Beiträge von Kermit

    Schade, dass die anfangs lebendige Kon ... versation in ein Hickhack ausgeartet ist.

    Für meinen Teil habe ich bei den Werken vor 1919 sicher ebenfalls langweilig abgestimmt, aber da sind meine "All-time-Favourites" schwer zu verdrängen. Aber einige Nennungen weit hinten im Ranking haben mich neugierig gemacht und so höre gerade Franz/Ferencz Liszts Dante-Sinfonie (hr-Sinfonieorchester ∙ Slowakischer Philharmonischer Chor ∙ Peter Eötvös) über YT.

    Bei den Werken nach 1918 bin ich um einiges mehr hin- und hergerissen. Den Einfluss von Schostakowitsch kann man ja gut bei Vaughan Williams erkennen, der Mann ist einfach der prägendste Sinfoniker des 20. Jahrhunderts. Die Liste ist nur eine Momentaufnahme, so dass eben Peter Mennis Siebte in meiner Aufstellung auftauchte und nicht Aaron Coplands Zweite (Short Symphony), die wohl die "wichtigere" sein mag.

    Hatten wir eigentlich schon ein Ranking hinsichtlich Klavierkonzerte?

    Bei mir gerade die Sinfonie Nr. 7 (1987) von Awet Terterjan (1929–1994), aber nicht von meiner CD,
    sondern mit Bild über YT:

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    Ich bin auch wieder dabei.

    Vor 1918:

    1. Franz Schubert – Sinfonie h-moll ("Unvollendete")

    2. Franz Schubert – Sinfonie Nr. 7 C-dur ("Große C-dur")

    3. Antonín Dvořák – Sinfonie Nr. 8 G-dur

    4. Carl Philipp Emmanuel Bach – Sinfonie D-dur Wq 183 Nr. 1

    5. Johannes Brahms: Sinfonie Nr. 1 c-moll

    6. Anton Bruckner – Sinfonie Nr. 7 E-dur

    7. Hans Rott – Sinfonie E-dur

    8. Carl Nielsen – Sinfonie Nr. 4

    9. Jean Sibelius – Sinfonie Nr. 2 D-dur

    10. Camille Saint-Saëns – Sinfonie Nr. 3 ("Orgel-Sinfonie")


    Nach 1918 gibt es bei mir das große Gedrängel:

    1. Leoš Janáček – Symfonietta

    2. Joly Braga Santos – Sinfonie Nr. 4

    3. Avet Terterjan – Sinfonie Nr. 7

    4. Miloslav Kabelac – Sinfonie Nr. 8 "Antifony"

    5. Edisson Denissow – Sinfonie Nr. 1

    6. Arvo Pärt – Sinfonie Nr. 3

    7. Boris Alexandrowitsch Tschaikowski – Sinfonie Nr. 3 "Sewastopol"

    8. Boris Tischschenko – Sinfonie Nr. 8

    9. Dimitri Schostakowitsch – Sinfonie Nr. 15 A-dur

    10. Peter Mennin – Sinfonie Nr. 7

    :schwitz1:

    Altes Vinyl, aber für mich neu:

    Dimitri Schostakowitsch (1906–1975)

    Symphony No. 15 LP

    Sinfonie Nr. 15 A-dur, op. 141 (1971)

    – A1 Allegretto [7′38]

    – A2 Adagio [16′12″]

    – B1 Allegretto [4′39″]

    – B2 Adagio [14′47″]

    Государственный Симфонический Оркестр Министерства Культуры СССР / Staatliches Sinfonieorchester des Ministeriums für Kultur der UdSSR; Leitung: Геннадий Рождественский / Gennadi Roshdestwenski

    Ирина Лозбень / Irina Lozben, Flöte; Владимир Пушкарев / Vladimir Pushkarev, Trompete; Сергей Множин / Sergei Mnozhin, Violoncello; Rashid Galeyev, Posaune; Andrei Lysenko, Xylophon

    © «Мелодия», 1984. Aufgenommen im Januar 1983.

    Мелодия A10 00055 000

    D. Shostakovich, Gennadi Rozhdestvensky / The USSR Ministry Of Culture Orchestra - Symphony No. 15
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    :verbeugung1: :verbeugung1: :verbeugung1: :verbeugung1: :verbeugung1:

    Kermit :wink:

    Mir kamen fast die Tränen , so traurig finde ich es . .

    Russische Dirigenten dürfen ja in diesen Zeiten nicht mehr genannt werden. Mrawinski, Kondraschin, Roschdestwenski, Swetlanow, ... Wo kämen wir da auch hin?

    maticus

    Mir kam die Auswahl auch etwas komisch vor, als hätte die sich irgendein Bewohner einer einsamen Insel ausgedacht.

    Es kommt nicht nur die Sowjetunion respektive Russland nicht vor, es fehlt auch das gesamte Mittel-Ost-Europa mit Ausnahme zweier Exilanten.

    (Darauf einen Roschdestwenski auf neu erworbenem Alt-Vinyl: Schostakowitsch, Sinfonie Nr. 15.)

    Heavy listening:

    End-1980er-Jahre Death Metal.

    Autopsy - Severed Survival (1989)

    Hörbar hier:

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    Ziemlich abwechslungreiches Album, ich bin ganz überrascht.

    LG, Kermit :hammer1:

    Was für ein vertracktes Zeug; ähnlich und angesicht der kurzen Lebensspanne noch mehr vielseitig finde ich eigentlich nur noch Nikos Skalkottas:


    Aaron Copland (1900–1990)

    Music for Piano

    – Passacaglia (1921–22) [7′12″]

    – Piano Variations (1930) [11′18″]

    – Piano Sonata (1939–1941) [24′44″]

    · 1. Molto Moderato

    · 2. Vivace

    · 3. Andante sostenuto

    – Piano Fantasy (1955–1957) [33′20″]

    Raymond Clarke, Klavier

    Aufgenommen in der King′s Hall der University of Newcastle-upon-Tyne

    Divine Art Ltd. ℗ © 2003; Divine Art 25016

    Aaron Copland, Raymond Clarke - Piano Music
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    Schönen Gruß vom Frosch! :cincinsekt:

    Mal was Neues vom Postillon, einer der seriösesten Informationsquellen der aktuellen Zeit:

    Situation eskaliert während Beethovens Siebter: 11 Verletzte im Moshpit bei Klassik-Open-Air-Festival
    Bonn (dpo) - Elf Menschen sind heute beim Klassik-Open-Air-Festival " in der Nähe von Bonn verletzt worden, als die Situation im Moshpit vor der Haupt
    www.der-postillon.com

    Warum eigentlich nicht? Wenn da nur nicht die leisen Stellen wären!

    Dass Allan Petersson und Silvestre Revueltas genannt werden, finde ich sehr sympathisch!

    Besten Gruß vom Frosch :wink:

    Bei mir Verschiedenes aus dem 20. Jahrhundert, dabei auch "Lückenschlüsse". Ich fasse die Anschaffungen des letzten Jahres zusammen, immerhin mehr als die beiden vorherigen Jahre zusammen:

     

    Vielleicht am interessantesten:

    Awet Terterjan (1929–1994)

    Symphonies Nos. 7 & 8

    Sinfonie Nr. 7 (1987) [32′10″]

    Sinfonie Nr. 8 (1989) [32′42″]

    Уральский Академический Филармонический Оркестр (УАФО) / The Ural Philharmonic Orchestra (UPO); Leitung: Dmitri Liss

    Aufgenommen in der Philharmonie Jekaterinburg im August/September 1999

    Megadisc Classics 2000 – MDC 7826

    Avet Terterian - Symphonies 7&8
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    Best Grüße, Kermit :wink:

    Μίκης Θεοδωράκης (1925–2021): 3η Συμφωνία

    Μίκης Θεοδωράκης - 3η Συμφωνία
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    Ganz schön polystilistisch; und von denen, die ich kenne (1, 3, 4, 7), meine liebste Sinfonie von Theodorakis.

    Gehört auf griechischem Vinyl in deutscher Aufnahme (Sonfonieorchester der Deutschen Oper Berlin; Heinz Rögner).

    Kermit :wink:

    Wenn ich gerade Barbara Nissman lese, dann kann ich ihr doch gleich zuhören. Ich zähle Ginastera seit langem zu meines liebsten Komponisten, auch wenn es deren viele sind:

    (hier aber Wiederveröffentlichung von 1996)

    Alberto Ginastera (1916–1983)

    Sonata • Danzas Argentinas • American Preludes • Rondo • Danzas Criollas

    – Klaviersonate [Nr. 1 op. 22] (1952) [3′31″/2′34″/4′26″/2′36″]

    – Danzas Argentinas para piano, op. 2 (1937) [1′23″/2′48″/2′43″]

    – 12 Preludios Americanos, op. 12 (1944) [12′02″]

    – Rondó sobre temas infantiles Argentinos, op. 19 (1947) [2′27″]

    – Suite de Danzas Criollas, op. 15 (1946) [6′16″]

    Barbara Nissman, Klavier

    ℗ 1981/1988 (digital remastering) / © Klaas Posthuma Posthuma Productions – Globe GLO 5006

    https://www.discogs.com/de/Alberto-Gin…release/3598390 (meine CD hat ein etwas anderes Cover, ist aber definitiv nicht die späte Wiederveröffentlichung, weil ich die Scheibe schon länger habe)


    Gija Kantscheli (1935–2019)

    Magnum Ignotum

    – « Simi » (»Saite«), Freudlose Gedanken für Violoncello und Orchester (1995) [28′10″]

    Mstislaw Rostropowitsch, Violoncello; Koninklijk Filharmonisch Orkest van Vlaanderen; Leitung: Jansug Kakhidse

    – « Magnum Ignotum », für Flöte, 2 Oboen, 2 Klarinetten, 2 Fagotte, 2 Hörner, Kontrabass und Tonband (1994) [22′28″]

    Mitglieder des Koninklijk Filharmonisch Orkest van Vlaanderen; Leitung: Jansug Kakhidse

    Aufgenommen im Dezember 1997 im Kunstcentrum deSingel, Antwerpen

    ℗ ECM Records GmbH / © ECM Records GmbH – ECM New Series 1669 462713-2

    Giya Kancheli - Mstislav Rostropovich - Magnum Ignotum
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    Die zweite Sinfonie ist gleichsam mein Einstieg in die neue Musik gewesen. Ein teurer Einstieg, 30 Mark für die Platte, und wenig später wurde die Scheibe verramscht, weil das Publikum nicht aufgeschossen genug war.

    Ich müsste sie mal wieder hören, die zweite Sinfonie. Ich fand sie spannend, weil sie den Wendepunkt in seinem Werk markierte, leider zum Langweiligen. Die Passio Secundum Lucam ist eines der wenige geistlichen Werke überhaupt, die ich immer wieder einmal höre.

    Anspielempfehlung: die 3. Sinfonie von Arvo Pärt.

    Beste Grüße vom Frosch :wink:

    Heute habe ich wieder gemerkt, dass ich eine faule S... bin:

    Arktikel der FAZ über die belgische Stast Charleroi: "Die erste Sodafabrik, die nach dem Solvay- Verfahren arbeitete."

    Ich lese: "Die erste Sofafabrik, ..."

    :sofa2:

    Kermit :schnaps1:

    Sind hier die mehr als nur einschneidenenden Ereignisse vom 10. Februar 1258 gemeint? Der Untergang allen in Bagdad gesammelten Wissens leitete den Niedergang der islamischen Welt ein.