Beiträge von oper337

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    Einer meiner Lieblingsfilme ist aber dieser hier:


    Picknick im Pyjama



    Ich habe ihn in Deutsch, das Gesungene ist aber in Englisch, das ist viel besser.


    :wink:

    Zu dieser Tosca kann ich nur - na ja - sagen, wobei mir F. Meli recht gut gefiel, er war zwar kein Revoluzzer aber er sang den Cavaradossi, meiner unbedeutenden Meinung nach, sehr gut und auch der Scarpia von Luca Salsi hat seine Sache gut gemacht.


    Anna Netrebko hat Kostüme an das der "Sau graust", wer hat ihr denn das zugemutet, es passt weder das eine im 1.Akt in die Napoleon Zeit rein noch dann im 2. + 3 . Akt, sie muss bei einer Färberei beschäftigt sein, denn die Primadonna von Rom stelle ich mir anders vor, doch kapriziöser, das fehlte bei ihr, sie war aber kein Star der römischen Oper.


    Bei der Schwere die ihre Stimme bekommen hat ist die Tosca nicht ihre Partie, die "arte" hat gezittert. "Vissi d'arte" gelang ihr stehend ganz gut, doch das ist nicht die ganze Oper, bis sie Scarpia erwischt hat um ihn zu erstechen dauert eine Zeit lang. "Rom zittert noch immer", ob es ihr gelungen ist.


    Dann der 2. Akt, überhaupt der Palazzo Farnese war in Licht getaucht, obwohl es finstere Nacht sein sollte. Im 1. Akt ist die Kapelle der Attavanti im Keller unter einer Falltür, etwas armselig halt. Clemens Unterreiner wäre mir als Angelotti lieber gewesen und der Mesner hat seine Pension in der Kirche Sant' Andrea della Valle aufzubessern. Alfred Sramek war mir bedeutend lieber, aber Höhere Mächte ließen das, leider, nicht mehr zu.


    Der 3. Akt also die Engelsburg hat schon bessere Zeiten gesehen und als Tosca dann entschwebt ist die Geschichte aus.


    Alle haben sich redlich bemüht es gar nicht gut zu machen, ja das Orchester übertönte manchmal die Solisten und die ehrwürdigen Nonnen schleppten eine Unmenge von Kerzenständern durch die Kirche, die Kulissen hoben sich hin und her und auf und ab das ich Angst bekam.


    Cherobino meinte:
    Was hatte es eigentlich im zweiten Akt mit diesen sich bewegenden, lebendig werdenden Bildern am oberen Rand des Bühnenbildes auf sich, hat das jemand verstanden?


    Meine Antwort ist ich habe es absolut nicht verstanden aber ich werde halt noch keine Tosca gesehen, gehört oder in ihr gesungen haben.


    Mir hat es nicht gefallen, da ist mir unsere Wallmann-Inszenierung lieber.


    :wink:

    Zustimmung!
    was den Sinn und Zweck betrifft: Angewandte Psychologie. Der Normalbesucher nimmt mit: tolle Stimmung! und fühlt sich damit einig mit dem Rest der Welt, auch wenn's nur die Mitklatscher sind. Also war's ein tolles Konzert (schließlich hat er ja mitgeklatscht!) und er geht zufrieden heim und erzählt's den seinen. In der Mainzer Fasnacht klatschen's ja auch beim Narhallamarsch. In Aida oder in der Walküre traut sich's nur keiner...
    Mitsingen (s.o.) wäre da nochmal eine Steigerung der persönlichen Beteiligung Ich muß mich da manchmal zurückhalten. Ich krieg an den einschlägigen Stellen schon immer vorher einen bösen Blick von der besten aller Ehefrauen, damit ich gar nicht erst auf die Idee komm', den Protagonisten zu unterstützen - nicht mal mit leisem Summen. Und aufspringen und Mitdirigieren ist auch verboten, genauso wie auf dem Sitz tanzen... 8| 8| 8| :D :D

    Das wäre aber ein Gaudi, schade das noch nie Jemand auf die Idee gekommen ist, beim nächsten Mal trau Dich, trotz des bösen Blickes der besten aller Ehefrauen.


    Liebe Grüße vom Streiferl. :wink:

    Meine Lieben!


    Also ich habe eine Unmenge von CDs, LPs oder DVDs, also hat die Sammlung mich und ich nicht sie.


    Ich sammle seit meiner Jugend als Sängerknabe, da 33er LPs, und sammle jetzt weniger, bei Sachbüchern ist es nicht so einfach, die brauche ich für die UNI, also kommen immer welche dazu.


    Liebe Grüße von Eurem Streiferl, der längst das Avatar ändern sollte , nur dann bin ich kein Gestreifter mehr. :wink:

    Bei mir wird es wieder ähnlich wie alle Jahre:


    1. - W.A. Mozart - Le nozze di Figaro
    2. - G. Puccini - Tosca
    3. - G. Verdi - Nabucco
    4. - J. Offenbach - Hoffmanns Erzählungen
    5. - E. W. Korngold - Die Tote Stadt
    6. - R. Wagner - De Fliegende Holländer
    7. - R. Strauss - Arabella
    8. - R. Strauss - Ariadne auf Naxos
    9. - W.A. Mozart - Die Zauberflöte
    10. - W. A. Mozart - Idomeneo
    11. - G. Puccini - Turandot
    12. - E. Humperdinck - Hänsel und Gretel
    13. - R. Wagner - Tannhäuser
    14. - G. Verdi - Ernani
    15. - R. Strauss - Salome


    :wink:


    Ich habe irrtümlich 2x Nr. 6 vergeben, ich habe es schon ausgebessert. Danke lieber Amaryllis. :verbeugung2:

    Ich kann den oben Geschriebenen nur großteils zustimmen, doch mit Maria Callas wurden Belcanto Opern wieder, auch in anderen Opernhäusern und vor allem auf LPs wieder ein "Reißer" für Opernfreunde.


    Natürlich haben Stella, Zeani, Milanov und die von mir hochverehrte Leila Gencer dann Belcanto Opern gesungen aber ich kann hier nach 1945 von Wien nur sprechen, das es bedeutend weniger oft im Repertoire war, erst als eine Tebaldi im Ensemble war, zumindest unter Karajan wurde die Belcanto Oper hier gespielt.


    Anna Netrebko möchte ich hier unbedingt ausschließen denn sie singt eigentlich, meiner Meinung, keinen ganz richtigen Belcanto den bringt sie nicht zusammen, sie ist schön aber was nutzt es. Sie ist keine 2. Callas, wie oft gesagt wird. Sie ist und bleibt eben die Netrebko. Oft sauber singend aber mit wenig Gefühl - das sehr oft. Und jetzt kann man mich steinigen, gell.


    Liebe Grüße von Eurem Streiferl aus Wien. :wink: :wink:

    Lieber Wolfram. :verbeugung2: :verbeugung2:


    Ja ich habe eine Ahnung, wenn die auch keine Gute ist, die wurden, nicht von meinem Onkel, miserabel zusammen geschnitten und kamen so nie in den Handel.
    Maria Callas hat die besten Szenen auf LP haben wollen und die verteilten sich auf die drei Vorstellungen und Aufnahmen, ich selbst habe sie ein einziges Mal, bei meinem Onkel in der RAVAG gehört, und es war wirklich schlecht, es wurde ein Geschnipsel draus und war wirklich nicht mehr hörenswert. :heul1:
    Leider, es wurde zwar bemüht etwas draus zu machen aber es wurde eben nichts draus.


    Liebe Grüße von Peter / Streiferl. :wink: :wink:

    Als Maria Callas in Wien 3x die "Lucia" sang, das war 1956 war ich dabei und mein Onkel nahm in der Staatsoper, als Toningenieur der RAVAG [heute ist das der ORF] alle drei Aufführungen auf und nicht nur der Name - Callas hat die Opernfreunde fasziniert, es war auch ihre Ausstrahlung - und das die "Lucia" Jahrzehnte lang nicht mehr in Wien am Programm war, nachher auch nicht.


    M. Callas war eigentlich ein scheuer und introvertierter Mensch und sie kam in das Kammerl rein, wo mein Onkel mit mir saß, hörte in die Aufnahmen rein, H.v. Karajan war dabei aber den kannte ich durch meine "Tätigkeit" und gab mir die Hand, nachdem ihr Karajan sagte wie gut ich sei - das konnte ich ja selbst nie beurteilen und meinte ich soll so weiter machen.


    Für mich strahlte sie etwas Besonderes aus, vielleicht weil sie auch spielte und nicht nur sang und sie sagte zu Karajan sie würde in Wien auch weiter singen aber für die Abendgage von 3.000,-- Schilling [das war damals eine enorme Summe] und Karajan lehnte das ab.


    Doch ihre Art und Weise zu singen war, bis heute, einzigartig. Das beweisen auch spätere Aufnahmen auf LPs mit ihr. Das sie jeden Abend bewies das Beste zu geben und auch die eigentlich nicht allzu lange Karriere später, aber unvergessen bleibt sie mir trotzdem. Der "Opern-Freunde-Streit" welche besser wäre, die Callas oder die Tebaldi ist legendär, aber dieser war ein Vorteil für Beide, denn man wollte Beide hören, wobei ich selber noch mit Renata Tebaldi an der Staatsoper sang, na ja spielte. Und so kam die Schallplatten- Industrie in den Vorteil, beide zu verkaufen.


    :wink:

    Bücher zum Verschenken (oder Selberlesen)

    Eine ganz besonders Taxi- Buch das man Lesen sollte, es amüsiert immer und ich kann es nur empfehlen,


    Es beginnt heiter und zeigt ein Familienleben wie es sein kann, man hat etwas was man in der Bahnfahrt lesen kann und ich mache es regelmäßig wenn ich in die UNI fahre.


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    Ich kann es nur Empfehlen, Euer Streiferl.



    :wink:

    Noch was zum Streifenführer dazua, wenn ich bitten darf.

    Johannes Maria Staud – Die Weiden.


    Jetzt wird’s etwas richtiger, aber mir hat es gar net g’fallen.


    Grünberg hat Zitate geschaffen die zumeist heute verwendet werden und die Personen kommen vor oder auch net [das müsste er sich vorher überlegen].
    Der Fremdenhass ist ja modern geworden und sollte endlich aus dem Gedächtnis der Menschen gestrichen werden, doch da ist er ständig da. Ja die Reisegeschichte zweier Menschen kann oft gar net lustig sein.


    Na ja ist a Reise halt in das Herz der Dunkelheit sagt Staud [und deshalb stehen viele Stauden herum], es handelt viel an der schönen blauen Donau [und das hätte man uns doch ersparen können, aber in der Donau gibt es ja ein Naturschutzgebiet] das Publikum wird weniger geschont. Aber die Zwei lieben sich und haben Worte auf der Zunge, die ich nicht verwende, und wenn das Verwandlungsmotiv Mensch – Karpfen stimmt erspart man sich den Weihnachtskarpfen später.


    Angeboten wird die Reise in jedem guten Reisebüro du auch in der Staatsoper, lang dauert es, aber es hat sich net lang g’halten, ich habe es auch net lange ausgehalten.


    Allzu lustig ist diese Oper net, aber die "Tosca" ist ja auch net a Lustspiel, gemma hoam. Net einmal an Cover habe ich g'funden das ist ein Skandal und unter Weiden wird sich ja jeder was vorstellen können, gell.


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    :wink:

    Lieber Wolfram!


    Schau auf mein Alter bitte. :ohnmacht1:


    Ja ich habe durch Torberg damals Karten bekommen, auch Frank Sinatra habe ich die Hand geben können, wie Marlene und sie sprach Deutsch mit mir, eine Sprache die sie seit 1933 nicht mehr schätzte.


    Ich habe mir danach aber, wie bei Maria Callas, schon die Hände gewaschen. die sind alle Drei sehr freundlich gewesen [mein Onkel war Toningenieur bei der RAVAG und kannte Marlene noch von früher].


    Leider sind die Fotos bei einem Wasserrohrbruch kaputt gegangen, aber die Fotos entstanden in ihrer Garderobe, Die Shakes Hands blieben aber im Gedächtnis.


    Liebe Grüße von Peter, :wink:

    Ich habe Marlene, als sie in Wien war bei ihrem Auftritt gesehen und muss sagen ja sie war sehr stark geschminkt - aber sie hatte etwas, das viele nicht haben, eine enorme Ausstrahlung. Das machten nicht die Kostüme das haben Andere nachgemacht, sie war eine Schau.


    Sie hatte große Angst sagte mir Torberg, vor den Wienern, doch es geschah das Gegenteil, sie wurde umjubelt. Sie hatte auch im Alter das was das was man braucht, diesen Charme und sie war von den Wienern begeistert.


    Liebe Grüße vom Streiferl. :wink:

    Um mich als kaum Kinoseher, da ich wenig Zeit dazu habe, muss ich zu Marlene sagen dass ihre "Zeugin der Anklage" wohl am Besten gemacht wurde, das Remake dann später, welches mit der mir sonst sehr gut gefallenen "Avangers Dame" Emma Peel - Diana Rigg.
    lange an sie nicht herankam.
    Auch der "Nürnberger Prozess" sind die 2 Filme die ich gerne sehe.


    Jedoch auch die kürzere Rolle in den "80 Jahren um die Welt" gefällt mir, den "Blauen Engel" will ich nicht vergessen.


    Aber mit ihren Chansons ist sie mir am Liebsten.


    Liebe Grüße von Eurem Streiferl, der an der UNI sehr viel zu tun hat. :wink: :wink: