Beiträge von Ingrid

    Herzlichen Dank, lieber Pedrillo für den superguten Bericht aus der KOB. Freue mich besonders, dass Günter Papendell nach wie vor reichlich beschäftigt ist und wohl mit Stimme und Spiel viel Erfolg hat. Kenne ihn ja von München und erlebte ihn dann auch mehrmals in der KO, meist auch mit K.Petrenko im Graben. G.P. hatte von Beginn an seine Fans und die sind offensichtlich noch viel zahlreicher geworden. Bei Petrenko ja sowieso. Irgendwann muss ich doch mal wieder eine Reise nach Berlin in Angriff nehmen.


    Herzliche Grüße aus südlicheren Regionen
    Ingrid


    Ich selbst gehe nächste Woche Mittwoch 27.7. in München in "Les indes galantes" und übernachte auch in der Nähe vom Theater. Falls jemand dort ist und nach der Aufführung oder in der Pause mit mir anstossen will, gerne per PN oder mail :fee:

    Habe gestern diese bejubelte Oper über Livestream erleben dürfen, bin aber leider erst wieder am Donnerstag in München in den Meistersingern (so ich mich noch traue). Der fliegende Holländer am letzten Freitag war zwar gut, aber die Nachrichten danach doch hammerhart. Habe mich noch nicht wirklich davon erholt.

    Lieber Micha,


    möchte mich ganz und gar Walters Worten und seinem Dank anschließen. Euch zusammen zu erleben hat mich ebenfalls zutiefst berührt und ich hoffe auch so sehr mit Dir, dass Deine Eltern noch lange aktiv sein können und es sich nach wie vor Möglichkeiten ergeben, dass Ihr gemeinsam auftreten oder zumindest zusammen musizieren könnt.


    Herzliche Grüße
    Ingrid

    Ach wie schade, nun habe ich die Meisterklasse der BSO doch verpasst. Mein leeres Amselnest hat mich kurz davor leider total aus dem Konzept gebracht (waren 4 goldige Schnäbelchen drin).


    Danke Dir lieber Alexander für Deinen wertvollen Dienst
    und liebe Grüße
    Ingrid


    PS. für Zubin Mehta und Floréz stelle ich mir jetzt aber den Wecker

    PS. Habe heute Nacht noch gegoogelt und eine Aufführung aus der Kirche St. Lorenz in Nürnberg mit Peter Dijkstra + BR-Chor + den meisten der angeführten Sängerinnen und Sängern (auch Tareq) gefunden. Nur leider spielte mein PC nicht mit und schmierte immer nach ein paar Minuten ab. Vielleicht habt ihr mehr Glück.

    Ich höre bei Arte Concert eine Aufzeichnung der JP mit dem Concerto Köln, dem Chor des Bayerischen Rundfunks unter der Leitung von Peter Dijkstra. Allein wegen des Christus von Tareq Nazmi lohnt es sich, diese auch sonst musikalisch sehr stimmige Interpretation zu hören. Nicht nur das ungewöhnlich schöne und weiche Bass-Timbre dieses mir bis heute unbekannten Sängers bezaubert sondern besonders auch sein vollkommenes Aufgehen in der Rolle. Dank der Kameraführung kann man Mimik und Ausdruck der durchweg sehr guten Solisten verfolgen und allen Liebhabern der JP möchte ich empfehlen, zumindest mal hineingehören. Ihr müsst euch allerdings beeilen, man kann diese JP nur noch bis zum 27.3. 22h59 hören.

    Leider platze ich jetzt in die sehr interessante theologische Aufarbeitung, aber ich hoffe, sie geht nach meinem kleinen Beitrag trotzdem weiter.


    Liebe Fairy, wollte Dir nur schnell noch schreiben, dass Tareq Nazmi ein total beliebter Sänger in der BSO ist, der aber das Ensemble leider leider verlassen soll. Hoffe, es stimmt nicht. Er fiel auch immer, selbst in Wurznrollen, mit außergewöhnlich intensiver Darstellung auf. Ich kann Deine Begeisterung total nachvollziehen. Im Sommer erlebte ich ihn unter Enoch zu Guttenberg auch als Sarastro.
    Guttenberg dirigierte letzten Freitag in der Philharmonie die MP mit u.a. Anke Vondung und Tilman Lichdi. Falko Hönisch sang den Jesus.
    Schade, dass ich diesen Thread gerade erst entdeckte und deshalb diese Aufzeichnung der JP nicht mehr anhören konnte.
    :wink: Ingrid

    Man sollte aber vielleicht bei Opernübertragungen darauf achten, ob im Kino, daheim, in russisch oder anderer Sprache, dass man nicht zu bequem sitzt. Freute mich riesig auf Bryn Terfel und seinen Boris. Blieb aber gerade mal eine Viertel Stunde wach und dann erst wieder nach dem Schlussapplaus. Teurer Schlaf und soooooooooo ärgerlich!!!!!! Vielleicht wäre mir das bei Peter Mattei nicht passiert, um nicht ganz OT zu sein :D

    Hatte auch schon das Glück ihn mehrmals auf der Bühne und am Bühnentürl in München zu erleben. Einmal trug er den Sohn seiner Bühnenpartnerin auf den Schultern und alle drei hatten großen Spaß. Wir natürlich auch. Bei seiner Größe mußte der kleine Mann auf jeden Fall schwindelfrei sein


    Lese diesen Thread mit viel Freude und habe gestern die halbe Nacht Aufnahmen bei YT von ihm angehört und angesehen. In CD-Form habe ich noch nichts. Muss sich aber wohl ändern.


    :wink:

    Lieber Pedrillo,


    ganz herzlichen Dank für Deinen guten und ausführlichen Bericht vom Eugen/Jewgeni Onegin. Da bekomme ich ja gleich wieder totale Sehnsucht nach der KOB, da mir gerade diese Oper von der Insz. her in München überhaupt nicht gefiel. Als ich noch etwas regemäßiger in Berlin war, stand fast immer Kirill Petrenko am Pult und das wäre bei diesem Werk wohl im Moment auch die bessere Option. Der ist aber gerade am Südpol unterwegs ;)
    Ganz besonders hat mich gefreut, dass Du Günter Papendell so positiv hervorgehoben hast. Leider kam er bei einigen Kritikern nicht ganz so gut weg. Ich kenne ihn noch aus seiner Münchner Zeit, habe ihn aber auch schon in Berlin erlebt und immer sehr gemocht. Die Premiere ist ja mit noch größerer Nervosität und Anspannung verbunden und deshalb hoffe ich, dass er sich von Mal zu Mal steigern kann und stimmlich fit bleibt oder es noch mehr wird.


    Nochmals danke und herzliche Grüße aus Bayern
    Ingrid

    Habe es gerade erst gelesen, denn am Ende der Zirkusprinzessin wurde wohl an den Tod von Kurt Masur und eben Stella Doufexis gedacht (Zeitungslink). Diese Nachricht hat mich total geschockt und mitgenommen, denn ich erlebte sie mehrmals an der KOB und in München und mochte sie von Beginn an sehr sehr gerne, da sie eben auch so intensiv spielte. Im Moment, obwohl die Zeit weit fortgeschritten ist, höre ich noch ein Interview mit dieser großartigen Sängerin und natürlich vielen musikalischen Beiträgen, welches zu ihrem Andenken im SWR2 ausgestrahlt wurde.


    Eine gute Nacht wünscht
    Ingrid

    Liebe Maggie,


    nachdem ich das Glück hatte, Herrn Kaufmann schon mehrmals auf der Bühne und auch bei einem Interview mit Zuhörerbeteiligung zu erleben, bin ich bei ihm total davon überzeugt, dass er, bei allem was er tut, voll und ganz dahinter steht. Er beschäftigt sich offensichtlich mit seinen Rollen im Vorfeld so intensiv, dass man ihn tatsächlich für die Figur halten könnte, die er gerade verkörpert.


    War auch in seinem letzten Festspielliederabend in München und da gab er einige Zugaben aus dieser Operetten-CD. Selbst da kam er voll identisch rüber (bei der Dichterliebe davor sowieso), bes. wenn es um den Abschied einer großen Liebe ging. In einem Interview las ich, dass diese CD für ihn sehr schwere Arbeit war. Also hat er sie nicht mal so eben aus dem Ärmel geschüttelt, wie man es evtl. meinen könnte. Beim Anhören dachte ich dann auch ganz ganz oft an unsern Rideamus, denn seine Meinung hätte mich wieder so sehr interessiert.


    Liebe Grüße


    Ingrid

    Einmal gehört und schon bekommt man einige Ohrwürmer nicht mehr aus dem Kopf und von den Lippen. Blöd ist für mich nur irgendwie, dass es im Moment "Gern hab ich die Frau'n geküsst ist" ist. denn vom Inhalt her mag ich das gerade überhaupt nicht, selbst wenn es Kaufmann so betörend singt.

    :cry: Es ist doch wirklich traurig, wenn man eine Karte hat und dann nicht hingehen kann. Habe es mir genau so vorgestellt, denn Werther gehört schon lange zu meinen Lieblingsopern. War auch in München ganz ganz oft in der Inszenierung von Rose. Ob die schon eingemottet wurde? Wäre echt schade, denn evtl. würde Kaufmann dann in dieser Rolle auch einmal erreichbar und live zu hören sein. Ob man eine Karte bekäme, stünde natürlich auf einem anderen Blatt.


    Freue mich auf jeden Fall für alle, die diese Übertragung oder auch direkt in der MET erleben durften und natürlich über die Berichte und neue Kaufmannfans :)


    Herzliche Grüße


    Ingrid

    Hat zufällig jemand gehört, was oder wen der Ballettchef in der verlängerten Pause angesagt hat? Bin auf jeden Fall froh gewesen, dass die ersten Solisten noch alle mit von der Partie waren. Und obwohl mein Laptop winzig klein ist, wurde es doch noch ein gelungener Abend. Mit einem Liveerlebnis natürlich nicht zu vergleichen. Die erste Geige war auf jeden Fall wieder Spitze. Schon deshalb lohnt sich dieses Ballett. Sah nur nicht, ob es Herr Wolf war.


    Liebe Grüße


    Ingrid

    Maria Bengtsson - auch sie hörte ich zum erstenmal - bot eine wunderbare Leistung, ihre strahlende, leichte und höhensichere Stimme ist wie geschaffen für die Daphne-Partie. Ihre großen Monologe am Anfang und nach Leukippos' Tod beeindruckten und berührten mich sehr.


    Hatte das Glück, sie mehrere Male in der KOB zu erleben, auch als Armida. Fand sie immer großartig. Freue mich sehr, dass Frau Bengtsson wohl nach wie vor gut beschäftigt ist und Erfolg hat.


    Herzliche Grüße und danke für Deine gute Rezension


    Ingrid

    Gabriel Feltz erlebte ich kürzlich erstmals im Fliegenden Holländer an der BSO. Da eine meiner Lieblingsopern, empfand ich sein Dirigat, durch einige Zwangspausen, doch sehr eigenwillig und arg gewöhnungsbedürftig. Kann mich nicht erinnern, dass der Holländer so schon einmal dirigiert wurde. Das müßte ich dann auch nicht noch einmal haben, aber angeblich soll diese Inszenierung (Konwitschny) sowieso abgesetzt werden (wäre ich total traurig drüber) und deshalb hat sich dieses Thema wohl erledigt.


    Dein Bericht klingt auf jeden Fall sehr gut (danke dafür) und ich hoffe, Ihr habt noch viel Freude mit dem neuen GMD.