Beiträge von oper337

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    Aus eigener Erfahrung kann ich nur sagen, ich und ein Freund von damals,


    hatten bis zum 19. bzw. 20.Lebensjahr eine sehr hohe Gesangsstimme - er bis zum Zerbinetta E und ich bin zum Gis der Königin, nur meine Mutter hat mir nie verboten so hoch zu singen [auch Erna Berger oder Emmy Loose nicht], auch Benjamin Britten oder Peter Pears waren ganz bezaubert von meiner Stimmlage,
    nur kam dann etwas, sie ging mir auf die Nerven und in der Sprechstimme hat bei mir schon lange mehr nach Bariton geklungen, nur in den Rollen nicht. Obwohl ich mich heute noch ganz gerne höre, es gibt mich als 1.Knaben auf CDs.


    Die Natur regelt alles und ich kam halt sehr spät in den wahren Stimmbruch und war dann halt Bariton und wollte auch nicht mehr zur Oper zurück. Denn das Wort Mobbing gab es schon damals, nur sagt man heute so.


    Ja als Zuhörer schon aber nicht mehr als Ausführender. Es gab zu viele gute Baritöner damals, obwohl mir Emmy Loose und Erna Berger rieten, meine Stimme da ausbilden zu lassen und eine Zeitlang zu pausieren.


    Liebe Grüße von Eurem Streiferl aus Wien. :wink:

    Ich muss zu meiner Schande gestehen das ich die Berio - Fassung nicht kenne und jetzt die Frage eines ganz Naiven wie mich wo gibt es die? Strauss oder Berio aber nicht etwas wo ich heraushöre das es kein Puccini ist, den es ja damals nimmer gab.


    Zur Frage ob es sich um die ROH Fassung mit Dame Gwineth Jones und Bonisolli aus 1995 handelt ja kann ich nur JA sagen.


    Als Turandot vorbei getragen wird und sich zum Prinzen umwendet, weiß ich sofort wie das Ende wird, sie wünscht sich sofort das dieser Prinz sie besiegt. So eine Prinzessin Turandot ist mir in den nahezu 63 Jahren, bis heute, nicht mehr untergekommen und deshalb schätze ich sie auch. Hier ist sie eine ganz normale Frau, die wünscht geliebt zu werden.


    Liebe Grüße von Eurem Streiferl.

    Eine, für mich, ganz besondere "Turandot" habe ich auf DVD.


    Es ist die Alfano Fassung II und da zeigt Turandot, gesungen von Dame Gwyneth Jones, das gerade die "Prinzessin aus Eis", gar nicht diese kalte Person ist, wie sie oft gezeigt wird. Schon bei der 1. Begegnung mit Calaf, weiß sie der Mann ist ihr Schicksal und man sieht es ihren Augen an. Franco Bonisolli ist eigentlich wie Dame Gwyneth Jones stimmlich schon etwas der Partie entwachsen - aber wie sie Beide es machen ist großartig. Selbst der Suizid der Liú kam für Turandot überraschend und auch ungewollt.


    Hier glaube ich alles, bis zum Schluss und gehe kaum auf das Privatleben von Puccini ein denn das spielt für mich gerade bei der "Turandot" keine Rolle.


    Ich weiß, wie schon betont, das ich die ungestrichene Fassung lieber habe, aber ich kann da, leider, nicht aus meiner Turandot - Liebe heraus.


    :wink:

    Gar kein Finale ist für mich ein Torso, da liebe ich die Alfano Fassung II. auch wenn Riccordi ihn drängte. Jede Neu-Komposition als Finale ist für mich schlecht und gar kein Finale ist die halbe Oper.


    Ich bin wahrscheinlich diese Fassung gewohnt und mag keine Andere. Ohne Ende ist es , wie in München, enttäuschend.


    Liebe Grüße von Eurem Streiferl aus Wien. :wink:

    Es ist leider das Pech das heute junge Sänger "verheizt" werden, auch bei Partien die ihnen noch nicht liegen.


    Früher wurden Sänger zuerst in kleineren Partien versucht und dann in größere "zugelassen", jede Stimme wird natürlich wachsen und nicht durch Zwang gewisser, und oft "gewissenloser" Gesangslehrer.
    Es gab das zu jeder Zeit und ist heute keine Mode-Erscheinung, das gab es auch zu "meiner Zeit" schon.


    Das heute Karrieren kürzer sind ist dem zuzuschreiben und das dann manche GesangslehrerInnen werden ist das 2. Pech. Sie geben das weiter was sie gehört und ruiniert haben, leider.


    Liebe Grüße von Eurem Streiferl / Peter aus Wien. :wink: :wink:

    Drei Turandots fallen mir hier ein die mich überzeugten die eine war am Anfang Gertrude Grob-Prandl, später dann war es Birgit Nilsson, der man wohl am Anfang Schärfen nachsagen konnte und dann auf alle Fälle Inge Borkh.
    Die Letztere war noch dazu eine ausgezeichnete Sing-Schauspielerin und sie hatte das was ich von einer Turandot verlangte.


    Doch Birgit Nilsson war einmalig im Auftreten, Singen und der Erscheinung [ich war ein kleiner Chinese damals in der Wallmann - Inszenierung ,die mir heute den Reiz der Turandot mehr gab als alle Neuinszenierungen] und sie hat mich fasziniert zuerst mit Giuseppe di Stefano und denn mit Franco Corellli und die waren für mich das Idealpaar. Außerdem sang Leontyne Price die Liú ein Glanzfest an der Wiener Staatsoper.


    Liebe Grüße von Eurem Streiferl an dem schon wieder heiß werdenden Freitag. :wink:

    Guten Morgen


    Katia Ricciarelli scheiterte auch an der Tosca. Sie war es eben nicht wie hier in der Turandot da hat mir Eva Marton bedeutend besser gefallen als sie mit Carreras die Turandot sang. José Carreras war ihr ein wunderbarer Calaf, einige Jahre später mit Placido war sie etwas ausgesungen und Domingo eindeutig schlecht. Beim "Nessun dorma" setzte er zu tief an und "halbierte" den Calaf und setzt neu an um auf die Höhe zu kommen.

    Meine Liebling Turandot ist Dame Gwyneth Jones, sie nimmt diese Partie lyrisch und Franco Bonisolli ist der Calaf. Beide sind schon etwas über ihrer ehemaligen Stimmkraft hinaus singen es aber ausgezeichnet und wahrhaft und spielen es auch ausgezeichnet.


    Liebe Grüße von Streiferl / Peter. :wink: :wink:

    Streifenlichter, neuer Beitrag heute zum Jubiläum.

    Eine Operette vom Großmeister J. Offenbach – rein Vegetarisch.


    Jacques Offenbach – Le Roi Carotte – König Karotte.


    Krokodyne ist eigentlich ein fast ganz normales und biederes Königreich [falls es noch eines gibt] nur hat es auch noch a Innung der Gewerkschaft für Hexen und Zauberer [das macht nix, das haben wir auch, nur ist es eine Republik halt], dem königlichen Schwarzmagier und einem korrupten Polizeichef, der zugleich der der Höchste Beamte für Geheimnisse ist, wie es der Kickl gewesen ist. Auch ist der Prinz Fridolin XXIV. auch ein ganz normaler Prinz, falls man bei Regierungen noch Normale findet. Er ist halt a bisserl verwöhnt, durch und durch verwöhnt, vergnügungssüchtig und verschwenderisch – na wenn’s net mehr ist. Aber ein guter Geist [wer ist denn das schon wieder?] Robin hat sich in seinene Plutzer = Kopf gesetzt, Fridolin nur zum Wohle seines Landes [das sagen alle vor der Wahl, gell] auf den geraden und net schiefen Pfad der Tugend zu bringen [immer diese unangebrachten Vorsätze]. Plötzlich und überhaupt bekommt er a Hilfe von der Hexe Kalebasse [bei so einem Namen kann die keinen Staatsbesuch machen], die den Prinzen abstürzen will und es kommt wie es kommen muss in einem Veganem Staat die Mitglieder des königlichen Gemüsebeets übernehmen die Macht am Naschmarkt. König Karotte und seine Radieschen, Rübchen und Roten Gemüse das es Flecken macht und keine Sau bringt sie wieder raus, net einmal Ariel – kostenlose Werbung. Was jetzt kommt ist für die Bevölkerung eine Zeit der Prüfungen und Entbehrungen [net einmal a Schnitzel gibt’s zu kaufen] und es soll Fridolin a Maß und Demut bringen [san ma in einem Kloster der Trappisten?] und eam zum Schluss zu einem Grünzeugvertilger und dann ihn noch zu einem guten, aufgeklärten Herrscher machen [und wem das nicht gefällt der geht zu MacDonald].


    Für den armen Fridolin folgt nun eine Schifffahrt durch Länder die es kaum mehr gibt und noch dazu zu einem Zauberer namens Quiribibi, der eam nach dem Ring des Salomons schickt [weil er hat den nie gefunden, Kunststück bei dem Namen]. Jetzt wird’s für meine Insektenphobie schiach denn in den Arbeiterstaat der Ameisen und zur Frühlingsfeier der Insekten [wo ist ein Kammerjäger, ist einer im Publikum – oder in der Turandot an der Volksoper?] und ins antike Pompeji [da kann er nur kurz das Parlament auf der Ringstrasse gesehen haben] und was ärger ist noch dazu kommt ein Schiffbruch auf der Zweierlinie und zur Insel der Affen [fallt kaum auf das haben wir fast 17 Monate gehabt]. Jetzt wird es direkt kriminell denn es folgt ein Aufstand seiner Ober- und Untertanen [samt Ober- und Unterarmen] gegen den Karottenkönig Karo den I. und die Revolution. Durch alle diese etwas turbulenten Verwicklungen führt Robin den Prinzen hindurch [wie in der Zauberflöte aber die aber auch schon dran, durch Wasser und Feuer] und – mit Hilfe der herzensguten Rosée-du-soir [von der bis jetzt keine Rede war], die Fridolin bedingungslos und in guter Hoffnung liebt – und alles ist dann doch wieder guat [und in 12 Monaten bekommen sie ihr erstes Kind aus Fleisch und Bluat].


    Ende dieser Operette mit guatem Schluss, so a Glück.

    Franco Zeffirelli + :heul1: :heul1:


    Für mich war er einer der ganz großen Opernregisseure der jedes Stück dort behielt wo es hingehörte und nicht partout modernisieren wollte und in eine Zeit setzen würde die ihm nicht passt.


    Gott hat ihm jetzt im Himmel und er braucht sich nicht kränken, wenn Direktoren ihn absetzen -wollen.


    Lieber Franco R. I. P. +

    Elfriede Ott war denke ich eine der beliebtesten und auch ein der nettesten Damen die ich kennenlernen durfte.


    Enorm gescheit und in ihrem Können so beliebt und hat große SchauspielerInnen unterrichtet, dabei war ihr Unterrichten von Humor geprägt.


    Ich konnte sie vor langen Jahren kennenlernen und die Liebe zu ihr ist nie abgebrochen. Es gibt zum Glück CDs und DVDs von ihr um zu zeigen, wie man Komödien spielt.


    Danke liebe Elfi dass es Dich gab und Du bleibst Unvergessen. :heul1: :heul1:

    Meine Lieben!


    Alles was Recht ist, Ich gehe ja schon seit Jahrzehnten in die Oper, zuerst war ich ja als Aktiver dort und habe festgestellt das sich bestimmt alle Menschen welcher sexuellen Art sie angehören, sich dort wohl fühlen. Sie sind Freunde der Oper und das Andere ist doch zweitrangig.
    Doch habe ich schon in meiner Jugend - lang ist's her - sich Menschen dort befinden denen es da gefällt, die Musik gerne haben und kein "Anbahnungsinstitut" suchen und man mit denen gerne über das Thema Oper sprechen konnte.


    Die Orientierung der Menschen oder der Personen auf der Bühne oder im Publikum war mir immer vom Herzen egal und ich toleriere und akzeptiere sie. Also finde ich den Diskurs mehr als flüssig - ich finde ihn überflüssig.


    Liebe Grüße von Eurem Streiferl. :wink: :wink:

    Ich habe diese Aufnahme - DVD leider verborgt und war nicht mehr gesehen, Pavarotti und Aprile Milo habe ich grad noch in Erinnerung und dass das Bühnenbild passend war, leider kann ich mir zur Zeit die DVD nicht leisten :heul1: :heul1: , aber sie gefiel mir recht gut.


    Liebe Grüße von Peter. :wink:

    MUTTERTAG 2019

    Zum Muttertag 2019. <3 <3


    Allen Müttern, Schwiegermüttern und Omis! Alles Gute zum heutigen Muttertag wünscht Euch


    Euer Peter / Streiferl aus Wien. :kuss2: :verbeugung2: :clap:

    Schönen 1. Mai wünsche ich Euch Allen !


    Für mich haben Weihnachtslieder etwas ganz Besonderes, da kann man gläubig sein oder nicht, nur wenn Weihnachten in den Einkaufstempeln schon im September anfängt dann ist es mir zu viel.


    Ich selbst habe diese Lieder, ob einfach oder als Messen oder Oratorien sehr gerne und ich denke zur gegebenen Zeit auch angebracht. Christmas in Vienna z. B. die Weihnachtsmärkte sind für mich, obwohl ich Niemand mehr habe, ein Stück meiner Kindheit und ich liebe sie. Ich denke hier so gar nicht an den Glauben und selbst als ich in Thailand drei Jahre arbeitete waren es ganz besondere Musikstücke, die den Alltag vergessen lassen sollten und nicht den Mammon dienen sollten.


    Liebe Grüße von Eurem Streiferl. :wink:

    Bei Kirchenbauten geht es, find ich, um den Glauben der den Menschen seit dem Judentum gegeben wurde und der ist für viele Menschen - auch heute noch - ein Ankerlatz in ihrer, sehr oft, schlechten Zeit. Warum ihnen das nehmen.


    Aber um das geht es denke ich hier nicht. Kirchenbauten sind eine Kulturform die uns auch heute noch zeigt das Leute glauben und das ist gut so. Das Weihnachtsfest wird von Menschen gehalten die vom Glauben weit entfernt sind und sich als Atheisten bezeichnen und die sogar Weihnachtskonzerte anhören und in welche gehen.


    Jeder Mensch soll glauben wie es ihm gefällt oder es ihm eingegeben wird. Doch die Kirchenbauten zeigen an das es sich um Jahrhunderte langes Brauchtum handelt und es mir leid tut wenn dieses Brauchtum verfallen würde.