Beiträge von amamusica

    Mein letztes Posting war vor ein paar Tagen leider beim Abschicken im Cybernirwana verloren gegangen :cry: , naja, sooo umwerfend war es nun auch nicht.


    War zwischenzeitlich weg, nun ein neuer Anlauf:



    Lieber Merle Bleu-Michel,


    nochmal ganz, ganz herzlichen Dank für die Links!


    Hatte nämlich schon mehrfach etwas über diese Oper gehört, nur sie leider nie gehört, geschweige denn gesehen!


    Als berufstätige Mutter, die immer wieder von etwas üppigeren Finanz- und Zeitressourcen träumt, kann ich mir den Besuch einer so langen Oper eh abschminken, könnte es dann eh nicht richtig genießen, wenn ich dann an all das denke, was zuhause liegen bleibt. Aber so, phantastisch! Habe zwar bislang nur Teile des ersten Teils gesehen, aber ich lebe ja hoffentlich noch ein Weilchen, dann kommen auch noch die anderen Teile dran.


    Die Oper ist wirklich sehr schön, aber auch ganz anders, als ich erwartete. Und .... auch sehr sehr explizit, o lala !!! Das mußte man ja als Traum verpacken, das ist ja... höchst eindeutig, höchst erotisch 8o !!! Hätte ich nie und nimmer erwartet.


    Und die Musik ist sehr schön, etwas im Stil "Südlich des Jangtse" ( + - die Gegend zwischen Nanking, Shanghai und Hangzhou), mit viel "Bambus und Seide", weniger "schräg" und "krachig" wie (manchmal) die nordchinesische Musik. Besonders schön und bewegend die Arie des Fräuleins ab ca. 2:22:45 - ca. 2:30:00, mit einer am Anfang ganz wunderbar dezenten Musikbegleitung aus Flöte, Pipa und etwas Erhu, aber auch danach, mit mehr Instrumenten - das Yangqin-Hackbrett höre ich auch noch durch, und wenn man das Orchester sieht, ist auch noch die Guzheng-Wölbebrettzither dabei - noch sehr, sehr schön.


    Allerdings gefällt mir vielleicht insgesamt der Gesang der "Yüe-Ju"-Oper besser. Der ist eingängiger, nicht ganz so "fremdartig" und "eigen". Aber je öfter man das hier hört, desto besser hört man sich auch hier "ein".


    :wink:


    amamusica :pfeif:

    Oh, ganz ganz phantastisch, ja vielen vielen Dank !!!


    Infos über die chinesische Kunqu-Oper " Der Pfingstrosenpavillon " :


    Auf Englisch: http://en.wikipedia.org/wiki/The_Peony_Pavilion


    Auf Deutsch: http://de.wikipedia.org/wiki/Der_P%C3%A4onien-Pavillon



    Infos über Chinesische Opern ganz allgemein :


    Auf Englisch: http://en.wikipedia.org/wiki/Chinese_opera


    Auf Deutsch: http://de.wikipedia.org/wiki/Chinesische_Oper



    Infos über Chinesische Musik ganz allgemein :


    Auf Englisch: http://en.wikipedia.org/wiki/Chinese_music


    Auf Deutsch: http://de.wikipedia.org/wiki/Chinesische_Musik



    ...was es im Internet alles gibt! Jetzt müßte man es sich "nur" noch zu Gemüte führen...



    :wink:


    amamusica :pfeif:

    Volkslieder, die im Chor gesungen werden, gibt es aber natürlich nicht nur in Genua und Südtirol, sondern überall in Italien.


    Solche Lieder werden z.B. vom gemischten Chor Coro Cantering in schöner volkstümlicher Weise gesungen, der sich 2006 in Rom mit Laiensängern gebildet hat. Leider kann ich außer dem Räuberlied kein anderes ihrer Lieder auf YouTube finden.


    z.B. ein Lied über Räuber " I Briganti ":


    "http://www.youtube.com/watch?v=NmsixEl8vOg"

    In diesem Thread wird ja auch die armenische Musik eigens erwähnt. Von ihr hatte ich bislang absolut null Ahnung, habe aber einfach mal gegoogelt, und dabei dieses Oud-Stück gefunden, das mir ausnehmend gut gefällt.


    Infos über das Musikinstrument Oud :


    http://de.wikipedia.org/wiki/Oud


    ...und ausführlicher auf Englisch: http://en.wikipedia.org/wiki/Oud



    Das Stück heißt (vielleicht ??) " Barbat ", und wird vorgetragen von Antranig Kzirian und Barrett Yeretsian :


    "http://www.youtube.com/watch?v=qgNEPXVliiI&feature=related"

    Jetzt stelle ich wieder etwas Chinesisches hinein, ein "muß-man-kennen" der chinesischen Musik:


    " Er Quan Ying Yue " / = " Der Mond spiegelt sich in der zweiten Quelle ", ein Stück für chinesische, zweisaitige Geige Erhu des blinden Straßenmusikanten Ah-Bing :


    "http://www.youtube.com/watch?v=08yURlAfXVA&feature=related"


    Infos über Ah-Bing : http://wiki.china.org.cn/wiki/index.php/Ah_Bing


    Infos über die zweiseitige Geige Erhu :


    auf Deutsch: http://de.wikipedia.org/wiki/Erhu


    ausführlicher auf Englisch: http://en.wikipedia.org/wiki/Erhu

    Habe
    http://www.bach.de
    entdeckt, eine sehr informative und trotzdem gut zu lesende Website. Darin ist auch der Brief von Bach an den Leipziger Rat,
    http://www.bach.de/leben/kirchenmusik.html
    in dem er sich über die schlechten Voraussetzungen beklagt - zu wenige und nicht immer besonders gute Musiker, und Sängerknaben, die auch nicht alle so umwerfend sind... ...wenn wir, die wir beste CD-Einspielungen gewohnt sind, damals zugehört hätten, was hätten wir da wohl herumzukritteln gehabt! Und Bach hat wohl auch lieber nicht sooo genau hingehört und sich seinen Teil gedacht, wenn seine Leute sangen und spielten...
    ...wäre echt interessant zu wissen, was Bach von den ganzen Matthäus-Passions-Einspielungen und -Aufführungen hält, wenn er auf seiner Wolke sitzt und zuhört / zuschaut!
    Ob er da vor sich hinsächselt, "Genau! So hatte ich mir das eigentlich vorgestellt! Nicht übel, die da unten! Solche Musiker hätte ich damals auch soooo gerne gehabt! Aber das waren halt noch andere Zeiten, von so was wie hier konnte man da nur träumen, nein, nicht mal in meinen kühnsten Träumen hätte ich so etwas für möglich gehalten! Das freut mich aber, daß man meine Große Passion inzwischen so zu würdigen weiß, war ja auch nicht wenig Herzblut von mir..." ?

    Sehr interessanter Thread! Sehr schönes Einführungs-Posting von Petemonova!


    Ich oute mich hiermit als begeisterte Anhängerin von Karl Richters Matthäus-Passion, schlicht und einfach deshalb, weil ich mit seiner Einspielung die Matthäus-Passion kennen- und liebengelernt habe. Hatte mal irgendwo in meiner zarten Jugend im Sonderangebot eine Platte mit den wichtigsten Chorälen und Arien gekauft, ohne die geringste Ahnung zu haben, wie sie klingen würden. War überwältigt. Daraufhin kauften wir die Gesamt-Kassette (da ist auch die Johannes-Passion dabei, aber - oh Schande - diese habe ich noch kein einziges Mal angehört !!!), und seitdem kenne ich die Matthäus-Passion rauf und runter. Aber halt in der Fassung von Karl Richter. Bei mir ein Fall von "frühkindlicher Prägung", liebe sie heiß und innig. (Habe eh keine andere Einspielung.) Manchmal im Fernsehen etwas reingeschaut, aber die fand ich oft etwas zu schnell... :rolleyes: :angel: ^^


    Soll jeder die Matthäus-Passion so hören, wie er glücklich ist. Hauptsache, wir erfreuen uns an Bachs herrlicher, ergreifender Musik!


    :wink:


    amamusica :pfeif:


    P.S.: Hallo Parrot! :wink: Sei ganz besonders herzlich von mir gegrüßt! So trifft man sich wieder ! :)

    Hier noch ein Lied über den Ersten Weltkrieg: " Tapum " :


    "http://www.youtube.com/watch?v=AdZVmEBmKME&NR=1"



    Aber es gibt zum Glück auch fröhlichere Themen:



    Bei den Bergsteiger-Liedern darf " Un mazzolin di fiori " nicht fehlen:


    "http://www.youtube.com/watch?v=fPaB7vOoBMM&playnext=1&list=PLF3285B4207D9F7CB"


    Und natürlich, ganz vor allem, die " Montanara ", die oft verkitscht wird, aber eigentlich wunderschön ist, hier gesungen vom Coro Sasslong :


    "http://www.youtube.com/watch?v=_stxK9yBoKY&feature=related"

    Mit das schönste, was es in der italienischen Volksmusik für mich gibt, sind die Lieder der Südtiroler Bergsteigerchöre, in denen u.a. auch sehr viele Erlebnisse des Ersten Weltkriegs verarbeitet werden.


    Der Coro della S.A.T. ist sicher einer der besten.


    Von den so vielen wunderschönen Liedern gefällt mir u.a. " Era una notte che pioveva " (Es war eine Regennacht) besonders gut :


    "http://www.youtube.com/watch?v=i6cNB1-gv3A&feature=related"


    Aber auch z.B. das Lied " Sull'Alpe bianca " vom Coro Grigna ist sehr schön :


    "http://www.youtube.com/watch?v=9A_vkO1RiyU"


    Da könnte man jetzt noch Lieder über Lieder anführen, aber es ist eh schon viel zu spät... ...diese zwei Beispiele müssen jetzt erst mal genügen.


    :wink:
    amamusica :pfeif:

    Oh, dankeschön!


    Dann kenne ich indirekt doch etwas von Gino Pauli, nämlich das Lied "La Gatta", das ich vor einiger Zeit, in meiner zarten Jugend, von einer Bekannten auf der Gitarre vorgesungen bekam. Versuchte dann auch mein Glück mit den Akkorden, und beschloß daraufhin, Gitarre zu lernen.


    Da kam nie besonders viel bei raus, da fehlte mir doch die höhere musikalische Begabung, aber dieses Liedchen ist für mich nach wie vor etwas ganz besonderes... Wußte aber gar nicht, von wem das ist. Das wäre nun hiermit geklärt! Ist ja nett.


    Ich kannte es eben nur in der Gitarrenfassung, so wie hier:


    "http://www.youtube.com/watch?v=iOV5TBR8mqA&feature=related"



    Übrigens habe ich das Posting über den "Trallalero Genovese" in einen eigenen Thread über die traditionelle Musik Italiens bei der traditionellen Musik der Welt rüberkopiert, da dieser Gesang ja nichts mit Cantautori zu tun hat. Ecclitico-Thoma, vielleicht möchtest Du Dein Posting dazu auch noch rüberkopieren?


    Eine Frage: Wurde in diesem Thread eigentlich Francesco Guccini schon erwähnt? So auf die schnelle habe ich nichts entdeckt, habe die Postings aber auch nur überflogen.


    Der hat(te) auch sehr schöne Songs.


    z.B. aus der Platte (damals war noch nix mit CDs...) "Radici" :


    Radici : "http://www.youtube.com/watch?v=MnMG96Lt0nY"


    La Locomotiva : "http://www.youtube.com/watch?v=93kVAnbhaTo"


    Piccola Città
    Incontro
    Canzone dei dodici mesi
    Canzone della bambina portoghese


    Il vecchio e il bambino : "http://www.youtube.com/watch?v=SImXMQBX5-k"


    Oder auch den Song "Amerigo" von einer anderen Platte : "http://www.youtube.com/watch?v=VM5V2xJ7_QQ&feature=related"


    Schönen Gruß


    amamusica :pfeif:

    Hier im Thread wurde auch die Frage nach südostasiatischer Musik gestellt.


    In Indonesien gibt es bekanntlich Gamelanmusik, die auch sehr faszinierend sein kann, je nachdem, was man hört. Jetzt aber etwas anderes:


    Besonders schön finde ich die melancholische Flöten- und Zithermusik aus West-Java, Typ "Kecapi suling" .


    Davon gibt es natürlich verschiedene Stücke, hier drei Beispiele:



    "http://www.youtube.com/watch?v=o9P9ZrHH0ds&feature=related"


    "http://www.youtube.com/watch?v=f17XyPk3dRE"


    "http://www.youtube.com/watch?v=v_OoL4fIy3Y&feature=related"



    Und hier noch eine (für meine Ohren) sehr schöne sundanesische Gamelanmusik : " Sabilulungan ", auch mit indonesischer Flöte:


    "http://www.youtube.com/watch?v=juE-LXj3BQE&feature=related"

    Habe im Posting #17 im Thread von 2009 über die italienischen Cantautori den Hinweis auf den Genueser Männergesang " Trallalero Genovese " gelesen, der sich aus Matrosenliedern entwickelt hat - notgedrungen a capella, denn auf den Segelschiffen früher hatte man meistens keine Musikkapelle...


    ...oh, habe gerade bei Wikipedia recherchiert, das mit den Matrosenliedern stimmt wohl nicht ganz, es sind eher die Lieder der Hafenarbeiter (trotzdem glaube ich, daß es früher sicher auch ähnliche Matrosenlieder gab. Behaupte ich jetzt einfach mal).


    Ich liebe diese Lieder, und wenn es gute Chöre sind, die singen, dann klingen die Lieder eigentlich gar nicht so schräg und gewöhnungsbedürftig... verstehen kann man sie aber in der Tat nicht, aufgrund des genueser Dialekts. Aber das macht nichts, klingt trotzdem schön.



    Hier drei meiner Lieblingsstücke:



    " O ma canta la vecchia Sturla " :


    "http://www.youtube.com/watch?v=kALcW3DI9jQ&feature=related"



    " In scio-o ma de Bocadase " :


    "http://www.youtube.com/watch?v=pqhvYE5WSXk&feature=related"


    " A partensa da Parigi " : (gefällt mir zwar gesungen von den "Canterini vecchia Sturla" besser, aber sei's drum)


    "http://www.myspace.com/trallallero/music/songs/a-partensa-da-parigi-21181775"



    Infos über Trallalero-Lieder auf Wikipedia, auf Deutsch:


    http://de.wikipedia.org/wiki/Trallalero


    ... und um einiges ausführlicher auf Wikipedia auf Italienisch:


    http://it.wikipedia.org/wiki/Trallalero



    Habe da eine sehr schöne Schallplatte zuhause, "Cöse Vegie e Cansoin Neuve" von den "I Canterini Vecchia Sturla", unter der Leitung von Silvio Rovere, von... ...1972, leider...

    Traditionelle Musik Italiens

    Traditionelle Musik Italiens


    Hatte gerade etwas über den "Trallalero Genovese", ein traditioneller A-capella-Männer-Chorgesang aus Genua, in den längst "eingeschlafenen" Thread über die italienischen Cantautori gesetzt, da dieser Gesang dort kurze Erwähnung fand.


    Doch diese Lieder haben ja mit Cantautori, also Liedermachern, nun wirklich überhaupt nichts zu tun. Und in Italien gibt es ja jede Menge wundervolle Volksmusik, von den südtiroler Bergsteigerchören bis zur süditalienischen Tarantella...
    also eröffne ich kurz entschlossen diesen neuen Thread, und kopiere den Trallalero hierher rüber... bei Gelegenheit kommt dann noch mehr hinterher.


    Vielleicht möchten andere Capricciosi auch etwas beisteuern?


    Arrivederci :wink:


    amamusica :pfeif:


    P.S.: Hatte diesen Thread jetzt bei "Weltmusik / Folk", aber der sollte wohl lieber hier sein, daher kopiere ich ihn nun hier rüber. Drüben dann Schluß, würde ich sagen, da das der falsche Ort war. Ist das so korrekt? Bin neu hier, daher alles noch etwas verwirrend, und amamusica noch irrend...

    Das ist zwar hier ein Thread aus dem fernen 2009, aber vielleicht kann man da noch etwas zufügen?


    Habe im Posting #17 den Hinweis auf den Genueser Männergesang " Trallalero Genovese " gelesen, der sich aus Matrosenliedern entwickelt hat - notgedrungen a capella, denn auf den Segelschiffen früher hatte man meistens keine Musikkapelle....


    Zitat

    Posting #17: " An dieser Stelle sei auch der Trallalero erwähnt, ein typisch genuesischer A-cappella-Gesang, für unsere Ohren recht gewöhnungsbedürftig und wegen des Dialektes leider auch nicht verständlich."


    Ich liebe diese Lieder, und wenn es gute Chöre sind, die singen, dann klingen die Lieder eigentlich gar nicht so schräg und gewöhnungsbedürftig...



    Hier zwei meiner Lieblingsstücke:


    " O ma canta la vecchia Sturla " :


    "http://www.youtube.com/watch?v=kALcW3DI9jQ&feature=related"


    " In scio-o ma de Bocadase " :


    "http://www.youtube.com/watch?v=pqhvYE5WSXk&feature=related"

    Hallo allerseits,


    ich weiß zwar nicht, ob das überhaupt jemand angehört hat, und falls ja, ob es gefallen hat. Aber wenn ich nun schon einmal dabei bin aus derselben chinesischen Yüejü-Oper " Der Traum der roten Kammer " hier noch eine andere Schlüsselszene: " Lin Daiyü verbrennt ihre Gedichte " :


    "http://www.tudou.com/programs/view/ppY-Txttqv8/"


    Lin Daiyü, die schon immer kränklich war, hat erfahren, daß Jia Baoyü eine andere heiraten wird. Daraufhin bricht ihr das Herz und ihr Gesundheitszustand verschlechtert sich rapide. Voller Traurigkeit und Verzweiflung verbrennt sie schließlich all die Gedichte, die sie früher vor allem auch für Baoyü geschrieben hat. (Kurz darauf stirbt sie, hier nicht zu sehen).


    Die Yüejü-Oper, die aus der Gegend von Shanghai stammt, wird übrigens nur von Frauen gesungen, und zwar nicht auf Hochchinesisch, sondern in einem mittelchinesischen Dialekt.

    Ich weiß nicht, ob dieser Thread noch aktuell ist, aber interessant ist er allemal.


    Da könnte ich vielleicht sogar etwas beisteuern.


    Und fange einfach mal an. Lasse jetzt mal die "Kammermusik" beiseite, die es natürlich auch gibt.


    Chinesische Oper !!!


    Das ist ein sehr weites Feld. Und klingt teilweise recht "schräg".


    Daher probiere ich es mal mit dieser Arie "Baoyü beweint die verstorbene Lin Daiyü" aus der Yüejü-Oper "Der Traum der roten Kammer".


    http://6.cn/watch/4157913.html


    Yüejü-Opern klingen für unsere europäischen Ohren melodischer als die Peking-Opern.


    Diese Stelle ist ungeheuer ausdrucksvoll und hervorragend gesungen, es ist eine alte Aufnahme / Verfilmung aus den 50er Jahren.


    Jia Baoyü, Sohn aus reicher Familie, sollte seine Kusine Baochai heiraten, doch er liebte die kränkelnde, melancholische Lin Daiyü. Er verweigert die Heirat mit Baochai. Da greift die Familie zu einem Trick: Er dürfe Lin Daiyü heiraten, dürfe sie jedoch vor der Hochzeit nicht mehr treffen, nicht mehr sehen. Inzwischen wird aber doch alles für eine Heirat mit Baochai vorbereitet. Lin Daiyü erfährt davon, denkt Baoyü hat ihre Liebe verraten und stirbt an gebrochenem Herzen. Baoyü entdeckt erst bei der Hochzeitsfeier, daß seine Braut Baochai und nicht seine geliebte Lin Daiyü ist, und stürmt davon, um Lin Daiyü zu suchen. Er kommt in ihr Zimmer, doch dort ist nur noch ihre Zofe und der Seelenaltar.


    Verzweifelt fängt er an, wundervoll und herzzerreißend zu singen: "Ich bin zu spät gekommen !!!! Man hat mich getäuscht, betrogen !!!! usw....


    Baoyü verläßt daraufhin sein Zuhause und wird Mönch.


    Viele Grüße


    amamusica