Beiträge von Amfortas09

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    Hallo Wolfsschlucht,

    erfreulich, dass erneut Beiträge von dir zu lesen sind.

    Zugegeben: Diskussion über Rassismusverdacht im Nussknacker kommt mir nicht besonders interessant rüber. Viel lieber zieht sich mein Brägen RT-Beiträge rein.

    Aber grobe Manieren sind, meiner Empirie nach, bei sich selbst als links bezeichnenden oder so einzustufenden Menschen durchaus statistisch wahrscheinlicher als bei liberalen und rechten. Insofern: „Lefties do what lefties do.“

    Mein Brägen vermutet, dass du damit auch vor allem Liebhaber sog. konventionellen Inszenierungen versuchst zu verteidigen. Durchaus ehrenwert :jaja1: .

    Falls du gleichfalls dich dieser Zielgruppe zurechnest, könnte dein Versuch, der sich vor allem auf subjektiv einzeln (meiner Empirie nach) rüberkommende Argumentation (damit ohne Notwendigkeit) stützt, also "Lefties" statisch (?) vergleichweise größenen Anteil an gröberen Manieren zuzuweisen, der von dir anvisierten Zielgruppe sog. konservativer Kulturkonsumenten image-mäßig sehr schaden. Er würde dem Verdacht sich aussetzen, dass diese quasi für bessere Menschen sich halten. Neutralen bzw. rt-unentschiedenen Lesern käme dies im ungünstigen Fall als Hofart rüber.

    Und sowas - wie eben Imageschaden deiner anvisierten Zielgruppe - kann doch nicht in deinem mutmaßlichen Interesse an einem kulturpolitischen Rollback für das Mucken-Theater/Oper liegen. Gelle ?

    Zumal dein Posting sich dem Risiko von Widerspruch aussetzen könnte. Denn einerseits versuchst deine Behauptung mit "statistsch" zu untermauern, was sowieso durch entsprechende Daten zu unterfüttern wäre. Andererseits verweist du auf meine Emperie.

    Mein Brägen bleibt weiterhin gespannt auf weitere Beiräge von dir im RT-Thread.

    Hm....daraufhin habe ich gerade mal bei mir getestet

    Schönberg Streichtrio op45

    Berlin Philharmonic String Trio


    =O ....nee - immer noch genauso

    Hm. Die erwartete Dauer-Wirkung vom Software-Update erlischt anscheinend sehr viel schneller als Biontech/Moderna.

    Andere Erklärungsmöglichkeit nicht auf Schirm.

    Vielleicht Quasimodo fragen, ob Boosterung vom Update möglich ?


    Und ich hoffte, dass C. - dankt des Updates - sogar zur Impfstation gegen Infektion weltweiter RT-Pandemie sich mausert. :( .. Selbst das Niedersächsische Staatstheater längst zum RT-Super-Spreader umgeschlagen.

    Mein Brägen leidet weiterhin an kulturzersetzender RT-Philie (kaum Besserungen, trotz nostalgischen Hänsel & Gretel-Anwandlungen mit teutschen Wald, Barbie-Engel & so) .

    => eben meinen langjährigen Therapeuthen fernmündlich kontaktiert. Aber der verzweifelt bloß noch an mir, weil seine Conversionsbehandlung bisher nicht funzt. ;( ;( ;(

    Wer impft meinen Brägen nicht mit sondern endlich gegen RT-Wahnsinn ?

    DLF-Kultur; Sonntag, 28.11.21; 20:00 – 22:00


    Jelena Firssowa: „Night in Appen“ (Uraufführung)
    Alban Berg: Konzert für Violine und Orchester
    Peter Tschaikowsky: Sinfonie Nr. 6 h-Moll op. 74


    Daniel Hope, Violine
    Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin
    Leitung: Vladimir Jurowski


    Philharmonie Berlin, Aufzeichnung vom 21.11.2021


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    Oe1; Montag, 20.12.21; 23.00 – 00:00


    Das String Quartet von Ruth Crawford Seeger (1901 – 1953)

    Zitat

    Ruth Crawford Seeger: Ein Name, der zwar vereinzelt in Konzertprogrammen auftaucht, mit Hinblick auf die beeindruckende Eigenständigkeit und Modernität der Ästhetik aber deutlich öfter im Konzertleben vertreten sein müsste. Ruth Crawford Seegers String Quartet (1931): Ein kammermusikalisches Werk, das hier und da vereinzelt zur Aufführung gebracht wird, sich aber eigentlich im Repertoire jedes professionellen Streichquartetts finden müsste. Vier kurze Sätze, jeder einzelne mit einem ganz eigenen, ja sogar eigenwilligen Erscheinungsbild, einem teilweise fast widerborstig anmutenden Charakter, kontrapunktisch dichtest gearbeitet; klar, visionär …….


    Thomas Wally, neben seiner Tätigkeit als freischaffender Komponist und Violinist auch an der Wiener Musikuniversität als Senior Lecturer in musiktheoretischen Fächern aktiv, betrachtet das String Quartet von Ruth Crawford Seeger aus (hör)analytischer Perspektive: Was hören wir, wenn wir dieses Werk hören? Worauf können wir achten? Was sind Besonderheiten, denen wir Aufmerksamkeit schenken sollten ……………….
    Oe1

    Äh, jetzt meinst du dich selber oder habe ich da was falsch verstanden?

    Mein Brägen wähnt, dass du es richtig verstanden hast. :jaja1:

    „Spaß“ macht mir, dass man mich nach Jahren immer noch zitiert.

    Hallo Wolfsschlucht !
    Erstemal: Willkommen zurück im Forum !

    Doch, hier weiter meiner Meinung zu sein während Lefties sich ärgern macht mir Freude.

    Sehr überraschend & unterhaltsam Postings von dir erneut sich reinzuziehn.
    Daher leider genötigt Vorrednern beizupflichten, dass auch mein Brägen nicht sich ärgert. :)
    Hm Lefties: dieser Name kommt einen wie neue – mir vermutlich bisher unbekannte - Marke von Bundfaltenhosen rüber ?(

    Das Schöne ist ja, dass nach einer RT-Aufführung gewollt niemand glücklich rausgeht. Ihr zahlt also euer Geld, um euch deprimieren zu lassen. Das finde ich großartig!

    Leider auch in diesem Fall Enttäuschung.
    Z.B. Otello-Premiere vom 30.10. in 96-Town, die wir uns reinzogen, a. ohne Blut-, Kotz- und Hakenkreuzorgien und b. kam höchstlich anregend rüber, so dass ich auf Schirm habe, mir es mindestens noch 1 x einzuschmeissen, obwohl ganz schlimmes Verunstaltungstheater. Selbst Immo Imbodens netter Wauwi machte während der Premierenfeier hochzufriedenen Eindruck.


    Vermutlich ist mein Brägen bereits sehr konditioniert bzw. brainwashed vom Mainstream-Medien-Feuilleton und RT-Mafia.
    Deshalb wäre es doch reizvolle Aufgabe für dich, dass du in deiner Argumentation noch eine Schippe drauflegst, um mich vom Gegenteil zu überzeugen. In deinen Posting haust sicherlich noch Mega-Potential. Es erreichte bisher bestimmt nicht das Ende der Fahnenstange, um mein Brägen rüber zu hieven auf Seite von RT-Phoben, die wacker für das Gute, Schöne und Wahre sich engagieren. :jaja1:

    RBB Kultur; Sonntag, 28.11.21; 20:00 – 23.00


    Johannes Brahms: Ein Deutsches Requiem, op. 45

    Maria Bengtsson, Sopran
    Matthias Goerne, Bariton


    Cantus Domus
    Chor des Jungen Ensembles Berlin
    Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin


    Leitung: Vladimir Jurowski


    Konzertaufnahme vom 03.11.2019 in der Berliner Philharmonie

    Langsames ist langsamer als gewohnt

    vermutlich resultierend daraus die Schwierigkeiten meiner Löffel mit der Wiedergabe vom Andante moderato, Löffel da noch am "Arbeiten" ..

    Auch das Finale - viel eher rauschhaft als katastrophal.

    meinen Löffeln nach, haust beides im Finale... wurde schon mal irgendwo von verzapft, wie schneidend in Intro vom Finale die Trompete da abkackt ..... hatten meine Löffel weder vorher noch nachher in diesen Modus sich reingezogen.. auch japsenden Hörner kommen mega-scharf rüber...

    Antonin Dvorak
    Slawische Tänze opp. 46 & 72
    Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks
    D: Rafael Kubelik


    Gustav Mahler: Sinfonie Nr. 6 a-Moll


    Wiener Philharmoniker
    Leonard Bernstein

    Beide Einspielung kommen meinen Löffeln recht fetzig rüber (sebst wenn sie - bei Mahler - mit dem 3. Satz: Andante moderato sich etwas schwer tun) .. wie sind eure Eindrücke davon ?

    Warten wir mal auf Amfortas. Vielleicht hat er eine Idee, wenn er das liest.

    mein Brägen muss Gurnemanz leider beipflichten, weil momentan für Ideen überfordert.. hatte aber m.E. gut bei Germanys Next-Top-Model in Gestalt vom Tannhäuser aus Bayreuth Gergiev/Kratzer) gefunzt .. aber Spaßfaktor dabei durchau potenzierbar, also dass RT-Chose zum lustigem Kampfplatz umschlüge, wie z.B. zuweilen in diesem Thread:

    Aus meiner Sicht wird aus dieser Diskussion sowie der in den Internetforen (inklusive der hier in Capriccio) ein Muster deutlich: eine künstlerische Freiheit, die sich extremer Symbolik und drastischer Mittel bedient, wird für sakrosankt erklärt. Das Bedürfnis von Menschen dagegen, die in die Oper gehen, um Schönheit, Unterhaltung, Erfüllung zu finden, wird als gestrig, spiessig und bürgerlich abgetan........

    Genau darum ist Tendenzen gegenzusteuern, welche die Deutungshoheit von Musiktheater ausschliesslich in die Hände von Schauspielregisseuren legen, die kulturelles Erbe nur als Steinbruch für Blut-, Kotz- und Hakenkreuzorgien sehen, um das Publikum eine Botschaft nahezubringen, welche dem Werk oftmals keineswegs inhärent ist.

    etc..etc..etc..

    wenn man dann denselbigen [Spaß] nicht innerhalb der ganze Chose vergisst

    :jaja1: :jaja1: :jaja1: :jaja1:

    Das ist eigentlich immer die Frage. Bei jedem Konzert. Was nimmt der Zuhörer mit? Warum verlangen wir von einem Künstler, dass sich die Wahl der Zugabe dem Publikum intellektuell erschliessen muss? Erwarten wir denn auch, dass sich dem Publikum intellektuell erschliesst, was hinter den Stücken des Hauptprogramms steckt?

    m.E. haust vergleichbare Frage auch in Mucke selbst... welchen Lauscherchen erschließen beim Reinziehn von Bachs Gouldbergvariationen oder Schönbergs op. 36 sich unmittelbar sämtliche Beziehungen/Bezüge ... meine bleiben gleichsam im Entdecker-Modus...

    Die Auswahl als Zugabestück empfinde ich als einfallslos, nicht die Werke an sich (auch wenn mir zugegebenermaßen Bachs Musik nicht besonders nahesteht).

    wenn geile Mucke wie eben aus Bachs Sonaten/Partiten als Zugabe gewählt wird und damit auch sowas wie Zusammenhang und/oder Distanz zum quasi Hauptstück (bei Saitenquälerin HH = Schönbergs fetzige op-36-Mucke) deutlich werden zu lassen, kommt das nicht einfallslos rüber, selbst wenn andere Saitenquälerinnen wie z.B.Mirijam Contzen bei op. 36 das auch so machen...

    Vielleicht war das der Grund, vielleicht war der Grund aber auch, dass nach meinem Eindruck Geiger*innen als Zugabe mit gefühlt 99%iger Wahrscheinlichkeit Stücke aus Bachs Partiten als Zugabe spielen

    gefühlt 99%iger lassen sich nicht bestätigen

    wovon ich jedes Mal ob der von mir so empfundenen Einfallslosigkeit relativ genervt bin)

    Bachs Partiten und Sonaten kommen meinen Löffeln nicht einfallslos rüber....

    Hier eine Brahms Sonate Nr 3 gespielt von einer mir bis vorhin unbekannten Pianistin namens Idil Biret. Soweit ich es erkennen kann, handelt es sich um eine Studio Aufnahme von 1989.

    nämliche CD zogen meine Löffel auch sich durch: Erstbegegnung mit Brahms Klaviersonate 3 und Mucke zündete sofort, vor allem die beiden ersten Sätze....
    (Idil Biret spielte auch die 3 Boulez-Sonaten ein..)

    Oe1; Montag, 13.12.21; 23:00 – 00:00


    Quatuor Diotima spielt Furrer bei Wien modern (3/4)
    Das Streichquartett Nr. 3 von Beat Furrer


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    Oe1; Dienstag, 14.12.21; 23:00 – 00:00


    Quatuor Diotima spielt Furrer bei Wien modern (4/4)
    Das Streichquartett Nr. 4 von Beat Furrer

    RBB-Kultur; Dienstag; 16.11.21; 19:30 – 22:30


    Richard Wagner: Der Ring des Nibelungen - Das Rheingold


    Wotan: Derek Walton
    Donner: Joel Allison
    Froh: Attilio Glaser
    Loge: Thomas Blondelle
    Alberich: Markus Brück
    Mime: Ya-Chung Huang
    Fasolt: Andrew Harris
    Fafner: Tobias Kehrer
    Fricka: Annika Schlicht
    Freia: Flurina Stucki
    Erda: Judit Kutasi
    Woglinde: Valeriia Savinskaja
    Wellgunde: Arianna Manganello
    Moderation: Andreas Ulrich
    Flosshilde: Karis Tucker


    ML: Donald Runnicles
    Orchester der Deutschen Oper Berlin


    l i v e aus der Deutschen Oper Berlin
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    RBB-Kultur; Mittwoch; 17.11.21; 17:00 – 22:30


    Richard Wagner: Der Ring des Nibelungen - Die Walküre


    Siegmund: Brandon Jovanovich
    Hunding: Tobias Kehrer
    Wotan: John Lundgren
    Sieglinde: Elisabeth Teige
    Fricka: Annika Schlicht
    Brünnhilde: Nina Stemme
    Helmwige: Flurina Stucke
    Gerhilde: Aile Asszonyi
    Ortlinde: Antonia Ahyoung Kim
    Waltraute: Simone Schröder
    Siegrune: Ulrike Helzel
    Rossweiße: Karis Tucker
    Grimgerde: Anna Lapkovskaja
    Schwertleite: Beth Taylor
    Hundingling: Eric Naumann


    ML: Donald Runnicles
    Orchester der Deutschen Oper Berlin


    l i v e aus der Deutschen Oper Berlin


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    RBB-Kultur; Freitag; 19.11.21; 17:00 – 22:30


    Richard Wagner: Der Ring des Nibelungen - Siegfried


    Siegfried: Clay Hilley
    Mime: Ya-Chung Huang
    Der Wanderer: Iain Peterson
    Alberich: Jordan Shanahan
    Fafner: Tobias Kehrer
    Erda: Judit Kutasi
    Brünnhilde: Nina Stemme
    Ein Waldvogel: Solisten des Knabenchores der Chorakademie Dortmund


    ML: Donald Runnicles


    Orchester der Deutschen Oper Berlin


    l i v e aus der Deutschen Oper Berlin


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    RBB-Kultur; Sonntag; 21.11.21; 16:00 – 23:00


    Richard Wagner: Der Ring des Nibelungen - Götterhämmerung


    Siegfried: Clay Hilley
    Gunther: Thomas Lehman
    Alberich: Jordan Shanahan
    Hagen: Gidon Saks
    Brünnhilde: Nina Stemme
    Gutrune: Aile Asszonyi
    Waltraute: Okka von der Damerau
    Erste Norn: Beth Taylor
    Zweite Norn: Karis Tucker
    Dritte Norn: Elisabeth Teige
    Woglinde: Meechot Marrero
    Wellgunde: Karis Tucker
    Floßhilde: Beth Taylor


    ML: Donald Runnicles
    Orchester der Deutschen Oper Berlin


    l i v e aus der Deutschen Oper Berlin


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    NDR-Kultur; Sonntag; 21.11.21; 19:00 – 20:00


    Klare Sache (1/2) Hörspielkrimi nach dem Roman von Denise Mina


    Mit: Marie Löcker (Anna), Daniel Rothaug (Fin), Max von Pufendorf (Leon), Michael Wittenborn (Hamish), Werner Wölbern (Adam Ross), Wolf-Dietrich Sprenger (Albert McKay), Björn Meyer (Hector), Katja Danowski (Verkäuferin), Christian Redl (Podcast-Erzähler), Leonie Rainer (Trina Keany), Oda Thormeyer (Gretchen Teigler), Rosa Thormeyer (Dauphine Loire), Maria Magdalena Wardzinska (Estelle/Hausmädchen), Levin Liam (Tauchlehrer, Zeuge 2, Ansage Flughafen), Hedi Kriegeskotte (Pretcha), Oskar Ketelhut (Kellner, Haggis, Kontrolleur), Katja Brügger (Polizistin), Tim Grobe (Schläger), Matti Krause (Zeuge 1, Pförtner, Fahrer Boot, Polizei) und Victoria Trauttmansdorff (Julia Parker)
    Übersetzung: Zoë Beck, Komposition: Andreas Bick, Regieassistenz: Kerstin Düring und Sarah Veith, Regie: Janine Lüttmann
    Produktion: NDR 2021

    Zitat

    Die Heldin der Geschichte liebt True Crime Podcasts, liebt das Eintauchen in eine Parallelwelt voller Rätsel und schauriger Verbrechen. Am frühen Morgen, wenn sich die Familie noch im Tiefschlaf befindet, frönt sie ihrer Leidenschaft. An diesem Tag kommt jedoch alles anders, ihr harmonisch-gediegenes Leben wird ihr nur so um die Ohren fliegen, und sie wird mitten drinstecken in der Handlung eines Podcasts mit dem verheißungsvollen Titel „Der Tod und die Dana“.
    NDR-Kultur

    Teil 2: Sonntag, 28. November 2021, 19:00 20:00 Uhr


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    BR-Klassik; Freitag; 19.11.21; 18:00 – 22:00

    Johann Sebastian Bach: Matthäus-Passion BWV 244


    Camilla Tilling, Sopran;
    Magdalena Kožená, Mezzosopran;
    Mark Padmore, Tenor/Evangelist;
    Andrew Staples, Tenor;
    Georg Nigl, Roderick Williams, Bariton


    Augsburger Domsingknaben
    Chor des Bayerischen Rundfunk
    Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks


    Leitung: Simon Rattle


    Live aus dem Herkulessaal der Münchner Residenz


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    Oe1; Sonntag; 05.12.21; 18:00 – 22:00


    Wolfgang Amadeus Mozart: Don Giovanni


    Kyle Ketelsen (Don Giovanni),
    Ain Anger (Commendatore),
    Hanna-Elisabeth Müller (Donna Anna),
    Stanislas de Barbeyrac (Don Ottavio),
    Kate Lindsey (Donna Elvira),
    Philippe Sly (Leporello),
    Patricia Nolz (Zerlina),
    Peter Kellner (Masetto)


    Chor und Orchester der Wiener Staatsoper
    Dirigent: Philippe Jordan


    Live-Übertragung der Premiere aus der Wiener Staatsoper


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    Oe1; Montag; 06.12.21; 23:00 – 00:00


    Quatuor Diotima spielt Furrer bei Wien modern (1/4)
    Das Streichquartett Nr. 1 von Beat Furrer

    Zitat

    ...die vier Streichquartette, darunter auch die Uraufführung des zuletzt komponierten, werden jeweils in einer "Zeit-Ton"-Sendung in chronologischer Reihenfolge präsentiert, dramaturgisch eingebettet in Werke anderer Komponist/innen, die Furrers Zyklus ergänzen - darunter die Uraufführung eines Streichquartetts von Olga Neuwirth, für das der Maler Georg Baselitz seinen Text "Nicht nee nee nee nicht no" eingesprochen hat.
    Als Interpret dieser herausfordernden Stücke war das Pariser Quatuor Diotima im Wiener Konzerthaus und im Musikverein zu Gast und setzte damit seine Reihe an Gesamtaufführungen - zuletzt Schönbergs Quartette vor fünf Jahren - fort ......
    ... die Entstehungszeit der Streichquartette Beat Furrers erstreckt sich von 1984 bis heute. Anhand dieser Stücke lässt sich seine kompositorische Entwicklung in der konzentrierten Dichte des Quartetts kursorisch ableiten: Im ersten Streichquartett setzt Furrer streckenweise die freie Mobileform ein, die die MusikerInnen zu Mitgestalter/innen im Ablauf und der Reihenfolge von bestimmten Passagen macht, eine Technik, die Furrers prägender Lehrer Roman Haubenstock-Ramati entwickelt hat. Im zweiten kommt dem Geräusch eine immer größer werdende Bedeutung zu. Im dritten, dem längsten mit knapp 50 Minuten, lässt er sich auf die Struktur der Klänge ein und lässt daraus die Komposition erwachsen. Und schließlich die knapp zwanzigminütige Uraufführung, in der Furrer nach neuen Formen der melodischen Gestaltung sucht.................
    Oe1

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    Oe1; Dienstag; 07.12.21; 23:00 – 00:00


    Quatuor Diotima spielt Furrer bei Wien modern (2/4)
    Das Streichquartett Nr. 2 von Beat Furrer