Beiträge von Waldi

    Holländer:


    1. George London (1956, Josef Keilberth; 1960, Thomas Schippers; 1960, Antal Dorati)

    2. Josef Metternich (1950, Ferenc Fricsay)

    3. Dietrich Fischer-Dieskau (1962, Franz Konwitschny)

    Der dämonischste aller Holländer war ohne Zweifel Hans Hotter, aber so faszinierend seine Interpretation ist, so genügt mir diese Einseitigkeit nicht ganz, daher ist er nicht berücksichtigt. DiFiDi hingegen war der menschlichste Holländer, mit gerade so viel verborgener Dämonie unter der Oberfläche, daß es überzeugt. George London konnte beide Aspekte am besten vereinen und schon sein phänomenales Organ allein überwältigt. Josef Metternich charakterisiert ähnlich, aber nicht so stark. Thomas Stewart und Alfred Muff kommen einer Nominierung sehr, sehr nahe.

    Wenn sich niemand anderer findet, übernehme ich Sonntag, 5.Mai.

    Erst wollte ich mit der deutschen Spieloper fortsetzen, aber das hat Zeit ebenso wie die Operetten, und auch meine bevorzugte Madamigella kann warten. Aber es sollte jetzt eine heitere Rolle sein, die so geläufig ist, daß alle mitmachen können. Also bin ich wieder bei Donizetti und wähle die Adina aus "L'Elisir d'amore".

    1. Anna Netrebko (2005, Alfred Eschwé, Wr.Staatsoper, und 2012, Maurizio Bennini, New Yorker Met) - eigentlich ist sie ja gar nicht der Donizetti-Typ meiner Vorstellung, aber: nicht sie paßt sich an Donizetti an, sondern sie paßt Donizetti an sich an - und das Ergebnis ist perfekt und das in unterschiedlicher Weise.

    2. Hilde Gueden (1955, Francesco Molinari Pradelli)

    3. Renata Scotto (1967, Gianandrea Gavazzeni)

    Und um wen tut es mir nun besonders leid: In erster Linie um Roberta Peters, dann um Bidù Sayao (äußerst kunstvoll, aber fast manieriert), sehr gut gefallen, aber nur via TV, hat mir zuletzt Maria Nazarova, die als Einspringerin und zartes Persönchen die Rolle bravourös hingekriegt hat. Mirella Freni produziert zwar wunderschöne Töne, aber es ist nicht ihre Rolle.

    Lakmé ist eine wunderschöne Oper, für die ich leider viel zu wenig Zeit widmen kann. Meine guten Vorsätze, das zu ändern, bleiben vorderhand weiter Wunschbestand.

    1. Joan Sutherland (Richard Bonynge, 1967) - La Stupenda in Bestform

    2. Mado Robin (Georges Sébastian, 1961)

    Ich kann im Moment meine Zeiteinteilung nicht länger so vorausplanen, daß ich eine sichere Meldung abgeben dürfte, hoffe aber, daß eine solche im Lauf der nächsten Woche möglich sein wird.

    Lieber "Waldi", da du im Moment nicht länger vorausplanen kannst: Wie wär's denn mit einer Rolleneinbringung morgen? ;)

    Sorry, morgen bin ich ziemlich besetzt (und hoffe, die gesundheitlichen Probleme meiner Frau perpetuieren das nicht). Falls sich morgen nichts anderes ergibt, schaffe ich vielleicht den 1.Mai, will aber noch nichts versprechen.

    Otello:

    1. Mario del Monaco

    2. Ramon Vinay (und jetzt bin ich, wie so oft, im Dilemma, denn die beiden Nächstgenannten sind absolut gleichwertig mit ihm)

    3. Jon Vickers (und Placido Domingo, wegen dem ich die Beschränkung auf drei wieder einmal bejammere, obwohl ich sie natürlich begreife)

    Maximal 6, nämlich 3 live erlebte und 3 nicht live erlebte. Wenn du Domingo oder einen der anderen von dir Genannten nicht live erlebt hast, bleibt es in der Tat bei nur 3 nicht live Erlebten.

    Natürlich, deswegen waren ja auch nur drei gefettet, während sich Pl.D. mit meinem Schmerzgeheul begnügen mußte.

    Ich kann im Moment meine Zeiteinteilung nicht länger so vorausplanen, daß ich eine sichere Meldung abgeben dürfte, hoffe aber, daß eine solche im Lauf der nächsten Woche möglich sein wird.

    Otello:

    1. Mario del Monaco

    2. Ramon Vinay (und jetzt bin ich, wie so oft, im Dilemma, denn die beiden Nächstgenannten sind absolut gleichwertig mit ihm)

    3. Jon Vickers (und Placido Domingo, wegen dem ich die Beschränkung auf drei wieder einmal bejammere, obwohl ich sie natürlich begreife)

    Auch beim Scarpia scharen sich um das Podest viele, die die Nennung genauso beanspruchen können. Die Auswahl ist fast willkürlich:

    1. Sherrill Milnes (Bruno Bartoletti, 1988) - perfekte Eleganz und Bösartigkeit

    2. Ruggero Raimondi (mehrfach) - eindimensionaler, aber großartig

    3. Tito Gobbi (Victor de Sabata, 1953) - überzeugend einseitig teuflisch

    Nicolae Herlea, Giouseppe Taddei, Leonard Warren, Renato Bruson und andere mögen mir verzeihen. Sie sind um nichts schlechter.

    Ich glaube nicht, daß das Stimmenliebhabers Vorgaben entspräche. Bei der Eliza würden mir auch noch andere einfallen, bei denen es sich freilich nur um Häppchen handelt. Kennst Du die Szene, in der Anneliese Rothenberger auf mannheimerisch und Peter Alexander auf wienerisch miteinander singen? Zum Kugeln!

    Schon gefunden! Ich würde Audrey Hepburn sogar an die erste Stelle setzen (so schlecht ist ihr Gesang nämlich gar nicht, wenn man ihn mit Marni Nixon vergleicht), wenn das möglich wäre. So aber lautet die Liste (ohne das als Qualitätsreihung zu verstehen, bitte):

    1. Julie Andrews

    2. Kiri Te Kanawa

    3. Cornelia Froboess

    Live: Lisa Habermann

    Es ist zumindest noch nicht so lange her, daß "Martha" an der Frankfurter Oper gegeben wurde (Nov-Dez. 2023). Im Februar 2024 wurde "Martha" in Wien in der "Oper in der Krypta" aufgeführt und das Werk ist im Salzburger Landestheater für März-Juni 2025 angesetzt.

    Über andere Länder wie Italien oder den angloamerikanischen Bereich etc. bin ich natürlich nicht informiert.