Beiträge von Wulf

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    Gottseidank.


    Kann teletons Enttäuschung ein wenig nachempfinden, Vasily Petrenko wäre ein Garant für volles Haus und ein Chefdirigent mit wahrscheinlich ungleich größerer Außenwirkung gewesen.
    Wahrscheinlich ist V. Petrenko doch noch etwas zu jung für den Job, zumal er seit 2013 Chefdirigent der Osloer Philharmoniker ist - auf zwei hochkarätigen Hochzeiten zu tanzen, tut wohl keinem der beiden richtig gut.


    So ist es nun ein "Dirigent für Kenner" geworden - ein Konzert mit Suks "Sommermärchen" in der Komischen Oper Berlin unter der Leitung von K. Petrenko gehörte zu den schönsten Konzerterlebnissen, die ich bisher hatte.
    Ein fabehalfter Dirigent, dem ich bestes Gelingen wünsche!


    Wulf


    Genau die gleiche Scheibe wird bei uns evtl. nachher cumschmausal laufen. ;+)

    Lieber Peter, das gleiche wünsche ich Dir auch. Ein paar geruhsamme und besinnliche Tage.


    Justamente erklingt Bethlehem down.


    "https://en.wikipedia.org/wiki/Bethlehem_Down"


    :wink:

    Hallo Peter,


    sowohl der Händel als auch der Britten sind wundervolle Aufnahmen, wie ich finde. Die Ceremony of Carols stehen bei mir auch noch auf dem Spielplan, insb. die mir ans Herz gewachsene Missa brevis.


    Momentan etwas unbekannteres aus englischen Gefilden, zumindest Bethlehem down hat es zu einiger Bekanntheit gebracht:



    Frohe Weihnachten 2014! :wink:


    Wulf

    Das ist ja mal schräg.


    Habe heute nachmittag - ohne es hier zu posten - die 1. Symphonie von Tippett gehört. Da ist doch Okkultes im Spiel. 8|



    Sir Michael Tippett: Symphonie Nr. 1 (1945)


    :wink:

    Ja, ich erinnere mich. Mitunter wirkte es so, als ob Du dich zum Advokaten eines "gesunden Volksempfindens" berufen fühltest, im Gegenzug von "Kritikern" hochgehaltene, eher massenunkompatible Alben a priori kraft deiner Wassersuppe abwatschend. :whistling: ;+)


    Danke für die Links, werde ich mir mal anhören. Ach, von meiner Liste sind ja gerade aufgrund von "De Stijl" und wegen des Debüts die weißen Streifen am ehesten wieder zu streichen - und auch "Icky Thump" enthält einige gute Momente, deshalb fand ich es ja schade, dass ein so vielversprechender Beginn so massenkompatitte wurde - vielleicht war es nie ihr Anliegen, so lange sie noch existierten, aber Kleiderwechsel hätte dem Kaiser hin und wieder gut getan, so einiges klang mir irgendwann zu sehr nach Aufguss.


    Und Du leihe vielleicht nochmal dem Plastik Strand-Abum und dem neuen unter eigenem Namen geknüpften Everdays Robot-Album dein gräfliches Ohr. Gerade Plastic Beach enthält dorch recht kreatives Songwriting.


    :wink:

    Ach Wulf, und ich dachte, Du hättest Ahnung... :whistling:


    Jack White ist hochgenial. Und ein Vollblut. Nicht so eine Schindmähre wie so manche Pop-Jüngelchens...


    Ach Wulf, und ich dachte, Du hättest Ahnung... :whistling:


    Jack White ist hochgenial. Und ein Vollblut. Nicht so eine Schindmähre wie so manche Pop-Jüngelchens...

    Ach Wim, habe ICH auch. ;+) Hochgenial? Ich denke, das ist mit einem gewissen Augenzwinkern zu sehen. Wir wollen doch nicht so inflationär mit dem Begriff des Genies umgehen. :D Ich mochte die frühen Sachen noch sehr gerne - diese dämliche Fußballhymne dann aber.....uargs :S
    Nene. Dann ziehe ich den wirklich begabten Damon Albarn vor, der früher bei Blur agierte, die ja gewissermaßen die Gegenspieler von Oasis..............ah, jetzt wird mir deine Abneigung klar...... :rolleyes:


    Ansonsten gehen wir doch konform. Was sich heutzutage Rock schimpft und durch die Charts dümpelt, ist kaum zu etragen.


    :wink:

    Dann auch mal meine Liste - freilich wieder nur Zeugs, über das sich streiten ließe:


    Coldplay - the speed of effeminacy. Wer jetzt noch (neues) von Coldplay hört, hat den Knall noch nicht gehört. Musik für Menschen, die sich ihre Wände mit utopisch gemalten Landschaften zumüllen, Musik für gefühlig-naive Realitätsbekämpfer. Leider ein Beweis, dass auch Georg Christian Lichtenberg irrte, wenn er sagte, dass mehr Kenntnis von Humor und Musik das Bedürfnis nach immer feineren Verhältnissen wecke. Leider nein.


    The White Stripes - tut mir echt leid, aber egal wie gekonnt das Duo auftritt, es bleibt in meinen Ohren Rockmukke für den geneigten Hipster bzw. Zujunggebliebenen. Mit der unendlich stumpfen Fußballhymne nach gekonntem Beginn endgültig ins Aus geschossen.


    Linkin Park - Entschuldigung, wer das je für eine interessante Musik hielt, oder für so ne Art Nu Metal, sollte seinen Horizont mal via pitchfork, tinymixtapes, Quietus oder anderen lustigen Review-Seiten erweitern. Dringend.


    Lana del Ray - Man nehme ein sexy Häschen mit erotisch-tiefer Stimme, bastle ein paar einfache Songs im retro-Gewand, fertich. Es gibt aber ne gute Edelkitsch-Alternative: Bat for Lashes.


    Lady Gaga - der Name sagt alles.

    Fliegengewicht: Arvo Pärt

    Hört ihr auch schon die Hochzeitsglocken?


    Lieber Chrisitan,
    ist es nicht an der Zeit, den mühsamen Kampf gegen eine latente Liebe zu beenden? Sie bricht sich früher oder später eh Bahn und dann wirst auch Du in Anlehnung an einen Pausenclown, der hier versehentlich Bürgermeister wurde, voller Stolz verkünden: Ich liebe den Arvo und das ist auch gut so! ;+)


    :wink:

    Oder, aktueller: ist Atonalität schon im Schlager angekommen? Wäre Zeit ... :D ... da täten sich völlig neue Forschungsgebiete auf: "Die Zwölftonreihe in der künstlerischen Entwicklung der Wildecker Herzbuben" oder so ...


    Gruß
    MB


    :wink:

    :mlol: Das vielleicht nicht gerade, aber wenn ich da an das Hunky Dory-Album von David Bowie denke....gut, gehört jetzt auch nicht unbedingt zu den volksumspannenden Bestsellern, stimmt wohl. Aber tatsächlich schwappen viele Errungenschaften aus der Klassischen Musik in die Pop/Rock-Musik.

    Lieber Giovanni,


    ich kann sehr gut nachempfinden, was Du meinst - auch ich mag den energiegeladenen Zugang sehr. Ich hatte nur den Eindruck, dass mir bei einigen Beispielen das auf Kosten anderer Parameter gespielt ist.


    Uliwer hat z.B. einen Komponisten angeführt - Gossec - bei dem ich die Concerto Köln-Aufnahme weit über die von Bamert stelle; hier stimmt IMO einfach alles - Auswahl, Intepretation, Klangbild der Aufnahme.


    Sagen wir mal vielleicht so: wer gerne selbst erhören möchte, wie groß der Abstand zu Haydn und Mozart war, der ist vielleicht mit den unaufgeregteren Bamert-Aufnahmen besser bedient, weil man so sich auf Stimmführung, Kontrapunkt, Durchführung etc. pp. konzentrieren kann.


    :wink:
    Wulf

    Zitat


    Aha. Mozart wurde also nicht erzogen. Kein Wunder, dass er dann gleich mit der Klassik anfangen konnte. Und überhaupt total verkopft war.


    Habe ich das irgendwo geschrieben? Ich habe nur auf nachweislich falsche Fakten hingewiesen. Nicht mehr nicht weniger. Natürlich habe ich das getan, weil Du eine These angeführt hast, wie und welche Themen in Mozarts jungen Jahren eine Rolle spielten.
    Bin weit entfernt davon, mich auch nur annähernd mit Mozarts Biographie auszukennen, aber meinst Du nicht, dass auch Tagebücher oder Briefe nur einen Teil wiedergeben könnten, was damals wirklich Gegenstand im Hause Mozart war? So ist das nun mal in der Prä-Facebook-Zeit.


    Davon abgesehen macht es dann wiederum eine steil in den Raum gestellte These nicht gerade glaubhafter, wenn man zu ihrer Unterstützung nachweislich falsche Fakten anführt.


    :wink:

    Ist es auch. Die Großeltern mütterlicherseits starben 1 bzw. ganze 32 Jahre vor seiner Geburt, und auch väterlicherseits hatte er nur die Chance, die Großmutter kennenzulernen, die 1766 verstarb. Ob er das tat, das entzieht sich meiner Kenntnis.


    Einfache Recherche.