Beiträge von amamusica

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    Hier ein Beispiel für ein "kraftvoll-fetziges" Stück "Orientalo-Pop" inkl. (u.a.) Dombra-Begleitung, worum auch immer es da gehen mag, ab 1:48:50

    Dimash - ARNAU: Kinetic Voice | Full Concert
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    www.youtube.com


    Bei 2:04:15 gibt DQ noch eine kleine Schlagzeug-Einlage, davor auch immer wieder mal "rockige" Elemente, und im letzten Teil ist es ja recht "rockig", und eine gute Musiker-Truppe hat er ja


    - das ist die "Arnau"-Tour, die nach Deutschland kommen wird wenn nix dazwischen kommt, dann weiß man wenigstens, was einem musikalisch "blüht", wenn man sich darauf einlassen möchte ;)


    :wink:


    amamusica

    DQ hat sich ganz bewusst für eine Pop-Karriere entschieden, und es scheint ja gut zu laufen, bei ihm.


    Hallo Ingo Richter , habe nun eine gute Stelle wiedergefunden, wo DQ ein Dombra-Ensemble - Vater und Söhne? - auf die Bühne bittet zum gemeinsamen Dombra-Spiel.

    ab 1:30:20

    Dimash - ARNAU: Kinetic Voice | Full Concert
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    www.youtube.com

    Gewidmet ist das Stück seinen Großeltern, dazu einfach ein wenig vorher anklicken.


    :wink:


    amamusica

    Dieses Lied sollte man bei "DQ" noch erwähnen:

    "Ogni Pietra (Olimpico)" eigens für Dimash komponiert vom russischen Komponisten Igor Krutoy , der Dimash bei Konzerten oft auf dem Klavier begleitet, wie ich vom Foto feststelle.

    Ogni Pietra – Dimashi Dears

    So richtig schön üppig-bombastischer Drama-Pop, auf das Dimash-Stimmspektrum zugeschnitten.

    Was sagen die Stimmkenner unter Euch dazu?


    :wink:


    amamusica

    Eines ist klar, er ist z Zt voll auf dem "kommerziellen Dampfer" unterwegs, und bedient den asiatischen Pop-Musikgeschmack.

    Später, so hieß es in einem Artikel, möchte er auch gerne unterrichten. Und vielleicht kommt er später mal in eine andere Phase und singt dann andere Musik, schließlich studiert er nun auch Komposition.

    Immerhin baut er auch gerne traditionelle Elemente in seine Show-Konzerte ein, zB Auftritte von kazachischen Dombra-Ensembles, die sich sicher freuen über diese Auftrittsmöglichkeiten.

    Er selber spielt auch die Dombra, sein Großvater ist ein Dombra-Musiker.

    Dimash Kudaibergen and the dombra
    Moscow concert in the Kremlin palace. 23/03/19
    www.youtube.com

    Und er hat ja auch eine klassische Gesangsausbildung. Lassen wir uns überraschen, was die Zukunft bringt!

    Und das, was man nicht mag, sollte man seinen Ohren auch ersparen ;)


    :wink:


    amamusica

    Vielen Dank für den Tipp, Ingo Richter !

    Dimash Qudaibergen ist wirklich ein unglaublicher Sänger, ganz gleich, ob man seine Lieder und Popmusik im Allgemeinen nun mag oder nicht.


    Was das lernen, anbelangt, philmus , empfehle ich diese Gesangsanalyse von "SOS":

    Vocal Coach Reacts to Dimash Kudaibergen - SOS 😱
    Hello Tarabytes,I’m excited to present to you my latest reaction!I hope you enjoy it :)Be sure to subscribe and join the Tarabytes! _________________________...
    www.youtube.com


    Hörenswert ist auch sein "Opera 2" (von Vitas, der ihn definitiv inspiriert hat), wodurch Dimash in China und international schlagartig berühmt wurde:

    Dimash sings "Opera 2" not knowing dad is in the audience
    The TV program Singer on Chinese TV, propelled Kazakhstan Singer Dimash Kudaibergen onto the world stage. Almost overnight, he became an international singin...
    www.youtube.com


    ... hierzu gibt es auch eine Gesangsanalyse:

    Vocal Coach Reacts to Dimash Kudaibergen - Opera 2
    Hello Tarabytes,I’m excited to present to you my latest reaction!I hope you enjoy it :)Be sure to subscribe and join the Tarabytes! _________________________...
    www.youtube.com


    :wink:


    amamusica

    Habe in der Tube ein sehr schönes, für meine Ohren recht "ursprünglich" / "original" klingendes Album mit karelischer Volksmusik gefunden:

    Kantele Song and Dance Ensemble – Best of (Full album)
    Authentic Karelian folk music
    www.youtube.com

    vom Kantele State National Song and Dance Ensemble, darunter auch sehr schöne Kantele-Stücke.

    Mehr Infos zum Ensemble unten im Text unter der Youtube-Musik


    Hier nur Kantele-Stücke, diesmal aus Finnland,

    Ulla Katajavuori (1909-2001) - Grand Lady of Kantele
    A collection of 1940s-1970s recordings by Finnish kantele player Ulla Katajavuori (1909-2001). 20 of the 21 tracks appear on the compilation album “Grand Lad...
    www.youtube.com

    gespielt von der finnischen Kantele-Grand Dame Ulla Katajavuori, deren Stücke aber nicht nur ganz traditionelle Volksmusik-Melodien umfasst

    Ulla Katajavuori - Wikipedia
    en.wikipedia.org


    :wink:


    amamusica

    Na, hier fehlt doch noch was!

    Nina Hagens "Du hast den Farbfilm vergessen", (sofern nicht weiter vorne im Thread), zu erneutem Ruhm gekommen durch Merkels Zapfenstreich-Wunsch :S

    Lied-Infos bei Wiki

    Das Original, zB hier


    Die eiligst herbeigezauberte Zapfenstreich-Version hier

    "Jetzt schalte ich mich auch mal ein. Vielen Dank erstmal für die tollen Reaktionen, das freut mich wirklich sehr. Zur Story: Am 23. Nov. bekam ich den Anruf, am Tag danach habe ich das Arrangement geschrieben und mein Kollege hat das Layout gemacht, am 25. Nov. hatten die Musiker des Stabsmusikkorps den kompletten Notensatz auf ihren Pulten. Es war mir eine Ehre." - Guido Rennert


    und ein sehr treffender Kommentar:

    "Ein witziges Stück Nina-Hagen-Legende und alle gucken wie 7 Tage Regenwetter ^^ Eine wirklich gelungene Überraschung, musikalisch schmissig umgesetzt, das gab dem Ganzen einen sehr skurrilen touch."


    :wink:


    amamusica

    Auf der von Quasimodo verlinkten Platte sind so viele tolle Stücke,

    aber dieses liebe ich besonders:


    "Boeves Psalm"

    Boeves Psalm
    Provided to YouTube by The Orchard EnterprisesBoeves Psalm · Bratko Bibic · Lars Hollmer · Maria Kalaniemi · Guy Klucevsek · Otto LechnerAccordion Tribe℗ 200...
    www.youtube.com


    Aber alle guten Dinge sind drei.

    Wer noch mehr vom Accordion-Tribe-Quintett hören möchte, hier weitere Platten:


    Platte Nr 2:


    Platte Nr 3:

    "Lars Hollmer verbrachte nach den Aufnahmen über einen Monat damit, die Kompositionen zusammenzustellen, zu bearbeiten, abzumischen und für die Veröffentlichung als Album vorzubereiten. Das Ergebnis ist die bisher anspruchsvollste, fesselndste und fantasievollste Musik der Band." (intuition-music.com)


    Leider ist Lars Hollmer , der Komponist von "Boeves Psalm" 2008 im Alter von nur 60 Jahren bereits verstorben.

    Auf dieser Platte von Lars Hollmer von 1981 war das Stück "Boeves Psalm" damals erschienen.


    :wink:


    amamusica

    Seit 2016 hat sich in Sachen Mozart-Requiem sicher viel getan.


    Bin gerade auf eine für meine Ohren sehr schöne, online gestellte Aufführung der Frankfurter Oper gestoßen (bei der die Chor-Sänger "in Holzregal-Rechtecken" stecken, schaut etwas "schräg" aus, zum Glück ist niemand von den weiter oben stehenden Sängern runtergepurzelt im "Eifer des (Sing-)Gefechts". Das "Sänger-Regal" ist ein Oper-Bühnenbild, das ohnehin bereits vorhanden war)


    Mozarts »Requiem«
    Zweifel, Angst, Zuversicht – wie blickt der Mensch seinem eigenen Ende entgegen? Wolfgang Amadeus Mozart schildert diese innersten Empfindungen in seinem »Re...
    www.youtube.com


    Schade, dass Mozart das im Himmel vollständig fertig ausgearbeitete Requiem nicht runtermailen kann!

    Wäre spannend zu sehen, wie er es komponiert hätte, und was er zur jetzigen Version / den verschiedenen Versionen sagt. Freut ihn auf seiner Wolke im Komponisten- und Musiker-Viertel jedenfalls sicher, dass sein Werk so beliebt ist und geschätzt wird :)


    :wink:


    amamusica

    Hier noch eine Werkeinführung zum Fagott-Goldberg im WDR, darin auch ein Interview mit Henrik Rabien.


    Unten angehängt bei der Werkeinführung zum Fagott-Goldberg ist eine Werkbetrachtung zu den Goldberg-Variationen allgemein.

    Die 20-minütige Werkbetrachtung von 2017 finde ich sehr informativ und anschaulich.

    Christine Schornsheim erläutert die Goldberg-Variationen anlässlich ihrer Goldberg-Neueinspielung mit einem zweimanualigen Cembalo.


    Werkeinführung Bach/Rabien Goldberg-Variationen
    Werkeinführung zu Bach/Rabiens Goldberg-Variationen, gespielt vom WDR Sinfonieorchester am 21. März 2021 im Funkhaus Wallrafplatz.
    www1.wdr.de


    :wink:


    amamusica

    Vielen Dank für die Info und den Link, Général Lavine !


    für mich ist diese Fassung in der Tat sehr schön. Mag Bässe sehr. Und die Bläser sind alle Könner ihres Fachs.

    Bin überzeugt, dass Bach auf seiner Wolke seine Freude hat an all den vielfältigen Transkriptionen und dem so hohen Niveau der Interpretationen.

    Aber klar, wenn für die eigenen Ohren nicht geeignet, dann lieber nicht anhören, es gibt ja definitiv für jeden Geschmack jede Menge Interpretationen zur Auswahl.

    Ob skurill oder gelungen, mag jeder selber entscheiden, darüber zu diskutieren ist sicher müßig.

    Immerhin gab es für die Fagottfassung 2016 einen Klassik-Echo, anscheinend gefiel diese Fassung auch anderen Musikfreunden:



    Sehr informativ ist für mich folgende Werkeinführung von Tilla Clüsserath unter dem Youtube-Musikstück:


    "Die "Goldberg-Variationen" in einer ungewöhnlichen Bearbeitung für sieben Fagotte und Kontrafagott. Die Idee dazu stammt von Henrik Rabien, Solo-Fagottist des WDR Sinfonieorchesters. Bachs Komposition »Aria mit 30 Veränderungen« BWV 988 ist seit dem 19. Jahrhundert unter dem Titel "Goldberg-Variationen" bekannt. Wie Bachs Biograf J. N. Forkel berichtete, hatte der Reichsgraf Hermann Carl von Keyserlingk bei Bach "einige Clavierstücke" bestellt. Gedacht waren sie für den jungen Cembalisten Johann Gottlieb Goldberg, der dem unter quälender Schlaflosigkeit leidenden Grafen daraus vorspielen sollte. Der zunächst kleine Auftrag wuchs sich unter den Händen von Bach zu etwas viel Größerem aus: Seit ihrem Erscheinen gelten die »Goldberg-Variationen« als Gipfelpunkt barocker Cembalomusik und darüber hinaus der Variationskunst überhaupt. Mit der Absicht, sein kompositorisches Vermächtnis zu konservieren, hatte Bach in den 1730er-Jahren begonnen, sorgfältig ausgewählte Werke für Klavier und Orgel im Druck herauszugeben. Die »Goldberg-Variationen«, 1741 als Teil IV der "Clavierübung" erschienen, bildeten dabei den krönenden Abschluss. Da Keyserlingk als Widmungsträger in der Druckausgabe fehlt und Johann Gottlieb Goldberg 1741 erst 14 Jahre alt war, wurden allerdings immer wieder Zweifel laut an J. N. Forkels Anekdote der Entstehungsgeschichte

    Zur Struktur: Die "Goldberg-Variationen" beginnen mit der Vorstellung der Aria, gefolgt von 30 kunstvollen Variationen, die technisch immer schwieriger werden. Bemerkenswerterweise bildet nicht die ornament-verzierte Oberstimme der Aria den Ausgangspunkt der Variationen, sondern der Bass: Bach entwickelt auf dem Fundament einer 32-taktigen Basslinie und ihrer Harmonien geniale Klaviervariationen verschiedenster Genres. Strenge Kanons (jedes 3. Stück) wechseln sich dabei mit virtuosen Tanzsätzen und anspruchsvollen Etüden ab. Nach rund einstündiger Werkdauer trägt am Ende Bachs Humor den Sieg über das elaborierte Variieren davon. Die Schlussvariation, das extrem kunstvoll gesetzte Quodlibet, zitiert über dem Themenbass zwei launige Volkslieder (»Ich bin so lang nicht bei dir g‘west« und »Kraut und Rüben haben mich vertrieben«) und sorgt so bei komplexester Kompositionstechnik gleichzeitig für einen entspannten Kehraus. Mit der Wiederholung der Aria schließt sich der Kreis.
    Bachs »Goldberg-Variationen« wurden schon verschiedentlich für andere Instrumente bearbeitet. Die ungewöhnliche Fassung für sieben Fagotte und ein Kontrafagott von Henrik Rabien erlebte 2013 ihre erfolgreiche Uraufführung mit dem Bassoon Consort Frankfurt im Frankfurter Senckenberg Museum. 2015 erschien eine Einspielung beim Label MDG, die 2016 mit einem »Echo Klassik« prämiert wur
    de."


    Und auf JPG steht zur Einspielung:

    "Acht Fagotte und ein Kontrafagott bilden das Bassoon Consort Frankfurt. Henrik Rabien als spritus rector hat Bachs Goldberg-Variationen für diese ungewöhnliche Besetzung eingerichtet – ein gewagtes Unterfangen, dessen Erfolg jedoch spätestens seit der umjubelten Uraufführung im Mai 2013 unumstritten ist. Über reine instrumentale Nabelschau geht Rabiens Bearbeitung weit hinaus: Die neun Spieler erreichen eine klangliche Differenzierung, die Bachs virtuosem Spiel zwischen linearer Kontrapunktik und vertikaler Harmonie aufs Vortrefflichste entgegenkommt."


    Wobei die von General Lavine verlinkte Einspielung mit "nur" 7 Fagotten auskommt, + das Kontrafagott.


    :wink:


    amamusica

    ((( tsss tsss tsss.... meine Herren! Ich muss doch sehr bitten! Sie schweifen vom Thema ab, dies ist ein ernsthaftes Klassikforum, wo es auf die Töne, die Klänge, die Musik ankommt, aber doch nicht auf Frisuren und Maniküre! :alte1:
    Der verwegene Wurzelsepp-Look ist doch nicht neu, den hatte auch schon der französische Cembalist Jean Rondeau bei seinem Goldberg, ist gerade Mode, Sie sind halt nicht auf der Höhe der Zeit, verwegener Wurzelsepp ist sexy, Wald ist "in", you know? :whistling: )))


    Vielen Dank, @Carola , für den Link! Informative Sendung, und tolle Serie, die ich sonst nicht gefunden hätte :thumbup:


    :wink:


    amamusica