Beiträge von Graf Wetter vom Strahl

    Zu Hogwoods Beethovensymphonien muß ich sagen, ich habe sie neulich wieder alle mal gehört, und meine Eindrücke sind disparat.


    Die 1.-6. habe ich auf Schallplatte, die 7.-9. auf CD. Zur Ersten, die ist sehr gut eingespielt, Referenz für mich sozusagen. Bei der Zweiten gibt es eine ganze Reihe guter HIP-Aufnahmen, Hogwoods gehört sicherlich dazu. Die Dritte war mir immer etwas zu langsam, aber hier habe ich mit der Zeit gelernt, mich darauf einzustellen und mich dem etwas zu öffnen. Savall und Krivine waren bisher meine Favoriten, aber Hogwood hat nachgezogen. Die Vierte ist bei mir zweiter Platz, geschlagen knapp von - man glaubt es kaum - dem sonst so sämigen Frans Brüggen. Die Fünfte, nein, auch hier nicht, auch nicht Hogwood, die Fünfte habe ich noch nie so gehört, wie ich sie gerne hören würde, Savall hat sie leider nicht in Ton geritzt. Mit Abstrichen ist bei der Fünften immer noch Gardiner bei mir bevorzugt. Die Sechste darf man ja nicht hören, sagt uns Algabal, also zur Siebten. Das macht Hogwood ganz ordentlich, aber andere sind besser. Die Achte ist von ihm sogar eine Enttäuschung, ich höre wenig von der geistreichen Spritzigkeit, die in der Partitur niedergelegt ist, nein, die Achte gefällt mir von Hogwood wirklich nicht. Die Neunte, die ich immer nur bis zum dritten Satz laufenzulassen beliebe, kommt in den ersten beiden Sätzen sehr differenziert daher, sehr schmissig, mir gefällt das gut.


    Insgesamt freut es mich, daß in dem Thread der Beethovensymphoniengesamtaufnahmen JD die Hogwooder so affirmativ besprochen hat. Ich habe keine Gesamtaufzeichnung, die ich den anderen in allen Einzelheiten vorzöge, die hat wohl niemand, und so stoppele ich, wenn ich sie mal höre, mir meine Beethovensymphonien immer zusammen. Teilweise Satz für Satz. Hogwood kommt da recht häufig vor.

    Wilde schrieb seine Salome nicht in seiner englischen Muttersprache, sondern auf französisch,


    Ach so, ja! :K: Ich Depp, das erklärt jetzt natürlich für mich einiges. Lesen will gelernt sein.. :rolleyes:


    Danke für die Erläuterungen. Und das nette Zitat aus dem Programmheft. Ich glaube, ich schreibe auch mal was auf Französisch. Mein Abstand zu dieser Sprache würde selbst einem Pfannkuchenrezept eine metaphysisch-dadaistische Aura verleihen...


    Also, was ist jetzt mit der "Mondin"? Das mit der "Mondscheibe" ist doch eigentlich ganz gut gelöst. Im Englischen ist der Mond, soweit ich weiß, keineswegs von neutralem Genus, sondern rund und weiblich. Aber das spielt ja jetzt gar keine Rolle, weil Wilde ja nicht auf Englisch... was war nochmal Deine Ausgangsfrage?

    Für alle, die sich jetzt viell. wundern: "selána" ist die dorische Variante des weit geläufigeren attisch-ionischen "seléne". Alles das ist Altgriechisch. Überhaupt ist alles Altgriechisch. Und Altgriechisch alles.


    Durch die sprachplanerischen Maßnahmen im Zuge der feministischen Bewegungen geht [...] im Deutschen zunehmend das Gefühl dafür verloren, dass in dieser Sprache grammatisches und natürliches Geschlecht grundsätzlich zwei verschiedene Dinge sind und weder zusammenpassen noch zusammenpassen müssen.


    Allerdings. Und ich komme jetzt nicht mit der "Bibel in gerechter Sprache". Da würde es nämlich heißen "Frau Luna und ihre Freundinnen" oder sowas. Frauen im Plural sind nämlich das allercoolste. So wie "Sex and the City".


    Bei Wilde heißt es natürlich:


    Look at the moon ! How strange the moon
    seems ! She is like a woman rising from a tomb.
    She is like a dead woman. You would fancy she
    was looking for dead things.


    Diese überarbeitete Übersetzung würde auch ich gern mal hören. Ansonsten: Warum spielt man nicht einfach den Wilde-Text zu Strauss´Musik, Thielemann würde das schon zusammenbringen. Letzte Möglichkeit: Englische Obertitel in deutschsprachigen Opernhäusern.


    Ich kenne im Übrigen einige Sängerinnen, die nicht 60-90-60 sind


    Ich kenne zum Glück keine einzige Frau, die 60-90-60 ist. ;(

    Aber so was von! Ich komme selbst leider vor lauter Threads nicht dazu, aber wenn die Serie fertig ist (Mitte Dezember?), möchte ich auch für ausgewählte Kantaten ein paar Worte zu Aufnahmen schreiben.


    Das soll aber niemanden abhalten, dies schon vorher zu tun - nur zu!


    Schön! Die Frage war auch eher rhetorisch, damit sich mehr Leute einfach trauen loszulegen und der Kürze vieler Deiner Einzelkantatenthreads entgegenwirken. Forumspolitik halt. ;+)


    Also, dann lege ich mal los. Es muß 1998 oder 1999 gewesen sein, Deutschlandfunk Köln, Goebel und seine Jungs mit Christine Schäfer an den Vocals. Ein zunächst etwas lustlos begonnener Abend wurde mit den Anfangstakten dieser Kantate zu einem Fest, plötzlich leuchteten sogar die Äuglein der zuvor eiseskalt dastehenden Frau Schäfer, und Goebel, der damals wohl noch nicht seine Gelenkprobleme hatte, dirigierte aus dem Ellenbogen, ich denke an dieses Konzert immer gern zurück.


    Meine bevorzugte Einspielung ist die mit Emma Kirkby und Gardiner. Das mag für viele zu rasant daherkommen, aber ich liebe den Verve bei gleichzeitiger Detailgenauigkeit sehr. Ansprechend ist mir auch eine Aufnahme mit Edith Mathis und, nunja, Karl Richter im Gedächtnis geblieben. Ähnlich Richters 58-er Matthäus-Passion wird hier keineswegs anämisch oder verwaschen musiziert.


    Du hast die ungewöhnliche "Instrumenten"kombination in Deinem Einführungsbeitrag erwähnt, Mauerblümchen, das macht für mich einen großen Reiz dieser Kantate aus. Einer der wenigen Bache, die ich jederzeit hören kann.


    :wink:

    Ausschnitte daraus waren ursprünglich für Disneys "Fantasia" vorgesehen, wurden dann aber wieder gestrichen.


    Dann kannn es ja so gut wohl nicht gewesen sein. :rolleyes:



    Johannes Brahms
    Tragische Ouvertüre
    Berliner Philharmoniker
    Herbert von Karajan
    Gruß Dirigent


    Hör doch mal auf Karajan zu hören. Das muß einen doch rammdösig machen... :K:


    Ich höre Unverfängliches:



    Das ist nämlich ganz außergewöhnlich gute Musik. Würde es problemlos in jeden Disneyfilm schaffen.


    :wink:

    Den Song habe ich von Anfang an geliebt, eben weil er so schief und krumm daherkommt. So ziemlich das Bekloppteste, was LZ je gemacht haben...


    Im Film Almost Famous (2000) läuft irgendwann Misty Mountain Hop: ich hätte nie gedacht, daß ein Zeppelin-Song im Spielfilm so passen würde wie dieser...


    Den Film kenne ich nicht, danke für den Hinweis. Werde ich mir mal angucken. Also, das Bekloppteste von Led Zep ist immer noch "D´yer mak´er", finde ich. :D Der Song ist übrigens von der Scheibe, die der Pfensterputzpotzdamer gehört hat.


    "http://www.youtube.com/watch?v=aoxQBvcKa9Y


    Aber schräg und pfiffig ist "Four sticks" allemal. Hab ihn auch immer schon :prost: geliebt.


    Aber dann beginnt Robert Plant wieder damit, hm, Töne (?) aus sich herauszupressen und ich muss abschalten. - So geht mir das leider immer mit LedZep


    Tja, der hübschesten Organe eines hatte Robert Plant nun wirklich nicht, das ist schon richtig. Mich hatte das anfangs, als ich so 16 war, auch mal etwas gestört. Aber dann habe ich entdeckt, wie er seine Stimme einsetzt, teilweise als Solo spielendes Instrument, wie er Lücken auffüllt, wie (auf den ersten beiden Platten) Plant mit Pages Gitarre nach dem Call-Response interagiert. Das alles ist so große Kunst, daß ich ihn inzwischen für den größten (besten) Rocksänger halte.


    Schau Dir mal Peavey Harvey an. Ihr "Rid of me", das Du mal in dieser genialen Live-Version verlinkt hast, ist ein Riesensong, grandios, brutal aufs Wesentliche konzentriert, ich liebe den sehr. Was sie mit ihrer Stimme macht, wie sie sie einsetzt, ist ganz wundervoll. Aber was ist das Material dieser Stimme im Vergleich mit Whitney Houston. Ein Scheißdreck. geht es darum? Nein.


    Mercury hatte viell. die beste Stimme aller Sänger großer Rockbands. Ist er deshalb der beste? keinesfalls. Sein gesamtes Gejodel würde ich für ein "Babybabybabybaby, do you like it?" vom Plant eintauschen. 8+)


    Ich höre, und das ist wahr, das hier:



    Daraus den "Stray cat blues", ein perfides, raues, geniales Stückerl:


    "http://www.youtube.com/watch?v=2obHLK6iW7g


    Grüße, nichts als Grüße,


    :wink:

    Krieg ich den geschenkt?


    Du kriegst den ganzen Wulf geschenkt. Ich binde ein Schleifchen drum und schick ihn Dir, mitsamt seinen Maximen und Reflexzonen…


    White Stripes waren zu besten Zeiten vor allem Son House, viel ganz direkt gecovert, anderes ganz nah dran, bloß mit viel Verzerrer und kräftigen Drums. Und Son House war einer der genialsten Blueser überhaupt. Der läßt sich gar nicht komplett verhunzen.


    Bester Matthias, danke Dir für diese wunderbaren Worte – ich fürchte nur, es gibt hier allenfalls zwei, drei Leute, die wissen, wovon Du sprichst und die überhaupt i.eine Hörerfahrung mit den Namen verbinden können.


    Death letter:
    "http://www.youtube.com/watch?v=NdgrQoZHnNY (Son House)
    "http://www.youtube.com/watch?v=848p1swTsm0 (Jack White hört und spielt Son House)


    Im Grunde konterkariert das jetzt etwas das, was Matthias gesagt hat, denn er hatte die Transformation zu Whites eigener Musik, nicht die Imitation im Blick, aber bitte hört hier einfach einmal rein. Und auch in Robert Johnson. Und sagt mir, oder sag Du mir bitte, Wulf, kennst Du neben „Seven Nation Army“ noch einen anderen „Stadionrocksong“, der mit Bottleneck gespielt wird?



    Aber Jack White gelang sehr oft das Gegenteil, elektrische Frischzellenkur bei Erhaltung der Rauheit der ökonomisch und einfach gehaltenen Grundpattern, da dann aber, wie bei Son House selbst, Hochvirtuoses reingeschmuggelt, ohne, dass es die einfach-raue 'Oberfläche' manieristisch 'verfeinert', was ihr den Drive nehem würde. Das muß man erst mal so hinbekommen!


    Das ist göttlich gesagt! :bow: Du bist, glaube ich, sehr tief in diese Dinge eingestiegen, und eigene Musikmacherei tut dann ein übriges. Besser kann man es nicht auf den Punkt bringen. Schön, daß Du hier immer wieder und immer weiter schreibst, das ist sehr anregend! :wink:


    Limp Bizkit - nichts im Gedächtnis haften geblieben außer dem einen: sie haben sich an The Who vergangen - die gottverdammten S...


    Sehr richtig. :thumbup: Und wie wir alle wissen und finden, sind die Who direkt nach Led Zep die zweitbeste Rockband aller Zeiten. Meine Güte, das ist ja fast gruselig, wie einig wir uns doch im Grunde alle sind. Gut, Wulf und Algabal hatten da ein paar Buchstabendreher miteinander, aber ansonsten empfinde ich das so, daß sich ein tiefer rockiger orgonmäßiger Frieden über das Forum senkt. Nichts verbindet eben so sehr wie gemeinsames Ablästern. Das ist doch einfach Lenasqualität… äh, Lebensqualität… wie komm ich jetzt auf Lena…?


    Lieber Wulf, ich werde Deinen Vorschlag anhören. Plastic Beach. Und dann mal sagen, wie das auf mich gewürgt hat.


    Und, Threadstarter, einen auf Dich!


    "http://www.youtube.com/watch?v=jJ9KYriPbU4


    Denn der olle Delta-Blues und das haben in Wahrheit ziemlich viel gemeinsam.


    Grüße, nichts als Grüße,


    :wink:

    Die White Stripes gibt´s doch gar nicht mehr. J.W. hat dann die Raconteurs mitinitiiert, das ist fast noch massenkompatibler, doch auch da gibt es noch ganz hörbare Klamotten, wie z.B. "Level":


    "https://www.youtube.com/watch?v=bqFb6VXW86Y


    Abgesehen davon, sind mir externe Kriterien wie z.B. "Wenn so viele Idioten dies und jenes hören, kann es ja nicht (mehr) gut sein", wie Du weißt, schnuppes. Das ist die "bemühte Originalität", gegen die ich hier ja immer gewettert habe. Und genau aus diesem Grund hatte ich mir seinerzeit bei Euch im Forum auch Oasis auf die Fahnen geschrieben. War doch nur Blödelei. Ich fand sie damals in den allerersten Jahren gut, aber da war ich ja auch noch sooo jung. Die haben nur einen wirklich coolen Song gemacht, un der heißt "Gas Panic".


    "https://www.youtube.com/watch?v=D431CwC9wTw

    Four sticks

    Beethoven ist alle, deswegen jetzt zur Einstimmung auf die Dinge, die heute noch zu tun sind:


    "https://www.youtube.com/watch?v=jyZc2Xqav_4


    Das ist Rockmusik für Rockmusiker, nichts für den Chartgeschmack. Dieser Song gehört für mich mit drei anderen derselben Scheibe ("Black dog", "Misty mountain hop" und "When the levee breaks") zum absolut engsten Kern dessen, was gute Rockmusik ausmacht. Wenn ich nur vier Songs auszuwählen hätte, die ich künftig noch hören dürfte, ich glaube, es wären genau die vier.


    Die Band hatte bei den Aufnahmen solche Rhythmusprobleme, daß sie schon abbrechen wollte.


    Bambambam-bam
    bambambam-bam
    bambambam-bam
    bambambam-bam


    Gott, wie ich das liebe. Und deshalb ausnahmsweise mal von mir die Bodenputzkolonne:


    :juhu: :juhu: :juhu: :juhu: :juhu: :juhu: :juhu: :juhu: :juhu: :juhu:

    Ich erweitere um einige Namen, die seit einiger Zeit ziemlich im Schwange sind und die bei schlichteren Naturen bisweilen den Eindruck erwecken, es handle sich um angesagte Rock...*hüstelkeuch*...musik:


    Coldplay


    Linkin Park


    Limp Bizkit


    Franz Ferdinand


    Gorillaz (okay, kaum Rock zu nennen, aber war für ein Murks)


    Kings of Leon



    Über anderes Gezeugs müssen wir gar nicht erst reden... James Blunt z.B. oder sowas.


    Ansonsten gebe ich Carsten bei seinem Eingangsposting natürlich absolut recht. Ich habe Abba zuletzt 1985 und Oasis zuletzt 1996 gehört. Da war ich ja noch ein Kind und wußte nicht, was sie singen.


    Grüße, nichts als Grüße,


    :wink:

    Blöde Vorgaben vom Threadstarter. Egal, hier das Meine heute. Mundgerecht zerkleinert:


    1. Beethoven: Symphonie Es-Dur, Kopfsatz
    2. Biber: Partita d-moll für 2 Viol. und b.c. ("Harmonia a.-a."), Satz 1: Sonata
    3. Wagner: Walküre, 3. Akt
    4. Beethoven: Streichquartett cis-moll op.131, 1.Satz Adagio
    5. Biber: Sonate 4 "Rosenkranz", Ciacona, "J. im Tempel"
    6. Schubert: Sonate B-Dur op. 960, 1. Satz
    7. Beethoven: Sonate G-Dur op.79 (ganz)
    8. Wagner: Tristan, 1. Akt
    9. Strauss: Salome
    10.GWvS: Since I met Hemingway, Eigenkomp. für Bass und zwei vitamingeschockte Stimmen (1992)


    Platz 1 bis 9 sind seriös gemeint. Platz 10 gibt´s übrigens wirklich.


    :wink:

    @Kater


    Ja, schon klar, daß Du die Tradition meintest. Aber gerade im Fall der Kirchenmusik glaube ich nicht, daß ehemalige Konfessionszugehörigkeit heute oder seit, sagen wir, ca. 30, 35 Jahren eine besondere Rolle bei der Werk- od. Komponistenauswahl spielt/gespielt hat. Da Bach auch früher weniger in genuin kirchlichen Zusammenhängen erklungen ist, sollte es letzten Endes eher um etwas anderes gehen als konfessionelle Traditionen. Die Wiener Klassiker sind ja nun nicht deshalb ausgespart oder nachteilig im Aufführungsbetrieb behandelt worden, weil sie allesamt katholisch waren. Ich würde mich sehr wundern, wenn in NL nicht die h-moll-Messe statt der Passionen das häufiger aufgeführte Werk wäre.


    In NL ist es seit einiger Zeit üblich, alte Kirchengebäude schön umzufunktionieren. Die Buchhandlung "Selexyz Dominicanem" in Maastricht ist vom Guardian zur schönsten der Welt gewählt worden, ich selbst habe das Nachahmerprojekt "Waanders in de Broeren" in Zwolle neulich bestaunen können. Überall findet man in ndl. Kirchen Ausstellungen, Events (u.a. Kinderspielgeräte) und anderes.


    Gespielt wird übrigens meiner Wahrnehmung nach meistens Bach und Mozart, auch die CD-Regale lassen hier eine gewisse Favorisierung erkennen. Wobei man sagen muß, gerade auch entlegenere Alte Musik (viel Savall-Kram, Neuerscheinungen aus Renaissance und Frühbarock) kann man in den dörflichsten Geschäften bekommen. Das ist, glaube ich, eher die Zugehörigkeit zum ohnehinnigen Interesse "der Niederländer", daß Bach dabei ist, als konfessionelle Tradition.

    Und ebenso wundert mich, dass viele hier Vivaldi selbstverständlich bei ihren Schwergewichtlern haben, weil ich da auch schon ganz andere Kommentare gelesen habe...


    Habe ich auch gedacht. Vor ein paar Jahren mußte man sich fast noch rechtfertigen, wenn man Vivaldi gehört (und das gepostet) hatte.


    Die Niederlande sind zu fast 50% konfessionslos, daneben stellen Katholiken eine ggüb. Protestanten weitaus größere Bevölkerungsgruppe.