Beiträge von Lionel

    Bliss: The Beatitudes, Introduction and Allegro & God Save the Queen, Sir Andrew Davis - Qobuz
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    (AD: 13./14. Mai 2017, Watford Colosseum)

    Sir Arthus Bliss: The Beatitudes, F 28 (1961)

    Emily Birsan, Sopran
    Ben Johnson, Tenor
    BBC Symphony Chorus
    BBC Symphony Orchestra
    Sir Andrew Davis

    Dieses Werk gehört neben Brittens "War Requiem" und Toppetts Oper "King Priam" zu den Werken, die zur Feier der Einweihung der neuen Kathedrale in Coventry im Jahr 1962 in Auftrag gegeben wurden.

    The Beatitudes handelt von den neun Seligpreisungen aus dem Matthäus-Evangelium.

    Bei Disney+, ist vermutlich identisch mit dem Disney Channel, scheint es Probleme mit der Wiedergabe auf Linux-Geräten zu geben, siehe hier:

    Disney+: Der Streaming-Dienst läuft derzeit nicht mehr unter Linux
    In diesem Fall dürfte es sich um ein Versehen handeln, und es gibt eine Abhilfe. Der NBA Game Pass verweigert hingegen seit kurzem generell die Zusammenarbeit
    www.derstandard.de

    Der verlinkte Artikel stammt zwar bereits vom November 2022 aber das scheint immer noch der aktuelle Stand bezüglich Disney+ und Linux zu sein. Darin wird ein Trick erklärt, mit dem der Empfang mit Linux doch möglich ist aber die Streamingqualität soll dann nur SD-Qualität bieten.

    James MacMillan: St. Luke Passion (2012 - 2013)


    (AD: 15. März 2014, Royal Concertgebouw, Amsterdam, live)

    bzw. hier:

    James MacMillan : St Luke Passion, National Youth Choir - Qobuz
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    National Youth Choir
    Netherlands Radio Choir
    Netherlands Radio Philharmonic Orchestra
    Peter Dicke, Orgel
    Markus Stenz

    Bei dieser Aufnahme handelt es sich um den Live-Mitschnitt der Uraufführung von MacMillans St. Luke Passion. Das Attribut, das MacMillans St. John Passion im Beitrag #4.784 gegeben wurde kann man auch diesem Werk geben, was ich aber nicht als Makel ansehe. Da ich keine neueste Avantgarde-Musik höre komme ich mit dieser zeitgenössischen Musik sehr gut klar. Die Interpretation läßt mMn keine Wünsche offen und die Klangqualität ist sehr gut.

    bzw. hier
    (AD: 11. November 2007, Royal Albert Hall, London, live)

    Jeanne-Michèle Charbonnet, Sopran
    Catherine Wyn-Rogers, Mezzo-Sopran
    Stuart Skelton, Tenor
    Gerald Finning, Bariton

    Trinity Boys Choir
    Crouch End Festival Chorus
    Philharmonia Chorus
    BBC Symphony Chorus

    BBC Symphony Orchestra
    Malcolm Hicks, Orgel
    Leon Botstein

    ...dem reinen Hornklang auch wieder näher kommen

    Angeregt durch obigen Beitrag im Austausch über ein Hornkonzert oute ich mich als Horn-Liebhaber, ob als Soloinstrument oder unverzichtbarer Bestandteil der Orchesterbesetzung.

    Als jemand, der bei Hornkonzerten live noch nicht über den Klassiker Es-Dur KV 495 hinausgekommen ist, mit Marc Gruber beim Hessischen Rundfunkt in Frankfurt, 2020 zu Pandemie-Zeiten ohne Publikum, möchte ich sagen, dass mich dieses Instrument fasziniert. Es ist der "durch und durch" gehende Klang, der mich begeistert. Dass es im Final-Satz in Mozarts letztem von insgesamt vier Hornkonzerten offensichtlich zur Jagd geht, scheint mir unüberhörbar zu sein.

    Der gebürtige Weseler Marc Gruber ist seit 2016 Solo-Hornist im hr-Sinfonieorchester. Den "Ohrwurm" im 3. Satz, dem Rondo, Allegro vivace, spielte er - wohl auf einem sogenannten Ripieno-Horn, wie man mir sagte - bezaubernd und im "Jagd"-Motiv mitreißend. Aber auch in den ersten beiden Sätzen begeisterte mich seine hohe Kunst mit diesem intensiven Instrument.

    "Ripieno-Horn"? Den Begriff habe ich noch nie gehört. Wenn das dieser Konzertmitschnitt von Mozarts KV 495 mit Marc Gruber sein soll:

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    dann spielt Marc Gruber auf einem modernen F/B-Doppelhorn wie es in Sinfonieorchestern und anderen Instrumentalensembles, die auf modernen Instrumenten spielen, üblicherweise verwendet wird.

    bzw. hier
    (AD: 31. März - 04. April, 06. - 07. Oktober & 01. - 05. Dezember 2003, Philharmonie, Köln)

    Anna Malikova, Klavier
    WDR Sinfonieorchester Kölm
    Thomas Sanderling

    Verteilt über gestern und heute hörte ich mir diese GA mit Saint-Saens Klavierkonzerten an, die für mich größtenteils Neuland sind, lediglich das 2. Klavierkonzerte hatte ich früher schon mal gehört aber hatte fast keine Erinnerung mehr daran. Das hat mir insgesamt sehr gut gefallen: tolle Melodien, virtuoser Klavierpart aber kein hohles Tastengedonner und ein durchaus ebenbürtiger Orchesterpart. Das war für mich eine bereichernde Hörerfahrung.

    bzw. hier
    (AD: Januar & März 1986, All Saints' Church, Tooting, London)

    Arnold Bax: Sinfonie Nr. 2

    London Philharmonic Orchestra
    Bryden Thomson

    Mit den Sinfonien von Bax tue ich mir nach wie vor schwer. Das klingt sehr üppig und mein Eindruck ist, dass Bax fast verschwenderisch mit dem groß besetzten Orchester umgeht. Allerdings erkenne ich durchaus, dass das schon reizvoll klingt aber während ich mir die 2. Sinfonie anhörte fiel mir der Ausspruch von Joseph II ein, der zu Mozart nach einer Aufführung der Oper "Die Entführung aus dem Serail" gesagt haben soll, dass das Werk zu viele Noten enthalte...

    Von der Interpretatio und der Klangqualität her gibt es mMn nichts zu beanstanden.Thomson schätze ich sehr, vor allem wenn ich an seine RVW-Aufnahmen denke.

    Wagners Musik hatte ich mir erst non-vokal erarbeitet, d. h. ich hörte mir zunächst Aufnahmen mit Ouvertüren und Vorspielen und Maazels "Ring ohne Worte" an. Nach einigen Jahren kaufte ich mir dann eine "Highlight-CD" mit Ausschnitten aus Soltis "Ring-GA" als erste Wagner-Aufnahme mit Gesang und die erste GA einer Wagner Oper war "Die Walküre" in der Haitink-Aufnahme (EMI/Warner) und ich fand das von Anfang an sehr spannend und kaufte mir dann innerhalb kurzer Zeit den kompletten "Ring" in den Haitink-Aufnahmen. Es folgte dann die "Ring-GA" mit Levine (DGG), weil ich mir dachte, dass ich eine Alternative haben sollte.

    Spannend am Ring finde ich, wie Wagner mit den Leitmotiven spielt, d. h. dass die Motive nie immer gleich klingen, sondern Wagner variiert sie und passt sie dem Handlungsverlauf an und oft taucht fast eher versteckt in Nebenstimmen das ein oder andere Motiv auf.

    Vor einigen Jahren erlebte ich dann den kompletten "Ring" im Kasseler Staatstheater und das war schon ein Erlebnis. Interessant war auch eine konzertante Aufführung vom 1. Akt aus der Walküre vor einigen Jahren in der Alten Oper in Ffm mit Marc Minkowski (gekoppelt mit Francks Sinfonie d-moll).

    Die Berliner Philharmoniker haben Sibelius Sinfonie Nr. 3 zum ersten Mal erst im Februar 2010 mit Sir Simon Rattle in der Berliner Philharmonie im Rahmen einer Sibelius-Sinfonien-GA gespielt, d. h. es kam davor nie zu einer Aufführung bzw. Aufnahme mit einem anderen Dirigenten.

    In der Konzertsaison 2014/15 wurden alle Sibelius-Sinfonien erneut gespielt und sind in der GA, die auf dem eigenen Label der Berliner Philharmoniker erschien, enthalten.

    bzw. hier
    (AD: Februar 2020, RBB Saal 1, Berlin)

    - Klavierquintett, op. 18

    Elisaveta Blumina, Klavier
    Noah Bendix-Balgley, Violine
    Shanshan Yao, Violine
    Máté Szücs, Viola
    Bruno Delepelaire, Violoncello

    Hm, das klingt schon eindrucksvoll und die Musik verlangt den Interpreten und den Zuhörern sicherlich einiges ab aber mich hat die Musik irgendwie nicht gepackt. Wobei das, soweit ich das überhaupt beurteilen kann, weder am Werk noch an der Interpretation liegt, sondern eher daran, dass ich für dieses Werk möglicherweise keine Antenne habe.