Beiträge von musica

    Natürlich habe ich es gesehen, Sänger fand ich alle sehr gut...doch...wer die Handlung nicht kennt und sich vorher nicht informiert hat, hatte es schwer den Inhalt so zu verstehen. Mir fehlten die Dialoge. Ein Textversprecher im Schwalbenduett ist zu verzeihen, ich denke, das haben die wenigsten Zuschauer bemerkt. Was mich störte, was aber zu verstehen ist bei den ausländischen Sänger, das Schauen in die Noten.

    Es ist für mich etwas undurchsichtig und kommt vielleicht auch auf den Menschen an der es hört und für sich selber so interpretiert wie er es in seiner eigenen Stimmung braucht. Es ist wie Heidschibumbeidschi, so sehe ich das auch, also mehr dem Tod zugeordnet.



    Die weiße Lilie ist das Symbol für Reinheit, Jungfräulichkeit und Unschuld, sie steht aber auch für Vergänglichkeit, Gefühle für die Zeit des Verlustes und Trauer, wobei die weiße Rose für Unschuld und Treue steht, so im Brautstrauß. Vielleicht sind deshalb die Rosen in den Brautsträußen heute selten weiß..... .

    Schubert Wiegenlied

    Schlafe, holder süßer Knabe von F. Schubert. Wie ist der Inhalt des Liedes zu verstehen, ist das Kind krank und stirbt es zuletzt?


    1. Strophe
    Schlafe, schlafe, holder, süßer Knabe,
    leise wiegt dich deiner Mutter Hand;
    sanfte Ruhe, milde Labe
    bringt dir schwebend dieses Wiegenband.


    2. Strophe
    Schlafe, schlafe in dem süßen Grabe,
    noch beschützt dich deiner Mutter Arm,
    alle Wünsche, alle Habe
    fasst sie liebend, alle liebewarm.


    3. Strophe
    Schlafe, schlafe in der Flaumen Schoße,
    noch umtönt dich lauter Liebeston,
    eine Lilie, eine Rose,
    nach dem Schlafe werd sie dir zum Lohn.

    Wenn nichts mehr geht, dann versucht man sich in Regie, so Rolando Villazon an der Volksoper in Wien in Donizettis Komödie "Viva la Mamma", warum nicht, das haben in der Vergangenheit schon viele Sänger gemacht, man darf gespannt sein, was dabei herauskommt.


    Die Talentshow erinnert mich an Anneliese Rothenberger in früheren Jahren, finde ich sehr gut.


    Premiere am 17.01.2015

    Hallo Thomas,


    Dankeschön, das Problem ist, ich bin nicht katholisch und kenne mich mit der Literatur zu solchen Anlässen überhaupt nicht aus, einfache Lieder aus dem Gesangbuch gibt es genug, das ist aber nicht das, was ich möchte.

    Eben gehört, Abschlussgesang der Salome aus der gleichnamigen Oper von Richard Strauss, gesungen von Anja Silja.


    Es kommt selten vor, dass mir die Ohren weh tun bei einer Sopranistin, hier aber ging das an meine Grenzen, ich konnte es kaum ertragen, wollte aber unbedingt bis zum Schluss zuhören. In der Höhe war es dermaßen grell und spitz, kaum ein schöner Ton, dass ich mich fragte, liegt es am Komponisten oder an der Sängerin oder an meinem Empfinden? Außerdem habe ich kein Wort verstanden….


    das ist eher ein klassisches Versagen der Chorleiter...


    Man kann einen Chor schon dazu bringen, ein deutliches "K" (vor dem Schlag...!) zu artikulieren und die "t"s und "S"s muß man halt abnehmen (macht nicht jeder...) Wobei: ein "Benedictu..." mit dezentem "s" ist mir fast lieber, als das übliche schauerlische "Benedictusssss-s-s-ss".... (...t-t-t-t-t analog). Oder dieses unsägliche a-ménnnn (oder andere an und für sich unbetonte aber nichtsdestoweniger lautstark rausgespukte Endsilben, auch wenn sie auf eine schwere Zählzeit fallen). Auch berühmte Ensembles sind nicht frei davon... Bei den besagten a-ménnnnns (Mozart...) bekomme ich regelmäßig Mordgelüste... :cursing:


    Ja, da stimme ich dir voll zu, doch die Chorleiter machen meistens keine Stimmbildung nur ein "Einsingen". Vielleicht erwähnt er mal das eine oder andere, doch das reicht eben nicht aus. Außerdem ist das Studium eines Chorleiters im Gesang nicht mit dem eines reinen Sängers zu vergleichen, darum holen sie sich oft Sänger als Stimmbildner für den Chor.


    Die Aussprache muss nicht übertrieben sein, ein guter Chorleiter weiß auch die Endsilben so singen zu lassen, dass kein "Echo" mit tttt oder sss entsteht.

    Ich bin eine Verfechterin der guten Aussprache, die mir von Anfang an eingepaukt wurde, allerdings nur in deutscher Sprache, so war es zu meiner Zeit, da wurde alles deutsch gesungen.


    Was man heute oftmals zu hören bekommt, oder eben nicht, die deutliche Aussprache im Lied, in der Oper, da kann ich nur den Kopf schütteln. Da hört man wunderbare, technisch einwandfreie Stimme, doch der Text bleibt auf der Strecke.


    So ist es nicht nur bei Solisten, sondern auch in vielen den Chören zu hören. Ich habe Stimmbildung in einigen Chören gemacht und es war grauslich. Da hörte man kein Kyrie, sondern nur yrie, ein t am Ende eines Wortes wurde verschluckt, Benedictu… qui veni war das Endresultat.


    Oft singen Opernsängern aus anderen Ländern in deutschen Opern und trotz ihrer Bemühungen sich richtig zu artikulieren, ist es manchmal schwer sie zu verstehen.


    Deutsche Sprache, schwere Sprache, doch sie gehört zu jeder Arie, zu jedem Lied wie die Butter auf dem Brot.


    Meine Schüler waren es gewohnt immer wieder korrigiert zu werden, bis es selbstverständlich wurde.


    Was nützt ein guter Text, wenn er nicht verstanden wird.

    Da schließe ich mich doch gerne an mit zwei Konzertankündigungen:



    W.A. Mozart gibt sich die Ehre


    Ist der Titel eines Konzertes am 13.September., 19:30 Uhr
    Bürgerhaus Neuhemsbach


    Die Bel-Voce Gesangssolisten singen Arien und Duette aus Cosi fan tutte,
    Don Giovanni, La Clemenza di Tito, Zauberflöte, Le nozze di figaro



    7. Enkenbacher-Alsenborner Musiktage
    Tage des offenen Denkmals


    Am 14. September, 17 Uhr, singen die Bel-Voce Gesangssolisten
    ein geistliches Konzert in der Klosterkirche Enkenbach.


    Auf dem Programm stehen Arien und Duette von Brahms, Haydn, Händel, Fauré, Mendelssohn, Mozart, Verdi u.a.



    Die Sänger werden begleitet von Norbert Henß
    Die künstlerische Gesamtleitung hat Erika Sommer

    Ich weiß nicht wo du zuhause bist, aber schau mal in den Musikhochschulen, da sind Studenten, die sich gerne nebenbei etwas verdienen möchten, entweder selber einen Zettel am schwarzen Brett heften oder vielleicht ist dort auch ein Angebot.


    Ach ich sehe gerade, du kommst aus München, dann geh mal in die Musikhochschule dort..