Beiträge von oper337

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    Lieber Wolfram!


    Ja mit 20 gab ich dann Ruhe und das Publikum hat sich bestimmt gefreut darüber - aber schön war es doch mit diesen lieben Leuten auf der Bühne zu sein,


    bei der Turandot habe ich ja nicht gesungen, bei der Zauberflöte und Tosca, Carmen und La Bohéme, Evangelimann da habe ich gesungen, hatte ja so lange noch einen hohen Knabensopran. Und klein war ich ja auch dazu, bin nicht viel größer geworden, nur 168 cm halt.


    Liebe Grüße von Peter. :wink: :wink:

    Ja das kann ich wohl sagen, es war in der Wallmann Inszenierung in Wien und di Stefano tat sich als Calaf nicht ganz leicht damit,


    sein Nachfolger d.h.. andere Besetzung war dann Franco Corelli als Calaf der die Partie mühelos sang. Bei der Prinzessin von Birgit Nilsson war der Idealere. Leontyne Price war als Liú auch ideal.


    Ich war ja schon bei der Premiere mit di Stefano der kleine Chinese mit der Laterne und man kam zum Staunen wie mühelos Franco in der Rätselszene es packte.


    Birgit Nilsson erzählt in Ihrem Buch dass sie dache die Partie wäre ja nicht lang, aber wie schwer sie war das dachte sie, anfangs, doch nicht. Wie sie es erzählte ist mit Humor gespickt.


    Liebe Grüße von Eurem Streiferl aus Wien. :wink:
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    Am Sonntag dem 30. September 2018 um 20,15 Uhr in ORF 3

    Giuseppe Verdi – Macbeth.
    mit Anna Netrebko, Plácido Domingo, Kwangchul Youn, Evelin Novak, Fabio Sartori u.a.
    Regie : Harry Kupfer.
    Dirigent. Danuel Barenboim.
    Aus der Staatsoper unter den Linden 2018 – Berlin.
    :wink:

    Am Sonntag dem 23. September 2018 um 20,15 Uhr in ORF 3.

    Gioacchino Rossini – La donna del lago - Die Frau vom See.
    mit Joyce DiDonato, Juan Diego Flórez, Daniela Barcellona, John Osborn, Oren Gradus u.a.
    Dirigent: Michelle Mariotti.
    Regie: Paul Curran.
    Aus der MET 2015.
    :wink:

    Ja stimmt, ich war länger nicht in dieser Abteilung hier.

    Giancarlo Menotti – Das Telefon – or – The Telefone.


    Diese Oper spielt in Lucys Wohnung, einem Apartment in den USA und braucht also wenig Bühnenbild und das Handy gab es noch nicht im Jahr 1947. Ein gewisser Ben musste bald weg und so sind wenige Leute auf der Bühne, aber er hat zuerst noch einen Weg [na net zum Bahnhofsschalter, aber fahrt eh gern schwarz] aber geht doch vorher zur Lucy um ihr endlich den fälligen Heiratsantrag zu machen. Aber bevor er nur anfängt ist ein Nebengeräusch zu hören und was ist denn das, es läutet Lucys Telefon. Die Lucy ist eine Tratschen und redet oder singt wie sie es will und das lange hindurch mit ihrer Freundin Margaret. Kaum legt sie auf und ab läutet schon wieder das Hallofon doch es ist ein Verwähler und ruft selber die Zeitansage an [es geht nichts über amüsante Gespräche, alle Sekunden ist etwas anderes]. Jetzt kriegt aber Ben schon einen Grant. Ben will nun noch einmal zum Singen anfangen, aber ein George ist dran und der sagt ihr lautstark, das Lucy etwas über ihn gesagt habe was gar net stimmt. Jetzt wird aber Ben zum Heimwerker und will die Telefonschnur durchschneiden und sie ruft Pamela an weil sich Georges schlecht benommen und die hört ihr zu [was das Publikum auch macht, falls deren Handy nicht läutet]. Das Benehmen von Georges ist ja wirklich schauderbar, aber da ist Ben weg [ja wo ist er denn?]. Der hat die Wohnung schon lange verlassen und auch mittlerweile. Als Lucy das Gespräch, oder den Gesang endlich das auch bemerkt, läutet das Telefon [na endlich es hat schon fast keiner angerufen] und Ben ruft aus einer Telefonzelle an. Sie bittet jemand im Orchester um eine Trompete und möchte darauf das Lied von der Trübsal blasen. Doch Ben bittet um ihre Hand [womöglich ohne Telefonhörer], Lucy sagt jetzt ganz verrückt [was sie schon vorher war] und überglücklich ja aber sie und er dürfen ihre Telefonnummer nie vergessen [sonst müsste er und sie ein ganzes Telefonbuch essen].


    Ende dieser traumatischen Oper als es das Handy nicht gab, heute ist das ganz anders.


    Am Sonntag dem 16. September 2018 um 20,15 Uhr in ORF 3
    LIVE aus der Wiener Volksoper.
    Emmerich Kálmán – Die Csardasfürstin.


    Mit Robert Meyer, Sigrid Hauser, Lucian Krasznec, Juliette Khalil, Christian Graf
    Regie : Peter Lund.
    Dirigent: Alfred Eschwé.


    Der gefeierte Bühnenstar Sylva Varescu gerät auf Sizilien in eine Notsituation. Charmanter Retter ist ein junger Militärataché aus adeligem Hause.


    Diese Fassung ist mir ganz neu. :jaja1:
    :wink:


    Am Sonntag dem 9. September 2019 um 20,15 Uhr im ORF 3.

    Viva Rossini! Il barbiere di Siviglia.
    mit Isabel Leonard, Lawrence Brownlee, Christopher Maltman, Rob Besserer, Paata Burchuladze u.a.
    Dirigent: Michelle Mariotti.
    Regie: Matthew Diamond .
    Aus der MET 2014.


    :wink:

    Am Sonntag dem 2. September 2018 um 20,15 in ORF 3.

    Emmmerich Kálmán - Gräfin Mariza.
    mit Vida Mikneviciute/, Julia Koci, Horst Lamnek, Alexander Geller, Roman Payer u.a.

    Dirigent: Guido Mancusi.

    Regie: Karl Absenger.

    Mit dem Festival Orchester Mörbisch - 2018.
    :wink:


    Anton Rubinstein – Der Dämon – oder auch – Demon – genannt.


    Am Anfang gleich während schon die Musi spielt, ist der Chor net da, denn der ist net in der Kantine sondern ganz versteckt auf der belebten Bühne, die sehr belebt ist durch Licht und Schatten.


    1. Akt: Gebirgslandschaft der Aragwa in der Nähe von Fürst Gudals Schloss [da wir wissen wo wir sind, gell}.


    Der heilige Erzengel Georgius Johannes sagt zum Dämon dass er sich endlich doch a wengerl bemühen soll sich endlich zu benehmen und liab sein [auch zu den anderen Sängern und zum Publikum] und sich bemühen soll in den Himmel zu kommen. Aber der Dämon sagt, er singt es eigentlich,"Nein da will ich net rein da ist es mir zu kalt und es san zu viel Satelliten oben". Höhnisch wird dieser Vorschlag vom Dämon abgelehnt. Die überirdischen Mächte hauen endlich ab das er seine Ruhe hat und tun entschwinden und der Sturm ebenfalls. Das die Bühne net ganz leer ist erscheint wie aus dem Nichts, Tamara. Tamara ist die erste und alleinige Tochter eines Herrn Gudal und bringt auch noch Dienerinnen mit. Ihr ganz alleinig erscheint nun der Dämon wie aus dem Nichts und versucht sie und ihre ungemein reine Seele zu verwirren [aber das macht nix verwirrt war sie ja schon immer da kummts auf ab bisserl Seele auch nimmer an].


    Ganz schroffe und grobe Gebirgsgegend bei einer Kapelle.


    Das es net ganz männerlos bleibt kommt ein gewisser Prinz von Sinodal [klingt wie eine Schuhpasta] und grad der ist auf dem Weg zu seiner Braut Tamara[von der die gar nix weiß und sprachlos ist, das er solche Dinge denkt]. Aber auch diese Karawane ruht sich aus und auch der Prinz [nach einem Schluck Almdudler Limonade – kostenlose Werbung] ein. Darauf hat der Dämon hat darauf nur gewartet und lockt mit dem Singelsangel nun halbwilde tartarische Krieger herbei [wo bringt er die so schnell daher?]. Diesejenigewelche überfallen die Karawane und töten dabei den Prinzen von Sinodal [was eine Gemeinheit ist, denn der steht unter Artenschutz]. Aber es ist noch nicht aus, nicht die Garderobe holen nur die Hüte runter nehmen – wie beim Parsifal.


    2. Akt: Festsaal im Schloss Fürst Gudals.
    Alle glauben jetzt [selbst a paar Leute im Publikum sind davon ganz überzeugt] das die Hochzeit unmittelbar vor der Tür steht [wie beim Borchert "Da draußen vor der Tür" aber den gibt’s noch nicht] und die Tische werden gedeckt und das Brautgemach wird hergerichtet da plötzlich [was so plötzlich], kommt ein Bote vom Vatikan und bringt die tieftraurige Nachricht das der Prinz umgemurxt wurde und das von tartarischen Kriegern [alle und auch ich sind so erschüttert das sie ihre Noten vergessen] was der Dämon ausnützt aber die Tamara hält seinem ordinären Gesang stand. Sie will jetzt ins Kloster zu den Barmherzigen Brüdern gehen und Gudal hat nichts Besseres zu tun als einen Krieg anzuzetteln um den Prinzen zu rächen [doch sind ihm alle Bogen beim letzten Krieg weg gekommen, die Pfeile schon früher].


    3. Akt: Vorhof und Garten eines Klosters.
    Schon wieder kommt der Dämon zu Tamara und will ihre Seele und sie als Ganzer, doch ein Engel kummt daher und vertreibt eam aus dem Kloster [hinaus in die Ferne mit einem Stück Brot und Speck].


    Verwandlung – Tamaras Klosterzelle Doch mit des Geschickes Mächten und dem Dämon ist a kein ew’ger Bund zu flechten und erscheint kniefällig vor Tamara. Sie kann und will net mehr widerstehen und lässt sich abbusseln. Tamara, sinkt sie singend zu Boden [denn er Dämon hat zu viel Knoblauch gegessen] und sie macht an letzten Seufzer und ist tot. Jetzt hammas, der Dämon muss aus dem Opernhaus und dem Kloster entfliehen. Da kommen Engel und tragen die, nicht ganz leichte, Tamara in den Himmel [und lassen sie hoffentlich net fallen]


    Ende der Oper, gemma hoam und net auf den Mantel bei der Garderobe vergessen, gell.


    Meine Lieben!


    Für mich ist Placido niemals ein Bariton sondern ein Tenor ohne Höhe und Tiefe, also mit abgenutzter Stimme, die niemals ein Bariton sein wird und kann.


    Er war für mich ein recht guter Tenor doch er macht seinen Ruf kaputt. :heul1:


    Liebe Grüße von Peter. :wink:

    Am Sonntag dem 17. Juni 2018 um 20,15 Uhr in ORF 3.

    Giuseppe Verdi – La traviata.

    mit Irina Lungu, Pavol Breslik, Plácido Domingo u.a.

    Dirigent: Marco Armiliato.
    Regie: Jean-François Sivadier


    Aus der Wiener Staatsoper 2018.

    :wink:

    AmSonntag dem 10. Juni 2018 um 20,15 Uhr in ORF 3.

    Giuseppe Verdi – Rigoletto.
    mit Paolo Rumetz, Juan Diego Flórez, Aida Garifullina, Ryan Speedo Green, Elena Maximova u.a.

    Dirigent Marco Armiliato.

    Regie Pierre Audi

    Aus der Wiener Staatsoper 2018.
    :wink:

    Am Sonntag den 3. Juni 2018 um 20,15 Uhr in ORF 3.

    Giuseppe Verdi – Simon Boccanegra
    mit Thomas Hampson, Dmitry Belosselskiy, Francesco Meli, Marina Rebeka u.a.
    Regie: Peter Stein.


    Aus der Wiener Staatsoper 2018.
    :wink:

    Falls noch nicht da gewesen ist das jetzt dran.


    Ruggero Leoncavallo – Zazà.
    Es beginnt wie fast immer mit dem 1.Akt. Die Bühne des Alcazar in St. Étienne. Cascart hat sch in Zazà total verliebt und da er grad sie will hat ihr alles g’sagt was sie auf der Bühne wissen muss, dass sie net in den Orchestergraben fallen soll und da sie aus dem ganz armen Viertel auch Gosse genannt geholt hat liegen ihr schon dort alle Menschen zu den Füssen und achten gar nicht auf ihre Töne, doch sie liebt an Kollegen und er ist auch a Sänger mit dem schön klingenden Namen Milio Dufresne der ihr recht bald auch, nach längerem Anlauf, seine Liebe gesteht und sie ist außer hin und weg und auch glücklich [weil ihre Gage auch erhöht worden ist].


    2. Akt: Wir san bei Zazà dahoam und will ganz unbedingt den Dufresne heiraten und ist deshalb sehr traurig und weint bittere Tränen das sie schon kein Nasenlümpli mehr hat weil dieser für längere Zeit nach Paris will und muss. Aber sie hat ja an Ersatz denn ihr Kollege und gleichzeitiger Freund Cascart will sie auch heiraten und zwar am selben Tag [da wird sich die Kirche füllen bei einer Dreifach – Hochzeit ist das halt so und der sagt ihr das der schon oben genannte Milio eh schon zerheiratet ist und das im sündigen und schönen Paris und a Tochter hat sie auch noch [was ein Skandal wäre]. Sie glaubt Cascart aber das doch wirklich nicht und bucht einen Flug mit dem Bundesheer Draken [der nie aufsteigt wenn’s regnet] und ist flugs auf dem Weg nach der Hauptstadt um sich selbst davon zu informieren [das habe ich wieder schön geschrieben, gell] und weg ist sie und er Vorhang fällt [nein es ist noch nicht aus also net gleich davon rennen].


    3. Akt: Diesmal in einem Salon der Dufresne und gleich mit einem ganz anderem Namen {nennen wir sie Leonoredas ist ein Name der kaum in einer Oper vorkommt] und sie kriegt ein Einladung und ist schon im Salon drin und alle sind ganz paff und sie lerntauch Dufresnes Tochter Toto kennen [die grad aus ihrem Lottogeschäft kommt] und ist hin und weg, weil die alle so glücklich sind und bevor sie zum Singen anfangt, singt noch Mme. Dufresne und sie hat Zeit zu verduften und auf ihren so Verliebten zu verzichten weil sie diese Harmonie net zerstören will und auch zu singen beginnen und der Flieger steht ja noch, weil er eh net rauf kann vor dem Haustor mit in der Rue de Concorde.
    4. Akt: Der Milio ist zurückgekommen und will zum Trump in die USA singen gehen, aber vorher eben nach St. Étienne und es will sich dieser Hallodri noch mit seiner Geliebten treffen aber Zazà fragt eam gleich wem er mehr liebt seine ausg’schamte Familie oder sie [eam – ist doch relativ egal] und da sieein Tratschen ist derzählt sie eam das sie in Paris war [wo schon mehrere waren und das nicht so laut daher singen]. Aber sie sagt eam er habe eine Ehefrau und im Toto gewonnen, meine er hat a Tochter die Toto heißt. Und das kann sie hochanständige Zazà aber schon gar net heben wenn er seine Ehefrau verrät und dass sie seine Geliebte nur sei. Da wird aber der Milio schon ganz zornig und sagt zu ihr Dirne [was auch nicht die feine englische Art ist]. Jetzt wird aber Zazà, denn das hat sie sich noch von Keinem vorsingen lassen und sie haut eam raus [und Benno die Bulldogge hilft ihr dabei]. Da fällt eam die Stimme weg und er geht für immer aus dem Haus, und Zazà weiß jetzt sie hat eam verloren [kein Schaden um den Lumpen den dreckigen].
    So aus ist es und Zazà bleibt eine fast anständige Frau, da hammas.


    Am Sonntag, dem 20. Mai 2018 um 20,15 Uhr in ORF 3.


    Josef Haydn – Die Schöpfung.


    Die Stifttag Melk zum 40. Jubiläum.


    Mit Michael Schade, Anna Lucia Richter, Florian Boesch.

    Salzburger Bachchor, Stifts-Chor Melk Concentus Musicus.

    Dirigent: Stefan Gottfried.

    Stiftskirche Melk 2018.
    :wink: