Beiträge von Honoria Lucasta

    Liebe alle,

    nach längerer Pause nun einmal wieder ein Bericht aus der Oper im Banat. Das Temeswarer Opernhaus gab heute die Cavalleria rusticana, und es war wirklich ein sehr schöner Abend.

    Die Besetzung war wie folgt:


    Santuzza LĂCRIMIOARA CRISTESCU

    Lola GABRIELLA VARVARI

    Turiddu REMUS ALĂZĂROAE (Debut)

    Alfio IONUȚ PASCU (Gast)

    Mama Lucia IULIA SZABO (Debut)


    Bühnenbild und Inszenierung waren so ungefähr den 30er Jahren entsprechend, was ganz gut paßte. Alle Mitwirkenden inkl. des Chores waren hervorragend aufeinander eingestellt - Kunststück, man kennt sich ja von täglichem Miteinandersingen. Frau Cristescu ist immer (wenn sie wie nicht im letzten Ballo gerade Corona überstanden hat...) eine sichere Bank, und alle anderen sangen engagiert und klangschön. Es waren 75 Minuten, die Spaß gemacht haben. Nächste Woche werden wir dann etwas anspruchsvoller: eine Festaufführung von Aida zum nachgeholten 75. Geburtstag der Nachkriegs- Oper in Temeswar. Zeljko Lucic singt den Amonasro; man darf also gespannt sein.

    Grüße!

    Honoria Lucasta

    Ihr Lieben,


    nur anekdotisch: ich war gestern im hiesigen Opernhaus zu einer nachgeholten Aufführung des Ballo - nachgeholt, weil zum ursprünglichen Aufführungsdatum die beiden Protagonisten an der derzeit herrschenden Pandemie erkrankt waren. Sie schlugen sich dann-gesundgeschrieben, aber bei weitem nicht genesen- gestern tapfer. Zufrieden mit sich selbst werden sie beide nicht gewesen sein.

    Was mich aber -vor allem mit Rücksicht auf meinen mitgeschleiften, heftig ruspettierenden Ehemann- nach dem 2. Akt und bald schon 3 Stunden Aufführungsdauer aus dem Theater trieb, war der Umstand, daß man nach jedem Bild eine sehr längliche Umbaupause einlegte. Mir war gar nicht mehr bewußt, daß im Maskenball jedes Bild entschieden woanders angesiedelt ist als das vorhergehende. Es muß ein Alptraum sein, das zu inszenieren und auszustatten! Und man verlor als Zuschauer eben dann auch die Lust...


    Sonntag gibt's den Troubadour. Das wird hoffentlich flüssiger...


    Grüße!

    Honoria Lucasta

    Liebe alle,

    gestern war zur Abwechslung kein Besuch in der Oper angesagt (dort gab es "Madame Butterfly", aber die muß ich nicht ganz so oft sehen...), sondern in der Philharmonie Temeswar. Das Symphonische Orchester spielte unter der Leitung von Friedrich Pfeifer (s.o.), und zwar Strauß' 2. Hornkonzert (Solist: Samuel Seidenberg) sowie Tschaikowskis 5. Symphonie. Auf dieses Programm hatte ich mich seit langem gefreut. Der große Saal der Philharmonie durfte nach den geltenden Corona-Regeln bis zu 30 % besetzt werden; voll war es also nicht, aber das Publikum war ähnlich hochmotiviert wie ich. Die Stimmung war also schon einmal sehr gut.


    Es war dann auch wirklich sehr schön. Samuel Seidenberg spielte das 2. Hornkonzert von Richard Strauß klangvoll, kultiviert und souverän. Es war eindrucksvoll zu sehen, wie Solist, Dirigent und Orchester sich aufeinander ein- und verließen. Ein gelungener Auftakt des Abends.


    Dann also Tschaikowski. Ich liebe seine 5. Symphonie sehr, besonders seit ich sie vor nun bald 25 Jahren einmal im großen Saal des Moskauer Konservatoriums unter der Leitung von Kurt Masur erlebte. Dieses Konzert werde ich nicht vergessen; Orchester und Dirigent zelebrierten Tschaikowski zum Niederknien.

    Das war nun gestern nicht ganz so, aber es war doch aus anderen Gründen eindrucksvoll. Zum einen ist Friedrich Pfeifer ein Dirigent, der selbst Orchestermusiker gewesen ist und daher genau weiß, worüber oft ein wenig hinweggespielt wird - hier wurde nun unter seiner Leitung detailgenauestens und mit so hör- und sichtbarer Begeisterung musiziert, daß einige Passagen für mich doch noch einmal einen ganz anderen Klangeindruck als gewohnt machten. Und zum anderen ist es halt auch eine Option, diese Symphonie quasi in Cinemascope zu spielen: Tempi in jede Richtung extrem auskostend, mit einem insbesondere im 2. und 4. Satz bemerkenswert vollen Orchesterklang, melodische und klangliche Details geradezu zelebrierend.


    So kann man die 5. auch spielen. Dem Publikum schien es zu gefallen; es applaudierte jedenfalls heftig. Ich persönlich fand es auch interessant, vor allem, weil es immer eine Freude ist, Maestro Pfeifer bei der Arbeit zusehen zu können. Die ultimative Aufführung der 5. Symphonie von Tschaikowski war es aber eher nicht...


    Grüße!


    Honoria Lucasta

    Liebe alle,


    soeben komme ich aus der Aufführung des Balletts "Die Geschöpfe des Prometheus" zur Musik von Beethoven zurück.


    Was das Ballett angeht: es war sicher sehr gut getanzt - die anwesenden Afficionados waren hochbegeistert und spendeten mehr Beifall als hier sonst üblich ist - ich nehme an, es war also sehr gut. Da Ballett nicht mein Ding ist, kann ich dazu nichts Qualifiziertes sagen.


    Die Musik von Beethoven ist sehr schön und wurde hervorragend aufgeführt, von dem auch sonst sehr guten Orchester der Oper Temeswar, diesmal unter der Leitung von Friedrich Pfeiffer, der in diesen Breiten immer mal wieder dirigiert - viel in Chisinau, aber auch in Rumänien. Das war wirklich sehr gut, fein differenziert und überaus eindrucksvoll. Das Werk selbst ist mglw. jetzt nicht Beethovens Meisterwerk, aber man kann es gut anhören.


    Grüße!


    Honoria Lucasta

    Liebe alle,


    eigentlich habe ich für Ballett nichts übrig (bin überzeugte Nichttänzerin, deswegen wahrscheinlich...), aber am Sonntag gehe ich doch in eine Ballettaufführung. Die Staatsoper Temeswar führt Beethovens "Die Geschöpfe des Prometheus" auf. Dirigent ist Friedrich Pfeiffer, ehemals Wiener Philharmoniker, jetzt Dirigent mit dem Gefühl für das Besondere: es gehört schon Genialität mit einer Prise Tollkühnheit dazu, in der Einsamkeit von Orheiul Vechi in der Republik Moldau Verdi-Opern aufzuführen.


    Nun dirigiert er also in der Perle des Banat ein atypisches Ballett, unter Corona-Bedingungen und sowieso x-mal verschoben. Hoffen wir mal, daß alles wie nunmehr geplant stattfinden kann. Ich werde berichten.


    Grüße!


    Honoria Lucasta

    Liebe alle,


    meine liebste Aufnahme der Wesendonck-Lieder ist die mit Agnes Baltsa, LSO, Jeffrey Tate - leider läßt sich das Cover nicht hochladen, sorry.


    Agnes Baltsa gestaltet die Lieder mit quasi klassisch-griechischer Dramatik, was hier paßt. Ihre deutsche Aussprache ist sehr korrekt, so daß man ihr wirklich gut zuhören kann. "Im Treibhaus" ist schön differenziert gestaltet, "Schmerzen" mit dem notwendigen Pathos. Ich höre die Aufnahme immer wieder gern.


    Mit der hoch gepriesenen Kirsten Flagstad kann ich mich bei den "Wesendonck-Liedern" hingegen nicht recht anfreunden. Das ist mir alles zu verhalten, nicht frei, nicht wagemutig genug. Aber letztlich ist es natürlich Geschmackssache.


    Grüße!


    Honoria Lucasta

    Liebe alle,


    verbunden mit den besten Wünschen für das Jahr 2022 hier meine Liste (so im Moment, as my whimsey takes me):


    1. Bellini, I Puritani

    2. Puccini, Tosca

    3. Giordano, Andrea Chenier

    4. Verdi, Ernani

    5. Verdi, Simone Boccanegra

    6. Rossini, Otello

    7. Verdi, Otello

    8. Mozart, Don Giovanni

    9. Offenbach, Les contes d'Hoffmann

    10. Donizetti, Maria Stuarda

    11. Donizetti, L'elisir d'amore

    12. Bellini, Norma

    13. Beethoven, Fidelio

    14. Verdi, Macbeth

    15. Verdi, I due foscari


    Grüße!


    Honoria Lucasta

    Lieber Philbert,


    Angelotti war Marius Gosa - war das Dein Bekannter?


    Vielen Dank für die Anmerkungen zu den Colinde. Diese Lieder sind gestern wirklich außerordentlich schön dargeboten worden. Ich nehme an, das geht auch -wie immer- anders: wenn die Gefühligkeit überhand nimmt und aufgesetzte Emotion den Charakter bestimmt, wird auch so etwas unerträglich. Aber gestern, mit dem so wohltuend disziplinierten Ensemble "Contraste" war das eine reine Wohltat.


    Grüße!


    Honoria Lucasta

    Liebe alle,

    heute gab das Opernhaus Temeswar einen Abend mit weihnachtlicher Musik. Der erste Teil war nett, aber nichts besonderes - alles Mögliche durcheinander, von seichtestem Hollywood-Kitsch bis Händels Halleluja: das war bisweilen schön anzuhören, brachte aber keinen künstlerischen Mehrwert.

    Als Zwischenakt spielte ein ernsthafter junger Herr eine Theorbe (man schaue mal bei wikipedia, wenn einem nicht gleich einfällt, wie so ein Instrument aussieht...) , und eine Sängerin bot dazu drei Lieder eines mittelalterlichen Komponisten. Das war hochinteressant und sehr, sehr schön: auch für das hiesige Publikum durchaus unbekannte Werke - großer Applaus.

    Danach kam der Höhepunkt des Abends - das Ensemble von Männerstimmen "Contrast" bot traditionelle rumänische Weihnachtsgesänge, sog. Colinde - populäre, strophig komponierte Chorgesänge, die überall in Rumänien zur Weihnachtszeit aufgeführt werden. Sie sind meist eher ein wenig andachtsvoll als ausgelassen, aber es gibt auch fröhliche Werke: diese alle wurden von den Herren des Ensembles "Contrast" unglaublich diszipliniert und so stimmschön dargeboten, daß man hätte stundenlang zuhören mögen. Soweit ich sehe, sind die Chormitglieder (fast) alle Mitglieder des Opernchores; das erklärt manches, aber das Niveau dieser rumänischen a-capella-Chormusik ist doch noch einmal etwas anderes. Es hat mir ganz außerordentlich gut gefallen.

    So läßt sich die restliche Zeit bis Weihnachten ganz gut durchstehen. Bereits morgen (!!!) wird der Domkapellmeister die Planungen für den Einsatz zu Weihnachten bekanntgeben, und dann sehen wir weiter.


    Grüße!


    Honoria Lucasta

    Temeswar - Timisoara - Temeschwar: Berichte aus der Oper

    "Tosca" am ORT Timisoara, 18. Dezember 2021


    (Fast) alles gemahnte an alte Zeiten: Menschen in besserer Garderobe, alle festlich gestimmt, man durfte sogar zum ersten Mal seit mehr als einem Jahr seinen Mantel abgeben, also wie in Vor-Corona-Friedenszeiten, zumindest so ungefähr. Das tat schon mal gut, wenngleich das Anhören einer Oper mit angebrachtem Mund-Nasen-Schutz noch immer nicht vergnügungssteuerpflichtig ist: sei's drum. Der Abend tat dem Publikum sicht- und fühlbar wohl.


    Lacrimoara Crustescu ist eine Kraft des Hauses, hübsch anzusehen und mit einer wohlklingenden, modulationsfähigen, gut tragenden Stimme ausgestattet. Sie hat die Tosca mit Sicherheit schon ungezählte Male gesungen, das merkt man und es gefällt: souveräne Leistung, da wackelt nichts, alles immer sorgsam vorbereitet und ausgeführt.


    Alin Stoica sang den Cavaradossi als Gast, normalerweise ist er wohl in Bukarest. Als Recondita armonia erst einmal geschafft war, fiel die Anspannung sichtbar von ihm ab und es gelangen ihm sehr schöne Phrasen und tröstend sichere Spitzentöne: das haben wir, wie der mich begleitende Ehemann dankbar bemerkte, auch schon sehr viel schlechter gehört. E lucevan le stelle wäre so, wie Stoica es souverän gestaltete, auch an jedem anderen Opernhause eine bejubelte Leistung gewesen. Ein schönes Erlebnis.


    Der Star war natürlich Zeljko Lucic als Scarpia. Etliche seiner Landsleute waren zur moralischen Unterstützung angereist, aber natürlich bekommt auch das normale hiesige Publikum so eine Berühmtheit nur selten zu sehen und zu hören: die Spannung war also fühlbar. Lucics Konzeption des Scarpia kann man sich bei youtube ansehen; er singt ihn im 1. Akt als einen polternden, verschlagenen Gewaltmenschen. Sein Te Deum hat mich nicht sonderlich beeindruckt. Er wurde aber im 2. Akt phänomenal besser. Alleine schon der Beginn, wo man immer hofft, es werde dann doch einmal die große Scarpia-Arie kommen (warum Puccini die nicht geschrieben hat...), mit den von Lucic textlich fein abgestimmt gestalteten sehnsuchtsvollen Bemerkungen zu der in der Ferne singenden Tosca: das war höchst eindrucksvoll. Und dann natürlich alles danach: Vorladung der Tosca, Vorführung von Cavaradossi, sichtbar stärker werdender Druck auf Tosca etc.: das war alles stimmlich und schauspielerisch souverän gestaltet und von den beiden anderen Protagonisten ergänzt und sekundiert. Eine sehr, sehr gute Leistung und für uns alle eine ziemliche Erholung...


    Mitte Januar wird die Tosca in der selben Besetzung, inkl. Zeljko Lucic als Scarpia, hier wiederholt.


    Grüße!


    Honoria Lucasta

    Heute abend -so nicht in allerletzter Minute etwas dazwischenkommt- gibt die Temeswarer Oper "Tosca":


    Floria Tosca LĂCRIMIOARA CRISTESCU

    Mario Cavaradossi ALIN STOICA (Gast)

    Scarpia ZELJKO LUČIĆ (Gast)


    LUČIĆ? Ja, der verdienstvolle Baßbariton, der wohl noch immer sehr viel in Frankfurt singt, aber in normalen Zeiten auch weltweit beschäftigt wird. Es scheint sich um eine Kooperation der Temeswarer mit der Beograder Oper zu handeln, was sich ja anbietet, denn man liegt kaum 3 Autostunden auseinander - die Hauptstadt Bukarest ist sehr viel weiter entfernt. Uns freut's jedenfalls, nach all dem Elend mit abgesagten Vorstellungen in den letzten Monaten, und Direktor Rudik kann endlich mal wieder einen glanzvollen Abend bieten (50% der Sitze dürfen belegt werden!).


    Grüße!


    Honoria Lucasta

    Etwas ganz Besonderes..

    ist diese CD mit Michael Spyres tatsächlich.


    Zunächst mal das Äußere: mir gefällt, daß man derzeit CDs optisch sehr sorgfältig gestaltet: überlegtes Coverphoto, die verschiedenfarbige Liste der Arien (jeweils unterschiedlich für den Bariton- und den Tenorteil), die Texte auch in zwei Abteilungen, ein schöner Aufsatz von Spyres zu der Veröffentlichung: das macht schon mal Freude.


    Inhaltlich ist es natürlich eine unglaubliche Leistung. Chapelous Höchstnoten immer noch souverän zu gestalten und quasi im selben Atemzug die Kantilene des Grafen Luna, für die man ein sehr solides Fundament in der unteren Mitte des Registers benötigt, in gleicher Weise zu Gehör zu bringen, ist eine phänomenale Leistung. Eingestimmt auf ein außergewöhnliches Erlebnis wird man ja schon einmal mit der ersten Nummer der CD: Fuor del Mar habe ich noch nie so tollkühn gehört wie hier.


    Das ist der Eindruck nach dem ersten Hören - leider muß ich mir jede Stunde für Musikgenuß (und hier sind es fast 90 MInuten!) quasi vom Munde absparen, daher habe ich noch nicht sehr intensiv anhören können. Ich nehme an, dies wird für mich wie viele Veröffentlichungen von Michael Spyres eine CD zum Immerwiederhören :clap:


    Grüße!


    Honoria Lucasta

    Fulminant

    Lieber Wolfram,


    vielen Dank für die Eröffnung dieses Fadens! Ich bin, seitdem ich Spyres in einer Aids-Gala in Berlin hörte (bzw. eine Aufnahme dieses Konzerts) ein großer Fan. Dabei begeistert mich fast am meisten die CD mit Lawrence Brownlee (läuft bei mir in der Dauerschleife...), weil hier mit hörbarem Vergnügen von beiden völlig ohne Rücksicht auf die Komplexität der Partien tollkühn mit 150 % Einsatz gesungen wird: von dieser Bravado könnten sich manche andere eine Scheibe abschneiden.


    Ich hatte Karten für einen Spyres-Liederabend in Brüssel - Mai 2020. Da brauche ich nicht mehr zu sagen X( .


    Und an meinem jetzigen Dienstort wird er wohl kaum je vorbeikommen. Das macht die schönen Aufnahmen, vor allem und immer seine Rossini-Interpretationen, umso wertvoller. Aber Tristan? Wirklich? Wagners Tristan? What a waste.


    Grüße!


    Honoria Lucasta

    Liebe alle,


    ich kaufte diese CD und dachte beim Durchhören im Auto am Programmpunkt "Duett Otello / Iago" aus dem Rossini'schen Otello: "Die Stimme kennst Du doch", und richtig, neben Juan Diego Florez singt Placido Domingo. Die Aufnahme ist von 2006.


    Florez singt sehr gut (sehr gut, ja: mehr nicht). Domingo als Iago schlägt sich tapfer, aber es ist nun mal nicht sein Fach, ist es nie gewesen und es wird nicht besser dadurch, daß eine Stimme (damals war er so ungefähr Mitte 60) schon sehr spezifisch in diesem Fach unterwegs gewesen sein muß, um in dem Alter noch einem jungen Florez Paroli bieten zu können.


    Diese Aufnahme stammt ja aus der Zeit, als Domingo erst begann, sich baritonal zu betätigen - wir erinnern uns an die gnädigerweise nicht mehr sehr verfügbare Verdi-Baritonarien-CD von kurz danach


    Das Live-Erlebnis mag auch jetzt manchmal noch überwältigend sein. Ich habe schon sehr viele alternde Sänger gehört, die live dann doch noch eben diesen einen Moment zum Niederknien gestalteten - warum nicht auch Domingo. Aber den Rossini hätte er schon damals wirklich besser gelassen.


    Grüße!


    Honoria Lucasta