Beiträge von oper337

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    Lieber Wolfram!


    Ja YouTube ist ein Glück, da kann man Gert Westphal hören und ich brauche nicht dran denken das mein Professor, für den Abschluss, Corona hat aber zum Glück in Heim Quarantäne ist,aber es gibt alle 5 Teile auch bei Amazone,


    deshalb kann auch "Griseldis" dran, ich sah es vorige Woche mir an. Warum das nie vertont wurde ist ein Rätsel. :clap: ;)


    Aber Sabinje Sinjen war eine sehr gute Schauspielerin, gell.


    Liebe Grüße vom Streiferl aus Wien. :wink: :wink:

    Hedwig Courths- Mahler - Griseldis.


    Ort der Handlung ist der ländlich gelegene deutsche Grafensitz Treuenfels, in den 1910er Jahren. Graf Harro von Treuenfels hatte einmal, als er noch ganz klein war, von einer Indienreise wegen des schönen Glaserl aus Plastik, ein Fläschchen Gift hoam gebracht, das er gleich in einem Geheimfach seines Schreibtisches sicher versteckte, bis seine Frau Alice eines Tages tot in ihrem Bett gefunden worden ist. Da aber das Gift, an dem sie verstarb, natürlich und ganz klar aus seinem Besitz gewesen ist und er angesichts der schrillen Stimme und Lebeslust dazu gehörenden Lebenslustigkeit und ganz genehmigter Untreue von Alice auch ein Tatmotiv g’habt hat, war Harro in Ketten und Wachhund Isidor vom Untreuenfels, in Untersuchungshaft und vor Gericht und allem möglichen gekommen, aus Mangel an Beweisen aber freigesprochen worden aber ist, den Isidor hat so laut gebellt das sich die Richter die Ohren zu hielten und eam lieber frei ließen.
    Jetzt kommt das Drama aber erst. Die Standesgefährten, wozu auch sein Freund, darunter Baron Fritz Dahlheim, schneiden ihn daraufhin, wie eine Leberässemmel. Nur zwei bis drei Leute stehen zu ihm, aufrecht wie eine Lerche, hoppla meinte eine Eiche halten zu eam, was eam aber schnurzegal ist – seine Tochter Gilda und die ebenfalls im Hause lebende Kusine Beate, die noch sehr hübsch ist, falls man Antiquitäten gern hat. Beate, also mag den Grafenzum Fressen gern, und ist bereit für ihn ins Wasser zu gehen und will eam jetzt heiraten, was er nett will, da kann er obsessiv werden, nur weiß ich gar nicht was das ist. Aber die Liebe zu ihrem Vetter ist einmal entbrannt und kein Feuerlöscher ist zur Hand und so schöpft sie nun Hoffnung, ihn endlich für sich gewinnen zu können.
    Da aber nun Gildas französische Erzieherin, eine gewisse Madame Dupont nach dem enormen Skandal das Weite im nahe Wald gesucht hat, wird ein Ersatz gesucht. Die 5. Wahl fällt, weil die Freiin von Gumpendorf gar nicht wollte, nun auf Freiin Griseldis von Ronach. Diesejenige welche hatte bis vor kurzem mit ihrem Vater ganz sittsam und mit dem Fernsehprogramm äußerst zufrieden gelebt, einem vorzeitig aus der Marine entlassenen und seitdem verbitterten Major und Rettungsschwimmer, der gar nicht schwimmen konnte und, und ihm mit ihrer Lebensfrische und Tapferkeit [heißt das nicht Dampferkeit?] die letzten Lebensjahre versüßen tuat.
    Da er sie völlig arm und ganz unaufgeklärt und mittellos zurückließ, wirkt sie nun als Gesellschafterin im adligen Damenstift St. Marien als Striptease Tänzerin. Dort verbreitet sie nicht nur bei den Stiftsdamen Frohsinn [die alle sich ausziehen, und der Vorhang muss fallen], sondern wird auch von der Oberin, Anna Gräfin Salitz-Halm, bei Familienkummer und Streitigkeiten stets ins Vertrauen gezogen. Dieser Kummer bereitende Familie schließt unter anderem auch den entfernt verwandten Harro ein [keine Ruhe geben’sdem armen Kerl]. Griseldis ist durch die Oberin mit dessen Geschichte von vornherein bestens vertraut und sie derzählt ihr alles, auch Nebensächlichkeiten. Und nicht nur das, jetzt kommt das Drama, Griseldis ist bereits beim ersten Blick auf seine Fotografie leidenschaftlich in ihn verliebt.
    Als dann auch noch Griseldis auf Schloss Treuenfels einzieht, schaut die Kusine Beate zuerst recht blöd drein und dann in ihr zu Recht eine erschreckende Rivalin um Harros Liebe und empfängt sie mit ganz großer Gefühlskälte [wie ein minus 80 Grad warmer Tiefkühlschrank]. Ganz anders Harro, der schon in Indien Hitze ganz gern hatte und der sich sofort zu ihr hingezogen fühlt, was sich noch verstärkt, als Griseldis beim nächsten Kirchgangganz laut singend bekennt, dass sie fest an seine Unschuld denkt und glaubt.


    Griseldis hat von da an nur ein Ziel, Harro wieder glücklich zu machen, indem sie seine Unschuld beweist und ihn einfangen kann, denn Gilda ist in Liebe zu en Papageien ihrer Großtante so in Anspruch genommen das sie kaum mehr was lernt. Ein Traum [den der Graf ihr auch bei Tag bezahlt] bringt sie auf eine erste Spur, wie beim Inspektor Derrick. Die Ursachen von Alices Tod haben irgendetwas mit ihrem Schlafzimmer zu tun an was das Madl nur denkt. Dr. Freud ist schon unterwegs. In ihrem ganz eigentümlichen eigenen Zimmer, das direkt über Alices liegt, entdeckt Griseldis hinter einem Goldrahmen einen verborgenen Schacht. Dabei war das nur der Lift ins Nebenhaus.
    Griseldis betätigt sich zu Harros Gunsten aber nicht nur kriminalistisch, sondern auch als Diplomatin [in Diensten von einer Mata Hari]. Während eines Spazierganges begegnet sie, nach drei Stunden, aber ganz überraschend Tilly, einer ganz alten Freundin, die von ihrer Verlobung mit Fritz Dahlheim erzählt. Auf Griseldis‘ inständige Bitte hin verspricht Tilly, sich bei ihrem Verlobten für Harro einzusetzen [und ihm die Sünden erlassen kann]. Griseldis führt ihre Schnüffeleien fort und lässt sich von Harro den an die Schlafzimmer angrenzenden, aber fast unbenutzten und ganz schwer zugänglichen Schlossturm endlich zeigen, aber nur von außen. Aber Griseldis ist ja keine Blöde nicht und entdeckt im Inneren auch einen Goldrahmen, wie in ihrem Zimmerlein und der geht ebenso in einen Schacht [eine reine Schachtelei]. Sie studiert die Chronik des Schlosses statt Gilda etwas zu lehren und schleicht sich in Alices Schlafzimmer herum, ja und wie es HCMhaben will, ist auch dort ein Schacht den ein Ahnerl des Schlossherrn einbauen hat lassen.
    Eine Frage dauert es Euch zu lange, dann höre ich auf, aber Nein es geht weiter.
    Griseldis’ Getratsche hat Erfolg: Dahlheim nimmt seinen freundschaftlichen Kontakt zu Harro wieder auf. Dieser erklärt Griseldis seine Liebe und bittet sie um ihre Hand und um ihren Fuß. Doch Griseldis fürchtet, dass er die Verbindung mit einer verarmten Frau [einer Nachbarin aus Gramat Neusiedl] nach seiner Rehabilili bereuen könnte, und sagt zwar Ja meint aber No. Und bittet ihn aber um einen Aufschub. Erst will sie ihn rehabili. Um Beates Gefühle zu verschonen, will Harro sie noch vor seiner Heirat mit Griseldis aus dem Haus schaffen. Beate reagiert aber auf so einen Vorschlag mit Verzweiflung und macht ihm eine Szene, in deren Verlauf sie ihm auch ihre Liebe gesteht [was man ja verstehen kann, denn wie sie aussieht, ganz vergrämt und voller Asche, nimmt sie koaner, selbst der Kuckuck leibt aus Protest im Kastel drin].
    Griseldis hat ihren Lehrberuf aufgegeben und widmet sich ihren heimlichen Untersuchungen fort und fort und entdeckt nicht nur den gesamten Geheimgang zwischen Turm und Schlafzimmern, sondern auch einen Ring, den Beate darin verloren hat. Die eifersüchtige Kusine war es, die Alices Nachttrunk vergiftet hat, so ein Luader. Beate hat aber Griseldis‘ Herumstöbern seit langer Zeit schon bemerkt und schließt die Widersacherin, die sie zu überführen droht, nun im Geheimgang ein [was nicht adelig ist]. Anschließend vergiftet sie sich mit dem im Fläschchen noch verbliebenen restlichen Gift und fragt nicht lange wie sie beim Schluss Vorhang wieder erscheinen soll.
    Als Harro bemerkt, das Griseldis nicht mehr da ist wird er ganz desperat, vermutet er sie zunächst bei Dahlheims, erfährt dann aber, über Internet das es noch gar nicht gab, dass sie dort gar nicht gewesen war. Eine fieberhafte Suche beginnt [alle haben schon 45 Graf Fieber] und endet glücklich und die singen als Abschied ein bis zwei Liadeln. Harro findet Griseldis und kann sie befreien, mit Hammer und Meisel. Beate liegt tot in ihrem Zimmer [sie kann man nicht mehr befreien]. Tilly und Fritz heiraten, und nun steht auch Harros und Griseldis’ gemeinsamem Glück nichts mehr im Wege –
    und jetzt ist die Geschichte aus. Blumen werden auf die Bühne geworfen. Alle können aufgeweckt werden und die nicht Eingeschlafenen verlangen an der Kassa ihr Geld zurück.


    :thumbdown:

    Meine Lieben! :clap: :clap:


    Wenn Teodor Currentzis Probenfanatiker ist dann ist es gut, aber die gab es auch vor ihm, zu meiner Zeit, doch was in Salzburg 2021 herausgekommen ist, war nicht das, was ich mir vorstellte.


    Man kann sich Musik auch in seiner Art denken, das bleibt ihm überlassen doch vor halbleeren Häusern zu spielen - geht jetzt zwar nicht anderes wegen Corona - ist nicht mein Fall. Und er hat Mozart z.B. kaum Unterricht gegeben.


    Liebe Grüße von Eurem Streiferl aus Wien. :wink:

    Meine Lieben!


    Am 27.8. 2021 habe ich die Besprechung zur 4. Sponsion, aber dann geht es weiter, fest versprochen und nicht böse sein das ich mich so lange nicht gemeldet habe. War ein sakrische Arbeit. :schwitz1: :schwitz1:


    Liebe Grüße von Eurem Streiferl, der vor einem Monat auch schon 76 war. :alter1: :wink: :wink: :wink:

    Lieber Michael und lieber Waldi.


    Also Mühlemann hieß die Adele, ich habe ihren Namen überlesen, nein sie gefiel mir auch nicht besonders, sie sang recht brav und solid aber auch nicht mehr. Ihr Temperament hat sie daheim gelassen. Über die Nylund habe ich mich schon negativ ausgelassen. Die Herren - alle - können wo anders gut sein, in der Fledermaus waren sie langweilig und fade. Okka von der Damerau als Orlowsky gefiel mir auch nicht, das war eine Corona bedingte C:::S Krankenkassa-Fassung der Fledermaus und bei Simonischek hast Du Waldi bestimmt Recht, es gibt Bessere als Frosch. Der Champagner war von der Billig-Sorte.


    Liebe Grüße von Eurem Streiferl. :wink:

    Hat wer das gesehen, was wurde aus der wirklich guten Otto Schenk Inszenierung gemacht?


    Gut es war auf ORF III, das wird nicht überall empfangen, und das war ein Glück.


    Das Orchester war gut, keinesfalls überragend, aber es kam ärger. Camilla Nylund ist von Kopf bis Fuß keine Rosalinde, wenn sie auch sagte das die Rosalinde ihre erste Partie gewesen war, sie hätte es beim 1. Mal lassen sollen.


    Die Adele war passabel, die Ida war besser und der Orlowsky hatte ja Wagner Ausmaße, was nichts gegen Wagner sagt, sie war mies. Das Zoryana Kushpler ihn mit den Leuten nicht gemacht hat war zu verstehen.


    Nun der Eisenstein, Alfred, Falke und Frank das war ein Outrieren wie in der Purkersdorfer Waldbühne und dort wäre es besser gewesen.


    Ich wartete nur auf Peter Simonischek der hat gezeigt wie man es machen soll, das hat die Anderen kaum gestört, die Bühne war ja halbvoll die Staatsoper war, Corona bedingt, leer C:::S . Dass das so schlecht war hat nicht mit Otto Schenk zu tun, denn der "Rosenkavalier" ein paar Tage vorher war exzellent und ist auch eine Schenk Inszenierung, Martina Serafin habe ich mir als Rosalinde gewunschen aber sie machte da nicht mit.


    Selbst Anna Netrebko und Jussiferl wären ideal gewesen, sie kann zwar nicht Deutsch, aber bei der Fledermaus, wäre es das kleinste Übel gewesen.
    Liebe Grüße von Eurem Streiferl und Prost, meine Prosit 2021 und bleibt alle gesund. Danke vielmals. :cincinsekt:

    Meine Lieben!


    Diese Neujahrskonzert hatte seinen besonderen Reiz, die Stühle werden sich gefreut haben einmal mit hören zu können.


    Doch zu Sadkos Anführung zu Komzaks "Badner Madeln" bin ich einmal nicht seiner Meinung es ist keinesfalls fade gewesen, gerade Karl Komzak ist einer der Militär-Komponisten die viel zu wenig gewürdigt werden.


    Ich habe das ganze Konzert gesehen, das grad beim "Frühlingsstimmen-Walzer" am Anfang ein Patzer war hat mich mehr gestört aber den putzen sie schon bei der CD oder DVD wieder raus und was die Fotos, aus aller Welt betrifft, ich kam mir vor wie in St. Stephan beim Pontifikalamt zu Ostern 2020. Fotos und zugespielter Applaus ersetzt kein Publikum.


    Aber Euch alles Gute für 2021 :cincinsekt: , bleibt gesund und freut Euch das 2020 vorbei ist, das wünscht Euch Euer Streiferl aus Wien. :wink:

    Ich war, bedingt durch die UNI, fast nicht in der Staats- oder Volksoper, also nehme ich meine Liebsten so heraus.


    1. Rich. Strauss - Arabella
    2. E. Humperdinck - Hänsel und Gretel
    3. W. A. Mozart - Die Zauberflöte
    4. G. Puccini - Tosca
    5. G. Puccini - Turandot
    6. J. Strauss - Die Fledermaus
    7. R. Strauss - Daphne
    8. E.W.Korngold - Die Tote Stadt
    9. Adolphe Adam - Der Postillion von Lonjumeau
    10. R. Strauss - Die Frau ohne Schatten
    11. R. Wagner - Die Meistersinger von Nürnberg
    12. R. Wagner - Derr Fliegende Holländer
    13. W.A. Mozart - Don Giovanni
    14. G. Donizetti - Lucia di Lammermoor
    15. Charles Gounod - Faust


    :wink:

    Ralph Benatzky – Der König mit dem Regenschirm.


    Es war einstens im Land der Franzosen und als Louis-Philippe, auchgenannt der König mit dem Regenschirm am Ruder war, hat mansich einen berühmt-berüchtigten Frauenhelden namens Percy [echter altenglischer Landadel – wie ein Foxterrier] geholt das er Ministerpräsident wird.
    Und jetzt hat er kaum Zeit für seine Frau [das kommt schon öfter vor] und die beschließt einen Schweigmarsch bis zum Palais des Tuileries mit der ganzen Verwandtschaft und den dazugehörigen Stadtstreichern zu gehen.


    Doch sie hat auch manchmal Charme und Esprit und noch so allerhand um die politische Karriere ihres Ehemanns zu verenden [so was die hat keinen Ehrgeiz nicht]. Da war die Glawari eine ganz andere.


    Und es kommt wie es nicht sein darf, er kommt nicht weiter, was kein Wunder ist denn die Grisetten lauern überall und so holt sie ihn gleich ein und hat eam wieder.


    So kann eine Frau einem den Gusto auf einen einträglichen Lebendstandard verderben und er muss dann daheim bei seiner Holden bleiben um die Socken zu stopfen, die er sich beim Ersteigen der politschen Leiter zerrissen hat.


    Ende dieses Sittendramas aus dem alten Frankreich.

    Gaetano Donizetti – Il Borgomastro di Saardam.



    Ja so geht es, als verkleideter Gastarbeiter, auch Pietro Mikailoff genannt, arbeitet der Zar als Zimmermann in Saardam [das ist dem Putin noch nie eingefallen] und er hat sich mit Pietro Flimann befreundet und der hat nichts anderes zu tun als sich in eine Marietta, die ganz so nebenbei die Tochter des Bürgermeisters ist zu verlieben. Aber er hat halt einen nicht ebenbürtigen Gesellschaftsstand, ist aber auch ein Russe. Der andre Pietro hat versprochen eam zu helfen.


    Jetzt kommt’s dem Bürgermeister wird gesanglich geflüstert, das der russische Zar da arbeitet aber natürlich inkognito natürlich und das auch als Tischler, und jetzt will er eam treffen, aber da hat er ein Pech, da beide Pietros verschiedene Antworten singen [na vielleicht hat der eine Lortzing gesungen und der andere Donizetti]. Jetzt glaubt er hat zwei Zaren da und ist, zeitweise, sprachlos.


    Da kommt schon wieder etwas, nämlich ein Beamter aus Russland ruft per Internet an und der teilt Pietro Mikailoff mit er soll endlich hoam kommen, es ist ja ein Skandal wie er sich benehmen tuat, als Zar muass er net unbedingt arbeiten und er soll endlich zarieren [das Wort habe ich erfunden, klingt doch dobre wie man so sagt sozusagen].Was bleibt eam über und er befördert Pietro Flimann zum Obersten Bretterheber und inden erblichen Adel dazua und so kann er Marietta endlich heiraten und alle Hindernisse sind futsch, nur der Bürgermeister bleibt am Leben.



    :wink:

    Meine Lieben!


    Alle Institute der UNI Wien haben ab Montag geschlossen, ist zwar weniger kulturell aber ich denke so dauert mein 4. Abschluss etwas länger. C:::S C:::S


    Ich wünsche hier ALLEN viel Gesundheit und passt auf Euch auf. :tee1: :tee1:


    Liebe Grüße von Eurem gesunden Streiferl aus Wien. :wink: :wink:


    Ermanno Wolf – Ferrari – Il segreto di Susanna – oder auch - Susannes Geheimnis.



    Der erst 30-jährige Graf Gil {der aber etwas älter aussieht] ist erst seit sehr, sehr, sehr kurzer Zeit im römischen Kult mit der um etwa zehn Jahre [oder gleich fünfzehn Jahren] jüngeren aber sehr hübschen Susanne zerheiratet [und es kam noch immer net zu gar keinen Streit – und das soll a Ehe sein, gar nix ist los]. Er kommt heim und geht gleich in sein Zimmer, und schnüffelt herum und als er die Zeitschriften entdeckt, die "Micky Maus", "Tom und Jerry" und andere Kulturzeitungen halt. Und es derpackt eam die maßlose Eifersucht. Er denkt [seit wann denkt denn der?], denn es stinkt derart nach Zigarillos und er denkt seine Frau habe ein Gspusi Als er in ihrem Privatgemach Zigarettengeruch feststellt, packt ihn die Eifersucht. Er glaubt, seine Frau habe einen Liebhaber und außerdem macht seine Frau am Abend gar kein Mittagessen mehr und zeigt sich sehr verlegen [weil sie "Asterix und die Raucher" verlegt hat] und er kommt durch die Türe rein, und jetzt denkt er sich wenn ich am Abend mich zur Ruh begebe, schaut sie überall nach ob er es ist und das bestärkt ihn in der Vermutung, dass sie ihn betrügen tuat.


    Jetzt ist aber Gil schon krawutisch und er plant etwas, weiß aber nicht was, ach ja ein Falle, [und hat sich auch eine Mausefalle gekauft] das ihm das jetzt grad einfällt, Susanne der Untreue zu überführen zu wollen. Nun verabschiedet er sich von ihr [mit Gehüstel und Gekutzer] und verlässt das Haus und Heim, kehrt aber kurz darauf zurück [der weiß auch nicht was er will]. Er hat sich wieder einmal nicht getäuscht; überall im Haus und sogar in der Hundehütte stinkt und riecht er Zigarettenrauch und –gestank, wie bei Marlboros Erben. Jetzt ist er aber doch a wengerl wütend und er durchstöbert er alle Gegenstände [samt den Schirmständer, die Badezimmerwaage und das Klosett], vor und hinter denen sich der ungetreue und mögliche vermeintliche Hausfreund verstecken könnte, findet aber nichts und selbst der taube Hofhund Karo von der Rumabteilung, hat nichts Belastendes im Maul. Schließlich und unendlich kann ihn seine Frau überzeugen, dass sein ärgster "Rivale" nur in Zigaretten und Zigarren und einer Pfeife besteht. Sie die seine Frau ist, der war halt langweilig und da habe sie eben einfach drei Zigaretten auf einmal geraucht und sie habe schon versucht fünf auf einmal zu rauchen, also ist sie derart Lasterhaft das er sie in ein Nichtrauerlokal geben sollte aber sie gibt sich ihm hin [na net was ihr glaubt er befindet sich in einem seriösen Lokal].


    Gil entschuldigt sich bei Susanne mit dem alten Schlager "Contessa perdono" wegen seinem ungezügelten Benehmen und seiner grundlosen Eifersucht. Und die Moral von der Geschicht: Seiner Frau zuliebe fängt er nun selbst das Rauchen und läuft sofort wieder raus um beim Automaten noch eine Stange Zigi zu besorgen, und auch der stumme Diener entschließt sich, fortan auch zu rauchen [denn bezahlt kriagt er eh nix].


    Meine Lieben! :verbeugung2: :verbeugung2:


    Ich habe vor -zig Jahren selbst noch mit Fritz Wunderlich gesungen, es waren seine Auftritte in Wien als Tamino und ich muss Euch Recht geben seine Stimme war wunderbar geführt , hatte Legato und eine Strahlkraft, die nach ihm der leider letzthin verstorbene Peter Schreier nicht erreichte, Sein Leukippos in der "Daphne" ist für mich Legende, hier passte einfach Alles, er sah gut aus und sein Auftreten war großartig. Das Duett mit Hilde Gueden ist für mich immer wieder ein Traum.


    Nebenbei war er als Kollege ein wunderbarer bescheidener Mensch, der seine Kollegen schätzte und stets freundlich war, wenn er und Gundula Janowitz und Lobl Frick sangen wusste man heute geht nichts schief und es ging auch nie etwas schief.


    Liebe Grüße sendet Euch Euer Streiferl. :wink: :wink:


    Das ist nicht so tragisch finde ich,


    Unguter war es als im 3. Akt der Tosca - in Wien - das Erschießungskommando nicht kam weil im Fernsehen in der Kantine ein Fußballspiel lief und weder Cavaradossi noch Floria Tosca wussten


    wer erschießt nun Cavaradossi und hat es einen Sinn von der Engelburg zu springen, Es gab schon "lustige Toscas" in Wien. :clap: :clap:


    Aber zum Schluss erschoss der Schließer, der eine Waffe hatte, Cavaradossi und Tosca sprang hinunter, nur Renata Tebaldi nicht, sie hatte etwas gegen dieses Ende.


    :wink:

    Ob für Opernfreaks der Nachsatz auch unterschreibenswürdig ist, wage ich allderdings zu bezweifeln. Als jemand, der etwa 250 verschiedene Opern gesehen (!) hat, maße ich mir nicht an zu beurteilen, ob Nabucco oder Carmen schwache Werke (Zitat: "Es gibt viel bessere") sind.

    Na ja, doch lieber Michael. Da gibt es die Aida, wo der Triumpf Marsch immer wieder im Radio, Seinerzeit, so oft gebracht wurde das sogar Leute sich die Oper nur wegen dem anschauten, anhören weniger.
    Na und der Gefangenchor im Nabucco war doch auch ein Ohrwurm, gell. :D Und was Du hast nur etwa 250 Opern gehört und gesehen - das ist eindeutig zu wenig, Du musst Dich 2020 bessern, sagt Dir Dein Opernfreund Peter.


    Selbst Leute die ansonsten nur "Das alte Försterhaus" liebten gingen in die Oper, heute schauen sie sich das am Samstag Abend an und bewundern die Stimme von DJ Ötzi und den "Edelsopran" von Helene Fischer]
    Aber es gibt Opern, wie "Die Weiden" wo man recht gut dabei schlafen kann und von den Weiden die Palmkatzerl holen kann. :clap:
    Nicht Nabucco oder Carmen, sondern sie gemeinsam, gemischt an einem Abend aufführen wäre doch der Hit. :versteck2: Carmen im Nabucco Flair, ganz was Neues.


    [Alles nur ein Scherz, Du kennst mich ja lieber Michael].


    Liebe Grüße von Peter. :wink:

    Lieber Wolfram.


    Ja Thelma Ritter als versoffene Haushälterin gibt dem Film das gewisse Extra. Es ist glaube ich "Bettgeflüster" wo Thelma so gerne mithört. :clap: :clap:


    Liebe Grüße vom Streiferl aus Wien. :wink: