Beiträge von Talestri

Das Forum ist nun wieder online! Für Fragen und Probleme gibt es hier einen neuen Thread.
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    Hier meine 2021er Liste:

    1. Saariaho: Innocence

    2. Henze: The Bassarids

    3. Nono: Intolleranza 1960

    4. Schostakowitsch: Die Nase

    5. Reimann: Lear

    6. Reimann: Medea

    7. Weinberg: Die Passagierin

    8. Zemlinsky: Der Zwerg

    9. Boito: Mefistofele

    10. Händel: Ariodante

    11. Mozart: Cosi fan tutte

    12. Mozart: Le Nozze di Figaro

    13. Vivaldi: Juditha triumphans

    14. Strauss: Elektra

    15. Wagner: Die Meistersinger von Nürnberg


    :wink: Talestri

    Die Aufnahme ist jetzt erschienen:


    :wink: Talestri

    OT: Das hat jetzt nichts mit dem Tatort zu tun, ist aber auch ein Münchner Krimi aus dem Musikbetrieb:
    "Die ganze Stadt ein Depp" aus der Reihe "München Mord".
    Der Film wurde teilweise in der Münchner Musikhochschule gedreht, und deren dunkle Vergangenheit (vor allem die Nazizeit, es gibt aber auch Anklänge an die unschöne Gegenwart) spielt eine große Rolle.
    Liegt bis 01.11.2022 in der ZDF-Mediathek.


    :wink: Talestri

    Gibt es auch irgendwelche Meinungen dazu? Oder werden in diesem Forum nur Konserven vorgestellt und besprochen?

    Hallo Melzer, ja Meinungen gibt es, aber ich bin leider nicht sehr schnell dabei, sie in einem Forum zu posten. Ich habe die Inszenierung jetzt erst einmal gesehen. Keine Chance für mich, so schnell ein Urteil zu fällen.
    Ich war gerade dabei, mir Notizen zu machen, als mich eine Freundin anrief und erzählte, dass sie einen Anruf von einer russischen Musikerin erhalten hat. Eine ältere, ziemlich bekannte Frau, die in Moskau lebt und die sagte, dass die Situation in Russland so schlimm ist wie schon lange nicht mehr. Alle, die sich künstlerisch oder intellektuell äußern, hätten Angst, einfach angeklagt oder ins Gefängnis geworfen zu werden.
    In diesem Licht betrachtet möchte ich meine Einschätzung der Inszenierung noch einmal überdenken. Äußern wollte ich mich sowieso erst nach meinem Besuch im Nationaltheater am kommenden Samstag
    :wink: Talestri

    Dmitri Schostakowitsch: Die Nase


    Erste Premiere der neuen Intendanz der Bayerischen Staatsoper München
    27.10.2021 - Beginn: 19.00 Uhr (Vorprogramm), 19.30 Uhr (Livestream)
    Stream von staatsoper.tv


    Musikalische LeitungVladimir Jurowski
    Regie, Bühne, KostümeKirill Serebrennikov


    Platon Kusmič KovaljovBoris Pinkhasovich
    Ivan JakovlevičSergei Leiferkus
    Praskovja OsipovnaLaura Aikin
    Reviervorsteher der PolizeiAndrey Popov
    IvanSergey Skorokhodov
    Die NaseAnton Rositskiy


    und viele andere.

    Zwei Stimmen aus der Schweiz.
    Der Blog des Musikkritikers Peter Hagmann:
    "Mozarts Oper als hinreissendes Gesamtkunstwerk bei den Salzburger Festspielen"
    http://www.peterhagmann.com/?p=3133


    und die Kritik aus der NZZ:
    "Zu Mozarts «Don Giovanni» produzieren Teodor Currentzis und Romeo Castellucci einen beispiellosen Klang- und Bilderrausch. Das ist des Guten zu viel, aber es wühlt auf – und am Ende schlägt das andere Geschlecht zurück."
    https://www.nzz.ch/feuilleton/…-ueber-leichen-ld.1636704


    :wink: Talestri

    Was sagt ihr eigentlich zu den beiden Rehböcken, die an der Wand hängen?

    Es gibt ja nicht nur die beiden Rehköpfe, sondern auch die beiden Möwen. Interessant finde ich die Stelle, an der Möwen und Rehköpfe zusammen kommen. Bei Isoldes “Luft! Luft! / Mir erstickt das Herz! / Öffne! Öffne dort weit!” beginnt eine rasante Kamerafahrt den Gang entlang zum Bullauge und hinaus. Dann tauchen die beiden Möwen auf, die man schon zu Beginn gesehen hat. Sie scheinen über den Rehköpfen zu fliegen. Aber dieser Ausflug in die Freiheit währt nicht lang, die Möwen verschwinden, übrig bleiben die an die Wand fixierten, eingesperrten Rehköpfe.

    Stellen sie T und I dar, die waidwund geschossen wurden? Wäre für mich als Bild ein wenig schlicht, aber dass sie dort konserviert gezeigt werden, so bleiben sollen, als eine Art Trophäe dort ausgestellt werden, dass ist dann doch vielleicht zumindest ein bitterböser Kommentar.

    Vielleicht machen sie von Beginn an deutlich, dass hier ein Ort der Gewalt und Unfreiheit ist, ähnlich wie der klaustrophobische Flur mit den geschlossenen Türen.

    Aber was für eine Inszenierung, die schon im ersten Akt so viel gedanklichen Spielraum bietet. Und dazu noch dermaßen ästhetisch dargebracht. Ok, so etwas ist immer Geschmackssache, aber in diesem Fall oder auch bei Castellucci trifft es für mich voll zu.

    :jaja1: das sehe ich auch so. Und es macht Spaß, sich in Warlikowskis symbol- und anspielungsreichen Inszenierungen zu verlaufen.


    :wink: Talestri

    Wow Rosamunde, ich bin begeistert, wie du den Tantris /Paris /Tristan-Ansatz weiterentwickelt hast. :verbeugung1:
    Dass der Seemann die Reichsinsignien trägt, war mir auch aufgefallen. Nur konnte ich damit nicht wirklich etwas anfangen. Gespielt bzw imaginiert wird ja die Szene, in der Tristan nach dem Kampf gegen Morold verletzt ist und sich in Pflege bei Isolde befindet. Warum sollte er zu diesem Zeitpunkt auf Herrschafts-Attribute hinweisen, die ihm überhaupt nicht zustehen und die in dem Moment keine Bedeutung für die Beziehung zu Isolde haben?


    Dass sie hier quasi in parodierter Form auftauchen, also der Reichsapfel als echter Apfel, die Krone ähnlich der Krone einer bekannten System-Gastronomie-Kette, dass der Seemnann dasteht wie eine verhunzte Ausgabe des Herrmannsdenkmal, deutet auf den Niedergang des irischen Herrschaftshauses hin, der durch den Tod Morolds besiegelt wurde.


    Isolde verhöhnt ihn:
    "Der zagend vor dem Streiche / sich flüchtet, wo er kann, / weil eine Braut er als Leiche / für seinen Herrn gewann!"
    und nennt ihn einen “Vasallen”.
    Das spricht für eine Deutung als Parodie. Aber


    OK, aber was machst du nun mit deiner Erkenntnis innerhalb des Gesamtkonzepts von Warlikowski? (...)
    Die Figur braucht auch nicht nur eine Bedeutung zu haben. Ich meine sie muss in das Regiekonzept insgesamt hineinpassen, welches wir von Warlikowski erfahren haben.


    Also darf man die Insignien auch nicht übersehen, mir ist es allerdings nicht gelungen, sie schlüssig zu interpretieren.
    Was ich aber wirklich großartig finde, ist diese Interpretation der Seemanns-Sequenzen:


    Ich denke mir Folgendes: Brangäne pflegt die Augen des Paris-Tantris. Die Wunde, von der im Libretto die Rede ist, die Wunde, die Morold Tristan zugefügt hat und die Isolde dann gesund pflegt, sitzt also bei Warlikowski an dieser Stelle: In den Augen oder - wie ich meine im übertragenen Sinne - in Tristans Fähigkeit Dinge zu durchschauen oder zu erkennen.
    Genial......
    ......denn nach Warlikowski kann Isolde bei Tristan gar nichts gesund pflegen, sondern sie erhält die Wunde am Leben und verschlimmert sie sogar! Die beiden Menschen treffen aufeinander, "ausgestattet" mit einer perfekten psychologischen Schlüssel-Schloss Dynamik. Jeder löst bei dem anderen den Wiederholungszwang zur Selbstzerstörung aus. Isolde kann man nicht widerstehen, sagt Brangäne später. Tristans Wunde, also sein Auge bzw seine Erkenntnis kann nicht von Isolde geheilt werden, sondern die Wunde an dieser Stelle nur vertieft. Er verliebt sich, meint er. Aber was sich wie Liebe anfühlt, ist nichts als Zwang. Er kann seit dem Moment, wo er sie "erblickt" hat, also psychologisch von ihr getriggert wurde, immer weniger erkennen und immer weiniger "richtig" entscheiden. Er unterliegt dem Zwang sich selbst zu zerstören. Deshalb hat der Seemann-Tantris die Augen verbunden. "Amfortas, die Wunde", die nicht heilt. Deshalb auch der Apfel des Sündenfalls (nicht nur der Paris Apfel).


    Das finde ich toll, damit kann ich viel anfangen, das geht auch über meine kleine Einstiegs-Assoziation weit hinaus! :clap:


    Viele Grüße,
    :wink: Talestri

    Super, dass der "Tristan" jetzt einen eigenen Faden hat!


    Over to you....


    Also dann versuche ich es auch mal ins Unreine hinein :D


    Keine schlechte Idee, nur wohin bringt sie uns im Verständnis der Oper oder der Inszenierung insgesamt? Bin mir nicht sicher, dass man dadurch Neues erkennt, oder Anderes findet.....aber vielleicht ja doch.


    Warlikowski sieht Tristan und Isolde als traumatisierte Personen. Im Programmheft gibt es einen Essay von Elisabeth Bronfen, die auf eine Schrift von Sigmund Freud Bezug nimmt und darlegt, dass traumatisierte Kriegsveteranen immer wieder zu dem traumatischen Ereignis zurückkehren (Wiederholungszwang). Der Todestrieb gewinnt gegenüber dem Lustprinzip die Oberhand. Mit der Stellvertreter-Figur junger Seemann kehrt Isolde zu dem traumatischen Ereignis zurück. Kampf gegen Morold, Enthauptung Morolds, Verwundung Tristans, Pflege durch Isolde, die den Mörder ihres Bräutigams nicht tötet.
    Aber etwas ist bei der Wiederholung dieser Begegnung anders und man kann kaum an eine Liebe auf den ersten Blick glauben: der Stellvertreter junger Seemann/Paris bringt mit seiner Liebe (zu Helena) den Tod und seine Augen sind verbunden. Der entscheidende Moment, in dem Tristan/Tantris Isolde in die Augen sieht und sie sich in ihn verliebt, kann in der gespielten Wiederholung nicht funktionieren.


    Ich selber habe bis jetzt Wagner immer so verstanden, als verherrliche er die Liebe zwischen T & I. ....Warlikowski tut das dann (falls ich seinen Paris richtig deute) wohl eher nicht. Dafür spricht noch Weiteres in dieser Inszenierung.


    Genau, Warlikowski feiert nicht die Liebe, sondern er zeigt zwei verstörte, verletzte, einsame Menschen, die auf eine unheilvolle Weise miteinander verbunden sind. Wobei er Tristan als destruktiven Charakter bezeichnet, der sich zerstören will.
    Und das Beispiel von Paris warnt davor, dass man das nicht einfach als Privatangelegenheit abtun sollte, sondern dass daran viele Menschen, ja ganze Länder zugrunde gehen können.


    :wink: Talestri

    Danke an die Mod. Falls es noch weitere Wortmeldungen zum Münchner "Tristan" gibt, könnte man ja überlegen, einen eigenen Faden aufzumachen.
    @Rosamunde und @Peter Jott:
    Danke für eure Eindrücke von der Tristan-Aufführung aus München. Ich habe sie bisher erst einmal gesehen, fand sie musikalisch sehr gut, was die Inszenierung betrifft, so brauche ich bei Warlikowski mehrere Durchläufe, um seine assoziationsreichen Bilder aufzunehmen.
    Hier ein paar vorläufige Gedanken zu einigen Bildern.
    1. Die Darstellung des jungen Seemanns hat sich mir erstmal nicht erschlossen. Er sieht aus wie eine antike griechische Figur, trägt einen Mantel, hat in der einen Hand ein Schwert, in der anderen einen Apfel. Seine Augen sind verbunden. Auf dem Kopf trägt er eine Krone. Die erste Assoziation war für mich: Paris, der Königssohn, dessen Apfel-Urteil letztlich den Trojanischen Krieg auslöste. Warlikowski schreibt im Programmbuch, dass die Begegnung von Tristan und Isolde von Anfang an mit dem Tod und mit dem Krieg verbunden ist.
    2. Dann die Filmsequenz mit der Kamerafahrt durch den leeren Hotelflur. Klar, das erinnert sofort an “Shining” oder an “In drei Tagen bist du tot”. Wobei für mich der Hinweis auf Kubrick der wichtigere ist, denn nachdem ich in dem Film “Room 237” lernen konnte, wie unglaublich akribisch Kubrick mit jedem einzelnen Bild und jeder einzelnen Einstellung gearbeitet hat, scheint mir das vielleicht ein dezenter Hinweis von Warlikowski zu sein, dass wir auch seine Bilder als sehr genau komponiert und mit ihrem vielfältigen Subtext als essentiell für eine Interpretation seiner Inszenierung verstehen sollten. Wenn ich diese Kamerafahrt sehe, dann habe ich ein Gefühl von Bedrohung und Einsamkeit.
    3. Warlikowski sagt im Programmbuch, Einsamkeit sei für ihn das zentrale Thema des Tristan. Das Bild von Tristan am Tisch gemeinsam mit den Figuren, die vielleicht seine erträumte Familie/Brüder darstellen, erinnerte mich an das „Letzte Abendmahl“ von Da Vinci. Tristan ist hier ebenso wie Jesus ein Fremder / Einzelner in einer Gruppe.
    Das Bild erinnerte mich aber auch an Warlikowski „Salome“-Inszenierung, in der es eine ähnliche Aufstellung gibt.
    4. Bei dem Video, das Isolde zunächst allein im Hotelzimmer zeigt, musste ich sofort an die Münchner Produktion “Seven deaths of Maria Callas” von Marina Abramovic denken. Dabei fiel mir auf, dass Anja Harteros als Isolde eine Maria Callas-ähnliche Frisur trägt. Hier erweitert Warlikowski die Perspektive von der fast mythologischen Figur der Isolde zu einer Sängerin, die selbst zum Mythos wurde und den Liebestod, den die Bühnenfigur kurz darauf singen wird, auch selbst gesungen hat. Einsamkeit, Liebessehnsucht und Todesnähe – nochmal Warlikowski: „Suizidgeschichten sind die Nahrung dieser Oper.“


    :wink: Talestri


    Ich weiss gar nicht, ob es hier hingehört - bitte die Ads höflichst um Verschiebung an passendere Stelle, falls angebracht.....


    Ich finde, dieses interessante "Tristan und Isolde"-Gespräch gehört in den 'Berichte von Opernaufführungen und Konzerten'-Faden. Hier geht es völlig unter und kann nicht weitergeführt werden. Kann man es verschieben?
    Liebe Grüße,
    :wink: Talestri

    Die ARD hat im Januar 1982 eine Aufzeichnung ausgestrahlt, 1990 gab es dann im Bayerischen Fernsehen eine Wiederholung. Eine weitere Ausstrahlung ist vom Bayerischen Rundfunk anscheinend nicht geplant.


    Ich befürchte aber, mit einer DVD-Veröffentlichung wird es schwierig, denn sonst hätte man Reimanns 80. vor 5 Jahren schon mal dafür nutzen können. Entweder also kein kommerzielles Interesse oder die Rechtslage ist so verwickelt, dass sich da niemand herantraut.


    Ich habe das Gefühl, die Bayerische Staatsoper gibt ihre Schätze nicht so gern auf DVD preis, wie zB die Deutsche Oper Berlin, von der man etliche alte Produktionen auf DVD kaufen kann.
    Aber vielleicht liegt es wirklich an den Rechten und würde dewegen zu teuer.


    :wink: Talestri

    Was für ein schöner, erkenntnisreicher Faden das jetzt geworden ist! Danke dafür.


    Rosamunde, die Beschreibung deiner begeisterten Eindrücke vom “Lear” von Ponnelle begeistert nun wiederum mich!
    Ich habe die Inszenierung vor 43 Jahren mehrmals gesehen und verdanke ihr mit die berührendsten, schönsten, intensivsten Momente, die ich je in einer Oper oder einem Theater erlebt habe.
    Ich denke auch, dass der Lear eine der größten Leistungen Fischer-Dieskaus als Opernsänger gewesen ist. Umso bedauerlicher, dass man diese, immerhin Uraufführungs-Inszenierung, nicht auf DVD festgehalten hat.


    :wink: Talestri

    Zitat

    Diese Aussage gilt es richtigzustellen (denn der behördliche Irrsinn ist noch viel größer):
    Paternoster heißen bei Behörden Personenumlaufaufzüge. Solche sind aus Sicht eines deutschen Beamten gefährlich, mutmaßlich wegen der rasanten Fahrgeschwindigkeit. Wie, bitte, soll es ein Beamter, gewohnt an sein Arbeitstempo,l schaffen, in diese wahnwitzig dahinrasenden Waggons zu springen? Kurzum: Diese Moster dürfen in Deutschland aufgrund ihrer Gefährlichkeit nicht mehr errichtet werden.


    Obwohl ich in meiner Jugend gerne Paternoster gefahren bin, würde ich mich jetzt - ganz spaßbremsenmäßig - mit meinem Rollstuhl nicht mehr reintrauen. Ist wahrscheinlich für Rollstuhlfahrer eh verboten. Die Monster sind schlicht und ergreifen nicht barrierefrei, Treppen kommen als Alternative nicht in Frage, also müsste man zwei verschiedene Systeme anbieten, um allen den Zugang zu ermöglichen. Wird wohl keiner bezahlen wollen.


    :wink: Talestri

    Eine spannende Detektivarbeit. :thumbup:


    Auffällig ist die Aufstellung der Musiker: es scheint um die Komposition zu gehen, nicht so sehr um das Quartett.


    Meine Hypothese: es ist das „English String Quartet“.
    Die Dame ist die junge Marjorie Hayward (1885-1953), der Herr mit der Bratsche ist der Komponist Frank Bridge, in dessen Partitur die vier Musiker schauen.


    :wink: Talestri