Beiträge von corda vuota

Vom 28. Januar 2022, 13.30 Uhr bis 03. Februar 2022, 13:30 Uhr findet die 12. ordentliche Mitgliederversammlung des Capriccio-Trägervereins statt. Mitglieder werden gebeten, sich für die Teilnahme ab Freitag hier zu registrieren. Die Freischaltungen erfolgen im Laufe des Freitags, wir bitten dann um etwas Geduld.

    Vom „Jaulen“ der Onlinehändler...

    Vom „Jaulen“ der Onlinehändler,


    In den vergangenen Monaten war die Diskussion in den Medien präsent: Onlinehändler beklagen sich über die stets wachsenden Versandkosten durch Rücksendungen ihrer Kunden. Ich denke das Thema „kostenloser Versand“ wurde hinlänglich besprochen und darum geht es mir hier auch nicht. Vielmehr wundere ich mich dieser Tage über das Versandgebahren zweier großer Onlinehändler, die auch Werbepartner dieses Forums sind.


    Folgendes trug sich zu: In Ermangelung von Alternativen bestellt ich bei jedem der nicht genannten Händler zwei Artikel. Da ich die magische 20,- Euro-Grenze je Bestellung erreicht hatte, vielen hüben wie drüben keine Versandkosten an (die Kundin freute sich natürlich auch :-)). Jetzt passierte aber folgendes: Beide Versandhändler schicken mir die Bestellungen (nochmals: je 2 Artikel) jeweils mit einem Tag Versatz getrennt. Das heißt, ich bekomme viermal (4x) Post! Irrsinn oder? Wenn absehbar wäre, dass ein Artikel erst in zwei oder drei Wochen lieferbar wäre, würde ich das ja einsehen, aber so...


    Verschwenden diese Onlinehändler nicht auch bare Münze? Ist es logistisch nicht möglich, bei der Bestellung solchen logistischen Blödsinn auszuschließen? Springen scharenweise Kunden ab, wenn nicht alles sofort und gleich geliefert wird?


    Ich hätte da gut warten können. Jetzt sitze ich hier und reibe mir verwundert die Augen.


    Wie wichtig ist Euch die sofortige Bedienbarkeit Eurer Bestellwünsche?


    Bis bald
    corda vuota

    Liebe Diskutanten,


    wenn über Bögen geredet wird, sollte die richtige Behaarung auch Erwähnung finden. Hierbei kann ein guter Bogen auch „verhunzt“ werden. Die Zunft der Geigenbauer möge mir verzeihen, wenn ich sage, nicht jeder Geigenbauer versteht es auch Bögen optimal zu behaaren (was viele ja mit anbieten). Ein guter Bogenbauer hat eben sein Handwerk auch gelernt. Wie Michael schon erwähnte, ist die richtige Biegung des Bogenholzes ebenfalls von entscheidender Wichtigkeit. Aber zurück zum Haarbezug. Es mag verrückt klingen, aber die Anzahl der Bogenhaare hat ebenfalls einen ganz erheblichen Anteil an der Spielbarkeit und am Klang des Bogens.


    Ein weiterer Punkt der nicht vergessen werden darf: Das Kolofonium.


    So nun stürze ich mich in diesen jungen tollen Tag.


    Bis bald
    corda vuota

    Karel Ančerl und das Tschechische Philharmonische Orchester spielen Bedřich Smetanas „Má Vlast“. Eine Aufnahme aus dem Jahr 1964. Grandios! Wenn „Má Vlast“, dann diese Aufnahme. Augen schließen und genießen!



    Einen sonnigen (Mutter-)Sonntag wünscht allen
    corda vuota

    Dafür schäme ich mich bis heute nicht, aber sie gehört zu einer meiner ersten LPs und stammt von 1974:


    (Hier das Cover der CD)


    Die Musik und Poesie von Hermann van Veen mag ich auch heute noch. Ich höre sie selten, aber wenn, dann mit Genuss. Da haben all die Jahre nichts dran geändert (und das gibt es extrem selten bei mir)


    Bis bald
    corda vuota

    In Intervallen bekomme ich immer mal wieder Lust, diese hier zu hören:


    (Seltsam, der Link zum LP-Cover funktioniert nicht)


    Betagtes Vinyl von Narciso Yepes (1927 – 1997). Er spielt auf dieser alten LP Werke von Bach, Weiss, Scarlatti und Sanz. Die Aufnahmen stammen aus den Jahren 1968 und 1971. Schöne und spezielle Musik – nicht für jeden Tag (zumindest bei mir).


    Bis bald
    corda vuota

    Lieber merkatz,


    wie kommst Du darauf? Ich habe es mir angeschaut, bereits am Nachmittag. Man kann darüber lachen, das ist jedem unbenommen. Man kann es aber auch einfach so stehen lassen. Die Beweggründe, warum Menschen Musik machen, sind hier schon ausreichend beleuchtet worden. Ich wollte nur herausstellen, das es in den unterschiedlichsten Lebensbereichen das sich Annähern an ein Thema von unterschiedlichen Erfahrungsebenen her gibt. Überall gibt es Profis und überall gibt es Laien. Nach dem, was ich hier so lese, dürften nur absolute Spitzenprofis sich ans Licht der Öffentlichkeit wagen. Schön das es nicht so ist. Die Welt wäre arm dran. Wie viel Liebenswertes und Charmantes würde nicht existieren. Da kann man einfach auch mal über Dinge hinwegsehen, die daneben gegangen sind. Sonst müsste jede Jugendmusikschule ihre Klassenvorspiele einstellten, jede Volkshochschule die Pforten schließen, jede Dorffußballmannschaft ihren Spielbetrieb einstellen, jedes Laientheater die Bühne abbauen, jeder, der sich als Autor versucht, sein selbst publiziertes Werk einstampfen … und jede Hausfrau (upps, ich vergaß die Hausmänner) sofort mit dem Kochen aufhören. Ach, was könnte ich diese Liste fortsetzen.


    Und nochmals: Ich hatte es mir angeschaut.


    Und nun: Gute Nacht
    corda vuota

    ...na ja, man könnte diesen Thread hier einfach mal so lesen, als ob es sich dabei nicht um ein Laienorchester aus den Niederlanden, sondern um ein Klassikforum (desen Namen ich hier nicht nennen will ;+) ) im Internet handelt: Da darf auch jeder seine Eindrücke zum Gehörten, Erlebten, etc. über klassische Musik schreiben...
    Oder sollten in diesem Forum doch nur ausgewiesene Musikwissenschaftler und Profimusiker schreiben? Nein in dem Klassikforum, das ich meine, darf jeder schreiben. Manche können das recht virtuos und wortgewandt und andere versuchen sich im Rahmen bescheidenerer Möglichkeiten. Allen ist eines gemeinsam: Ihre Liebe zu klassischen Musik und dem Austausch darüber mit anderen. Und das alles ist im Internet für die ganze Welt nachlesbar.


    Und nun reden wir doch nochmal über das niederländische Laienorchester...


    Bis bald
    corda vuota

    Ich fange mal vorsichtig an und werfe Coppolas Apocalypse Now (1979) in den Ring; ein Film über einen durchgeknallten Obristen, aber wer war das nicht im Vietnam der 60er und 70er Jahre und eine Flussreise auf dem Mekong in Richtung Kambodscha oder sollte ich besser sagen, in den Horror? oder in das Innere der Psyche? - selbstverständlich in der Redux-Version


    Diesen Film schaue ich auch alle Jahre wieder mit schauderndem Entsetzen, weil er mich persönlich berührt, da mein Onkel in Vietnam kämpfte. Dieser Film steht für mich exemplarisch und macht mir seinen späteren Lebensweg in die Drogensucht und den Kampf aus dieser heraus, bis hin zum Beruf des Therapeuten verständlich.


    Es sind sehr ambivalente Gefühle, die dieser Film bei mir hervorruft.


    Bis bald
    corda vuota

    Die Verachtung kommt auch zu einem großen Teil von meinem Frust, weil ich die letzten ca. 8 Jahre wie ein Idiot vor dem langsam eingestellten Metronom saß und irgendwelche Sachen geübt habe, die in der Partitur standen...


    Hallo Merkatz,


    was mich auf jeden Fall sehr beeindruckt ist Deine doch recht hohe Frustrationstoleranz. Zumindest weißt Du jetzt was Du (im Moment) willst und was nicht. Das ist schon eine ganze Menge! Und das meine ich ernst!


    Bis bald
    corda vuota

    Ein wunderbarer Dienstag! Federnd und leicht!
    Sonniges G-Dur sprüht durch die Räume: Carl Stamitz – Cello Konzert Nr. 1 – 1. Satz: Allegro con Spirito – gespielt von Christian Benda



    Bis bald
    corda vuota

    Ich wollte es gestern Abend schon schreiben, hatte es mir aber verkniffen. Jetzt tu ich es doch:
    Auf der Tuba spiele ich auch nicht barocke Flötenmusik. ;+)
    Du solltest Deinen Zorn über die „vermeintlich“ falsche Instrumentenwahl nicht dem Instrument anlasten. Die Gitarre hatte Dir doch irgendwann einmal Freude bereitet. Du hast ja immer (noch) die Chance ein von Dir jetzt bevorzugtes Instrument zu lernen.


    Bis bald
    corda vuota

    Robert Fuchs, Sonaten für Cello und Klavier Nr. 1 op. 29 und Nr. 2 op. 83


    Kraftvoll und zupackend – da merkt man, das er ein Freund von Johannes Brahms war. Diese Cellosonaten sind eine Reise wert!


    Bis bald
    corda vuota


    OT:
    Eine kurze Einfügung sei erlaubt:
    Auch musikalisch betätigte sich Charlie Chaplin. Er spielte Cello. Sein Talent war begrenzt, zur Meisterschaft brachte er es hierbei nie. Was ja auch nicht weiter schlimm ist, wenn man seine Karriere im Film anschaut.
    Dennoch stammen zahlreiche Kompositionen aus seiner Feder. Wenn man sich diese anhört, sie vor dem Zeithintergrund ihrer Entstehung betrachtet und nichts tiefschürfendes erwartet, so öffnet sich einem ein durchaus angenehmes Musikerlebnis.
    Der „Hardcore“-Cellofan, der sich gerne an den Cellowerken von Brahms oder Beethoven (u.a.) reibt, sollte aber die Finger davon lassen.
    Für alle Cellisten und die es sonst noch interessiert: Charles Chaplin war Linkshänder, was auf Fotos, die ihn mit seinem Cello zeigen dokumentiert ist. Anfänglich dachte ich, man hätte diese Bilder versehentlich gespiegelt, aber meine Recherchen vor einigen Jahren ergaben, dass diese Darstellungen richtig sind.


    Bis bald
    corda vuota


    PS: Für die, die es interessiert:

    Heute zur blauen Stunde höre ich Schubert:
    Das Trio Opus 8 mit einer Einspielung aus dem Jahr 1996 des Piano Trios B-Dur Op.99
    Michael Haubner, Klavier
    Eckhard Fischer, Violine
    Marion de Secondi, Violoncello


    Wunderschön!



    Bis bald
    corda vuota