Beiträge von lysiart

    Fritz Busch und Richard Wagner

    Kürzlich erschienen:



    In der Verlagsankündigung zum Buch heißt es:


    "Fritz Busch ist als einer der führenden deutschen Dirigenten des 20. Jahrhunderts auch sechzig Jahre nach seinem Tod im Gedächtnis der Musikfreunde in aller Welt präsent, wenn auch nicht primär als Wagnerinterpret. Dabei wurde seine Auseinandersetzung mit Wagner seit den frühesten Kapellmeisterjahren zu einer lebenslangen Herausforderung. Die Bayreuther Festspiele waren für den jungen Dirigenten ein Sehnsuchtsziel gewesen. In den Festspielen 1924, bei denen Busch die 'Meistersinger' dirigierte, griff das politische Geschehen in das Musikgeschehen ein, wurde deutsche Geschichte zur Weltgeschichte. Unter dieser Belastung steht Buschs gesamtes künftiges Verhältnis zu Wagner, darunter zwei schwer errungene Absagen an die Bayreuther Festspiele in den Jahren 1925 und 1933, aber auch vorbildliche Aufführungen außerhalb Nazideutschlands in Süd- und Nordamerika, mit denen er den Kosmopoliten Wagner gegen seine nationale Vereinnahmung zu verteidigen und seinen Werken zu adäquater, vielschichtiger Auslegung und Klangwerdung zu verhelfen suchte."


    Am 17. September 2013 wird Susanne Popp, die Leiterin des Max-Reger-Instituts Karlsruhe, das auch das Brüder-Busch-Archiv betreut, im Rahmen einer Pressekonferenz ihr o.g. Buch Berufung und Verzicht - Fritz Busch und Richard Wagner im Stadtarchiv Siegen, das auch die Gedächtnisstätte der Busch-Brüder beherbergt, vorstellen.


    Sobald ich das Buch komplett gelesen habe werde ich über meinen Eindruck berichten, ebenso über meinen Besuch der o.g. Pressekonferenz.


    lysiart :wink:

    Schleswig Holstein-Musikfestival

    12.07.13 Musikhalle Lübeck, 20 h


    Mozart: Klavierkonzert C-Dur KV 467
    Schostakowitsch: Sinfonie Nr. 10 e-Moll op. 93


    Fazil Say, Klavier
    Schleswig Holstein Festival-Orchester, Leitung: Krzysztof Urbanski


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    13.07.13 Musikhochschule Lübeck, 20 h
    Ein glückliches Sängerleben - Musikalischer Streifzug in Wort und Ton durch die Karriere der Helen Donath -


    Helen Donath, Sopran
    Klaus Donath, Klavier



    :wink:

    Klassik am Münchner Odeonsplatz

    Heute überträgt zeitversetzt das Bayerische Fernsehen ab 22 Uhr das Konzert vom Münchner Odeonsplatz mit
    Ausschnitten aus Opern von Verdi, Massenet und Wagner sowie "La Valse" von Ravel.


    Ausführende:


    Chor u. Sinfonieorchester des BR
    Rolando Villazon, Tenor
    Thomas Hampson, Bariton


    Leitung: Yannick Nézet-Séguin


    Auf Villazon darf man - auch welchen Gründen auch immer - gespannt sein.


    :wink:

    Wesendonck-Lieder mit Anne Sofie von Otter

    Am 30.06.13 übertrug arte-TV vom Rheingau-Musikfestival das Eröffnungskonzert, das u.a. die Wesendonck-Lieder mit Anne Sofie von Otter enthielt.


    Die Mezzosopranistin gefiel mir vor allem in den lyrischen Passagen, vor allem in "Stehe still", wo sie textlich und musikalisch die selige Wunschlosigkeit überzeugend gegenüber stellt. Oder auch "Im Treibhaus", hier geraten ihr differenzierte Stimmfärbung und angemessene Dezenz in besonderer Weise.
    Dazu nie ein "dicker Ton", wie man ihn von Interpretinnen der Vergangenheit bisweilen schmerzlich im Ohr hat.
    Das hr-Sinfonieorchester begleitete unter Paavo Järvi einfühlsam und ohne die Stimme überdeckenden Klangrausch.


    Gerade sehe ich, dass 3sat das Konzert heute ab 21:15 h wiederholt.


    :wink:

    RIENZI in Krefeld

    Nach durchweg positiver Medien-Reaktion auf die Premiere am 9. März und nachhaltiger Empfehlung aus meinem Bekanntenkreis bin ich auf meinen Besuch morgen, 5. Mai, (16 Uhr) sehr gespannt.


    Hier die Besetzung:


    Cola Rienzi: Carsten Süss
    Irene: Anne Preuß
    Steffano Colonna: Hayk Dèinyan
    Adriano: Eva Maria Günschmann
    Paolo Orsini: Andrew Nolen
    Kardinal Orvieto: Matthias Wippich
    Baroncelli: Walter Planté
    Cecco del Vecchio: Rafael Bruck


    Niederrheinische Sinfoniker, Leitung: Alexander Steinitz


    Inszenierung: Matthias Oldag


    :wink:

    Philharmonie Südwestfalen

    Diesmal freuen wir uns ganz besonders auf ein Konzert in der "Provinz voller Leben":


    Donnerstag, 25. April 2013, 20 Uhr, Gebrüder-Busch-Theater Hilchenbach


    Mozart: Ouvertüre zu "Don Giovanni"
    Beethoven: Szene und Arie für Sopran und Orchester "Ah perfido"
    Mozart: Rezitativ und Arie für Sopran "Ah lo previdi"
    Schumann: Sinfonie Nr. 1 B-Dur op. 38


    Ausführende:


    Sumi Hwang, Sopran
    Philharmonie Südwestfalen, Leitung: Charles Olivieri-Munroe


    Dieser Konzertabend ist ein besonderes Ereignis, weil die Preisträgerin des Brüder-Busch-Preises aus dem vergangenen Jahr, die Sopranistin Sumi Hwang, vorgestellt wird, ihr Antrittskonzert beim Gebrüder-Busch-Kreis gibt und zum ersten Mal mit der Philharmonie musizieren wird. Nach ihrem Auftritt erhält die Preisträgerin ihre Urkunde und trägt sich in das Goldene Buch der Stadt Hilchenbach ein. Sumi Hwang ist beim 61. Internationalen Musikwettbewerb der ARD in München 2012 von der Jury mit dem 2. Preis und vom Gebrüder-Busch-Kreis, in Kooperation mit der Philharmonie Südwestfalen, mit dem Brüder-Busch-Preis ausgezeichnet worden.
    Sumi Hwang stammt stammt aus Südkorea, hat an der Nationalen Universität Seoul Gesang studiert und dieses Studium in einem Aufbaustudium für Musiktheater in München fortgesetzt. Daneben besuchte sie Meisterkurse bei Dalton Baldwin und Lorraine Nubar in Frankreich. Konzert- und Bühnenerfahrung hat sie in Seoul sowie in einer Opernproduktion der Bayerischen Theaterakademie August Everding erwerben können. Die Fachwelt sagt sagt der 26-Jährigen eine große künstlerische Zukunft voraus. Man darf gespannt sein...


    :wink:

    Bernhard Klein: JEPHTA (1828)

    Wann erlebt man schon die Wiederaufführung eines seit rund 150 Jahren verschollenen oratorischen Werks?


    Am Samstag, 20. April 2013, 20 Uhr, führt der Bach-Chor Siegen in der Martinikirche zu Siegen das Oratorium "Jephta" von Bernhard Klein auf, das der Berliner Komponist und frühere Kölner Domkapellmeister im Jahre 1828 komponiert hat. Karla Schröter hatte die Partitur in einer Berliner Musikbibliothek entdeckt.


    Hier die Besetzung:


    Ruth Ziesak - Miriam, Sopran
    Sabine Schneider - Debora, Sopran
    Sandra Diehl - Ein Engel, Sopran
    Michael Suttner - Jephta, Tenor
    Jens Hamann - Hoher Priester, Bass
    Daniel Jeremy Tilch - Ein Amoniter, Tenor


    Concert Royal, Köln (mit Originalinstrumenten)
    Bach-Chor Siegen
    Leitung: KMD Ulrich Stötzel


    Im Anschluss an die Aufführung erfolgt eine WDR- und CD-Produktion.

    NORMA in Bonn

    Morgen, am 14. April, werde ich ab 18 Uhr die Bonner NORMA bei den Asterixen besuchen.


    Ich bin gespannt, nicht nur auf die Inszenierung, die ja nach der Premiere im letzten Herbst bei den Rezensenten auf ein sehr geteiltes Echo stieß, sondern insbesondere auf Miriam Clark, die Sängerin der Norma.
    Dies wäre dann meine dritte Live-Norma nach jenen in Essen (mit Luana de Vol) und Düsseldorf (mit Alexandra von der Weth).


    :wink:

    PARSIFAL - Interpretationsvergleich

    Morgen, am 23.03.13, sendet BR Klassik, von 21:03-23:00 einen PARSIFAL-Interpretationsvergleich.


    Johann Jahn vergleicht Live-Mitschnitte und Studioaufnahmen unter der Leitung von Knappertsbusch, Boulez, Karajan, Levine, Gui, Solti, Kubelik, Goodall, Barenboim, Thielemann und Gergiev.


    Ich werde die Sendung aufnehmen und erhoffe mir neue, interessante Interpretationsansätze, da ich lediglich die Bayreuth-Mitschnitte aus 1951 ( Knappertsbusch) und 1999 (Sinopoli) sowie die Berliner Studioaufnahme des 3. Aktes aus 1942 (Knappertsbusch) kenne.


    :wink:

    PARSIFAL - live aus Salzburg

    Morgen, 23.03.13, sendet 3sat PARSIFAL ab 20:15 zeitversetzt aus dem Festspielhaus Salzburg


    mit


    Wolfgang Koch - Amfortas
    Milcho Borovinov - Titurel
    Stephen Milling - Gurnemanz
    Johan Botha - Parsifal
    Wolfgang Koch - Klingsor
    Michaela Schuster - Kundry
    u.a.
    Regie: Michael Schulz


    Sächs. Staatsopernchor u. Sächs. Staatskapelle, Christian Thielemann


    Ich bin gespannt!


    :wink:

    Morgen, 4.12.12, erinnert Ö1 in der dienstäglichen Sendestrecke "Apropos Musik" ab 15:05 h an Anny Konetzni anlässlich ihres 110. Geburtstages.


    Außerdem ist die Sendung Kirsten Flagstad zu ihrem 50. Todestag gewidmet, einer direkten Konkurrentin Konetznis - beide waren im hochdramatischen Fach zuhause.


    Wie so oft ist auch diesmal zu erwarten, dass Moderator Gottfried Cervenka mit Raritäten von Aufnahmen Konetznis aufzuwarten weiß.


    Ich bin gespannt und werde die Sendung mitschneiden.


    :wink: lysiart

    Als langjähriger Radiohörer fasziniert mich das Medium Rundfunk nach wie vor.


    Hier meine Sender-Favoriten:


    • BR Klassik: Hier vor allem "Klassik plus", die Sendestrecke samstags ab 21:03 h. Sie bringt in regelmäßigen Abständen "Interpretationen im Vergleich", zuletzt Donizettis "L' Elisir d' Amore". Aber auch das sonntägliche "Musikrätsel" ab ca. 09:10 h. Wer am Sonntagmorgen zum Frühstück nicht einfach nur Musik hören, sondern auch noch geistigen Frühsport betreiben möchte, ist hier genau richtig. Außerdem winken interessante CD- bzw. Buchpreise. Des weiteren die werktägliche Sendestrecke "Cantabile" ab 14:05 h. Hier gab es unlängst ein Porträit zum 85. Geburtstag der von mir geschätzten Sopranistin Ingrid Bjoner.
    • SWR2: Auch ich schätze die bereits genannte Reihe "Das musikalische Quartett" - Musik kommentiert als Interpretationsvergleich: das ist die Idee dieser Sendestrecke. Das Spechen über Interpretation, das vergleichende Hören, das kritische Einschätzen wird so für mich zu einer unterhaltsamen "Hör-Schule". Hier stand kürzlich Beethovens 7. Sinfonie im Mittelpunkt der Raterunde (i.d.R. bestehend aus S. Stähr, K.-D. Gräwe u. U. Schweikert), die von Rainer Damm kompetent und kurzweilig moderiert wird.
    • ORF (Ö1): "Apropos Musik", werktäglich ab 15:05 h. Hier interessiert mich vor allem dienstags die von Gottfried Cervenka moderierte Sendung, die ganz dem historischen Operngesang gewidmet ist und oft Raritäten aus Rundfunkarchiven enthält. Immer wieder erstaunlich, was Stimmenkenner Cervenka da zutage fördert. Für mich faszinierend die kürzlich gesendete 100-jährige Interpretationsgeschichte "La Forza del Destino".

    Oft dienen die Mitschnitte der Sendungen dann als willkommene Diskussionsgrundlage für die nahezu wöchentlich bei mir stattfindenden Abende mit meinen Musikfreunden.


    :wink: lysiart

    Biografie über Eberhard Katz

    Ergänzend zum erwähnten Album sei noch auf folgende Publikation hingewiesen:


    Klaus Schreiber: Eberhard Katz - vom Krombacher Chorsänger zun gefeierten Heldentenor - Stationen eines Künstlerlebens
    erschienen im Verlage "die wielandschmiede" (2003) (ISBN 3-925498-76-1)


    Das Buch enthält ein sehr persönlich gehaltenes Vorwort des langjährigen Kölner Opernintendanten Michael Hampe. Liebevoll ediert vereint es neben Aufführungsfotos eine Reihe von Aufführungskritiken sowie kundige Betrachtungen über den Heldentenor und die einzelnen Partien. Außerdem kommen einige langjährige Weggefährten von Katz sowie sein Lehrer Josef Metternich zu Wort.
    Dabei gleitet der Verfasser nie ins Hagiographisch-Anekdotische ab, das so manche Sängerbiografie entwertet.


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    :wink: lysiart