Beiträge von Travinius

    Die Zitate finde ich wichtig und erhellend.


    Trotzdem führt das dazu, dass man bei gewissen Schlüsselwörtern jetzt auf dieses Forum trifft, die eigentlich nichts damit zu tun haben.


    Ich weiß, dass Capriccio ein Kulturforum ist, und eben nicht nur ein Klassikforum.


    Aber die Apologetik dieser unfassbaren Texte kotzt mich an, dass mir schlecht wird. Könnte ich vielleicht auch ein Gedicht draus machen. Keine Ahnung, ob das dann Voll-Assi oder Halb-Assi wird.


    Ich bin schon seit einer ganzen Weile ziemlich ruhig in diesem Forum, und einer der Gründe (nein, nicht der einzige), ist genau der Raum, der diesen Hetztexten im Capriccio gegeben wird.
    Und ich trage mich gerade ernsthaft mit dem Gedanken, meinen Account hier zu löschen.

    Bei mir gab es nach unserem ersten öffentlichen Konzert mit unserer gemischt afrikanisch-deutschen Trommelgruppe noch eine Stippvisite bei Beck im Rathauseck:

    Wir hatten ein gemischtes Nachmittagsprogramm, bestehend aus Bruchs III. Symphonie, Schrekers Vorspiel zu einer großen Oper (beide Male Gürzenich unter Conlon)

    und Respighis Kirchenfenster und Brasilianische Impressionen.

    Irreführend, um mal wieder zur "Klassik" zurückzukommen, ist der Titel des Balltes Le Train bleue, op.84 (1924) von Darius Milhaud. Der Zug ist zwar namensgebend, jedoch nur als Rahmen, denn die Episoden spielen am Strand in Südfrankreich, nahe der Endstation besagten Zuges (übrigens eine phantastische CD für Freunde des französischen Neoklassizismus).


    Passender ist hier schon Deus es Machina für Klavier und Orchester (2007) von Michael Daugherty. Hier geht es um die musikalische Reflektion von Eisenbahnszenen, mit den Satzüberschrifen

    • Fast Forward (Di andata veloce)
    • Train of Tears
    • Night Steam


    Das brauchte ich jetzt... bin noch nicht zum hören gekommen, mal schauen, ob es mich bewegt.


    Dann noch ein Zufallsfund, von Neugier getrieben:


    Und dann noch Vaughan-Williams. Eigentlich habe ich die Sea-Symphony gesucht — aber dann in Ermangelung dieser die Pastorale mitgenommen, vor allem auch wegen der Variationen.
    Die Variationen über ein Thema von Thomas Tallis gehören für mich zum Schönsten, das ich kenne.

    Travinius, Travinius, es wird ein schlimmes Ende mit Dir nehmen! Ich weiß, wovon ich spreche.


    Zum Thema: Kennst Du auch die alte cpo-Einspielung dieses Extremwerks? Bräuchte man beide?


    Das kann ich Dir noch nicht sagen — war noch keine Party-Time.
    Bei den letzten Lindberg-Einspielungen empfand ich diese aber als den CPO-Aufnahmen überlegen.

    Gestern in Wien, zuerst Gramola am Graben:


    Ich war im letzten Jahr mehrmals in Wien — und immer hat sich das Gramola am Graben so geschickt versteckt, dass ich vorbeigelaufen bin.
    Dieses Jahr habe ich es für mich "entdeckt", das verteuert die Wien-Besuche ungemein.
    Obwohl: für die Lage und die höheren Steuern in Österreich sind die Preise wirklich angemessen!


    Ich habe Dich dann gestern bei Beck am Rathauseck vertreten, AlexanderK...


    Fröhliche Musik zum Wochenende...


    Jaja, ich bin ein Marketing-Opfer. Aber bei dem Angebot, dass mir der Verkäufer meines Vertrauens gemacht hat, brach mein Widerstand.

    Neulich, im Textilmuseum zu Augsburg, probten vier Junge Blockflötistinnen und -flötisten ein Quartett; uns fielen die merkwürdigen Instrumente auf (es handelte sich um sog. Paetzold-Flöten — sehen mehr aus wie eine Ikea-Version Fløt oder so... bis hin zu Kontrabassflöten).
    Dann die Musik — Minimal Music für Blockflöten-Quartet. Meine Frau hatte den Mut, die Musikerinnen und Musiker anzusprechen. Es handelte sich um Fulvio Caldini — Fade Control.
    Sehr spannend. Habe mir das inzwischen auf iTunes besorgt:


    Und dann noch Vol.7 des Unnützen Cellokonzerts. Als CD bei Beck noch nicht erhältlich, aber als Download bei iTunes schon verfügbar:

    Die Gebrüder Capuçon spielen Saint-Saëns:

    Ich weiß nicht, was dem Rezensenten bei JPC missfallen hat, aber ich mag die Scheibe.


    Drei Leute können so intensive Musik machen.... vor allem der Tschaikowski: ganz groß.