so meine Schwierigkeiten, weshalb ich auch unregelmäßig Unterricht bei einem Pianisten nehme mit dem ich dann so Stücke wie die Oboensonate von Hindemith mühsam einstudiere. Also so ganz ohne Hilfe musiziere ich nicht vor mich hin, deshalb überlege das genau mit dem beenden des Unterrichts.

    Nach so langer Zeit wieder unterrichtet zu werden ist spannend. Wie hast du die Lehrkraft ausgesucht?

    (und bitte, berichte auch hier darüber, ich bin interessiert).

    Berichten werde ich meine Erfahrung dann unter Instrumentalunterricht/ Erfahrungen hier im Forum. Also beim Meisterkurs den ich dieses Jahr zum dritten mal besuchen werde, gibt es eine Assistentin die auch die dort angebotene Kammermusik (meist Oboentrios) leitet. Sie hat mir sehr imponiert, einerseits mit Ihrer Geduld mit uns beim Einstudieren, anderseits mit ihren Solobeiträgen. Sie spielt so locker als wäre die Oboe das leichteste Instrument der Welt und ist dabei so ausdrucksstark. Und dann ist sie auch noch unglaublich nett (wie auch der Meister selbst) und unterrichtet sporadisch auch andere Kursteilnehmer. Bei Ihr werde ich es mit Oboenstunden probieren und ja, spannend ist es tatsächlich. Eigentlich war das schon für letztes Jahr vorgesehen aber meine Gesundheit hat die Terminierung unplanbar gemacht obwohl ich wirklich viel geübt habe.

    Herzliche Grüße

    Felix

    Mir ist eingefallen, dass ich den Vorhobel von Michl doch schon mal kurz ausprobieren konnte

    Ich habe dieses einfache Ding von Michl, Du meinst wohl die Maschine? Ich bin damit eigentlich zufrieden, auch wenn ich das Ding nicht unbedingt Vorhobel nennen würde, ich habe es bei Kleinananzeigen gekauft.
    Da ich jetzt wieder etwas mehr Luft habe, überlege ich mir mein Rohrbauset (Vor- Innen- und Außenhobel) allmählich auf 10,5 -11mm umzurüsten. Mein Michl Aussenhobel und mein Klopfer Innenhobel sind uralt, funktionieren zwar, aber beim Innenhobel zerbrechen mir die breiteren Stangen und beim Aussenhobel bin ich mit der Schablone nicht zufrieden.
    Mache ich etwas falsch, wenn ich mir den kleinen Michl Vorhobel 10,5-11mm kaufe, oder sollte ich die 600 Euros investieren in die Maschine? Und ich weiß gar nicht, wie die funktioniert.
    Beim Außenhobel spielt die Breite wahrscheinlich keine Rolle, oder? Beim Innenhobel wohl schon?
    Am 3. März habe ich meine erste Oboenstunde nach über 50 Jahren, ich werde dann an anderer Stelle darüber berichten (Autodidakt adee oder doch nicht?). Dort werde ich auch nach den Rohrbaumaschinen fragen.

    Herzliche Grüße

    Felix

    Aber absolute Konsequenz in eher unwesentlichen Punkten des Lebens war nie meine Stärke - daher werde ich ab und an mal eine Ausnahme machen:

    Gott sei Dank, wäre schade, wenn Deine wertvollen Beiträge fehlen würden. Mir geht es aber wie Carola, ich beschränke mich möglichst auf die Instrumentalisten-Seiten.