Beiträge von Cosima


    Ach, könnte ich doch nur Siegfried Lorenz gegen Dietrich Fischer-Dieskau und Mari Anne Häggander gegen Elisabeth Grümmer tauschen. Die Aufnahme unter Herbert Kegel wäre dann perfekt für mich.

    Das egomanische, teilweise narzisstisch geprägte Gelaber in diesem Thread ist nur schwer erträglich. Der einzige Protagonist, der hier zum Thema Opernregie etwas Substantielles und Interessantes beizutragen hatte, war seinerzeit Argonaut. Der wurde allerdings erfolgreich gemobbt. Der Rest ist im Grunde irrelevant.

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    Teil des Soundtracks aus der fantastischen Serie "Person of Interest". Finch & Reese sind IMO das großartigste Duo seit Holmes & Watson. Richard Ashcroft hatte ich in guter Erinnerung mit The Verve und "A Song for the Lovers".


    Nun das Brahms-Requiem unter Gardiner aus 2008.

    Vergleich Gesamtzeit: Gardiner 64:54 - Kempe: 76:07.


    Die strafferen Tempi gefallen mir gut, der reiche und transparente Chorklang ist ein Traum.

    Die Solisten allerdings... Und insgesamt packt mich die Aufnahme dann auch nicht so recht.


    Nun das Mozart-Requiem unter Harnoncourt aus 2004. Schöne, transparente und differenzierte Einspielung. Allerdings auch meine einzige. Mich packt sie jedenfalls, gerade weil sie eher schlank daherkommt.


    Scheint mir eine gute Zeit im Moment für Requien zu sein. Nach dem Brahms folgt jetzt bei mir das Fauré-Requiem unter André Cluytens aus 1962. Die beiden Solisten - Dietrich Fischer-Dieskau und Victoria de los Angeles - gefallen mir gut. Was für unglaublich schöne Stimmen beide hatten. :verbeugung1:

    Ansonsten zieht sich das alles für meinen Geschmack zu sehr. Zähe Tempi, der Chor klingt auch eher unmotiviert und altbacken. Ich muss mich wohl gelegentlich nach einer Alternativaufnahme umhören. Beim "Libera me" bekomme ich dann doch immer eine Gänsehaut und denke, dass das niemand besser kann Fischer-Dieskau.



    Diese Aufnahme des Deutschen Requiems von Brahms wurde 1955 unter dem Dirigat von Rudolf Kempe eingespielt. Es ist eine energische, sehr intensive Interpretation, in der starke und dramatische Gefühle vorherrschen. Dietrich Fischer-Dieskau und Elisabeth Grümmer waren damals auf dem Höhepunkt ihrer stimmlichen Form und mit großer Ausdruckskraft ausgestattet. Das ist eine hervorragende Aufnahme, die ich sehr liebe. Sie ist lebendig und kämpferisch.

    Oh je, der Threadstart ist nun 13 Jahre her, und bei mir ist immer noch Dietrich Fischer-Dieskau einsam an der Spitze.


    Die Auswertung werde ich noch erledigen. Seinerzeit schrieb ich: "am Ende"... und das Ende ist ja noch lange nicht nahe. :)

    Okay, es ist nicht so, dass ich Saint-Saëns für den genialsten aller Komponisten halten würde, aber seine Klavierkonzerte sind einfach verdammt unterhaltsam und kurzweilig. Sie machen richtig Spass, wenn denn ein Pianist am Werke ist, der Esprit, Virtuosität und Charme gleichermaßen besitzt. Alexandre Kantorow ist so jemand, Jean-Yves Thibaudet auch. Ich würde fast behaupten wollen, dass Thibaudets Klavierspiel noch ein wenig mehr funkelt und perlt, aber das sind winzige Unterschiede. Beide Pianisten sind genial.


    Andrei Kontschalowski - Paradies


    „Paradies“ - direkt aus der Hölle der deutschen Nazis; wuchtig, eindringlich und großartig und in schwarz-weiß gefilmt. Ein absolutes Meisterwerk.


    Mehr Worte braucht es nicht, einfach anschauen. Wer sich davon nicht berührt fühlt, der ist bereits innerlich tot.

    Andrei Kontschalowski - Paradies


    „Paradies“ - direkt aus der Hölle der deutschen Nazis; wuchtig, eindringlich und großartig und in schwarz-weiß gefilmt. Ein absolutes Meisterwerk.


    Mehr Worte braucht es nicht, einfach anschauen. Wer sich davon nicht berührt fühlt, der ist bereits innerlich tot.

    Interessiert eh kein Schwein, denn wir sind ja im Krieg, da zählt nur die Meinung des großen Bruders. ;) Aber man weiß ja, dass das erste Opfer im Krieg die Wahrheit ist (weiß man das wirklich?). Insofern passt "Wippchen" mit seinen fiktiven Kriegsberichten sehr gut und immerhin hat er seine Leserschaft amüsiert; allerdings sind er und sein Erfinder, Julius Stettenheim, fast vergessen. Ich habe sie wieder aufleben lassen, und ich hatte viel Spaß dabei.


    Interessiert eh kein Schwein, denn wir sind ja im Krieg, da zählt nur die Meinung des großen Bruders. ;) Aber man weiß ja, dass das erste Opfer im Krieg die Wahrheit ist (weiß man das wirklich?). Insofern passt "Wippchen" mit seinen fiktiven Kriegsberichten sehr gut und immerhin hat er seine Leserschaft amüsiert; allerdings sind er und sein Erfinder, Julius Stettenheim, fast vergessen. Ich habe sie wieder aufleben lassen, und ich hatte viel Spaß dabei.


    Verdammt, der Mann ist richtig gut. Ich kenne und liebe auch seine Aufnahme der Klavierkonzerte 3-5 von Saint-Saëns und seine Aufnahme mit Klaviersonaten (u.a. Rachmaninoff Klaviersonate Nr. 1). Alexandre Kantorow hat diese Art von unaufdringlicher Virtuosität - und er ist verdammt virtuos (!) -, die sich in den Dienst der Musik stellt und die niemals nur Show ist. Für meine Ohren jedenfalls sehr lebendiges und farbiges Klavierspiel, das mir viel Freude macht.


    Freddie Mercury möchte ich an dieser Stelle noch als eine quasi Parallele zu Tschaikowsky wahrnehmen.

    Jo, ist selbstverständlich, drängt sich ja quasi auf.

    Warum ich nach Gustav Mahler und Arnold Schönberg scheinbar in meiner Nennung eines Rückgrades scheinbar die "klassische" oder besser "E-Musik" verlasse, nun das beruht auf meinen subjektiven jahrzehntelang entwickelten kumulativen Gesamthöreindruck beim Rezeptionieren von Musik als einen von mir nicht unwesentlichen Zeitvertreib.

    Das erklärt dann natürlich alles.