Beiträge von putto

    Das ist insofern eigenartig, als Böhm 1948 bei der 7. flexible Tempi verwendet hat. Aber die 7. ist natürlich auch nicht die 5. und 1948 ist nicht 1937 und gehört habe ich von alledem nichts.

    Julian Horton: Bruckner’s Symphonies. Analysis, Reception and Cultural Politics. Cambridge University Press, Cambridge u. a. 2004, S. 13.

    Benjamin M. Korstvedt: Bruckner editions: the revolution revisited. In: John Williamson (Hrsg.): The Cambridge Companion to Bruckner. Cambridge University Press, Cambridge 2004, ISBN 0-521-00878-6, S. 121–137, hier 135.

    Christa Brüstle: Anton Bruckner und die Nachwelt. Zur Rezeptionsgeschichte des Komponisten in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. M & P Verlag für Wissenschaft und Forschung, Stuttgart 1998, S. 271.

    Hans Zender: Waches Hören. Über Musik. Hrsg.: Jörn Hiekel, Carl Hanser Verlag, München 2014, S. 68f.

    John Williamson: Conductors and Bruckner. In: Ders. (Hrsg.): The Cambridge Companion to Bruckner. Cambridge University Press, Cambridge 2004, ISBN 0-521-00878-6, S. 231–243, hier 233.

    Dass er flexible Tempi erwartet hat, wissen wir.

    Wenn man hören möchte, wie sich das Bruckner vorgestellt hat, wird man wahrscheinlich zu sehr alten Aufnahmen mit flexiblem Tempo greifen müssen, vielleicht Böhm 1937.

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    Wenn Lachenmann die Skala mit dem Serialismus in Zusammenhang bringt, dann meint er damit die Vororganisation des musikalischen Materials, dass die Serialisten also sich Gedanken gemacht haben über die Parameter und dann je Parameter Aufstellungen gemacht haben von Entitäten, die dann zur Verwendung standen. Ihren Namen haben sie davon, dass sie diese Werte dann mittels Reihen organisiert haben, die Vororganisation ist aber mindestens genauso charakteristisch für diese Richtung. Lachenmann organisiert die Klangfarbe, systematisiert und zieht daraus Konsequenzen beim Komponieren. Offenbar bildet er auch Skalen. Reihentechnik wird er wohl keine anwenden.

    Wenn Lachenmann die Skala mit dem Serialismus in Zusammenhang bringt, dann meint er damit die Vororganisation des musikalischen Materials, dass die Serialisten also sich Gedanken gemacht haben über die Parameter und dann je Parameter Aufstellungen gemacht haben von Entitäten, die dann zur Verwendung standen. Ihren Namen haben sie davon, dass sie diese Werte dann mittels Reihen organisiert haben, die Vororganisation ist aber mindestens genauso charakteristisch für diese Richtung. Lachenmann organisiert die Klangfarbe, systematisiert und zieht daraus Konsequenzen beim Komponieren. Offenbar bildet er auch Skalen. Reihentechnik wird er wohl keine anwenden.